Ruppiner Kliniken GmbH, Abteilung für Neurologie, Neuruppin: Exzellenz in Versorgung, Forschung und Lehre

Die Ruppiner Kliniken GmbH, mit ihrer Abteilung für Neurologie in Neuruppin, stellt ein modernes Universitätsklinikum dar, das medizinisches Know-how, fortschrittliche Krankenversorgung, Forschung und Lehre miteinander verbindet. Als Universitätsklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) Theodor Fontane wird hier die Ausbildung junger Ärzte und Ärztinnen in Brandenburg gefördert. Die MHB steht für innovative Lehrkonzepte sowie eine fachübergreifende und multidisziplinäre Lehre und Forschung.

Historische Entwicklung und heutige Ausrichtung

Seit ihrer Gründung im Jahr 1897 hat sich das Krankenhaus in Neuruppin stetig weiterentwickelt. Von der ursprünglichen Landesirrenanstalt über das Bezirkskrankenhaus bis zur Gründung der Ruppiner Kliniken GmbH waren Veränderungsbereitschaft und -fähigkeit stets prägend für das Klinikum. Heute fungiert es als Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg und fördert in enger Zusammenarbeit mit der MHB die medizinische Versorgung, Ausbildung und Forschung.

Spektrum der Neurologischen Abteilung

Die Neurologische Abteilung der Ruppiner Kliniken deckt ein breites Spektrum an neurologischen Erkrankungen ab. Dies umfasst die Diagnostik und Behandlung von:

  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose
  • Demenz
  • Enzephalitiden
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel

Diese Erkrankungen nehmen in der Bevölkerung zu, was die Neurologie zu einer Schlüsselmedizin des 21. Jahrhunderts macht. Die Kombination aus komplexer Diagnostik und effektiven Therapieverfahren macht das Fachgebiet besonders faszinierend.

Diagnostische Verfahren

In der neurologischen Funktionsdiagnostik werden alle facharztrelevanten Untersuchungstechniken auf dem neuesten Stand vorgehalten und durchgeführt. Dazu gehören:

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  • EEG (Elektroenzephalographie)
  • ENG (Elektroneurographie)
  • EMG (Elektromyographie)
  • VEP (Visuell evozierte Potentiale)
  • AEP (Akustisch evozierte Potentiale)
  • SEP (Somatosensorisch evozierte Potentiale)
  • MEP (Motorisch evozierte Potentiale)
  • Doppler- und Duplexsonographie der extra- und intrakraniellen hirnversorgenden Arterien

Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie

Die Klinik bietet das volle Spektrum der Hirn- und Wirbelsäulenchirurgie. Zu den Schwerpunkten gehören:

  • Behandlung von Hirn- und Rückenmarkstumoren
  • Versorgung von Verletzungen des Kopfes und der Wirbelsäule
  • Interdisziplinäre Behandlung von Gefäßprozessen des zentralen Nervensystems
  • Epilepsiechirurgie
  • Therapie von Zirkulationsstörungen des Nervenwassers
  • Behandlung von peripheren Nervenschädigungen

Für individualisierte Behandlungskonzepte steht dem Klinikteam eine Vielzahl neuester Technologien auf höchstem medizinischen und technischen Stand zur Verfügung. Ein hoch qualifiziertes Team aus Ärzten und Pflegern setzt sich mit Engagement und Kompetenz für die Gesundheit der Patienten ein.

Forschung und Lehre

Neben der Patientenversorgung engagiert sich die Neurologische Abteilung in Forschung und Lehre. Die Klinik ist verantwortlich für das Modul Nervensystem an der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB). Dazu gehört der Unterricht in den Modulen Bewegung, Sinnesorgane, klinisches Denken und Handeln, Psyche und Erleben sowie Notfallmedizin I und II. Das gesamte Ärzteteam engagiert sich bei der Ausbildung der Studierenden der Studiengänge Humanmedizin und Psychologie.

Weiterbildung

Die Klinik bietet eine strukturierte Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie. In aller Regel können auch das psychiatrische Jahr und die sechsmonatige Rotation in die Intensivmedizin am ukrb abgeleistet werden. Dafür rotieren die Ärztinnen und Ärzte in die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik und die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Die intensivmedizinischen Inhalte werden zusätzlich auf der Stroke Unit und in der Notfallambulanz vermittelt. Auch eine zeitlich befristete Rotation in andere Abteilungen ist möglich.

Lehre an der MHB

Im Rahmen des Studiums an der Medizinischen Hochschule Brandenburg werden die Studierenden von Beginn an in das Thema Kommunikation eingeführt und entsprechend ausgebildet. Davon können die Mitarbeiter der Neurologie profitieren, indem sie z. B. eine Ausbildung zum TRIK-Dozenten absolvieren (TRIK: Teamarbeit, Reflexion, Interaktion, Kommunikation).

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Arbeitsbedingungen und Teamkultur

Als Ärztin/Arzt arbeitet man in der Klinik in einem (2-)Schichtsystem mit Bereitschaftsdienstanteil in den Nachtdiensten. Die Beteiligung an der Ausbildung der Medizinstudenten erfolgt nach Interesse und Ausbildungsstand. Es herrscht eine offene Kommunikation innerhalb des Teams.

Zu Beginn der Tätigkeit erhalten neue Mitarbeiter Schulungen, die sie in die Lage versetzen, die IT des Krankenhauses zu nutzen und zu bedienen, außerdem Schulungen zum Datenschutz und Brandschutz. Nach einigen Wochen Einarbeitung wird die Dienstfähigkeit strukturiert erfasst und sie werden langsam an Spät-, Nacht- und Wochenenddienste herangeführt. In diesen Diensten erhalten sie stets die notwendige Unterstützung durch verfügbare Spezialisten vor Ort und den fachärztlichen Hintergrunddienst.

Förderung von Fort- und Weiterbildung

Die Ruppiner Kliniken ermutigen ihre Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten zur Teilnahme an externen Fortbildungsveranstaltungen und Kongressen. Die Kosten hierfür werden im Regelfall übernommen. Im ukrb werden regelmäßig in-house GCP-Kurse angeboten, die die Teilnahme an klinischen Studien ermöglichen. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit einem Thema der Neurologie wird ausdrücklich unterstützt, wobei es keinen Zwang zu wissenschaftlichen Aktivitäten gibt. Es besteht auch die Möglichkeit der Promotion begleitend zur Weiterbildung. Junge Wissenschaftler*innen können darüber hinaus auch durch die MHB gezielt unterstützt werden.

Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)

Die Ruppiner Kliniken bieten im Rahmen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) eine offene Sprechstunde an. Bei erhöhter Inanspruchnahme kann es jedoch vorkommen, dass Patienten nicht am selben Tag angenommen werden können.

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