Die Beckenverwringung ist ein weit verbreitetes, aber oft verkanntes Problem, das vielfältige Auswirkungen auf den Körper haben kann. Viele Menschen leiden unter den daraus resultierenden Schmerzen, ohne die eigentliche Ursache zu kennen. Dieser Artikel beleuchtet die komplexen Zusammenhänge zwischen einem schiefen Becken, dem vegetativen Nervensystem und den daraus resultierenden Folgen für den gesamten Organismus.
Was ist eine Beckenverwringung?
Bei einer Beckenverwringung ist das Becken durch Verspannungen, insbesondere des Musculus iliopsoas (Lenden-Darmbeinmuskel), in sich verdreht. Der Iliopsoas, bestehend aus dem großen Lendenmuskel (Psoas) und dem Darmbeinmuskel (Iliacus), ist ein kräftiger Muskel, der am zwölften Brustwirbel und an der Lendenwirbelsäule entspringt. Als Hüftbeuger ist er maßgeblich an der Beweglichkeit der Beine und der Stabilität beim Stehen und Gehen beteiligt.
Manche bezeichnen diesen wichtigen Muskel auch als Seelenmuskel, denn durch die Ausschüttung von Stresshormonen steigt nicht selten gerade hier in der Körpermitte der Muskeltonus. Es entstehen sogenannte myofasziale Verspannungen. Als häufiges Muster bildet sich eine Verspannung des Iliopsoas links und von Rückenmuskeln und Adduktoren rechts aus. Die Folge ist eine Verdrehung des Beckens, durch die ein Bein muskulär höher gezogen wird - so kommt es zu einer sogenannten funktionellen Beinlängendifferenz.
Ursachen und Entstehung
Die Ursachen für eine Beckenverwringung sind vielfältig. Häufige Auslöser sind:
- Muskuläre Dysbalancen: Insbesondere Verspannungen des Iliopsoas, aber auch anderer Muskeln rund um das Becken, können zu einer Verdrehung führen.
- Fehlbelastungen: Langes Sitzen, häufiges Nach-vorn-Neigen oder Bücken, schweres Heben oder einseitige körperliche Belastungen können die Entstehung einer Beckenverwringung begünstigen.
- Stress: Stresshormone können den Muskeltonus erhöhen und somit Verspannungen im Iliopsoas verursachen.
- Unfälle und Verletzungen: Ein Sturz oder eine Verletzung des Fußes können zu Schonhaltungen und in der Folge zu einer Beckenverwringung führen.
- Angeborene Defekte: Angeborene Fehlstellungen oder Defekte im Beckenbereich können ebenfalls eine Beckenverwringung verursachen.
Folgen für den Körper
Die Verwringung der Becken-Lendengegend und die funktionelle Beinlängendifferenz können sich auf die Spannung der gesamten Wirbelsäule und alle von dort aus über Nervenbahnen angebundenen Organe und Regionen auswirken.
Lesen Sie auch: Symptome eines eingeklemmten Nervs im Becken
- Schmerzen: Erwachsene leiden meist unter Schmerzen in Rücken, Nacken oder Leiste. Morgens oder nach längerem Sitzen können Anlaufschmerzen auftreten, die sich durch Bewegung und Wärme verlieren. Langes Sitzen, häufiges Nach-vorn-Neigen oder Bücken und schweres Heben verschlimmern die Symptome.
- Funktionelle Beinlängendifferenz: Durch die Beckenverdrehung wird ein Bein muskulär höher gezogen, was zu einer funktionellen Beinlängendifferenz führt.
- Wirbelsäulenprobleme: Die Beckenverwringung kann sich auf die gesamte Wirbelsäule auswirken und zu Fehlhaltungen, Skoliose oder Bandscheibenproblemen führen.
- Kopf- und Nackenschmerzen: Die Verspannungen im Beckenbereich können sich bis in den Nacken und Kopf fortsetzen und dort Schmerzen verursachen.
- Schwindel: In einigen Fällen kann eine Beckenverwringung indirekt zu Schwindel führen.
- Auswirkungen auf Organe: Die Nervenbahnen, die von der Wirbelsäule zu den Organen ziehen, können durch die Beckenverwringung beeinträchtigt werden, was zu Funktionsstörungen der Organe führen kann.
- Eingeschränkte Beweglichkeit: Die Verspannungen und Fehlstellungen können die Beweglichkeit des gesamten Körpers einschränken.
- Vegetatives Nervensystem: Eine Fehlstellung des Steißbeins kann in einigen Fällen zur Irritation des vegetativen Nervensystems führen. Damit können viele Beschwerdebilder einhergehen, die man oftmals nicht in Verbindung mit z.B. einem Sturz auf das Steißbein gesehen werden.
Die Rolle des vegetativen Nervensystems
Das vegetative Nervensystem (VNS) steuert lebenswichtige Körperfunktionen wie Atmung, Herzschlag, Verdauung und Stoffwechsel. Es besteht aus zwei Hauptteilen: dem Sympathikus (aktivierend) und dem Parasympathikus (beruhigend). Ein Ungleichgewicht zwischen diesen beiden Systemen kann zu vielfältigen Beschwerden führen.
Eine Beckenverwringung kann das vegetative Nervensystem beeinflussen, da die Nerven, die das VNS bilden, entlang der Wirbelsäule verlaufen und durch die Muskeln und Bänder des Beckens ziehen. Verspannungen und Fehlstellungen im Beckenbereich können diese Nerven irritieren und somit die Funktion des VNS beeinträchtigen.
Mögliche Folgen einer Beeinträchtigung des VNS durch eine Beckenverwringung sind:
- Verdauungsprobleme: Verstopfung, Durchfall, Blähungen oder Reizdarmsyndrom
- Herz-Kreislauf-Beschwerden: Herzrasen, niedriger oder hoher Blutdruck, Schwindel
- Atemprobleme: Kurzatmigkeit, Engegefühl in der Brust
- Schlafstörungen: Einschlaf- oder Durchschlafprobleme
- Erschöpfung und Müdigkeit: Chronische Müdigkeit, Energiemangel
- Stimmungsschwankungen: Reizbarkeit, Angstzustände, Depressionen
- Konzentrationsstörungen: Vergesslichkeit, Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren
- Beeinträchtigung des Immunsystems: Erhöhte Anfälligkeit für Infekte
Diagnose
Die Diagnose einer Beckenverwringung erfordert eine ausführliche körperliche Untersuchung und Funktionsprüfung. Der Arzt betrachtet dabei die Beckenstatik und Beinlängen im Stehen und im Liegen. Bei Dysbalancen sind die Taillendreiecke ungleich, oft findet sich eine rechtsseitige Verdrehung der Wirbelsäule mit Beckentiefstand rechts.
Beim Funktionstest prüft der Arzt, wie sich die Punktpaare beim Vorbeugen verhalten. In Rückenlage kann ein weiterer Beinlängenvergleich erfolgen, auch mit Aufrichtung aus der Rückenlage in den Sitz bei gestreckten Beinen (Derbolowsky-Test). Weitere Funktions- und Reflextests können je nach Schmerzlokalisation angezeigt sein, um andere Fehlfunktionen, Wirbelblockaden oder Nervenläsionen auszuschließen.
Lesen Sie auch: Diagnose und Behandlung von Hüft- und Beckennervenschmerzen
Die genaue Betrachtung von drei Beckenpunktpaaren erlaubt dem Arzt Aussagen über Beckenstatik und Beinlängen. Bei hüftbreitem Stand des Patienten werden Beckenhöhen und Symmetrie begutachtet.
Behandlung
Die Behandlung der Beckenverwringung muss ganzheitlich erfolgen. Um die Verspannungen und Fehlfunktionen nachhaltig zu beseitigen, sollte zunächst ihre eigentliche Ursache eingegrenzt und - wenn möglich - behoben werden. Denn andauernde körperliche Über- oder Fehlbelastung kann bewirken, dass sich die Beckenverwringung nicht vollständig löst oder immer wieder zurückkehrt und zu chronischen Schmerzen führt.
- Manuelle Therapie: Durch gezielte Handgriffe können Blockaden gelöst und die Muskeln entspannt werden.
- Physiotherapie: Dehn- und Kräftigungsübungen helfen, die muskuläre Balance wiederherzustellen und die Stabilität des Beckens zu verbessern.
- Osteopathie: Osteopathen betrachten den Körper als Einheit und behandeln nicht nur die Symptome, sondern suchen nach den Ursachen der Beschwerden.
- Chiropraktik: Die Chiropraktik befasst sich mit Funktionsstörungen und Schmerzen des gesamten Bewegungsapparates sowie deren Folgen auf das Nervensystem.
- Entspannungsübungen: Stressreduktion durch Entspannungsübungen wie Yoga, Meditation oder autogenes Training kann helfen, den Muskeltonus zu senken und Verspannungen zu lösen.
- Ergonomische Anpassung: Eine ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes und des Alltags kann Fehlbelastungen reduzieren und die Entstehung einer Beckenverwringung verhindern.
- Schmerztherapie: Bei Bedarf können Schmerzmittel oder andere Medikamente zur Linderung der Beschwerden eingesetzt werden.
- Operation: Selten ist eine operative Korrektur notwendig, beispielsweise bei angeborenen Fehlstellungen oder schweren Verletzungen.
Osteopathische Denkweisen und Behandlungsbeispiele
Die Osteopathie betrachtet den Körper als eine untrennbare Einheit, in der Struktur und Funktion eng miteinander verbunden sind. Osteopathen suchen nach den Ursachen von Beschwerden und behandeln diese ganzheitlich.
Einige Beispiele für osteopathische Denkweisen und Behandlungsansätze bei Beckenverwringung:
- Fußbeschwerden: Ein Fuß knickt um. Es kommt zu einer Verletzung der Außenbänder. Einen Riss in den Bändern gibt es erst, wenn das Gelenk am Ende seiner Verformung ist. Oft bleibt das Gelenk am Ende dieser Verformung in einer Fehlposition. Erstens, der Fuß bewegt sich anders, als der Fuß auf der nicht verletzten Seite. Beim Gehen wird der Fuß anders als üblich, gedreht und abgerollt. Das fehlerhafte Drehen des Beines, findet im Hüftgelenk statt. Vom Hüftgelenk steigt die Bewegung in die Beckenschaufel auf. Das Becken kann sich verdrehen. Die Beinlänge kann sich ändern. Die Verletzung selbst kann vom menschlichen Gehirn gespeichert werden und zu Anpassungsvorgängen in der Muskulatur führen. Der Mensch lernt aus dem Schmerz der Verletzung. Dies bedeutet, dass der Körper gelernt hat, ein Bein nicht mehr voll zu belasten. Stellt man einen Patienten zeitgleich auf zwei Waagen, kann man Schonhaltungen messbar machen. In den Faszien entstehen mehrere Schmerzphänomene durch diese Verletzung.
- Organe im Bauch: Bauchorgane sind umgeben von einem Flüssigkeitsfilm. Diese Flüssigkeit hat eine Flussrichtung im Bauchraum. Ähnlich wie Motoröl im Motor. Bei der normalen Atmung bewegen sich Organe zueinander und miteinander. 20.000 Atembewegungen kommen hierbei täglich zusammen. Eine Niere bewegt sich auf dem Hüftbeuger dabei hoch und runter und legt eine Strecke von ca. Wenn der Darm nicht gut funktioniert und krampft oder erschlafft, kann es zu Bauchschmerzen kommen. Hat man viel Luft im Bauch, muss der Körper die Bauchmuskeln entspannen. Wird die Bauchmuskulatur entspannt, kann sie die Rückenmuskulatur nicht mehr richtig beeinflussen. Das Prinzip vom Agonisten zum Antagonisten also Wirker und Gegenwirker wird gestört. Manchmal verhaften oder verwachsen Bauchorgane. Dies kann zu Beschwerden führen. Außerdem kann es zu muskulären Dysbalancen kommen und somit zur Veränderung komplexer Bewegungsketten. Franz Xaver Mayr (1875-1965, MAYRKUR) beschrieb bereits Bauchformen und die daraus resultierenden Haltungsabweichungen. Eine krampfende Wade würde man dehnen und kneten, damit sie schneller wieder durchblutet wird. Auch Darmschlingen bestehen aus Muskulatur und können verkrampfen. Bauchorgane und auch Beckenorgane nehmen Einfluss auf die sie umgebenden Muskeln und Knochen. Sie benutzen eine Muskelverspannung der Bauchmuskeln z.B. bei der Blinddarmentzündung als Schutz vor von außen einwirkenden Kräften.
- Kiefergelenke: Kiefergelenke werden durch nächtliches Knirschen oder Pressen überlastet. Ähnlich wie die Atmung reagiert auch die Kiefergelenksmuskulatur und das Zwerchfell auf Stress. Berufliche oder private Konflikte können dies verursachen. Emotionen wie Angst und Trauer lassen die dazugehörigen Stressreaktionsmuskeln anspannen. Zubeißende Muskeln verkrampfen und verursachen Schmerzen am Unterkiefer.
- Narben: Narben sind ein sehr komplexes Thema. Narben sind in der Regel etwas taub und nicht angenehm bei Berührungen. Manchmal löst die Berührung Übelkeit oder Abwehrbewegungen aus, das liegt an der Verschaltung mit dem vegetativen Nervensystem. Wird eine Narbe durch einen Bewegungsablauf irritiert, kann sie alle an der Bewegung beteiligten Muskeln anspannen oder entspannen. Es kann zu einer Veränderung der Bewegungsabläufe und zu einer Schonhaltung kommen. Die Verschaltung, mit dem vegetativen Nervensystem wird manchmal noch verstärkt, mit einer Verschaltung ins emotionale System. Todesangst bei einem Unfall, kombiniert mit einer noch berührungsempfindlichen Narbe, kann in der Folge zu massiven Einschränkungen führen. Jedes Lebewesen muss sich vor Schädigungen bewahren und aus vorangegangenen verletzenden Ereignissen lernen. Ein schwerer Motorradunfall gegen einen roten Bus mit Nahtoterfahrung, kann bei der Farbe Rot zu einer Reaktion im Körper führen. Der Organismus hat gelernt, dass die Farbe Rot mit einem traumatischen Erlebnis, in Kontakt steht. Bei Notkaiserschnittnarben kann sich die Angst um das Kind mit einer schlecht heilenden Narbe verbinden. Die Folge ist Berührungsempfindlichkeit, Schonhaltung und muskuläre Dysbalancen. Normalen Beweglichkeit und Schmerzfreiheit der Haut bzw.
- Wirbelsäule: In der Halswirbelsäule entstehen durch unvorteilhafte Körperhaltungen sowie einer falschen Atmung oftmals Überlastungen der Nackenmuskulatur. Am Übergang zum Kopf entstehen hieraus resultierend gerne Kopfschmerzen oder auch manchmal Schwindelbeschwerden. Meist ist die Kopfdrehung zu einer Seite eingeschränkt. Bei Rechtshändern findet man oft eine hochstehende erste oder zweite Rippe, die dauerhaft blockiert in Einatmung steht. Einschlafende Hände sind oft mit dieser Problematik verbunden. Auch die Faszien zeigen typische Schmerzsymptome. Punktuelle Schmerzen oder auch Schmerzen im Verlauf der Faszien, sind zu beobachten. Als mögliche osteopathische Kette kann hier ein gereiztes Bauchorgan die Ursache sein. Das Organ verursacht die Fehlatmung und dadurch die Nackenbeschwerden. Die Brustwirbelsäule wird auch oft durch die Körperhaltung und Atmung stark beeinflusst. Häufig findet man hier blockierte Rippen und verkrampfte Muskeln. Alle Organe haben einen Einfluss auf diesen Bereich. Häufiger findet man jedoch Schmerzen in der Lendenwirbelsäule. Die meisten Schmerzen in der Lendenwirbelsäule sind unangenehm, aber eigentlich nicht gefährlich. Meist entsteht Schmerz durch fasziale Probleme. Neuere osteopathische Untersuchungen zeigen, dass auch venöse Stauungen im Bauchraum durch Störungen in diesem Bereich Ursache für Rückenschmerzen oder auch Nervenkompressionen sein können. Deswegen muss der Osteopath viele Gelenke, die in Zusammenhängen arbeiten, untersuchen. Die Ursachen für Bandscheibenvorfälle sind am wahrscheinlichsten einer genetischen Vorveranlagung zuzuordnen. Osteopathen versuchen, alle nicht notwendigen Fehlstellungen zu korrigieren. Es gilt die Selbstheilung zu unterstützen und den Patienten schnellstmöglich wieder auf die Beine zu bekommen. Komprimierte Nerven müssen nach Möglichkeit entlastet werden. Dafür gibt es Mobilisierungs- und Entlastungstechniken. Es gibt aber auch Entlastungsfehlhaltungen die notwendig sind, um den Nerv nicht zu schädigen. Wenn die Korrektur dieser Fehlhaltung die Vitalität der Nerven stören würde, darf eine solche Korrektur nicht durchgeführt werden. Kreuzbein und Steißbein werden in der osteopathischen Ausbildung besonders intensiv beachtet. Eine Fehlstellung des Steißbeins kann in einigen Fällen zur Irritation des vegetativen Nervensystems führen. Damit können viele Beschwerdebilder einhergehen, die man oftmals nicht in Verbindung mit z.B. einem Sturz auf das Steißbein gesehen werden. Fehlstellungen im Kreuzbein findet man häufig z.B. bei Hüftproblemen. Kreuzbeinfehlstellungen können akute Rückenschmerzen verursachen oder als wichtiger Nebenbefund auftreten.
- Schultern: Schultermuskeln sind energetisch oder auch vegetativ mit vielen Organen verbunden. Die Fachliteratur nennt oft den Zusammenhang rechts mit der Leber und links mit dem Magen. Energetisch ist der Brustmuskel mit der Leber und dem Magen verbunden. Das ergibt sich auch aus den vegetativen Zusammenhängen. Fasziale Ketten und auch Schmerzen in den Faszien findet man häufig bei Schulterbeschwerden. Am Schlüsselbein ansetzende Muskeln bekommen auch vom Bauchfell Informationen. Eine mögliche Denkweise ist, dass eine Reizung im Bauch Muskeln in der Schulter irritieren kann. Oft sind Schultergelenke schmerzhaft und bewegungsgestört, ohne dass man im Röntgenbild oder MRT einen Befund erkennt. Die Schmerzursache ist dann oft in den Faszien zu suchen und zu finden. Schlüsselbeine verkannten häufiger mal durch Aufschlagbewegungen beim Tennis. In diesen Gelenken finden oft Bewegungseinschränkungen statt, oft durch viel Stützfunktionen (Liegestütz, Bankdrücken, Radfahren).
- Ellenbogen: An Ellenbogen werden in der Regel die Beuge -oder Strecksehnenansätze schmerzhaft. Oft findet man an diesen Gelenken Probleme mit der Gelenkkapsel und eine Fehlstellung. Es werden oft Schmerzen bei Belastung angezeigt. Zugreifen ist geschwächt.
- Schwangerschaft: Durch die Veränderungen der Körperstatik kommt es oft zu Beschwerden an den Muskelansätzen des Rückens. Schmerzen im Bereich der Beckenknochen und des Kreuzbeins sind keine Seltenheit. Dort finden oftmals Ansatzreizungen der überlasteten Muskulatur statt. Auch gibt es Schmerzpunkte im Bereich der Gesäßmuskulatur und auch der Flanke. Es entstehen Nackenschmerzen durch eine veränderte Statik, sowie lymphatische Stauungen im Bereich der Arme und Beine.
Was kann man selbst tun?
Neben der professionellen Behandlung gibt es einiges, was man selbst tun kann, um einer Beckenverwringung vorzubeugen oder die Beschwerden zu lindern:
Lesen Sie auch: Struktur des Beckens
- Regelmäßige Bewegung: Bewegungsmangel kann zu Verspannungen und muskulären Dysbalancen führen. Regelmäßige Bewegung, insbesondere Sportarten, die die Rumpfmuskulatur stärken, sind wichtig.
- Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung: Achten Sie auf eine ergonomische Sitzhaltung und vermeiden Sie langes Sitzen in ungünstigen Positionen.
- Dehnübungen: Regelmäßiges Dehnen der Muskeln rund um das Becken kann Verspannungen lösen und die Beweglichkeit verbessern.
- Stressmanagement: Stress kann zu Verspannungen führen. Erlernen Sie Entspannungstechniken und bauen Sie Stress ab.
- Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten kann Entzündungen im Körper reduzieren und die Gesundheit der Muskeln und Gelenke fördern.
- Gewichtsmanagement: Übergewicht belastet die Gelenke und kann zu Fehlhaltungen führen. Achten Sie auf ein gesundes Gewicht.
tags: #schiefes #becken #folgen #vegetatives #nervensystem