Schamanische Alzheimer-Behandlung: Eine ganzheitliche Betrachtung

Die Alzheimer-Krankheit ist eine der größten Herausforderungen des Gesundheitswesens. Millionen Menschen sind betroffen, und die Zahl wird sich Schätzungen zufolge bis zum Jahr 2050 verdreifachen. Die Erkrankung, die von vielen mit Angst und Schrecken betrachtet wird, ist durch einen fortschreitenden geistigen Verfall gekennzeichnet, der sich in Symptomen wie Zeitorientierungslosigkeit, Vergesslichkeit und dem Gefühl, sich zu verirren, äußert.

Ursachen und Risikofaktoren der Alzheimer-Krankheit

Alzheimer ist eine neurodegenerative Erkrankung, die schulmedizinisch als unheilbar gilt. Die Ursachen sind komplex und vielfältig. Es wird angenommen, dass Ablagerungen von Amyloid-Plaques und Tau-Proteinen, die zu vermehrter Bildung oder fehlendem Abtransport in bzw. aus den Nervenzellen führen, eine entscheidende Rolle spielen. Auch genetische Faktoren, insbesondere die ApoE4-Variante, können das Risiko beeinflussen. Vaskuläre Demenzformen, die durch Durchblutungsstörungen verursacht werden, machen etwa 15 % der Fälle aus. In einigen Fällen kann auch die Parkinson-Demenz eine Rolle spielen.

Begleit- und Nebenerkrankungen wie Depressionen können ein frühes Demenzstadium imitieren und die Diagnose erschweren. Ein ungesunder Lebensstil mit einer fettreichen, zuckerlastigen Ernährung und einem Mangel an Vitaminen und Spurenelementen kann ebenfalls zur Entstehung von Alzheimer beitragen.

Konventionelle Behandlungsansätze

Bisher gibt es keinen entscheidenden Durchbruch bei der Heilung von Alzheimer. Die verfügbaren Anti-Demenz-Präparate haben allenfalls eine verzögernde, jedoch keine heilende Wirkung. Neue Wirkstoffe wie Lecanemab und Donanemab, die Amyloid-Ablagerungen im Gehirn angreifen, gelten als Hoffnungsschimmer, sind aber nur für einen sehr kleinen Teil der Betroffenen geeignet und können schwere Nebenwirkungen verursachen.

Schamanische und alternative Behandlungsansätze

Angesichts der begrenzten Erfolge konventioneller Behandlungen suchen viele Menschen nach alternativen Ansätzen zur Behandlung von Alzheimer. Schamanische Praktiken, die traditionelle Heilmethoden verschiedener Kulturen nutzen, gewinnen zunehmend an Bedeutung.

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Trommeltherapie

Die Trommeltherapie ist ein uralter Ansatz, der Rhythmus zur Förderung von Heilung und Selbstausdruck einsetzt. Studien haben gezeigt, dass Trommeln eine beruhigende, fokussierende und heilende Wirkung bei Alzheimer-Patienten haben kann.

  • Senkung von Blutdruck, Angst und Stress: Eine Studie aus dem Jahr 2014 ergab, dass eine 40-minütige Djembe-Trommelsitzung bei erfahrenen Trommlern und Anfängern Stress und Angstzustände reduzierte.
  • Regeneriert die Hirnsubstanz: Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte, dass eine zweimonatige Trommelintervention bei Huntington-Patienten zu Verbesserungen der ausführenden Funktionen und Veränderungen der Mikrostruktur der weißen Substanz führte.
  • Reduziert Schmerzen: Eine Studie aus dem Jahr 2012 ergab, dass aktives Musizieren (Singen, Tanzen und Trommeln) die Ausschüttung von Endorphinen auslöste und die Schmerztoleranz erhöhte.
  • Verbessert unser Immunsystem: Eine Studie aus dem Jahr 2001 zeigte, dass Drum Circles das Immunsystem stärken und die Zahl der krebsabtötenden Zellen erhöhen können.

Kambo

Kambo ist eine indigene Medizin, die aus dem Sekret des Amazonas-Riesen-Affenfrosches gewonnen wird. Es wird traditionell zur Reinigung, Klärung und Harmonisierung auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene eingesetzt. Kambo aktiviert das Immunsystem und kann eine starke entzündungshemmende Wirkung haben. Einige Anwender berichten von positiven Effekten bei Hirnerkrankungen wie Alzheimer und Parkinson.

Sound Medicine

Die Kombination aus Kristallen und Klängen kann eine entspannende und heilende Wirkung haben. Klangbäder und Klangmeditationen können helfen, Stress abzubauen und das Wohlbefinden zu verbessern.

Musiktherapie

Musizieren ist ein starker Reiz für die Neuroplastizität, also die Hirnvernetzung. Es erfordert Hören, Bewegen, Fühlen, Sehen und Planen und hält das Gehirn fit im Alter. Studien haben gezeigt, dass die Gehirne von musizierenden Amateuren im Schnitt etwa fünf Jahre jünger sind als die Gehirne von Menschen, die keine Musik machen.

Ganzheitliche Lebensstiländerungen

Neben spezifischen Therapien spielen auch ganzheitliche Lebensstiländerungen eine wichtige Rolle bei der Prävention und Behandlung von Alzheimer.

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Sinnfindung

Ein erfülltes Leben mit einem klaren Sinn kann das Risiko, an Demenz zu erkranken, deutlich reduzieren. Ziele zu haben und aktiv ins Leben einzugreifen, ist entscheidend für die geistige und körperliche Gesundheit.

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst und ungesättigten Fettsäuren ist wichtig für die Gesundheit des Gehirns. Der Konsum von zu vielen Kohlenhydraten sollte vermieden werden. Omega-3-Fettsäuren, die in Fisch enthalten sind, sind besonders wertvoll.

Bewegung

Regelmäßige körperliche Bewegung, idealerweise eine halbe Stunde täglich, kann den geistigen Abbauprozess aufhalten. Spaziergänge, Gymnastik, Fahrradfahren und Tanzen sind gute Möglichkeiten, um aktiv zu bleiben. Auch das Erlernen neuer Bewegungen, wie Jonglieren, kann positive Effekte haben.

Gedächtnistraining

Das Gedächtnis kann in jedem Alter geübt und verbessert werden. Neues zu lernen, Sprachen zu studieren oder Geschichts- und Geographiebücher zu lesen, kann das Gehirn anregen. Auch einfache Übungen wie das Merken von Überschriften in der Tageszeitung können helfen, die kognitive Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Schlaf

Ausreichend Schlaf ist wichtig, um sich zu erholen, die kognitive Leistungsfähigkeit zu gewährleisten und das Immunsystem zu stärken. Ein regelmäßiger Tagesrhythmus und ein Sorgen-Tagebuch können helfen, den Schlaf zu verbessern.

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Kritik und Vorsicht

Es ist wichtig zu beachten, dass viele alternative Behandlungen von Alzheimer wissenschaftlich nicht ausreichend belegt sind. Einige Praktiken, wie die Anwendung von Chlorbleiche, können sogar gefährlich sein. Es ist ratsam, sich vor der Anwendung alternativer Therapien von einem Arzt oder qualifizierten Therapeuten beraten zu lassen.

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