Razer Wolverine Ultimate: Ein umfassender Überblick über den Pro-Gamer Controller mit Synapse 3 Unterstützung

Der Razer Wolverine Ultimate ist ein High-End Pro-Gamer Controller für die Xbox One und den PC, der mit einigen interessanten Neuerungen aufwartet. Razer hat dem Wolverine Ultimate seine Chroma-Key RGB-Beleuchtung spendiert, die bereits aus den Gaming-Tastaturen des Herstellers bekannt ist. Es handelt sich bereits um den zweiten Pro-Gamer Controller, den Razer für die Xbox One konzipiert hat. Der erste Versuch des Peripherie-Profis war der "Razer Wildcat" im Jahr 2015. Der Wildcat-Controller sollte eine Antwort auf Microsofts Elite Controller sein, konnte sich jedoch bei den Gamern nicht gegen diesen behaupten.

Design und Anpassungsmöglichkeiten

Der Razer Wolverine Ultimate bietet eine Vielzahl von Anpassungsmöglichkeiten, um den Bedürfnissen des Spielers gerecht zu werden. Die integrierte RGB-Beleuchtung kann über Razer Synapse für Xbox gesteuert werden und bietet so zum ersten Mal die Vorteile individueller Chroma-Beleuchtung auch für die Xbox One. Dank der Chroma-Beleuchtung mit 16,8 Millionen Farben, die vom Spieler mit Hilfe der Razer Synapse Xbox-App nach Wunsch angepasst werden kann, darf dem Wolverine Ultimate durchaus eine "schillernde Persönlichkeit" bescheinigt werden.

Wie vom Elite Controller gewohnt, gibt es allerlei auswechselbares Zubehör wie Thumbsticks, Steuerkreuz/D-Pad und Schaltwippen/Paddles. Abwechselnd Sticks optimiert für die unterschiedlichen Höhen und Formen und das schnelle Umschalten zwischen der design-tilt, oder die einzelnen Tasten auf dem d-pad, bietet eine komplette Anpassung an Ihren Stil spielen und den meisten Komfort möglich. Alles in hervorragender Qualität, so zumindest das Versprechen. Der Lieferumfang ist somit entsprechend reichhaltig.

Tasten und Ergonomie

Der Razer Wolverine Ultimate ist mit einer Reihe zusätzlicher Tasten für den fortgeschrittenen-Spiel ausgestattet: zwei top-Tasten Multifunktions-reasignables, vier trigger-Tasten multi-function control panel und schnell. Jetzt haben Sie die ultimative Kontrolle an Ihren Fingerspitzen, und mit der Funktion des remapping-on-the-fly oder mit Razer Synapse für Xbox können Sie spezialisieren sich in den Techniken der nächsten Ebene, wie die Bewegung und Ziel ist es mit beiden sticks. Insgesamt sechs weitere Tasten verstaut Razer darüber hinaus an Vorder- und Unterseite. Sie können mit Standardfunktionen neu belegt werden, um beim Bedienen beider Thumbsticks weiter andere Eingaben tätigen zu können. Überzeugen können vor allem diejenigen der Vorderseite, weil sie sich aus normaler Handposition heraus völlig natürlich betätigen lassen.

Wer sonst mit dem Xbox-Controller zockt, wird sich schnell an die Ergonomie des Razer Wolverine V3 Pro gewöhnen. Das Design liegt ähnlich in der Hand, allerdings sind die unteren Wölbungen etwas abgerundeter und kürzer. Die Sticks fühlen sich, auch aufgrund der Hall-Sensoren, jedoch komplett anders an. Sie sind etwas schwergängiger, dadurch aber präziser zu bedienen. Mir gefällt die Platzierung der rückseitigen Tasten sehr, da man quasi automatisch die Finger auf sie legt. Der Razer Wolverine V3 Pro liegt super in der Hand, auch wenn er ergonomisch für mich immer noch nicht an Sonys DualSense heranreicht, den ich als nahezu perfekt empfinde.

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Konnektivität und Leistung

Der RAZER Wolverine Ultimate ist ein kabelgebundener Controller, was für manche ein No-Go darstellt. Pro-Gamer jedoch schwören auf die direkte Verkabelung. Kabellos arbeitet der Wolverine V3 Pro im Übrigen mit einer Polling-Rate von 500 Hz, wenn ihr keine Kopfhörer verbunden habt. Der Original-Xbox-Controller erreicht am PC nur 125 Hz. Heruntergebrochen heißt das, dass der Wolverine V3 Pro eine deutlich niedrigere Eingabeverzögerung ermöglicht und sich in Spielen responsiver anfühlt. Wer übrigens im Multiplayer die niedrigste Eingabeverzögerung überhaupt wünscht, kann kabelgebunden im PC-Modus auch eine Polling-Rate von 1.000 Hz erreichen.

Stärker noch als der Wildcat vermittelt der Wolverine das Gefühl hoher Präzision und Eingabegeschwindigkeit, auch wenn sich diese nicht notwendigerweise in Rundenzeit oder Abschüssen niederschlägt. Ein Highlight - auch im Vergleich zum Elite-Controller - sind die leichtgängigen Schulter- und ABXY-Tasten, die mit kurzem Hubweg und einem präzise spürbaren Druckpunkt eine merkliche Verbesserung gegenüber der Standard-Ausführung sind.

Razer Synapse 3 Unterstützung

Um den als Standard gewählten, hellen Regenbogeneffekt zu entfernen, muss die ausschließlich auf der Xbox sowie unter Windows 10 verfügbare, nur per Xbox-Controller steuerbare Synapse-App genutzt werden. Die Möglichkeit, diese zusätzlichen Taster mit Standardfunktionen und on the fly zu belegen, hat schon im letzten Jahr ihren Mehrwert bewiesen. Inzwischen besteht aber nach einem Firmware-Update auch Kompatibilität zur zentralen Razer-Software Synapse.

Mit dem neuen ARGB-Controller lässt sich Chroma-kompatible Peripherie mit Geräten anderer Hersteller über Synapse 3 synchronisieren, ohne auf zusätzliche RGB-Software zurückgreifen zu müssen. Der Controller adressiert jede einzelne LED der ARGB-Komponenten und erlaubt es, die angeschlossenen Geräte über Chroma Studio in Razer Synapse 3 zu individualisieren.

Alternativen und Preis

Trotz aller Bemühungen von Razer und aller Vorzüge des Wolverine Ultimate hat ein Fazit aus dem vergangenen Jahr weiter Bestand: Das beste Gesamtpaket für Otto Normalspieler bietet noch immer das Standard-Gamepad. Ungeachtet dessen ist der Wolverine Ultimate ohne Frage in vielen Bereichen eine willkommene wie nötige Verbesserung gegenüber dem Wildcat, was ihn zu einer ernsthaften Alternative zum Elite-Modell von Microsoft macht.

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Allein: 180 Euro verlangt Razer für ein solches Gamepad, also umgerechnet den Preis einer ganzen Xbox One S abzüglich ihres Controllers. Gamepad bereits für immer noch teure 120 Euro angeboten wird und schon zu diesem Kurs Mühe hat, den hohen Aufpreis rational zu rechtfertigen, endet der Schlagabtausch zwangsläufig einseitig. In der gegenwärtigen Marktsituation ist Elite definitiv besser als Ultimate. Mit 219,99 Euro ist der Razer Wolverine V3 Pro keine günstige Anschaffung. Jener Preis gilt für die weiße Version, die mir zum Testen vorgelegen hat. Die schwarze Ausführung kostet sogar 10 Euro mehr.

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