Der Grüne Star (Glaukom) ist in den Industrieländern die zweithäufigste Ursache für Erblindung. Bei dieser Erkrankung wird der Sehnervenkopf durch ein Missverhältnis von Durchblutung des Sehnervs und Augeninnendruck geschädigt. Die Symptome der Erkrankungen werden am Anfang meist nicht bemerkt. Wenn Sie Gesichtsfeldausfälle durch den Grünen Star bemerken, ist die Erkrankung bereits weit fortgeschritten.
Einführung in das Glaukom
Das Glaukom, oft als „grüner Star“ bezeichnet, umfasst eine Gruppe von Augenerkrankungen, bei denen es im Verlauf zu einer Schädigung des Sehnervs kommt. Häufig ist ein Glaukom mit einem erhöhten Augeninnendruck verbunden. Das Glaukom bleibt häufig lange unentdeckt, da die meisten Formen zunächst keine Beschwerden verursachen. Unbehandelt kann es im Verlauf bis zur Erblindung kommen. Eine frühe Diagnose und wirksame Therapie ist daher wichtig, um die Sehkraft zu erhalten. Etwa eine Million Menschen sind in Deutschland von einer Glaukomerkrankung betroffen. In Westeuropa sind Glaukomerkrankungen die zweithäufigste Ursache für Erblindung. Es gibt verschiedene Glaukomformen; bei bis zu 90 % der Glaukome handelt es sich um ein sogenanntes Offenwinkelglaukom.
Grüner Star und grauer Star: Was ist der Unterschied?
Sowohl beim grünen als auch beim grauen Star handelt es sich um eine Augenerkrankung, die eine Sehverschlechterung nach sich zieht. Es sind jedoch unterschiedliche Bereiche des Auges betroffen: Beim grünen Star (Glaukom) wird der Sehnerv beeinträchtigt, während es beim grauen Star (Katarakt) zu einer Trübung der Linse kommt.
Formen des Glaukoms
Es gibt unterschiedliche Glaukomarten. Am häufigsten ist das Offenwinkelglaukom. Nicht bei allen Glaukomformen besteht ein erhöhter Augeninnendruck.
Offenwinkelglaukom
Das Offenwinkelglaukom betrifft meist beide Augen. Verursacht wird es, weil der Abfluss des Kammerwassers, z. B. durch Veränderungen oder Ablagerungen am Trabekelwerk, behindert wird. Dadurch steigt der Augeninnendruck. Der anhaltend erhöhte Druck beim Offenwinkelglaukom führt zum Absterben der Nervenzellen des Sehnervs. Ein Offenwinkelglaukom schreitet langsam voran und führt zunächst nicht zu Beschwerden. Mit einer Untersuchung lassen sich typische Veränderungen am Sehnerv feststellen. Erst später im Verlauf der Erkrankung lässt die Sehfähigkeit nach. Zunächst sind Randbereiche und zuletzt ist das Zentrum des Gesichtsfelds betroffen.
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Normaldruckglaukom
Beim Normaldruckglaukom ist der Augeninnendruck im Normalbereich. Trotzdem entstehen Schäden am Sehnerv. Es wird davon ausgegangen, dass z. B. eine gestörte Durchblutung des Augengewebes dabei eine Rolle spielen könnte.
Engwinkelglaukom (Winkelblockglaukom)
Das Engwinkelglaukom, auch Winkelblockglaukom genannt, ist eine seltene Glaukomart. Die akute Form entsteht durch eine Verengung zwischen Iris und Hornhaut, die zu einer plötzlichen Blockade des Kammerwinkels führt. Das Kammerwasser kann nicht mehr abfließen. Der Augeninnendruck steigt innerhalb weniger Stunden stark an. Bei einem solchen Glaukomanfall kommt es u. a. zu Sehstörungen, starken Schmerzen und Übelkeit. Beim Engwinkelglaukom handelt sich um einen Notfall: Ohne umgehende Behandlung kann es innerhalb von ein bis zwei Tagen zur Erblindung führen.
Sekundäre Glaukome
Wird ein Glaukom von einer anderen Erkrankung oder bekannten äußeren Faktoren verursacht, spricht man von einem sekundären Glaukom. Auch bei sekundären Glaukomen wird der Abfluss des Kammerwassers behindert und es entsteht ein erhöhter Augeninnendruck. So können u. a. Diabetes mellitus oder angeborene Fehlbildungen des Auges zu einem Glaukom führen. Ursache für ein sekundäres Offenwinkelglaukom kann z. B. das sogenannte Pseudoexfoliationssyndrom (PEX) sein. Das Pigmentdispersionsglaukom ist ein weiteres Beispiel für ein sekundäres Offenwinkelglaukom.
Symptome des Glaukoms
Häufig entwickelt sich ein Glaukom unbemerkt ohne Schmerzen oder sonstige Beschwerden. Erst in einem späten Stadium kommt es zu Symptomen beim grünen Star, vor allem zu Ausfällen des Gesichtsfelds. Der Sehnerv ist dann oft bereits geschädigt. Entstandene Schäden am Sehnerv lassen sich nicht rückgängig machen und unbehandelt kann ein Glaukom bis zur Erblindung führen. Eine rechtzeitige Behandlung trägt dazu bei, die Symptome beim Glaukom aufzuhalten. So kann es gelingen, das Sehvermögen zu erhalten oder eine mögliche Erblindung deutlich zu verzögern. Früherkennung ist daher eine wichtige Vorsorge. Die Symptome des Engwinkelglaukoms bilden eine Ausnahme: Bei einem Glaukomanfall treten Sehstörungen und auch Schmerzen oder Übelkeit sehr plötzlich auf.
Einschränkungen des Gesichtsfelds beim Glaukom
Blinde Stellen entstehen beim Glaukom zunächst am Rand des Sehbereichs und fallen daher nicht auf. Hinzu kommt, dass fehlende Stellen im Sichtfeld vom Gehirn oft ergänzt werden und der Eindruck eines vollständigen Bildes entsteht. Nach und nach kommt es jedoch auch zu Ausfällen im zentralen Gesichtsfeld.
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(K)ein klarer Blick: Aktiv mit grünem Star umgehen
Wenn Sie erfahren, dass die Augen erkrankt sind, die Sehkraft womöglich bedroht ist oder wenn Sie bereits eine Sehbeeinträchtigung spüren, ist es ganz verständlich, dass das zunächst beängstigend ist. Trauen Sie sich und sprechen Sie Ihre Ängste und Sorgen offen an, etwa beim nächsten Arztgespräch oder auch im Familien- und Freundeskreis. Immer ein offenes Ohr und den ein oder anderen Rat haben auch Patientenorganisationen. Selbst wenn die Erkrankung für Sie noch nicht spürbar ist - es ist jetzt wichtig, aktiv zu werden und einen Sehverlust zu verhindern bzw. aufzuhalten. Der Arztbesuch ist dabei das A und O und immer ein guter Schritt in die richtige Richtung.
Ursachen und Risikofaktoren des Glaukoms
Die häufigste Ursache bzw. der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung und das Fortschreiten eines Glaukoms ist der Augeninnendruck.
Augeninnendruck beim Glaukom
Der Strahlenkörper produziert kontinuierlich eine klare Flüssigkeit, das Kammerwasser. Das Kammerwasser zirkuliert in der vorderen Augenkammer und versorgt die Linse und die Hornhaut mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen. Ein Teil des Kammerwassers fließt im Kammerwinkel über das Trabekelwerk, ein feinporiges Gewebe, und den Abflusskanal (Schlemm-Kanal) in den Blutkreislauf ab. Aus dem Gleichgewicht zwischen Kammerwasserproduktion und -abfluss ergibt sich der Augeninnendruck. Kann das Kammerwasser nicht richtig abfließen, steigt der Augeninnendruck. Dadurch kann ein Glaukom entstehen. Bei den meisten Menschen liegt der normale Augeninnendruck zwischen 10 und 21 mmHg.
Weitere Risikofaktoren für ein Glaukom
- Höheres Lebensalter: Das Alter zählt zu den Risikofaktoren beim grünen Star. Die Häufigkeit steigt mit zunehmendem Lebensalter.
- Starke Kurzsichtigkeit (Myopie) erhöht die Wahrscheinlichkeit für ein Glaukom
- Glaukomerkrankungen bei Verwandten ersten Grades sind ein Risikofaktor. Vererbt wird jedoch die Veranlagung, nicht die Erkrankung selbst.
- Eine dunkle Hautfarbe zählt zu den Risikofaktoren beim Glaukom.
Zusammenhang zwischen Glaukom, Blutdruck und Schlaganfall
Ein Schlaganfall kann viele Ursachen haben - eine wesentliche ist erhöhter Blutdruck. Dass er über das Auge ermittelt werden kann, ist wenigen Patienten bekannt. Unzweifelhaft kann chronisch erhöhter Blutdruck zum Schlaganfall führen. Um diesen Riskofaktor möglichst früh zu erkennen, genügt es manchmal nicht, den Druck lediglich am Oberarm zu messen. Denn das Gefäßsystem ist weit verästelt und Verengungen der Adern können zu lokal erhöhten Drücken führen.
Messung des Blutdrucks im Auge
Am Kopf befindet sich ein naturgegebenes Fenster: das Auge. In seiner Netzhaut liegen zahlreiche Blutgefäße, die der Augenarzt auf krankhafte Veränderungen hin untersuchen kann. Um den systolischen und diastolischen Druck in den Gefäßen zu messen, bedienen sich einige Ophtalmologen bereits einer eleganten, schnellen und nicht-invasiven Methode: der Kontaktglasdynamometrie. Der Arzt setzt es bei seiner Untersuchung auf das Auge des Patienten auf. Während er ein Blutgefäß der Netzhaut beobachtet, presst er das Instrument allmählich stärker an. Dies erhöht den Druck auf Glaskörper und die Ader, die schließlich - wie bei einer klassischen Messung - zu pulsieren beginnt. Der Arzt speichert per Knopfdruck den Wert an einem Gerät, das mit dem Kontaktglas über ein Kabel verbunden ist. Der Wert plus dem zuvor ermittelten Augeninnendruck ist der diastolische Blutdruck. Wird das Glas noch stärker angepresst, so hört das Pulsieren des Gefäßes wieder auf; der systolische ist erreicht.
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Liquor-Druckmessung über das Auge
Ohne großen Aufwand lässt sich gleichzeitig der Druck des Liquors bestimmen. Wie bereits im Jahr 1925 beschrieben, wird der Sehnerv von dieser Hirnflüssigkeit umspült und ist somit dem gleichen Druck wie das Gehirn ausgesetzt. Auf kurzer Distanz verläuft im Nerv die Zentralvene des Auges. Über deren Blutdruck kann auf den Druck des Liquors geschlossen werden. "Dieser Parameter, der noch genauer nur mit einer schmerzhaften Punktion ermittelt werden kann, liefert dem Arzt oft weitere wichtige Hinweise", betont Erfinder und Meditron-Geschäftsführer Dr. Bernhard Löw.
Zusammenspiel von Augeninnendruck und Blutdruck
Der Augeninnendruck ist der wichtigste Risikofaktor für ein Glaukom. Je höher der Augeninnendruck, desto höher ist das Risiko, an einem Glaukom zu erkranken. Aus großen Reihenuntersuchungen ist bekannt, dass der normale Augeninnendruck zwischen 10mmHg und 21 mmHg beträgt. Es gibt aber auch Menschen, die ein Glaukom entwickeln, obwohl der Augeninnendruck im Normbereich ist. Diese Patienten haben ein so genanntes Normaldruckglaukom. Auf der anderen Seite gibt es Patienten, die einen erhöhten Augeninnendruck, aber keine glaukomatösen Veränderungen aufweisen. Dies bezeichnet man als okuläre Hypertension. Demnach geht man heute davon aus, dass jeder Mensch einen individuellen Augeninnendruckbereich hat, der von dem Auge vertragen wird, ohne dass es zu einer Schädigung des Sehnerven im Sinne eines Glaukoms kommt. Der Augeninnendruck ist im Tagesverlauf nicht konstant. Ähnlich wie beim Blutdruck kommt es zu Schwankungen im Tagesverlauf. Der Augeninnendruck steht aber nicht in direktem Zusammenhang zum Blutdruck. Normalerweise ist der Augeninnendruck in den frühen Morgenstunden am höchsten. Bei Glaukompatienten kann diese Tagesrhythmik aufgehoben sein. So gibt es Patienten, die nur in der Nacht oder auch zu anderen Tageszeiten einen erhöhten Augeninnendruck aufweisen. Auch diese nur vorübergehenden Druckerhöhungen können zu einer glaukomatösen Sehnervenschädigung führen. Aus diesem Grunde ist es wichtig, den Augeninnendruck im Tages- und Nachtverlauf zu überprüfen. Aus diesem Grunde sollte bei den meisten Glaukompatienten der Augeninnendruck in einem 24-Stunden-Augeninnendruckprofil bestimmt werden.
Vaskuläre Risikofaktoren beim Glaukom
Durchblutungsstörungen können mit zu einer glaukomatösen Schädigung des Sehnerven beitragen. Faktoren, die zu einer Durchblutungsstörung des Auges, insbesondere des Sehnerven führen können, bezeichnet man auch als vaskuläre Risikofaktoren. Der Zusammenhang zwischen vaskulären Risikofaktoren und dem Glaukom wurde besonders beim Normaldruckglaukom beschrieben. Es hat sich aber gezeigt, dass auch viele Hochdruckglaukompatienten vaskuläre Risikofaktoren aufweisen. Da beim Normaldruckglaukom der intraokulare Druck als Hauptrisikofaktor definitionsgemäß niedrigere Werte als beim Hochdruckglaukom aufweist, ist es nicht überraschend, dass den vaskulären Faktoren hier eine wichtigere Bedeutung zugeschrieben wird als beim Hochdruckglaukom. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass vaskuläre Faktoren auch beim Hochdruckglaukom eine Rolle spielen und dass diese für eine Progression des Glaukomschadens trotz gut eingestellter Augendrucklage verantwortlich sein können.
Blutdruck als Risikofaktor für Glaukom
Ein wichtiger Risikofaktor ist ein zu niedriger aber auch zu hoher Blutdruck. Der Blutdruck schwankt bei jedem Menschen im Tagesverlauf. In mehreren Studien konnte gezeigt werden, dass bei Glaukompatienten gehäuft zu niedrige Blutdruckwerte hauptsächlich in der Nachtphase auftreten. Hierdurch kann es zu einer Reduktion des Sauerstoffangebotes und zu einer Schädigung des Sehnerven kommen. Deshalb reicht eine einmalige Bestimmung des Blutdruckes am Tag oft nicht aus. Besteht ein Verdacht auf zu niedrigen Blutdruck, sollte eine 24h-Blutdruckmessung erfolgen. Phasen mit zu niedrigen Blutdruckwerten in der Nacht treten nicht nur bei Patienten mit ohnehin zu niedrigem Blutdruck, sondern auch bei Patienten mit einem Bluthochdruck auf. Obwohl diese Patienten am Tag vielleicht gut eingestellt sind, können sie in der Nacht "übertherapiert" sein und nächtliche Blutdruckabfälle zeigen. Dadurch kann es trotz einer guten Augeninnendrucklage zu einem Fortschreiten des glaukomatösen Schadens kommen. Auch ein zu hoher Blutdruck kann zu einer Verschlechterung des Sehnerven beitragen, da es hier zu einer Engstellung der Gefäße kommt und somit die Durchblutung des Sehnerven verschlechtert wird. Ein weiterer wichtiger Risikofaktor sind so genannte Vasospasmen (=Gefäßkrämpfe). Diese Veränderungen kommen nicht nur bei Patienten mit Normaldruckglaukom, sondern auch bei Patienten mit Hochdruckglaukom gehäuft vor. Durch diese umschriebenen Gefäßkrämpfe kommt es zur Verengung der Blutgefäße. Schon geringe Verengungen der Gefäße bewirken eine deutliche Verminderung der Durchblutung. Vasospasmen finden sich auch in Blutgefäßen des Kopfes bei Migräne.
Kooperation von Augenärzten und Hausärzten
Augenärzte, Hausärzte und Hypertensiologen sollten bei der Versorgung von Patienten mit Glaukom, auch als grüner Star bekannt, eng zusammenarbeiten. Das fordern die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) und die Deutsche Hochdruckliga (DHL). Grund ist, dass jeder zweite Patient mit Glaukom auch an Bluthochdruck leidet und Studien darauf hinweisen, dass die Hochdrucktherapie die Entstehung eines Glaukoms fördern kann. Besonders schädlich für das Auge ist laut dem Direktor der Augenklinik der Universitätsmedizin Mainz ein gestörter Tag-Nacht-Rhythmus des Blutdrucks. Bei einem normalen Menschen schwankt der Blutdruck je nach Tageszeit und ist nachts normalerweise etwas niedriger als am Tag. Fällt der Blutdruck jedoch über Nacht zu stark ab, stört das die Durchblutung des gesamten Auges, zumal der Augeninnendruck im Liegen höher ist und damit die Durchblutung gegen einen erhöhten Widerstand arbeiten muss. Insbesondere Netzhaut und Sehnerv können dann Schaden nehmen und das Sehvermögen der Betroffenen beeinträchtigen. Besonders gefährdet für solche Durchblutungsstörungen sind Menschen mit einem ohnehin zu niedrigen Blutdruck. Allerdings gibt es auch einige Medikamente gegen Bluthochdruck, die den Blutdruck über Nacht stark abfallen lassen. Das betrifft sowohl systemische als auch einige am Auge angewendeten Medikamente. „Eine Absprache zwischen Augenarzt und Hausarzt oder Hypertensiologen erscheint hier sinnvoll, um sowohl Bluthochdruck als auch Glaukom langfristig optimal zu kontrollieren“, sagte der Präsident der DHL, Martin Hausberg. Außerdem sollten Hausärzte ihre Blutdruckpatienten ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig zur Glaukomvorsorge schicken.
Komorbiditäten als Glaukom Ursache
Eine bedeutende, aber oft übersehene Ursache für die Entstehung und Verschlechterung eines Glaukoms ist die sogenannte „Überlagerung mit anderen Krankheiten“ oder auch Komorbiditäten genannt. Komorbiditäten sind zusätzliche medizinische Bedingungen oder Erkrankungen, die gleichzeitig mit dem Glaukom bei einer Person auftreten können. Diese Komorbiditäten können den Krankheitsverlauf und die Behandlung des Glaukoms beeinflussen.
Beispiele für Komorbiditäten als Glaukom Ursache
- Diabetes
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Migräne
- Fehlfunktionen der Schilddrüse
- Autoimmunerkrankungen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Gefäßerkrankungen
- Schlafapnoe (SAS)
- Bestimmte neurologische Erkrankungen
- Entzündliche Augenerkrankungen wie Uveitis
Menschen, die unter einer oder mehreren dieser Erkrankungen leiden, haben ein erhöhtes Risiko, ein Glaukom zu entwickeln oder das Fortschreiten einer bereits bestehenden Glaukom-Erkrankung zu beschleunigen.
Diabetes als mögliche Glaukom Ursache
Die genauen Mechanismen, wie diese Komorbiditäten das Glaukom beeinflussen, sind nicht immer vollständig verstanden, aber es gibt einige mögliche Zusammenhänge. Zum Beispiel kann Diabetes den Blutfluss im Auge beeinträchtigen und somit den Augeninnendruck erhöhen.
Bluthochdruck (Hypertonie) eine mögliche Glaukom Ursache
Ein erhöhter Blutdruck, auch als Hypertonie bekannt, kann die Entstehung eines Glaukoms beeinflussen, da er zu Gefäßschäden im Auge führen kann und den normalen Flüssigkeitsabfluss stört.
Migräne eine mögliche Ursache für ein Glaukom (Grüner Star)
Der Zusammenhang zwischen Migräne und der Entstehung eines Glaukoms ist nicht vollständig verstanden, aber einige Studien legen nahe, dass Menschen mit Migräne ein erhöhtes Risiko für ein Offenwinkelglaukom haben könnten. Es wird vermutet, dass bestimmte gemeinsame genetische und vaskuläre Faktoren eine Rolle spielen könnten, die sowohl bei Migräne als auch bei Glaukom auftreten.
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