Eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) ist eine schmerzhafte Erkrankung, die durch eine Entzündung eines oder mehrerer Schleimbeutel verursacht wird. Schleimbeutel sind kleine, flüssigkeitsgefüllte Säcke, die als Polster zwischen Knochen, Sehnen und Muskeln dienen, um Reibung zu reduzieren und eine reibungslose Bewegung zu ermöglichen. Obwohl Schleimbeutelentzündungen in verschiedenen Gelenken auftreten können, sind Knie, Schulter, Hüfte und Ellenbogen besonders häufig betroffen.
Was ist eine Schleimbeutelentzündung?
Die Schleimbeutelentzündung, in der medizinischen Fachsprache auch Bursitis genannt, ist keine Seltenheit. Ein Großteil der Menschen leidet zumindest einmal im Leben an einer schmerzhaften, akuten Schleimbeutelentzündung. Hauptgrund dafür sind die vielseitigen Ursachen, die eine solche Erkrankung auslösen können.
Schleimbeutel sind kleine Gewebekissen, die entlang der Innenseiten mit Schleimhaut ausgekleidet und mit einer geringen Menge Gelenkflüssigkeit gefüllt sind. Sie wirken aufgrund ihrer Beschaffenheit und ihres Aufbaus als körpereigene Schutzpolster, reduzieren die Auswirkungen von Schlägen, Stößen und Druck auf Knochen, Gelenke, Bänder, Sehnen und andere Gewebe. Zudem wirken sie schmierend und sorgen auf diese Weise für weniger Reibung und Abnutzungen bei Bewegungen. Durch diese Funktion und die meist gelenknahe Position sind sie selbst jedoch auch großen Belastungen ausgesetzt. Ist diese Belastung anhaltend und hat der Schleimbeutel nicht ausreichend Zeit zur Regeneration, ist eine Entzündung die Folge.
Eine Bursitis liegt vor, wenn die Schleimhaut im Inneren der Schleimbeutel entzündet ist. Hierbei kommt es zu, im Normalfall vorübergehenden, Veränderungen des Gewebes. Die Schleimbeutel füllen sich mit Flüssigkeit und schwellen dadurch an, teilweise auf ein Vielfaches ihrer ursprünglichen Größe. Dadurch entstehen hoher Druck sowie Schmerzen. Bei der chronischen Form der Bursitis können sich zudem bleibende Veränderungen des Gewebes ergeben. Das körpereigene Polster ist dann nicht mehr in der Lage, seine Schutzfunktion auszuüben. Schlimmstenfalls gehen damit stetige Schmerzen und eine anhaltende Einschränkung der Bewegung einher.
Formen der Schleimbeutelentzündung
Schleimbeutelentzündungen werden zum einen nach ihrer Dauer unterschieden, also in die akute und chronische Bursitis. Zum anderen werden auslösende Ursachen und betroffene Stellen zur Einteilung genutzt.
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- Akute Schleimbeutelentzündung: Die akute Bursitis ist die häufigste Form der Schleimbeutelentzündung. Diese Art der Erkrankung hält zwei bis sechs Wochen lang an, kann sich schleichend entwickeln oder plötzlich auftreten. Wird sie nicht rechtzeitig oder unzureichend behandelt, bleiben die Ursachen weiterhin bestehen, kann sie eine chronische Verlaufsform annehmen.
- Chronische Bursitis: Eine chronische Schleimbeutelentzündung kann über mehrere Jahre hinweg anhalten. Dabei bestehen aber nur selten durchgängige Schmerzen. In den meisten Fällen kommt es stattdessen zu phasenweise auftretenden Symptomen. Medizinisch gilt eine Entzündung der Schleimbeutel als chronisch, wenn sie länger als sechs Wochen besteht oder innerhalb kürzester Zeit immer wieder ausbricht. Eine akute, nicht völlig ausgeheilte Bursitis kann sich also zur chronischen Form entwickeln.
- Belastungsbedingte Bursitis: Wirkt auf einen Schleimbeutel dauerhaft ein hoher Druck ein, beispielsweise weil der Ellenbogen beim Lesen oder der Arbeit am Computer immer auf dem Tisch aufgestellt wird, folgt nicht selten eine Entzündung. Ebenso bei Schleimbeuteln am Knie, die viele Handwerker stark belasten müssen. Aufgrund der Mehrzahl der genannten Gruppen und den typischen Stellen wurden diese Formen der Schleimbeutelentzündungen lediglich nach ihren häufigsten Trägern benannt (Studentenellenbogen und Fliesenlegerknie).
- Schleimbeutelentzündung durch Trauma: Ein schwerer Sturz, ein heftiger Schlag oder Aufprall können abrupt eine akute Schleimbeutelentzündung auslösen. Meist sind dafür haarfeine Risse im Schleimbeutel verantwortlich, die durch ein Trauma entstehen können.
- Bakterielle und krankheitsbedingte Schleimbeutelentzündungen: Liegt eine offene Verletzung vor, bei der auch der Schleimbeutel in Mitleidenschaft gezogen wird, können Bakterien in die Gewebekissen eindringen und hier schwere, eitrige Entzündungen hervorrufen. Ein weiterer möglicher Grund für die Bursitis sind zugrunde liegende Krankheiten, die das Immunsystem schwächen oder sich negativ auf Durchblutung und Gesundheit der Gelenke und Gewebe auswirken, wie Rheuma, Gicht, Arthrose und Arthritis, Gonorrhö oder Tuberkulose. Auch andere entzündliche Krankheiten, die den ganzen Körper befallen, können sich auf die Schleimbeutel ausweiten. Mit zunehmendem Alter gewinnen Krankheiten an Bedeutung als Form der Bursitis. Grund hierfür ist das häufigere Auftreten der genannten Erkrankungen im Alter.
Ursachen und Risikofaktoren
Einige Ursachen und Risikofaktoren, die eine Bursitis hervorrufen oder zumindest begünstigen können:
- Anhaltende starke Belastung eines Schleimbeutels durch übermäßigen Druck und monotone Bewegungen
- Plötzliche Krafteinwirkungen, z. B. bei Unfällen, Stößen und Schlägen
- Offene Verletzungen
- Störungen der Durchblutung
- Infektionen im umliegenden Gewebe
- Entzündliche Krankheiten
- Chronische Erkrankungen wie Rheuma und Gicht
- Kontaktsportarten
- Ausführen ungewohnter, anstrengender Tätigkeiten, wie beispielsweise das Malern der Zimmerdecke
- Zu harte Sitzmöbel
Symptome
Die Bursitis äußert sich meist durch starke Schmerzen, die manchmal schleichend, manchmal abrupt einsetzen. Zu den Kernsymptomen zählen jedoch auch andere Merkmale:
- Starke, lokal begrenzte Schmerzen
- Schwellungen
- Rötungen
- Schleimbeutel ist unter der Haut häufig tastbar
Zusatzsymptome:
- Druckempfindlichkeit
- Einschränkungen der Bewegung
- Ausstrahlende Schmerzen
- Starke Wärmeentwicklung im betroffenen Bereich
Weitere Symptome und mögliche Komplikationen
Die häufigste Komplikation einer akuten Bursitis ist die Entwicklung zu einer chronischen Verlaufsform. Für gewöhnlich ist das der Fall, wenn die Therapie nicht ausreicht, zu spät begonnen oder nicht konsequent durchgeführt wird. Möglich ist aber auch eine anhaltende Fehlstellung oder Fehlbelastung, die wiederholt entzündliche Reaktionen hervorruft. Zusätzlich kann sich die Schleimbeutelentzündung auf umliegendes Gewebe ausweiten, zu einer Infektion des gesamten Körpers führen oder die Mobilität einzelner Gelenke vollständig einschränken. Auch das sogenannte Impingement-Syndrom ist eine mögliche Folgeerkrankung. Bei diesem werden durch Schwellung und Druck umliegende Gewebe, Nerven, Sehnen oder Bänder abgeklemmt. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie kann derartige Komplikationen und schwerwiegende Folgen jedoch verhindern.
Diagnose
Aufgrund des typischen Erscheinungsbildes einer Schleimbeutelentzündung reichen eine ausführliche Befragung und ein Abtasten der betroffenen Stelle meist aus. Zumindest bei Schleimbeuteln, die oberflächlich gelegen sind. In Schulter und Hüfte gestaltet sich diese Form der Diagnose jedoch schwieriger. Hier greifen Ärzte im Normalfall zusätzlich auf bildgebende Verfahren, wie Ultraschall und Röntgen zurück. Bei unklaren Auslösern und Diagnosen können außerdem Blutuntersuchungen und ein Abtasten der Lymphknoten erforderlich werden.
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Bei Verdacht auf eine Schleimbeutelentzündung befragt der Arzt Sie zunächst zu Ihrer Krankengeschichte (Anamnese): Er lässt sich die Beschwerden genau schildern, fragt nach kürzlichen körperlichen Belastungen und eventuellen Grunderkrankungen. Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung: Der Arzt schaut sich die betroffene Körper-Region genau an. Er erkennt eine Bursitis anhand der geröteten Haut sowie dem geschwollenen, unbeweglichen Gelenk.
Vermutet der Arzt eine bakterielle Infektion als Ursache der Schleimbeutelentzündung, wird er Ihre Körper-Temperatur messen und Ihnen Blut abnehmen. Im Labor werden die Entzündungs-Werte wie die Anzahl der weißen Blutkörperchen oder der CRP-Wert bestimmt. Liegt tatsächlich eine bakterielle Infektion vor, wird dem Schleimbeutel eine Gewebe-Probe entnommen (Biopsie), um die Art des Erregers herauszufinden. So stimmt der Arzt die Behandlung individuell auf das auslösende Bakterium ab und wählt ein geeignetes Antibiotikum.
In unklaren Fällen sind weitere Untersuchungen nötig. So werden die entzündeten Strukturen mittels Ultraschalls oder Magnetresonanztomografie (MRT) bildlich dargestellt, um sie genauer zu beurteilen. Eine Röntgenaufnahme zeigt, ob sich bereits Kalk im Schleimbeutel abgelagert hat (Bursitis calcarea) oder Zwischenwände aus Bindegewebe (Schleimbeutel-Hygrom) entstanden sind. Im Rahmen der Untersuchungen muss der Arzt Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen ausschließen. Zu diesen sogenannten Differentialdiagnosen zählen Rheuma, Tuberkulose, Lipome (gutartige Fettgewebs-Tumoren) und Liposarkome (bösartige Fettgewebs-Tumoren).
Therapie und Behandlung
Die Art der Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Entzündung und ihrem Auslöser. Während für leichte Formen der Bursitis mit bekannter Ursache einfache Mittel und Anwendungen vollkommen ausreichen, kann in schwierigen Fällen eine chirurgische Entfernung des Schleimbeutels notwendig sein.
Therapie nach dem PECH-Prinzip
Die einprägsame Abkürzung PECH steht für Pause, Eis, Compression und Hochlegen. Bei einer Bursitis kann dieses Prinzip als erste Hilfe und Erleichterung angewendet werden aber auch einen Großteil der gesamten Behandlung ausmachen. Zumindest was leichte, akute Fälle anbelangt.
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- Den betroffenen Bereich vorübergehend ruhigstellen. Weitere Bewegung würde nur unnötig reizen und die Entzündung verschlimmern. Ein Verband oder eine Schiene sorgt für die Einhaltung der Bewegungspause.
- Ein konsequentes Kühlen des entzündeten Schleimbeutels wirkt positiv auf die Schwellung und lindert Schmerzen.
- Kompression, beispielsweise in Form eines einigermaßen engen Verbands, verhindert ein Zunehmen der Schwellung, stellt ruhig und kann den Schmerz ebenfalls etwas reduzieren.
- Das Hochlegen des erkrankten Schleimbeutels verbessert den Abfluss der angesammelten Flüssigkeit. Dadurch können die Schwellung und der Druck vermindert werden.
Entzündungshemmer und Medikamente
Zur Unterstützung der Basis-Behandlung können entzündungshemmende Cremes und Salben eingesetzt werden. Hat bereits eine Ausbreitung der Infektion stattgefunden oder handelt es sich um eine bakterielle Bursitis, ist auch die Einnahme von Antibiotika sinnvoll. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen und Diclofenac können eingesetzt werden, um Schmerzen und Entzündungen zu lindern.
Versorgung offener Wunden
Führte eine offene Verletzung zur Entzündung des Schleimbeutels, muss die Wunde natürlich entsprechend versorgt werden. Eine gründliche Säuberung, Desinfektion und gegebenenfalls ein Wundverschluss gehören dann unabdingbar zu der Therapie.
Drainage und Punktion
Bei großen Flüssigkeitsansammlungen, die selbst nach dem Abklingen der anfänglichen Entzündung noch vorhanden sind, kann ein kleiner Eingriff nötig werden. Hierbei wird unter sterilen Bedingungen eine Kanüle in den betroffenen Beutel eingeführt und ein Teil der Flüssigkeit entfernt. Im Anschluss wird diese durch eine Medikamentenlösung ersetzt, die regulierend und heilend wirken soll.
Injektionen in den Schleimbeutel
Zeigen oral eingenommene und äußerlich aufgetragene Medikamente keine ausreichende Wirkung, können diese als Lösung auch direkt in den erkrankten Schleimbeutel injiziert werden. Ebenso wie jeder gelenknahe Eingriff ist diese Behandlung jedoch nicht frei von Risiken. Wird diese invasive Form der Therapie nicht unter sterilen Bedingungen durchgeführt, kann sich die Infektion sogar verschlimmern. Dennoch sollten die Vorteile nicht vergessen werden. Es gilt also, Risiken und Vorzüge gegeneinander abzuwägen. Kortisoninjektionen in den Schleimbeutel können die Schmerzen meist schnell lindern und wirken entzündungshemmend. Sie sollten aber zurückhaltend eingesetzt werden, da sie zum einen nicht die Ursache bekämpfen (z. B. muskuläre Dysbalancen oder Überlastung). Außerdem drohen Nebenwirkungen wie Gewebeatrophien, Infektionen und lokale Reizungen. Weil Kortisoninjektionen nur zeitlich begrenzt wirksam sind, kommt es oft zu einem Wiederauftreten der Beschwerden. Kortisoninjektionen werden deshalb nur dann empfohlen, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichen. Außerdem sollten sie prinzipiell nur in einem Gesamtkonzept zum Einsatz kommen.
Öffnung des Schleimbeutels
In einigen Fällen kann es notwendig werden, den Schleimbeutel zu öffnen und das enthaltene Sekret zu entfernen. Häufig handelt es sich dabei um die bakterielle Bursitis, bei der im Schleimbeutel eitrige Flüssigkeit gebildet wird. Diese Form der Therapie birgt ebenso wie die Drainage jedoch einige Risiken. Denn bei jedem Eingriff können erneut Erreger in das Gewebe eingetragen oder aber bereits vorhandene verschmiert werden. Die Eingriffe sind daher erst dann Mittel der Wahl, wenn andere Behandlungsvarianten keinen Erfolg zeigen oder nicht angeraten sind.
Bursektomie
Ist der Schleimbeutel bereits so weit krankhaft verändert, dass er seine Funktion nicht mehr erfüllen kann, ist eine Bursektomie nötig. Bei der Bursektomie handelt es sich um die chirurgische Entfernung des betroffenen Schleimbeutels. Hierfür ist lediglich ein kleiner Schnitt über dem Beutel notwendig. Anhaltende Bewegungseinschränkungen sind nicht zu befürchten, da sich Schleimbeutel bei Bedarf neu bilden können.
Behandlung durch alternative Mittel
Neben den häufig angewandten schulmedizinischen Therapieformen können Entzündungen der Schleimbeutel auch unterstützend mit anderen und alternativen Mitteln behandelt werden. Als wirksam gelten:
- Schüssler Salze
- Homöopathie
- Heilerde
- Ultraschallbehandlung
- Laserbehandlung
- Kräuterwickel
- Quarkwickel
- Stoßwellentherapie
- Physiotherapie
Alle diese Mittel können Schmerz und Entzündung lindern und zudem zu einer schnelleren Heilung beitragen.
Physiotherapie
Eine gezielte physiotherapeutische Behandlung ist ein zentraler Bestandteil der Therapie. Die Therapie umfasst beispielsweise:
- Manuelle Techniken zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit
- Aktive Übungen zum Muskelaufbau, besonders der Rotatorenmanschette
- Haltungsanalyse und Korrektur von Fehlbelastungen
- Tape- oder Kältetherapie, je nach Befund
- Ergonomieberatung für Alltag und Beruf
Schleimbeutelentzündung vorbeugen
Eine Heilung akuter Entzündungen des Schleimbeutels gestaltet sich in leichten Fällen zwar recht unkompliziert, Schmerzen, Mobilitätsverlust und wiederkehrende Entzündungen stellen aber nicht zu unterschätzende Einschränkungen dar. Eine Vorbeugung sollte also auch bei der Bursitis der Therapie vorgezogen werden. Leider lässt sich das nicht immer realisieren. Das Risiko einer Entzündung kann jedoch mit einigen einfachen Maßnahmen deutlich reduziert werden.
- Die Schleimbeutel entlasten: Werden äußere Polster gezielt eingesetzt, schont das die körpereigenen Gewebekissen. Wer viel kniet, sitzt oder Ellenbogen stetig aufsetzt, sollte für einen weichen Untergrund an den Druckpunkten sorgen. Knieschoner, Auflagepolster auf dem Schreibtisch, weiche Stuhlsitze und untergelegte Kissen sind kostengünstig und können problemlos in den Alltag integriert werden.
- Monotone Bewegungen vermeiden: Anstrengende, monotone Bewegungen, die für einen längeren Zeitraum ausgeführt werden, führen fast unweigerlich zu Schleimbeutelentzündungen. Um das Risiko dennoch zu reduzieren, reichen kurze Entspannungen und Unterbrechungen aber bereits aus. Die beanspruchten Gelenke und Gliedmaßen für einige Sekunden ausschütteln, massieren und so zu lockern, bringt Erleichterung und wirkt vorbeugend.
- Pausen und Erholung: Ausreichend häufige, lange Pausen und Erholungsphasen sind wichtig und sollten auch dann eingehalten werden, wenn es schwerfällt. Nur so lassen sich wiederkehrende Schleimbeutelentzündungen oder chronische Verlaufsformen verhindern.
- Zugrundeliegende Krankheiten behandeln: Rheuma, Gicht, Arthrose und weitere Krankheiten können schmerzhafte Schleimbeutelentzündungen begünstigen. Das trifft vor allem zu, wenn derlei chronische Erkrankungen nicht behandelt werden. Eine wirksame Vorbeugung in diesem Fall ist also die Therapie bereits bestehender Krankheiten.
- Schleimbeutel und Gelenke schützen: Sportarten, die häufig zu Stürzen, Schlägen und anderen Verletzungen führen können, gehören zu den Risikofaktoren für die Bursitis. Entsprechend abgestimmte Schutzkleidung sollte daher zur Ausstattung gehören.
- Die Durchblutung anregen: Tägliches Eincremen in Kombination mit einer leichten Massage, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und leichtes Ausdauertraining sorgen für eine gute Durchblutung.
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