Regelschmerzen: Ursachen, Behandlung und Linderung

Regelschmerzen, auch als Dysmenorrhö bekannt, sind ein häufiges Problem, das viele Frauen betrifft und das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen kann. Die Intensität der Schmerzen kann von leichten Beschwerden bis zu starken, krampfartigen Schmerzen reichen, die in manchen Fällen sogar zu Übelkeit und Erbrechen führen können. Es ist wichtig, die Ursachen von Regelschmerzen zu verstehen, um geeignete Behandlungs- und Linderungsansätze zu finden.

Der weibliche Zyklus und seine Bedeutung

Der weibliche Körper folgt einem monatlichen Zeitplan, der durch hormonelle Veränderungen gesteuert wird. Viele Frauen bemerken diesen Zyklus kaum, während andere regelmäßig an ihn erinnert werden, insbesondere durch Regelschmerzen.

So funktioniert der Zyklus:

  1. Zykluswochen: In den ersten beiden Zykluswochen nach der Menstruation regen Sexualhormone die Produktion der Eizellen an und sorgen dafür, dass in der Mitte des Zyklus der Eisprung stattfindet.
  2. Vorbereitung auf die Schwangerschaft: Als Vorbereitung auf eine mögliche Schwangerschaft baut die Gebärmutter eine dicke, gut durchblutete Schleimhaut auf.
  3. Keine Befruchtung: Kommt es nach dem Eisprung zu keiner Befruchtung, wird die Gebärmutterschleimhaut wieder abgebaut.
  4. Prämenstruelle Beschwerden: Manchmal werden schon in der Phase vor der Blutung erste Beschwerden wahrgenommen, wie Spannungsgefühle in der Brust, Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen und Verdauungsprobleme. Diese Symptome sind typisch für das sogenannte prämenstruelle Syndrom, kurz PMS genannt.
  5. Regelblutung: Gegen Ende des Zyklus lösen die uterinen Prostaglandine (Gewebshormone) Kontraktionen im Uterus aus. Die Regelblutung setzt ein und die Reste der Gebärmutterschleimhaut werden abgestoßen.
  6. Zusammenziehen des Uterus: Das Zusammenziehen des Uterus beeinträchtigt die Durchblutung, insbesondere kleinere Gefäße werden quasi abgedrückt.

Hormonelle Veränderungen im Detail:

  • Bis zum 13. Tag des Zyklus steigt der Östrogen-Spiegel an, die Gebärmutter-Schleimhaut baut sich auf und die Eizelle reift.
  • Dann sinkt der Östrogen-Spiegel drastisch ab und der Eisprung setzt ein.
  • Im Eierstock bleibt der Gelbkörper zurück, der für die Produktion des Hormons Progesteron zuständig ist.
  • Kommt es nicht zu einer Befruchtung der Eizelle, bildet sich der Gelbkörper zurück. Dadurch sinkt der Progesteron-Spiegel und die Schleimhaut wird abgestoßen.
  • Gleichzeitig werden in der Gebärmutter-Schleimhaut verstärkt die Botenstoffe Prostaglandine gebildet, die die Aktivität der Gebärmutter-Muskulatur zum Abstoßen der Schleimhaut unterstützen. Die Menstruation beginnt.

Ursachen und Auslöser von Regelschmerzen

Die Ursachen von Regelschmerzen sind vielfältig und können in primäre und sekundäre Regelschmerzen unterteilt werden. Neben den natürlichen Prozessen, die während eines Zyklus ablaufen, können auch Erkrankungen, emotionale Belastung und Stress Regelschmerzen hervorrufen bzw. verstärken. Vor allem Frauen mit einer stärkeren Regelblutung erleben oft auch stärkere Schmerzen.

Primäre Regelschmerzen

Wenn bereits die ersten Perioden von Regelschmerzen begleitet werden oder diese maximal drei Jahre später starten, handelt es sich meist um sogenannte primäre Regelschmerzen. Diese treten häufig bei jungen Frauen auf und sind Teil des natürlichen Menstruationszyklus.

Ursachen:

  • Überproduktion von Prostaglandinen: Ursache davon kann eine Überproduktion von bestimmten Schmerzbotenstoffen (Prostaglandinen) sein, die kurz vor der Regelblutung gebildet werden. Sie sorgen dafür, dass sich die Gebärmutter während der Periode zusammenzieht. Und das kann ganz schön weh tun! Sinnvoll ist es aber trotzdem.
  • Hormonelle Regelschmerzen: Typischerweise sind hormonelle Regelschmerzen bei jeder Periode ähnlich stark. Am heftigsten machen sie sich in den ersten 24 Stunden der Blutung bemerkbar.

Risikofaktoren:

  • Eine frühe erste Periode (vor Ende des zwölften Lebensjahres)
  • Ein sehr niedriges Körpergewicht (BMI unter 20)
  • Familiäre Häufung (wenn Verwandte auch betroffen sind)
  • Genetische Veranlagung
  • Junges Alter
  • Geringes Gewicht (BMI unter 20) oder starkes Übergewicht
  • Psychische und emotionale Belastung: Stress und Ängste
  • Rauchen und Alkohol(konsum)

Sekundäre Regelschmerzen

Wenn sich erst nach dem 25. Lebensjahr Schmerzen einstellen, stecken möglicherweise sogenannte sekundäre Regelschmerzen dahinter. Diese treten oft später, manchmal erst nach Jahren schmerzfreier Monatsblutungen, neu auf.

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Ursachen:

  • Organische Beschwerden: Diese gehen meist auf organische Beschwerden zurück. Auch eine mechanische Reizung durch eine zur Verhütung eingesetzte Kupferspirale oder die Psyche können Ursache der Beschwerden sein.
  • Endometriose: Die sogenannte Endometriose ist die häufigste Ursache sekundärer Regelschmerzen. Bei etwa 40 bis 60 Prozent der Frauen werden starke Schmerzen während der Regelblutung vermutlich durch eine Endometriose verursacht.
  • Polypen: Polypen entstehen, wenn die Schleimhaut abnorm wächst. Das kann in der Nase, im Darm, der Gebärmutter und einfach überall passieren, wo es eine Schleimhaut gibt. Bei sekundären Regelschmerzen können sie aber die Ursache sein und gleichzeitig Zwischenblutungen, eine verstärkte Menstruation oder vermehrten Ausfluss verursachen.
  • Myome: Bei sogenannten Myomen handelt es sich um gutartige Wucherungen in der Muskelschicht der Gebärmutter. Meist entstehen die Knoten zwischen dem 35. und dem 50. Lebensjahr. Bei der Mehrheit sind die Myome jedoch Ursache sekundärer Regelschmerzen und weiterer Beschwerden wie langanhaltenden, sehr starken Monatsblutungen.
  • Gebärmutterentzündung: Bei starken Regelschmerzen kann auch eine Gebärmutterentzündung die Ursache sein. Auslöser dafür sind oft Keime, die von außen über die Scheide in das Organ gelangen.

Detaillierte Betrachtung der Endometriose:

  • Was passiert bei Endometriose? Zellen, die der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ähneln, siedeln sich in umliegenden Organen (Bauch- und Beckenraum, Eierstöcke, Eileiter, tiefe Wandschichten der Gebärmutter) an und bilden sogenannte Endometriose-Herde.
  • Zyklusbedingte Hormonschwankungen: Diese Zellen reagieren auch an fernen Körperstellen auf zyklusbedingte Hormonschwankungen. Sie wachsen in der ersten Hälfte des Monatszyklus heran und werden abgestoßen.
  • Beschwerden: Im Gegensatz zur Regelblutung kann das abgelöste Gewebe aus dem Bauchraum jedoch nicht abfließen und schließlich Beschwerden, wie krampfartige Bauchschmerzen, verursachen.

Weitere Ursachen im Überblick:

  • Myome und Polypen
  • Verhütungsmittel (Spirale)
  • Eileiterentzündung
  • Zysten oder Tumore im Eierstock
  • Angeborene Fehlbildungen

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Das prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, gilt als eigenständiges Beschwerdebild unter den Menstruationsleiden. PMS kann sich mit zahlreichen körperlichen und psychischen Symptomen in der zweiten Zyklushälfte äußern.

Symptome:

  • Regelschmerzen im Unterbauch
  • Kopfschmerzen
  • Stimmungsschwankungen
  • Schlafprobleme
  • Spannungsgefühl in der Brust
  • Verdauungsbeschwerden
  • Appetitlosigkeit oder Heißhungerattacken
  • Unreine Haut
  • Kreislaufprobleme

Typisches Merkmal: Die Symptome beginnen bis zu zwei Wochen vor der Periode und verschwinden plötzlich mit dem Einsetzen der Regelblutung.

Ursachen: Die Ursachen des PMS sind bis heute nicht eindeutig geklärt, denkbar ist jedoch, dass den Beschwerden ein hormonelles Ungleichgewicht zugrunde liegt. Bekannt ist auch, dass sich die PMS- Symptome durch psychische Faktoren und Umweltfaktoren verstärken können. Auch genetische Faktoren können eine Rolle spielen und der Grund dafür sein, dass manche Frauen stärkere Beschwerden haben.

Psychische Faktoren

Auch Sorgen, Ängste und Stress können Regelschmerzen verursachen oder verschlimmern. Als häufige Ursachen starker Beschwerden gelten vor allem ein unerfüllter Kinderwunsch oder sexuelle Konflikte.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Es ist wichtig, aufmerksam zu werden und abklären zu lassen, ob es Endometriose sein könnte, wenn:

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  • Mädchen oder Frauen wegen ihrer Periodenschmerzen regelmäßig nicht in die Schule oder zur Arbeit gehen können.
  • Regelmäßig den Sport ausfallen lassen müssen und sich mit Wärmflasche und Schmerztabletten im Bett krümmen.
  • Manche Patientinnen auch während und nach dem Geschlechtsverkehr, beim Stuhlgang oder beim Wasserlassens Schmerzen haben.
  • Ist die Endometriose ausgeprägter, haben Patientinnen auch Schmerzen außerhalb der Regel - und nicht mehr ausschließlich während der Periode.
  • Endometriose kann sich auch auf den Kinderwunsch auswirken. Wenn gesunde Frauen nicht auf natürliche Weise schwanger werden, sollte neben Ursachen vom Partner immer auch eine Endometriose abgeklärt werden.

Vor allem neu auftretende, ungewöhnlich starke oder gar extreme Schmerzen sowie sich verändernde Regelschmerzen sollten Sie unbedingt von Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt abklären lassen und dabei nicht zu viel Zeit verstreichen lassen. Eventuell ist die Ursache der Menstruationsschmerzen behandelbar.

Behandlung und Linderung von Regelschmerzen

Es gibt verschiedene Ansätze zur Linderung von Regelschmerzen, die von medikamentösen Behandlungen bis hin zu natürlichen Heilmitteln reichen.

Medikamentöse Behandlung

  • Schmerzmittel: Gängige Schmerzmittel wie Paracetamol, Dolormin oder Ibuprofen können an den zwei oder drei schmerzintensiven Tagen im Monat eingenommen werden.
  • VoltaDexibu Schmerztabletten 200 mg Filmtabletten: Wirkstoff: Dexibuprofen. Anwendungsgebiete: Bei Erwachsenen zur symptomatischen kurzzeitigen Behandlung von akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Kopfschmerzen. Warnhinweis: Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Apothekenpflichtig.
  • Voltaren Dolo 25 mg überzogene Tablette: Wirkstoff: Diclofenac-Kalium. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen. Warnhinweis: Enthält Saccharose (Zucker). Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Apothekenpflichtig.
  • Voltaren Dolo Liquid 25 mg Weichkapsel: Wirkstoff: Diclofenac-Kalium. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen; Fieber. Warnhinweis: Enthält Sorbitol. Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Apothekenpflichtig.
  • Dolormin® Extra: Wirkstoff: Ibuprofen als Ibuprofen-DL-Lysin (1:1). Anwendungsgebiete: Symptomatische Kurzzeitbehandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen - wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen; Fieber. Für Kinder ab 20 kg Körpergewicht (6 Jahre und älter), Jugendliche und Erwachsene. Warnhinweise: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Dolormin® Schmerztabletten: Wirkstoff: Ibuprofen als Ibuprofen-DL-Lysin (1:1). Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen - wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen; Fieber. Für Kinder ab 20 kg Körpergewicht (6 Jahre und älter), Jugendliche und Erwachsene. Warnhinweise: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Dolormin® für Frauen bei Menstruationsbeschwerden mit Naproxen: Wirkstoff: Naproxen. Anwendungsgebiete: Schmerzhafte Beschwerden während der Regelblutung. Warnhinweise: Enthält Lactose. Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Hormontherapie: Durch eine Pille mit Gestagen - neben Östrogen ein anderes weibliches Geschlechtshormon - kann der Östrogenspiegel nach unten reguliert werden. Die Endometrioseherde können dann weniger gut wachsen. Die Pille wird in manchen Fällen ohne Pause eingenommen (sogenannter „Langzyklus“). Dadurch hat die Patientin keine Periodenblutung und die Endometriose wird ruhiggestellt. Das reduziert die Beschwerden.
  • Pille: Mädchen und Frauen, die mit der Pille verhüten, haben seltener starke Regelschmerzen. Wenn nicht der Wunsch besteht, schwanger zu werden, kommt die Pille als Therapie infrage. Das Medikament verhindert den Eisprung und hemmt damit ebenfalls die Bildung der Prostaglandine.

Nicht-medikamentöse Behandlungen

  • Wärmeanwendungen: Versuchen Sie es mit Wärmepflastern, Wärmegürteln, Wärmflaschen oder einem warmen Bad. Wärme wirkt entspannend und kann so Schmerzen lindern. Wärmepflaster wie das Ratioline® Wärmepflaster - Für den Nacken- und Schulterbereich, können an verschiedenen Stellen des Körpers angewendet werden. Sie geben über etwa 12 Stunden eine konstante Wärme ab und tragen so effektiv zur Entspannung der Muskulatur bei.
  • Körperliche Aktivität: Sanfte Sportarten wie Radfahren, Gymnastik oder Joggen können ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Intensität der Schmerzen haben. Regelmäßige körperliche Aktivität fördert die Durchblutung und kann die Schmerzempfindlichkeit reduzieren.
  • Entspannungstechniken: Nehmen Sie sich Zeit für sich und probieren Sie Atemübungen, Yoga oder Tai-Chi aus, um Ihre Regelschmerzen zu lindern. Entspannungstechniken wie Yoga und Meditation sind ebenfalls wirksam. Sie helfen dabei, Stress abzubauen und beeinflussen die Schmerzwahrnehmung positiv. Wer gerne Yoga zur Bekämpfung der Regelschmerzen ausprobieren möchte, findet auf dem Gesundheitsportal Digestio 5 wunderbare Übungen gegen Bauchkrämpfe.
  • Ernährung: Auch eine ausgewogene Ernährung, die reich an Magnesium ist, kann Muskelkrämpfen vorbeugen.
  • Voltaren Schmerzgel 11,6 mg/g Gel: Wirkstoff: Diclofenac-N-Ethylethanamin. Anwendungsgebiete: Erwachsene: Zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen in Folge stumpfer Traumen, z.B. Sport- und Unfallverletzungen; Schmerzen der gelenknahen Weichteile (z.B. Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder, Muskelansätze und Gelenkkapseln) bei Arthrose der Knie- und Fingergelenke; bei Epicondylitis; bei akuten Muskelschmerzen z. B. im Rückenbereich. Jugendliche ab 14 Jahren: Zur Kurzzeitbehandlung; zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas. Warnhinweis: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren! Enthält Propylenglycol und einen Duftstoff mit Benzylbenzoat, Benzylalkohol, Citral, Citronellol, Cumarin, D-Limonen, Eugenol, Farnesol, Geraniol und Linalool. Packungsbeilage beachten. Apothekenpflichtig.
  • Voltaren Actigo Schmerzgel 11,6 mg/g Gel: Wirkstoff: Diclofenac-N-Ethylethanamin. Anwendungsgebiete: Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren: Zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas, z. B. Sport- und Unfallverletzungen. Bei Jugendlichen ab 14 Jahren ist das Arzneimittel zur Kurzzeitbehandlung vorgesehen. Warnhinweis: Enthält Propylenglycol und einen Duftstoff mit Benzylbenzoat, Benzylalkohol, Citral, Citronellol, Cumarin, D-Limonen, Eugenol, Farnesol, Geraniol und Linalool. Apothekenpflichtig.
  • Voltaren Schmerzgel forte 23,2 mg/g Gel: Wirkstoff: Diclofenac-N-Ethylethanamin. Anwendungsgebiete: Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren: Zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas, z. B. Sport- und Unfallverletzungen. Bei Jugendlichen ab 14 Jahren ist das Arzneimittel zur Kurzzeitbehandlung vorgesehen. Warnhinweis: Enthält Propylenglycol, Butylhydroxytoluol und einen Duftstoff mit Eukalyptus, Benzylalkohol, Citronellol, Cumarin, D-Limonen, Eugenol, Geraniol und Linalool. Apothekenpflichtig.
  • Voltaren 24 Stunden Schmerzpflaster 140 mg wirkstoffhaltiges Pflaster: Wirkstoff: Diclofenac-Natrium. Anwendungsgebiete: Zur lokalen, symptomatischen Kurzzeitbehandlung (max. 7 Tage) von Schmerzen bei akuten Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen der Extremitäten infolge eines stumpfen Traumas bei Jugendlichen ab 16 Jahren und Erwachsenen. Apothekenpflichtig.
  • VoltaMed pflanzliche Schmerzcreme: Wirkstoff: Pfefferminzöl, Eukalyptusöl, Rosmarinöl. Anwendungsgebiete: Zur äußerlichen Anwendung zur unterstützenden Behandlung rheumatischer Beschwerden und Muskelschmerzen. Apothekenpflichtig.

Medizinische Eingriffe

Bei sekundären Regelschmerzen aufgrund von Erkrankungen wie Endometriose kann eine operative Behandlung notwendig sein. Wenn man Endometriose ausführlich abklären möchte oder einer Patientin mit starken Beschwerden helfen möchte, ist eine Bauchspiegelung sinnvoll. Das ist eine kleine, minimalinvasive Operation in Vollnarkose, bei der der Bauchraum mit einem Gas aufgepumpt wird und eine sehr dünne Kamera (Endoskop) eingeführt wird.

Endometriose und Kinderwunsch

Wer Endometriose hat, ist nicht automatisch unfruchtbar. Die Erkrankung kann, muss aber nicht die Fruchtbarkeit einschränken. Natürlicherweise hat ein gesundes Paar eine Chance von etwa 15 bis 20 Prozent, in einem Monat schwanger zu werden. Bei einer Frau mit unbehandelter Endometriose kann diese Chance sinken - und zwar unabhängig davon, ob die Endometriose ausgeprägt ist oder nicht. Ist eine Endometriose bekannt und es funktioniert nicht, auf natürlichem Wege schwanger zu werden, sollte sich ein Paar in einem Endometriosezentrum oder in einem Kinderwunschzentrum vorstellen.

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