Dr. Peter Lüdemann: Ein Pionier in Neurologie und Geriatrie

Dr. Peter Lüdemann ist ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der Neurologie und Geriatrie. Seine beeindruckende Karriere umfasst den Aufbau und die Weiterentwicklung neurologischer Fachabteilungen sowie umfangreiche Erfahrungen in der geriatrischen Versorgung. Dieser Artikel beleuchtet seine berufliche Laufbahn, seine Expertise und seinen Beitrag zur medizinischen Versorgung in verschiedenen Kliniken und Regionen.

Werdegang und Expertise

Dr. Peter Lüdemann verfügt über mehr als zwanzig Jahre Berufserfahrung als Chefarzt. In dieser Zeit hat er neurologische Fachabteilungen aufgebaut und weiterentwickelt, teilweise standortübergreifend. Auch in der geriatrischen Versorgung hat er umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Er ist promovierter Facharzt für Neurologie, Intensiv- und Schlafmedizin und verfügt über die Weiterbildungen Spezielle Schmerztherapie und Ernährungsmedizin. Die Zusatzqualifikation für Geriatrie wird er in Kürze erwerben.

Stationen seiner Karriere

  • St. Franziskus-Hospital Ahlen (Westfalen): Von 2003 bis 2014 war Dr. Lüdemann Chefarzt der Abteilung Neurologie, die er 2003 gründete und im Laufe der Jahre erfolgreich ausbaute.
  • Universitätsklinikum Münster: Zuvor war er von 1992 bis 2003 als Oberarzt der Neurologie tätig. Dort war er maßgeblich am Aufbau der neurologischen Intensivstation, einer Stroke Unit und eines Schlaflabors beteiligt.
  • Klinikum Schaumburg, Kreiskrankenhaus Rinteln: Ab 2015 baute Dr. Lüdemann die neue Abteilung Neurologie auf, um spätestens ab 2017 im „Gesamtklinikum Schaumburg“ die Abteilung Neurologie, eine 30-Betten-Station mit Stroke-Unit, zu leiten.
  • Dörenberg-Klinik Bad Iburg: Dr. Peter Lüdemann ist neuer Chefarzt für Geriatrie und Neurologie in der Dörenberg-Klinik Bad Iburg.

Dörenberg-Klinik Bad Iburg

Die Dörenberg-Klinik in Bad Iburg hat Dr. Peter Lüdemann als neuen Chefarzt für Geriatrie und Neurologie gewonnen. Die Klinik erhofft sich, damit ihre neurologische Abteilung weiter ausbauen zu können. Ergänzend zu Dr. Lüdemann konnte Minu George als Fachärztin für Neurologie gewonnen werden. „Auf diese Weise kann in Bad Iburg die Verzahnung von stationärer rehabilitativer Versorgung und ambulanter Vor- und Nachsorge ausgebaut werden. Das Team in der Geriatrie und Neurologie wird damit auf fünf Fachärzte anwachsen, die durch Assistenzärzte unterstützt werden. Nach einem eher schwierigen Start der Neurologie im Jahr 2020, der mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie zusammenfiel, sind die Bettenkapazitäten in der weiterführenden Rehabilitation und Anschlussrehabilitation heute gut ausgelastet. Zukünftig soll ein weiterer Ausbau der neurologischen Versorgung erfolgen, wobei eine enge Verzahnung mit der Geriatrie und dem Bereich der Vor- und Nachsorge angestrebt wird. In den Fokus sollen dabei auch digitale Nachsorgemöglichkeiten rücken. Ein weiteres Ziel ist die Bildung medizinisch-therapeutischer Schwerpunkte.

Schwerpunkte in Bad Iburg

  • Neurologische Rehabilitation: Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen des zentralen Nervensystems, zum Beispiel nach Hirnoperationen, Schlaganfall, bei Multipler Sklerose oder Morbus Parkinson.
  • Geriatrische Rehabilitation: Erweiterung durch ein interdisziplinäres ärztliches Team, bestehend aus Neurologen, Chirurgen und Internisten.

Ziele in der Dörenberg-Klinik

Die Dörenberg-Klinik setzt auf neurologische Expertise: Dr. Der erfahrene Chefarzt Dr. Peter Lüdemann soll die organisatorische und fachliche Basis für die Versorgung von Patienten im Bereich der Neurologie und Geriatrie an der Dörenberg-Klinik in Bad Iburg legen. Die Verzahnung von stationärer rehabilitativer Versorgung und ambulanter Vor- und Nachsorge soll nun ausbaut werden.

Klinikum Schaumburg

Im Klinikum Schaumburg baute Dr. Lüdemann ab 2015 die neue Abteilung Neurologie auf. Sein Ziel war es, bis zum Umzug in das „Gesamtklinikum Schaumburg“ alle Bereiche der Neurologischen Klinik funktionsfähig zu machen.

Lesen Sie auch: Definition und Bedeutung im Detail

Leistungsspektrum in Schaumburg

Dr. Lüdemann deckte im Klinikum Schaumburg das komplette Diagnose- und Therapiespektrum ab, darunter:

  • Kopf- und Nervenschmerzen
  • Schwindel
  • Epileptische Anfälle
  • Parkinson‘sche Krankheit
  • Neuropathie
  • Multiple Sklerose
  • Demenzen
  • Schlafstörungen

Neuro-Netzwerk Weserbergland

Das AGAPLESION EV. KLINIKUM SCHAUMBURG und das AGAPLESION EV. BATHILDISKRANKENHAUS in Bad Pyrmont haben Anfang 2021 das Neuro-Netzwerk Weserbergland gegründet, um die neurologische Versorgung von Patient:innen im Weserbergland sicherzustellen und zukunftsorientiert zu gestalten. Dr. Peter Lüdemann wird sich weiterhin neben der Leitung der Klinik für Neurologie am AGAPLESION EV. BATHILDISKRANKENHAUS um den Aufbau der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung und der digitalen Transformation im Neuro-Netzwerk-Weserbergland kümmern.

St. Franziskus-Hospital Ahlen

Von 2003 bis 2014 war Dr. Lüdemann Chefarzt der Abteilung Neurologie im St. Franziskus-Hospital Ahlen. Diese Abteilung hatte er in 2003 gegründet und im Laufe der Jahre sehr erfolgreich ausgebaut.

Universitätsklinikum Münster

Von 1992 bis 2003 war Dr. Lüdemann als Oberarzt der Neurologie im Universitätsklinikum Münster tätig. Dort war er im Wesentlichen mit dem Aufbau der neurologischen Intensivstation, einer Stroke Unit und eines Schlaflabors beschäftigt.

Präventive Maßnahmen und Vorträge

Dr. Lüdemann engagiert sich auch in der Prävention von Alterskrankheiten. Am 17. Mai 2022 referierte er im Rahmen des Erlebnisprogramms „Gesund und glücklich“ in der Wandelhalle Bad Pyrmont über die Weichen, die man in jungen Jahren stellen kann, um bis ins hohe Alter möglichst fit zu bleiben.

Lesen Sie auch: Behandlungsmöglichkeiten bei Karotisdissektion

Schwerpunkte seines Vortrags

  • Eigenverantwortung: Junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren übernehmen die Eigenverantwortung für ihr künftiges Leben.
  • Lifestyle-Faktoren: Gute Entscheidungen für die richtigen „Lifestyle“-Faktoren erleichtern es, gesund alt zu werden.
  • Prävention von Alterskrankheiten: Vorbeugung von Atherosklerose, Demenz und Osteoporose.

Rehabilitation in der Dörenberg-Klinik

Die Dörenberg-Klinik versteht Rehabilitation als einen ganzheitlichen Prozess, der körperliche, seelische und soziale Aspekte berücksichtigt. Das Ziel ist es, die Selbstständigkeit der Patienten zu fördern, Schmerzen zu lindern und ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Schwerpunkte der Rehabilitation

  • Orthopädie: Wiederherstellung der Mobilität nach operativen Eingriffen oder bei chronischen Erkrankungen.
  • Neurologie: Förderung neurologischer Funktionen nach Schlaganfall, Hirnverletzung oder bei Multipler Sklerose.
  • Geriatrie: Unterstützung älterer Patient*innen gezielt dabei, ihre Lebensqualität zu verbessern.

Behandlungskonzepte

  • Orthopädische Rehabilitation: Kombination aus Physiotherapie, Bewegungstherapie, Schmerzmanagement und gezieltem medizinischem Training.
  • Neurologische Rehabilitation: Kombination aus physiotherapeutischen Maßnahmen, Ergotherapie, Logopädie und kognitiven Trainingseinheiten.
  • Geriatrische Rehabilitation: Ganzheitliche Therapie, die Bewegungstherapie, Ergotherapie, Sturzprävention und psychologische Unterstützung miteinander kombiniert.

Lesen Sie auch: Peter Danckert: Die Geschichte eines Schlaganfalls

tags: #peter #ludemann #neurologie