Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die durch starke Kopfschmerzen, oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit, gekennzeichnet ist. Eine schnelle Schmerzlinderung ist bei akuten Migräne-Kopfschmerzen wichtig, da Bewegung den Kopfschmerz bei Migräne in der Regel verstärkt. Ibuprofen ist ein bewährter Wirkstoff zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen, einschließlich Migräne.
Ibuprofen-DL-Lysin: Eine schnell wirkende Formulierung
Einige Ibuprofen-Produkte, wie Ibu-LysinHEXAL® und Dolormin® Migräne, enthalten Ibuprofen als DL-Lysinsalz. Dieses Salz ist besonders gut löslich und kann daher schneller vom Körper aufgenommen werden. Dies führt zu einem schnelleren Wirkungseintritt, oft bereits nach etwa 15 Minuten.
Ibu-LysinHEXAL® Filmtabletten enthalten den bewährten Wirkstoff Ibuprofen als sehr gut lösliches DL-Lysinsalz. Dieses kann besonders schnell** vom Körper aufgenommen werden und beschleunigt so den Wirkeintritt.
Wirkmechanismus von Ibuprofen
Ibuprofen gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Es wirkt, indem es die Bildung von Prostaglandinen hemmt. Prostaglandine sind Hormone, die eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Schmerzen, Entzündungen und Fieber spielen. Durch die Hemmung der Prostaglandinbildung können Ibuprofen-haltige Arzneimittel leichte bis mäßig starke Schmerzen und Fieber langanhaltend bis zu 8 Stunden lindern.
Der Wirkstoff hemmt die Bildung sogenannter Prostaglandine, die für die Weiterleitung von Entzündungs- und Schmerzsignalen im Körper verantwortlich sind. Leichte bis mäßig starke Schmerzen und Fieber können so langanhaltend bis zu 8 Stunden gelindert werden.
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Dosierung von Ibuprofen bei Migräne
Die Dosierung von Ibuprofen bei Migräne hängt vom Alter und Körpergewicht des Patienten ab. Es ist wichtig, die empfohlene Dosis nicht zu überschreiten.
Erwachsene
Die empfohlene Anfangsdosis für Erwachsene beträgt 200 mg oder 400 mg Ibuprofen (½ oder 1 Tablette Ibu-LysinHEXAL®). Die maximale Tagesgesamtdosis beträgt 1200 mg Ibuprofen (3 Tabletten) innerhalb von 24 Stunden.
Anfangsdosis: Nehmen Sie 200 mg oder 400 mg Ibuprofen ein (½ oder 1 Tablette Ibu-LysinHEXAL®)., aber überschreiten Sie nicht die Gesamtdosis von 1200 mg Ibuprofen (3 Tabletten) innerhalb von 24 Stunden.
Kinder und Jugendliche
Bei Kindern und Jugendlichen wird das Arzneimittel in Abhängigkeit vom Körpergewicht dosiert, in der Regel mit 7 bis 10 mg/kg KG als Einzeldosis, bis maximal 30 mg/kg KG als Tagesgesamtdosis. Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten.
Das Arzneimittel wird bei Kindern und Jugendlichen in Abhängigkeit vom Körpergewicht dosiert, in der Regel mit 7 bis 10 mg/kg KG als Einzeldosis, bis maximal 30 mg/kg KG als Tagesgesamtdosis. Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten.
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Ältere Patienten
Es ist keine spezielle Dosisanpassung für ältere Patienten erforderlich. Bei älteren Patienten kommt es unter NSAR-Therapie jedoch häufiger zu unerwünschten Wirkungen, vor allem zu gastrointestinalen Blutungen und Perforationen, auch mit letalem Ausgang. Daher sollten ältere Menschen besonders sorgfältig überwacht werden.
Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich. Bei älteren Patienten kommt es unter NSAR-Therapie jedoch häufiger zu unerwünschten Wirkungen, vor allem zu gastrointestinalen Blutungen und Perforationen, auch mit letalem Ausgang. Daher sollten ältere Menschen besonders sorgfältig überwacht werden.
Anwendungshinweise
Die Filmtabletten werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit eingenommen. Für Personen mit empfindlichem Magen ist es ratsam, Ibu-LysinHEXAL® während der Mahlzeiten einzunehmen. Der Wirkungseintritt kann dadurch etwas verzögert werden. Das Arzneimittel ist zur kurzzeitigen Anwendung bestimmt. Gegen Kopfschmerzen bei einem Migräneanfall sollte es ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage angewendet werden. Bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Für Personen mit empfindlichem Magen ist es ratsam, Ibu-LysinHEXAL® während der Mahlzeiten einzunehmen. Der Wirkungseintritt kann dadurch etwas verzögert werden. Das Arzneimittel ist zur kurzzeitigen Anwendung bestimmt. Das Arzneimittel soll gegen Kopfschmerzen bei einem Migräneanfall ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage angewendet werden. Bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Gegenanzeigen
Ibuprofen darf nicht angewendet werden bei:
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- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
- Bekannten Reaktionen von Bronchospasmus, Asthma, Rhinitis, Angioödem oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern in der Vergangenheit
- Ungeklärten Blutbildungsstörungen
- Bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen peptischen Ulzera oder Hämorrhagien
- Gastrointestinalen Blutungen oder Perforation in der Anamnese im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR)
- Zerebrovaskulären oder anderen aktiven Blutungen
- Schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
- Schwerer Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse IV)
- Schwerer Dehydration
- Kindern unter 20 kg (6 Jahren)
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Die Anwendung von Ibuprofen in Kombination mit NSAR, einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2 Hemmer, sollte vermieden werden.
- Vorsicht ist angeraten, wenn die Patienten gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Ulzera oder Blutungen erhöhen können, wie z.B. orale Kortikosteroide, Antikoagulanzien wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
- NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Anamnese (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
- Vorsicht ist geboten vor Beginn einer Behandlung von Patienten mit einer Vorgeschichte an Bluthochdruck und/oder Herzinsuffizienz, da Flüssigkeitseinlagerung, Bluthochdruck und Ödeme in Verbindung mit NSAR-Therapie berichtet wurden.
- Bei mit Ibuprofen behandelten Patienten wurden Fälle von Kounis-Syndrom berichtet.
- Ibuprofen sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden:
- bei angeborener Störung des Porphyrinstoffwechsels
- bei systemischem Lupus erythematodes (SLE) sowie Mischkollagenose
- Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:
- bei eingeschränkter Nierenfunktion
- bei Dehydrierung
- bei Leberfunktionsstörungen
- direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen
- bei Patienten, die an Heuschnupfen, Nasenpolypen, chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen leiden
- bei Patienten, die auf andere Stoffe allergisch reagieren
- Ibuprofen kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen.
- Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.
- Gastrointestinale Blutungen, Ulzera oder Perforationen, auch mit letalem Ausgang, wurden unter allen NSAR berichtet.
- Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung vermieden werden.
- Die Anwendung des Arzneimittels in Kombination mit NSAR, einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2 Hemmer, sollte vermieden werden.Vorsicht ist angeraten, wenn die Patienten gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Ulzera oder Blutungen erhöhen können, wie z.B. orale Kortikosteroide, Antikoagulanzien wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Anamnese (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.Vorsicht ist geboten vor Beginn einer Behandlung von Patienten mit einer Vorgeschichte an Bluthochdruck und/oder Herzinsuffizienz, da Flüssigkeitseinlagerung, Bluthochdruck und Ödeme in Verbindung mit NSAR-Therapie berichtet wurden.Bei mit Ibuprofen behandelten Patienten wurden Fälle von Kounis-Syndrom berichtet.Ibuprofen sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden:- bei angeborener Störung des Porphyrinstoffwechsels (z. B. akute intermittierende Porphyrie).- bei systemischem Lupus erythematodes (SLE) sowie Mischkollagenose (mixed connective tissue disease).Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:- bei eingeschränkter Nierenfunktion (da eine akute Verschlechterung der Nierenfunktion bei Patienten mit bestehender Nierenerkrankung eintreten kann)- bei Dehydrierung;- bei Leberfunktionsstörungen;- direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen;- bei Patienten, die an Heuschnupfen, Nasenpolypen, chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen leiden, da für sie ein erhöhtes Risiko für das Auftreten allergischer Reaktionen besteht. Diese können sich äußern als Asthmaanfälle (sog. Analgetika-Asthma), Quincke-Ödem oder Urtikaria;- bei Patienten, die auf andere Stoffe allergisch reagieren, da für sie bei der Anwendung der Filmtabletten ebenfalls ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen besteht.Ibuprofen kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Gerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.Gastrointestinale Blutungen, Ulzera oder Perforationen, auch mit letalem Ausgang, wurden unter allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende gastrointestinale Ereignisse in der Anamnese zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf. Das Risiko gastrointestinaler Blutung, Ulzeration oder Perforation ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Ulzera in der Anamnese, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Perforation, und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das gastrointestinale Risiko erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit protektiven Arzneimitteln (z.B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung vermieden werden.
Nebenwirkungen
Bei der Einnahme von Ibu-LysinHEXAL® kann es zu Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel und Sehstörungen kommen. Die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr sowie zum Bedienen von Maschinen kann deshalb im Einzelfall eingeschränkt sein.
Bei der Einnahme von Ibu-LysinHEXAL® kann es zu Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel und Sehstörungen kommen. Die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr sowie zum Bedienen von Maschinen kann deshalb im Einzelfall eingeschränkt sein.
Häufige Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen können. Gelegentlich treten Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken, Asthmaanfälle, zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit sowie Sehstörungen auf.
Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulcera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulcerative Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde eine Magenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAID-Behandlung berichtet.Arzneimittel wie das Präparat sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden.Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen können.Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Hautjucken.Asthmaanfälle, gegebenenfalls mit Blutdruckabfall.Im Falle von Überempfindlichkeitsreaktionen und Asthmaanfällen ist umgehend der Arzt zu informieren und die Filmtabletten dürfen nicht mehr eingenommen werden.zentralnervöse Störungen, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit.Sehstörungen. In diesem Fall müssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort einen Arzt aufsuchen.Magen-Darm-Geschwüre (peptische Ulcera), unter Umständen mit Blutung und Durchbruch, die manchmal tödlich sind, Mundschleimhautentzündung mit Geschwürbildung (ulcerative Stomatitis), Verstärkung einer Colitis oder eines Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung (Gastritis).verschiedene Hautausschläge.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Ibuprofen kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen oder von diesen beeinflusst werden. Dies gilt insbesondere für:
- Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin)
- Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer, Betablocker, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten)
- Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft)
- Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen)
- Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen)
- Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen und von bestimmten rheumatischen Erkrankungen)
- Andere entzündungs- und schmerzhemmende Mittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika
- Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten)
- Thrombozytenaggregationshemmer
- Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)
- Entwässernde Arzneimittel (Diuretika)
- Kaliumsparende Entwässerungsmittel
- Chinolon-Antibiotika
- CYP2C9-Inhibitoren (z. B. die Antipilzmittel Voriconazol und Fluconazol)
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Ibuprofen in Schwangerschaft und Stillzeit
Nehmen Sie IBU-LYSIN-ratiopharm® nicht ein, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind schädigen oder Probleme bei der Geburt verursachen könnte. Sie sollten IBU-LYSIN-ratiopharm® während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird.
Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich.
Alternative Schmerzmittel bei Migräne
Neben Ibuprofen gibt es noch andere Schmerzmittel, die bei Migräne eingesetzt werden können. Dazu gehören:
- Paracetamol: Ein weiteres Schmerzmittel, das bei leichten bis mäßig starken Schmerzen eingesetzt werden kann.
- Acetylsalicylsäure (ASS): Ein Schmerzmittel, das auch entzündungshemmend und fiebersenkend wirkt.
- Triptane: Spezifische Migränemittel, die die Blutgefäße im Gehirn verengen und so die Schmerzen lindern.
- Dolortriptan: Zur akuten Behandlung von Kopfschmerzen bei Migräneanfällen mit oder ohne Aura.
Die Wahl des geeigneten Schmerzmittels hängt von der Schwere der Migräne, den Begleitsymptomen und den individuellen Vorlieben des Patienten ab. Es ist ratsam, einen Arzt oder Apotheker zu konsultieren, um das richtige Medikament zu finden.