Bioresonanztherapie bei Polyneuropathie: Ein umfassender Überblick

Die Polyneuropathie (PNP), eine Erkrankung des peripheren Nervensystems, betrifft in Deutschland einen erheblichen Teil der Bevölkerung, insbesondere Menschen über 55 Jahre. Die Bioresonanztherapie (BRT) wird als komplementärmedizinisches Verfahren zur Behandlung von Polyneuropathie eingesetzt. Dieser Artikel beleuchtet die Grundlagen der Bioresonanztherapie, ihre Anwendung bei Polyneuropathie, sowie weitere naturheilkundliche und konventionelle Therapieansätze.

Grundlagen der Bioresonanztherapie

Die Bioresonanztherapie, auch bekannt als Bioinformationstherapie (BIT) oder biophysikalische Informationstherapie, ist ein energetisches Behandlungsverfahren, das auf den Prinzipien der Quantenphysik basiert. Die Grundannahme ist, dass jedes biologische System, von Zellen bis zu Organen, spezifische elektromagnetische Schwingungen aussendet. Diese Schwingungen, die auf die Eigenschwingung der Elementarteilchen zurückzuführen sind, vermitteln einen ständigen biologischen Informationsfluss zwischen elektrischen Feldern und dem Gewebe.

Funktionsweise der Bioresonanztherapie

Die Therapie zielt darauf ab, die Selbstregulationsfähigkeit des Körpers zu unterstützen und zu verbessern. Dabei werden die körpereigenen Schwingungen des Patienten mithilfe von Elektroden erfasst und aufgezeichnet. Das Bioresonanzgerät wird so eingestellt, dass es die Schwingungsmuster des Patienten modifizieren kann. Durch die gezielte Einspeisung biologisch wirksamer Frequenzen sollen gestörte Frequenzen, beispielsweise in krankem Gewebe, beeinflusst werden. Die Behandlung nutzt sowohl körpereigene als auch externe Impulse.

Anwendungsbereiche der Bioresonanztherapie

Die Bioresonanztherapie wird als komplementärmedizinisches Verfahren bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt, darunter:

  • Allergien
  • Chronisch degenerative Erkrankungen
  • Entgiftungsprobleme
  • Gynäkologische Erkrankungen
  • Immunschwäche
  • Magen- und Darmerkrankungen

Bioresonanztherapie bei Polyneuropathie

Polyneuropathie ist eine systemische Erkrankung, bei der es zu Schädigungen des peripheren Nervensystems kommt. Dies führt zu einer gestörten Funktion der betroffenen Nerven, was sich häufig in Form von Schmerzen, Taubheitsgefühlen und Bewegungseinschränkungen äußert.

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Erfahrungsberichte und Fallbeispiele

Ein Patientenbericht von Frau Ramona Römer, die an PNP leidet, schildert ihre Erfahrungen mit der Klinik am Steigerwald. Nachdem schulmedizinische Behandlungen mit Immunsuppressiva und Cortison ihren Zustand verschlechterten, suchte sie nach alternativen Wegen. Durch Ernährung, Bioresonanz und gezielte Entgiftung erfuhr sie eine deutliche Verbesserung ihres Wohlbefindens. Der Kontakt zur Klinik am Steigerwald führte dazu, dass sie bereits nach kurzer Zeit ihre Gehhilfe nicht mehr benötigte.

Eine weitere Praxis in Reutlingen widmet sich der Behandlung neurologischer Beschwerden mit einem ganzheitlichen Ansatz. Hier werden Traditionelle Chinesische Medizin, Bioresonanz, individuelle Massagen und Coaching kombiniert, um nicht nur die Symptome, sondern auch die zugrundeliegenden Ursachen gezielt zu behandeln.

Wie Bioresonanz bei Polyneuropathie wirken kann

Bei Polyneuropathie können Schmerzen und Taubheitsgefühle durch Akupunktur und Kräutermedizin gelindert werden. Bioresonanz und Körperarbeit fördern die Nervenstimulation und Durchblutung. Neurologische Beschwerden wie Polyneuropathie entstehen häufig durch Störungen oder Blockaden im Energiefluss des Körpers. Bioresonanz ist eine sanfte und effektive Methode, um diese Beschwerden zu lindern.

Konventionelle und naturheilkundliche Therapieoptionen bei Polyneuropathie

Die Behandlung von Polyneuropathie ist komplex und erfordert oft einen individualisierten Ansatz. Neben der Bioresonanztherapie gibt es verschiedene konventionelle und naturheilkundliche Therapieoptionen.

Konventionelle Therapie

Synthetische Therapieoptionen umfassen häufig den Einsatz von Pregabalin, einem Gamma-Aminobuttersäure-Analogon. Es bindet an spannungsabhängige Calciumkanäle im ZNS, wodurch der Calcium-Influx reduziert und die Freisetzung exzitatorischer Neurotransmitter vermindert wird.

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Naturheilkundliche Therapie

In der Naturheilkunde existieren gute und vor allem nebenwirkungsarme bzw. -freie Therapiemöglichkeiten, um eine Polyneuropathie erfolgreich ganzheitlich zu behandeln. Dazu gehören insbesondere:

  • Alpha-Liponsäure (Thioctsäure): Eine biologisch aktive Substanz, die den mitochondrialen Energiestoffwechsel unterstützt und Neuropathien günstig beeinflussen kann.
  • Neurotrope Nährstoffe (Benfotiamin): Ein Prodrug des Thiamins (Vitamin B1), das Mangelerscheinungen im Nervensystem ausgleicht.
  • Neurotrope Nährstoffe (Uridinmonophosphat): Fördert die Proteinbiosynthese und den Wiederaufbau wichtiger Membranbestandteile in geschädigten Neuronen.
  • Neurotrope Nährstoffe (Calcium-EAP): Ein Calciumsalz, das als "Membranschutzfaktor" bekannt ist.
  • B-Vitamine (Vitamin B12, Folsäure): Wichtig für die Bildung der Myelinschicht und den Homocysteinmetabolismus. Ein Mangel kann neurologische Symptome verschlimmern.

Des Weiteren können physikalische Therapien, Physiotherapie, Entgiftungs- und Ausleitungstherapien sowie die Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes unterstützend wirken.

Weitere Therapieansätze

  • Bewegungstherapie: Gezielte Gleichgewichtsübungen können das Nervensystem trainieren und Schmerzen reduzieren.
  • Vibrationstraining: Kann durch Reflexe in den Nerven Anpassungen auslösen und Schmerzen lindern.
  • Ernährung: Eine entzündungshemmende Ernährung und die Zufuhr wichtiger Nährstoffe sind entscheidend.
  • Elektrotherapie (TENS): Kann kurzfristig Schmerzen lindern, insbesondere bei diabetischer Polyneuropathie.
  • Omega-3-Fettsäuren: Können bei diabetischer Neuropathie helfen.

Ursachen und Diagnose von Polyneuropathie

Polyneuropathien können viele verschiedene Ursachen haben. Am häufigsten betroffen sind Diabetiker und Alkoholkranke. Aber auch bestimmte Chemotherapeutika können eine Polyneuropathie auslösen. Weitere mögliche Ursachen sind:

  • Nierenschwäche
  • Lebererkrankung
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Medikamente
  • Mangelernährung
  • Erregertoxikosen

Die Diagnose umfasst in der Regel:

  • Anamnese
  • körperliche Untersuchung (inklusive Reflexe, ­Vibrationsempfindung)
  • Laboranalysen (Blutzucker, Leberwerte, Nierenfunktion usw.)
  • diverse Zusatzuntersuchungen - je nach verdächtigem Auslöser

Trotz umfassender Diagnostik bleibt nicht selten die Ursache unklar. In dem Fall spricht man von einer idiopathischen Polyneuropathie.

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Wichtige Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Risiko der Vernachlässigung konventioneller Therapien: Es besteht das Risiko, dass Patienten konventionelle, medizinisch notwendige Behandlungen zugunsten der Bioresonanztherapie vernachlässigen könnten.
  • Sicherheit beim Vibrationstraining: Besonders beim Beginn des Vibrationstrainings besteht die Gefahr zu stürzen. Es ist wichtig, etwas zum Festhalten bereitzustellen und gegebenenfalls Unterstützung zu suchen.
  • Überlastung vermeiden: Beim Vibrationstraining sollte man darauf achten, den Körper nicht zu überlasten. Kurze Intervalle mit Pausen sind empfehlenswert.

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