Sehnerventzündung und Stress: Ursachen, Symptome und Behandlung

„Augen sind der Spiegel der Seele“, besagt ein bekanntes Sprichwort. Tatsächlich sind Augen und seelisches Befinden untrennbar miteinander verknüpft. Psychosomatisch bedingte Augenkrankheiten, die durch Stress oder seelische Belastungen ausgelöst werden, sind gar nicht so selten. Die Informationen, die das Gehirn aus der Umwelt aufnimmt, laufen zu einem hohen Maße über die Augen. Am Blick einer Person kann bis zu einem gewissen Grad deren Befindlichkeit abgelesen werden. Interessierte, wache Augen oder ein müder, trüber Blick - wir sehen meist sofort, wie jemand gelaunt ist. Aber tatsächlich hat der seelische Zustand eines Menschen auch aus medizinischer Sicht Auswirkungen auf die Augen.

Der Zusammenhang zwischen Stress und Augenerkrankungen

Stress kann dem ganzen Körper schaden, aber auch den Augen. Plötzlich trübt ein dunkler Fleck das Gesichtsfeld, die Umgebung erscheint verzerrt, Farben werden nicht mehr richtig wahrgenommen und das Lesen fällt schwer - dies alles können Anzeichen für stressbedingte Sehstörungen sein.

In physisch oder psychisch belastenden Situationen schüttet der Körper Stresshormone wie z. B. Cortisol und Adrenalin aus. Diese Hormone können verschiedene Auswirkungen auf den Körper haben und auch die Augen und damit das Sehvermögen gravierend beeinflussen. In den Augen befinden sich feinste, sehr empfindliche Blutgefäße. Diese reagieren sowohl bei akut erhöhtem Blutdruck als auch bei chronisch hohem Blutdruck. Hier besteht ebenfalls ein enger Zusammenhang mit der Wirkung von Stresshormonen auf den Blutfluss. Denn unter Stress verengen sich die Blutgefäße bzw. in den Augen die Netzhautgefäße. So kann eine anhaltend schlechte Durchblutung der Augen, etwa durch chronischen Bluthochdruck verbunden mit Stress, die Zellen der Netzhaut schädigen.

Psychosomatische Augenerkrankungen

Auch verschwommenes Sehen, Augenflimmern, trockene oder brennende Augen können psychische Ursachen haben - seien es verdrängte Konflikte oder starker Leistungsdruck. Man geht inzwischen davon aus, dass Belastungen einen Einfluss auf den Tränenfilm haben. Und ein gestörter Tränenfilm ruft brennende oder trockene Augen hervor. Von psychogenen Sehstörungen spricht man, wenn sich das Sehvermögen verschlechtert, ohne dass ein organischer Befund festgestellt sowie ein psychischer Auslöser vermutet werden kann.

Beispiele für Augenerkrankungen, die durch Stress begünstigt werden können

  • Endokrine Orbitopathie: Diese Systemkrankheit ist besser bekannt als Basedow`sche Krankheit. Viele Patienten hatten zudem noch andere Schwierigkeiten zu meistern, wie zum Beispiel familiäre Probleme.
  • Glaukom (Grüner Star): Das Entstehen eines Glaukoms kann durch hohen Stress begünstigt werden. Wer stark gestresst ist, leidet oft unter erhöhtem Blutdruck sowie erhöhtem Augeninnendruck. Der hohe Augeninnendruck ist ein Charakteristikum des Glaukoms und führt dazu, dass der Glaskörper auf die Netzhaut gedrückt wird und der Sehnerv gequetscht wird. Das kann bei Nichtbehandlung bis zur Erblindung führen. Der Einfluss von Stress auf die Entstehung eines Glaukoms ist mittlerweile bewiesen.
  • Retinopathia centralis serosa (RCS): Die Retinopathia centralis serosa (RCS) wird auch Managerkrankheit genannt, da insbesondere junge Männer unter 50 Jahren, die beruflich unter Druck stehen, von der Erkrankung betroffen sind. Die Betroffenen erleben einen Gesichtsfeldausfall, sehen Farben schlechter oder haben große Probleme mit dem Lesen. Auch Lidkrämpfe, extrem trockene Augen und zwanghaftes Blinzeln können auftreten.

Sehnerventzündung: Symptome, Ursachen und Diagnose

Plötzlich sehen Sie verschwommen, Farben wirken blasser oder Sie spüren Schmerzen hinter dem Auge - was kann dahinterstecken? Eine Sehnerventzündung tritt oft unerwartet auf und ist für viele Betroffene zunächst beunruhigend.

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Was ist eine Sehnerventzündung?

Eine Sehnerventzündung, auch optische Neuritis genannt, ist eine entzündliche Erkrankung des Sehnervs. Dieser Nerv leitet visuelle Informationen vom Auge an das Gehirn weiter und ist deshalb entscheidend für unser Sehvermögen. Wenn der Sehnerv entzündet ist, kann es zu Sehbeeinträchtigungen kommen. Diese sind meistens nur vorübergehend, sollten aber ernst genommen werden. Sehnerventzündungen treten vor allem bei Erwachsenen zwischen18 und 50 Jahren auf. Frauen sind dabei öfter betroffen als Männer.

Ursachen einer Sehnerventzündung

Hinter einer Sehnerventzündung können verschiedene Ursachen stecken. Häufig tritt sie jedoch im Zusammenhang mit einer Autoimmunerkrankung auf, da sie durch eine Immunabwehr des Körpers ausgelöst wird. Besonders bekannt ist der Zusammenhang mit der Multiplen Sklerose, bei der Entzündungen im zentralen Nervensystem auftreten können. Manchmal bleibt die genaue Ursache jedoch unklar. Auch wenn sich die Beschwerden in vielen Fällen von selbst bessern, sollte eine Sehnerventzündung immer ärztlich abgeklärt werden - insbesondere, um mögliche Autoimmunerkrankungen als Ursache auszuschließen.

Symptome einer Sehnerventzündung

Viele Betroffene schildern ganz ähnliche Beschwerden. Die Ausprägung der Symptome kann individuell sehr unterschiedlich sein. Eine Sehnerventzündung beginnt oft plötzlich und betrifft in den meisten Fällen nur ein Auge. Zu den typischen Symptomen gehören:

  • Ein verschlechtertes Sehvermögen, oft innerhalb kurzer Zeit
  • Verschwommenes, kontrastarmes oder nebliges Sehen
  • Blasse oder verfälschte Farbwahrnehmung, besonders bei der Farbe Rot
  • Dunkle Flecken oder Schatten im Sichtfeld
  • Schmerzen hinter dem Auge, vor allem bei Augenbewegungen

Diagnose einer Sehnerventzündung

Wenn der Verdacht auf eine Sehnerventzündung besteht, ist eine zeitnahe fachärztliche Abklärung wichtig. Ein solcher Verdacht liegt für Augenärztinnen und Augenärzte vor allem dann nahe, wenn gleichzeitig Schmerzen am Auge und eine Verschlechterung des Sehvermögens auftreten. Wenn andere Augenkrankheiten ausgeschlossen werden können und Sie mit einer Sehnerventzündung diagnostiziert werden, ist die Ursachenfindung zentral. Dementsprechend kann es sein, dass Ihr Augenarzt oder Ihre Augenärztin Sie aufgrund des erhöhten MS-Risikos für weitere Untersuchungen an eine Facharztpraxis für Nervenheilkunde verweist. Bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomografie (MRT) können dort eingesetzt werden, um Entzündungen am Sehnerv sichtbar zu machen und mögliche Hinweise auf eine zugrunde liegende Erkrankung wie Multiple Sklerose zu erkennen.

Untersuchungen bei Sehnerventzündung

  • Bestimmung der Sehschärfe: Mithilfe einer in bestimmten Abstand angebrachten Buchstaben- oder Zahlentafel wird Ihre Sehschärfe bestimmt. Sie ist bei einer Sehnerventzündung gemindert. Die Niedrigkontrast-Sehschärfe ist in der akuten Phase stark beeinträchtigt und erholt sich langsamer als der Visus und das Gesichtsfeld.
  • Test der Pupillenreaktion: Danach leuchtet Ihr Arzt abwechselnd mit einer kleinen Lampe in Ihre Augen und beobachtet die Reaktion Ihrer Pupillen. Normalerweise verengen sich beide Pupille gleich stark, egal, auf welches Auge der Arzt den Lichtkegel richtet. Bei einer Retrobulbärneuritis liegt jedoch oft ein sogenannter relativer afferenter Pupillendefekt (RAPD) vor. Das bedeutet, dass der Sehnerv des betroffenen Auges die eingehenden Lichtsignale nicht so gut ins Gehirn leitet wie der andere Sehnerv. In der Folge verengen sich beide Pupillen weniger, wenn der Arzt das Licht auf das erkrankte Auge richtet, und stärker, wenn er ins gesunde Auge leuchtet.
  • Prüfung der Augenbeweglichkeit: Außerdem überprüft der Arzt die Beweglichkeit Ihrer Augen. Dazu sollen Sie etwa seinem Finger oder einem Stift ausschließlich mit dem Blick folgen (nicht mit dem ganzen Kopf) und angeben, ob die Augenbewegungen Sie schmerzen oder Sie Doppelbilder sehen.
  • Bestimmung des Gesichtsfeldes: Als nächstes wird Ihr Gesichtsfeld getestet. Das ist der Bereich der Umwelt, den die Augen sehen können, ohne dass Sie Ihren Kopf bewegen. Das Gesichtsfeld kann grob mit den Fingern des Untersuchers überprüft werden. Dabei bewegt der Arzt seinen Finger in verschiedene Richtungen vor Ihrem Augen, und Sie müssen Sie Bescheid sagen, sobald Sie den Finger in Ihrem Gesichtsfeld sehen beziehungsweise nicht mehr sehen. Mit einem sogenannten Perimeter kann die Gesichtsfeldüberprüfung genauer durchgeführt werden. Dabei blinken verschiedene Lichtpunkte auf, die Sie in Ihrem Gesichtsfeld erkennen sollen. Bei einer Sehnerventzündung liegt häufig eine Einschränkung des Gesichtsfeldes im zentralen Bereich vor (Zentralskotom).
  • Untersuchung des Augenhintergrundes: Anschließend spiegelt der Arzt Ihren Augenhintergrund (Funduskopie oder Fundoskopie). Dafür leuchtet er mit einem Augenspiegel (Ophthalmoskop) in Ihre Augen. So kann er die Netzhaut beurteilen. Er achtet dabei unter anderem auf Veränderungen der Blutgefäße und jener Stelle, an der der Sehnerv das Auge verlässt (Papille). Bei einer Retrobulbärneuritis ist die Funduskopie normalerweise unauffällig. Nur in etwa 30 Prozent der Fälle ist die Papille verändert. Dagegen ist bei einer Papillitis die Papille typischerweise gerötet und geschwollen.
  • Prüfung der Farbwahrnehmung: Auch Ihre Farbwahrnehmung wird getestet. Bei einer typischen Neuritis nervi optici ist vor allem die Farbsättigung für Rot abgeschwächt.
  • Test der Sehnervleitung: Mithilfe von visuell evozierten Potenzialen (VEP) kann die Leitungsgeschwindigkeit des Sehnervs überprüft werden. Bei dieser Messmethode werden Elektroden an Ihrem Kopf angebracht. Nach der Reizung Ihres Sehnervs durch das Zeigen von Bildern, wird über die Elektroden gemessen, welche Signale wie schnell über den Sehnerv im Gehirn ankommen. Bei einer Entzündung des Sehnervs sind die Messwerte häufig verändert.

Weiterführende Diagnostik

Bei einer erstmals aufgetretenen typischen Sehnerventzündung entwickelt der Patient im Verlauf der nächsten fünf Jahre in etwa 30 Prozent der Fälle eine Multiple Sklerose (MS). Um sie zu diagnostizieren, werden eine Kernspintomografie (Magnetresonanztomografie, MRT) des Kopfes und der Wirbelsäule gemacht. Außerdem ist eine Liquorpunktion notwendig: Dabei wird über eine dünnen Hohlnadel eine Probe der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) aus der Lendenwirbelsäule entnommen und auf Entzündungszeichen hin untersucht, die für eine MS sprechen können. Bei einer atypischen Sehnerventzündung können andere Krankheiten ursächlich sein. Deshalb wird häufig Blut abgenommen, um es auf verschiedene Krankheitserreger oder Antikörper hin zu untersuchen.

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Behandlung einer Sehnerventzündung

Typisch für eine Sehnerventzündung ist, dass die Beschwerden in den meisten Fällen innerhalb weniger Wochen von selbst zurückgehen. Daher ist nicht immer eine medikamentöse Behandlung erforderlich. In seltenen Fällen kann das Sehvermögen jedoch auch nach Abklingen der Entzündung dauerhaft eingeschränkt bleiben. Um den Heilungsverlauf zu unterstützen, die Symptome schneller zu lindern und das relativ hohe Rückfallrisiko zu minimieren, kommen bei Bedarf Medikamente zum Einsatz. Häufig wird eine Kortisontherapie eingesetzt. Welche Behandlung im Einzelfall sinnvoll ist, entscheidet Ihre Augenärztin oder Ihr Augenarzt individuell.

Stress als Ursache und Folge von Sehverlust

Dauerhafter psychischer Stress ist nicht nur eine mögliche Ursache für den Verlust der Sehkraft, sondern wird auch durch die Erkrankung selbst verstärkt. Wer gestresst ist, kann dadurch also sein Sehvermögen einbüßen, was wiederum zu mehr Stress führt und infolge dessen zu weiterer Sehverschlechterung.

"Es gibt deutliche Hinweise auf eine psychosomatische Komponente des Sehverlustes, denn Stress ist eine wichtige Ursache - und nicht nur eine Folge - des fortschreitenden Sehverlustes infolge von Erkrankungen wie Glaukom und Optikusneuropathie", sagt der Leiter der Studie, Prof. Dr. Bernhard Sabel, Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie der Universität Magdeburg.

Kontinuierlicher Stress und langfristig erhöhte Cortisolwerte können sich negativ auf das Auge und das Gehirn auswirken.

Die Rolle des Arztes

Das Verhalten und die Worte des behandelnden Arztes können weitreichende Folgen für die Prognose des Sehverlustes haben. Vielen Patienten wird gesagt, die Prognose sei schlecht und dass sie sich darauf vorbereiten sollten, eines Tages blind zu werden. Selbst wenn dies bei weitem nicht sicher ist und eine vollständige Blindheit fast nie auftritt, bilden die daraus resultierende Angst und Besorgnis eine neurologische und psychologische Doppelbelastung mit physiologischen Folgen, die den Krankheitszustand oft verschlechtern.

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Ganzheitlicher Behandlungsansatz

Ein ganzheitlicher Behandlungsansatz aus Entspannung, Wiederherstellung des Sehvermögens, Angstmanagement und sozialer Unterstützung wird empfohlen, um den Stress zu mindern und das vegetative System zu stabilisieren. In Kombination mit Therapien zu besseren Durchblutung des Auges wurde so bereits erfolgreich das Fenster für die Wiederherstellung des Sehvermögens geöffnet. Stressreduktions- und Entspannungstechniken (z. B. Meditation, autogenes Training, Stressmanagement-Training, Psychotherapie) sollten daher nicht nur die traditionelle Behandlungen des Sehverlustes ergänzen, sondern auch als potentiell präventive Mittel gegen das Fortschreiten des Sehverlustes betrachtet werden. Ein zentrales Puzzleteil ist dabei das Verhalten der behandelnden Ärzte, die eine positive Einstellung und Optimismus vermitteln und dabei auch Betreuer und Familie des Patienten einbeziehen sollten.

Wann sollten seelische Ursachen in Betracht gezogen werden?

Wie kann man nun erkennen, ob eine Krankheit oder ein Symptom psychosomatisch bedingt ist bzw. ob psychosomatische Anteile vorhanden sind? Wenn keine anderen Ursachen gefunden werden, sollte man sich die Lebenssituation des Patienten genauer anschauen. Stress entsteht häufig durch Reizüberflutung, durch Leistungs- oder Zeitdruck, durch Ärger und Konflikte oder andere psychischen Belastungen im Leben. Dabei reagiert jeder Mensch unterschiedlich auf äußere Reize und ist auch unterschiedlich stressempfindlich. Werden die äußeren Reize als Stress empfunden, dann hat das auch Auswirkungen auf den Körper, vor allem wenn er sich nach Phasen der Anspannung nicht ausreichend erholen kann. Ein hoher Stresspegel im Körper kann vor allem den Herzschlag, den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel negativ beeinflussen und kann auch zu Magenbeschwerden führen. Hält der Zustand an, kann es sich auch auf die Funktion der Geschlechtsorgane und die Schilddrüse auswirken. Das Risiko für das Auftreten von psychischen Erkrankungen steigt. Entzündungen im Körper nehmen zu, da das Immunsystem geschwächt ist. Im Rahmen der Augengesundheit führt Stress zu einer Schädigung der Blutgefäße. Die sehr feinen Blutgefäße im Auge werden brüchig und durchlässig. Flüssigkeiten können austreten und die Netzhaut kann Schaden nehmen. Netzhautrisse oder eine Netzhautablösung können die Folge sein.

Was tun bei stressbedingten Sehstörungen?

Wenn Stress die Ursache für Sehstörungen ist, sollte eine gründliche Diagnostik durch einen Facharzt erfolgen, um das Stadium der Erkrankung festzustellen und andere Krankheitsbilder auszuschließen. Wichtig ist zudem, so weit wie möglich den Stress zu reduzieren und den Körper zu schonen. Sollte bei Ihnen eine Netzhautveränderung diagnostiziert werden, stehen uns unterschiedlichste Therapiemaßnahmen zur Verfügung, die möglichst schonend Ihre Sehkraft erhalten.

Die Stressminderung im Alltag, Erholungspausen für den Körper sind wichtige Komponenten, um die körperliche und seelische Gesundheit zu erhalten. Stress darf nicht zum Dauerzustand werden. Bewegung sowie Entspannung können ein guter Ausgleich sein, der nicht nur für die Erhaltung Ihrer Augengesundheit sorgt.

Strategien zur Stressbewältigung

  • Stressfaktoren erkennen und reduzieren: Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Stressoren. Das können zum Beispiel hohe Arbeitsbelastung, Schlafmangel, zwischenmenschliche Konflikte, Zukunftsängste, finanzielle Sorgen oder andere persönliche Herausforderungen sein.
  • Entspannungstechniken anwenden: Meditation, Atemübungen oder Yoga sind anerkannte Stressbefreier. Der Körper entspannt sich und der Druck fällt ab - auch im Auge.
  • Zeitmanagement verbessern: Viele Stresssituationen resultieren aus einer schlechten Organisation. Mit einer To-Do-Liste, Prioritäten und festen Zeiten lässt sich das persönliche Zeitmanagement verbessern.
  • Regelmäßige Pausen einlegen: Sie geben Ihrem Körper und Geist Zeit, abzuschalten und sind daher extrem wichtig für die Gesundheit.
  • Ausreichend schlafen: Schlafmangel löst oft Stress aus, weswegen in der Folge Krankheiten entstehen können.
  • Stressverstärker meiden: Dazu gehören z. B. Alkohol- und Tabakgenuss.
  • Sport treiben: Durch Bewegung werden Stresshormone abgebaut und durch die damit verbundene Ablenkung kann man sich leichter gedanklich erholen.

Übungen für die Augen

  • Blinzeln: Versuchen Sie, eine Minute lang so schnell wie möglich zu blinzeln. Das stärkt die Augenmuskulatur und hilft, die Hornhaut zu befeuchten.
  • Augenkreisen: Zeichnen Sie mit einer Hand einen Kreis in die Luft und folgen Sie Ihrem Finger im Uhrzeigersinn mit den Augen, ohne den Kopf zu bewegen. Diese Übung mit der anderen Hand wiederholen, diesmal gegen den Uhrzeigersinn.
  • Seitliche Augenbewegung: Halten Sie Ihre Hand vor sich und strecken Sie den Daumen nach oben. Bewegen Sie nun Ihre Hand nach rechts und links - und zwar immer so weit, wie Sie dem Daumen mit den Augen folgen können. Den Kopf dabei nicht bewegen. Übung ca. 15-mal wiederholen.
  • Diagonale Augenbewegung: Die vorherige Übung können Sie auch mit der Bewegung Ihres Daumens jeweils diagonal von oben nach unten oder gerade von oben nach unten und andersherum machen. Immer schön darauf achten, dass Sie den Kopf dabei nicht bewegen.
  • Fokussierung: Halten Sie den Daumen ausgestreckt vor sich und fokussieren ihn. Dann den Daumen zur Nasenspitze führen und wieder weiter wegführen. Der Fokus bleibt dabei immer auf dem Daumen. Diese Übung funktioniert auch, wenn Sie ein Auge mit der anderen Hand abdecken.

Ernährung für gesunde Augen

  • Gesunde Ernährung: Eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen A, B, C und E unterstützt den Erhalt der normalen Sehkraft, ebenso das Spurenelement Zink und Lebensmittel mit hohem Anteil von Omega-3-Fettsäuren.
  • Ausreichend trinken: Am besten Wasser oder ungesüßten Tee.
  • Bestimmte Lebensmittel konsumieren: Diesen wird eine positive Wirkung auf das Sehvermögen und die Augengesundheit zugesprochen. Z. B. Karotten (Betacarotin).

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