Einführung
Die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzformen stellen eine wachsende Herausforderung für Gesundheitssysteme und Gesellschaften weltweit dar. In diesem Artikel werden wir uns speziell mit der Alzheimer-Statistik in Italien befassen, um ein besseres Verständnis der Prävalenz, der Risikofaktoren und der Versorgungsansätze in diesem Land zu erhalten. Dabei werden wir auch auf die Bedeutung kultursensibler Informationen und Unterstützungsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund eingehen.
Prävalenz von Demenz in Italien
Italien gehört zu den OECD-Ländern mit einer hohen Prävalenz von Demenz. Laut Daten von Alzheimer’s Disease International und der Deutschen Alzheimer Gesellschaft kommen in Italien etwa 23,7 Erkrankungen pro 1.000 Einwohner vor. Dies ist höher als in Deutschland, wo die Prävalenz bei etwa 21,8 Erkrankungen pro 1.000 Einwohner liegt.
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft schätzt die Anzahl der Demenzkranken in Deutschland 2021 auf etwa 1,8 Millionen. Dabei ist vor allem die Altersgruppe 80 Jahre und älter von neurodegenerativen Krankheiten betroffen. Noch häufiger kommt Demenz etwa in Italien (23,7 Erkrankungen pro 1.000 Einwohner:innen) und Japan (26,7 Erkrankungen pro 1.000 Einwohner:innen) vor. Bis 2050 soll die Verbreitung von Hirnkrankheiten nach Einschätzungen der Forscher:innen in nahezu jedem Land deutlich ansteigen.
Risikofaktoren für Demenz
Das Alzheimer-Risiko steigt mit zunehmendem Alter. Dies belegt auch die Statistik der Krankenhauspatienten. Neben dem Alter gibt es weitere Risikofaktoren, die das Auftreten von Demenz begünstigen können. Dazu gehören:
- Genetische Faktoren: In einigen Familien tritt Demenz gehäuft auf, was auf eine genetische Veranlagung hindeutet.
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte und Diabetes können das Risiko für Demenz erhöhen.
- Ungesunde Lebensweise: Rauchen, Übergewicht und mangelnde körperliche Aktivität können ebenfalls das Demenzrisiko steigern.
- Geringe Bildung: Menschen mit geringer Bildung haben ein höheres Risiko, an Demenz zu erkranken.
- Soziale Isolation: Einsamkeit und mangelnde soziale Kontakte können die Gehirnfunktionen beeinträchtigen und das Demenzrisiko erhöhen.
Demenz und Migration
In Deutschland lebten im Jahr 2013 16,5 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund. Das waren 20,5 % der Gesamtbevölkerung [9]. Bei geschätzten 1,5 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund, die älter als 65 Jahre sind, wird die Gruppe der Demenzerkrankten eine relevante Größe in der Versorgung darstellen. Der Wissensstand über diese Gruppe ist jedoch derzeit unzureichend. Migrationshintergrund stellt einen Risikofaktor für die Gesundheit dar [4]. Besondere Gruppen von Migranten nehmen verfügbare Gesundheitsleistungen [16], darunter auch Pflegeleistungen [25], kaum in Anspruch. Da die Demenz in Deutschland unterdiagnostiziert ist [13], ist davon auszugehen, dass dies bei der Gruppe der Migranten eher noch ausgeprägter der Fall ist. Gründe für die geringere Inanspruchnahme werden auf Sprachbarrieren/Analphabetismus [2], kulturelle Unterschiede im Verständnis von Krankheit/Gesundheit oder im Umgang damit [3, 17, 18] oder das Fehlen kulturspezifischer Informationen und Angebote [2] zurückgeführt. Ein erheblicher Anteil von Personen mit Migrationshintergrund wird nur schwer vom Gesundheitssystem erreicht, und, wo dies gelingt, kommt es häufig zu Problemen in der Verständigung [2, 21].
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In Deutschland leben schätzungsweise 158.000 Menschen mit Migrationshintergrund, die eine Demenz haben. Sie und ihre Familien brauchen Beratung, Hilfe und Unterstützung. Daher ist es dringend notwendig, dass sich alle Bereiche der Altenhilfe auch auf die Bedürfnisse und Wünsche dieser Zielgruppe einstellen.
Um angeben zu können, wie viele Menschen mit einem Migrationshintergrund in Deutschland schätzungsweise eine demenzielle Erkrankung aufweisen, wurden im ersten Schritt Prävalenzen für Demenz der verschiedenen Herkunftsländer ermittelt. Dafür wurden für Bulgarien, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, die Türkei und das Vereinigte Königreich diese Prävalenzen anhand des Dementia in Europe. Yearbook 2013, des World Population Prospects. Key findings & advance tables und des World Population Prospects Volume II: Demographic Profiles geschätzt, indem der prozentuale Anteil der Demenzerkrankten aus einem Land an dessen Population der über 65-Jährigen bestimmt wurde. Für Bosnien, Kosovo, die Russische Föderation, Serbien, die Ukraine, Marokko, Ägypten, Algerien, Libyen, Tunesien, die Vereinigten Staaten, Irak, Iran, Kasachstan, Syrien, Afghanistan, China, Indien, Pakistan, Vietnam, Australien und Ozeanien wurden die Prävalenzzahlen des „World Alzheimer Report 2015“ verwendet. Diese länderspezifischen Prävalenzen für Demenz wurden angewandt auf die jeweiligen Gruppen von Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland leben und über 65 Jahre alt sind. Die Angaben zu den hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund wurden aus Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung mit Migrationshintergrund - Ergebnisse des Mikrozensus 2016 entnommen. Die Anzahl an Menschen mit einem Migrationshintergrund und einer Demenz wurde für jedes Herkunftsland bestimmt und daraufhin für die einzelnen Bundesländer und für ganz Deutschland aufaddiert. Schließlich wurde eine kontinentspezifische Aufschlüsselung der Häufigkeit von Demenzerkrankungen bei Menschen mit Migrationshintergrund erstellt.
Nach Herkunftsland stammt die größte Gruppe von Menschen mit einer demenziellen Erkrankung aus Polen (ca. 14.000 Erkrankte), gefolgt von Italien (ca. 8920 Erkrankte), Türkei (ca. 8840 Erkrankte), Rumänien (ca. 6430 Erkrankte) und der Russischen Föderation (ca. 6300 Erkrankte) (Tab. 2). Aus anderen Kontinenten (Asien, Amerika, Afrika und Australien) stammen 12,97 % der an Demenz erkrankten Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland (Tab. 3).
Herausforderungen und Lösungsansätze
Die hohe Prävalenz von Demenz in Italien stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Dazu gehören:
- Frühzeitige Diagnose: Viele Menschen mit Demenz werden erst spät diagnostiziert, was die Möglichkeiten für eine frühzeitige Behandlung und Unterstützung einschränkt.
- Mangelnde Versorgung: Es gibt einen Mangel an spezialisierten Einrichtungen und Fachkräften, die sich um Menschen mit Demenz kümmern können.
- Soziale Stigmatisierung: Demenz ist oft mit sozialer Stigmatisierung verbunden, was dazu führen kann, dass Betroffene und ihre Familien sich isoliert fühlen.
Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sind verschiedene Lösungsansätze erforderlich:
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- Förderung der Früherkennung: Durch Aufklärungskampagnen und Schulungen für Ärzte und Pflegekräfte kann die Früherkennung von Demenz verbessert werden.
- Ausbau der Versorgung: Es müssen mehr spezialisierte Einrichtungen und Fachkräfte geschaffen werden, um eine umfassende Versorgung von Menschen mit Demenz zu gewährleisten.
- Abbau der Stigmatisierung: Durch Aufklärung und Sensibilisierung kann die soziale Stigmatisierung von Demenz abgebaut werden.
- Kognitive Stimulation und soziale Teilhabe: Kognitive Stimulation und Training die geistigen Funktionen von Demenz-Patienten deutlich verbessern können.
Kognitive Stimulation und soziale Teilhabe
Eine aktuelle Metastudie aus Italien unterstreicht jetzt eindrucksvoll, welche Möglichkeiten diese letztlich einfachen Maßnahmen den Patienten und damit auch deren Angehörigen bieten - und dies ganz ohne Nebenwirkungen. Ein Forscherteam des „Italian National Institute of Health“ hat jetzt in einer umfassenden Metaanalyse die Wirksamkeit von kognitionsorientierten Behandlungen untersucht.
Und die Ergebnisse dieser großen Meta-Analyse aus Italien zeigen klar, dass kognitive Stimulation und Training die geistigen Funktionen von Demenz-Patienten deutlich verbessern können. Kognitive Stimulation umfasst verschiedene Aktivitäten, die darauf abzielen, die Gehirnfunktion zu unterstützen. Dazu gehören Gruppenaktivitäten wie Gedächtnisübungen, Sprachspiele oder Problemlösungsaufgaben. Kognitives Training ist spezifischer ausgerichtet und beinhaltet gezielte Übungen, die bestimmte kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit oder Exekutivfunktionen der Patienten fördern. Diese Maßnahmen helfen dabei, neuronale Verbindungen zu stärken und die Plastizität des Gehirns zu nutzen, um kognitive Funktionen möglichst lange zu erhalten. Das kognitive Training wird häufig in Einzeltrainings durchgeführt, denn dies bietet den Vorteil, dass das Training speziell auf die Fähigkeiten und Herausforderungen des einzelnen Patienten zugeschnitten werden können.
Die Bedeutung sozialer Teilhabe darf, wie bereits erwähnt, nicht unterschätzt werden. Soziale Kontakte und regelmäßige Interaktionen mit anderen Menschen fördern nicht nur die geistige Gesundheit, sondern auch die emotionale Stabilität und die Freude am Leben, auch mit einer Demenz-Krankheit. Zahlreihe Studien zeigen, dass Einsamkeit und Isolation das Fortschreiten kognitiver Einschränkungen maßgeblich beschleunigen können. Auch die italienische Meta-Studie hebt hervor, dass kognitive Stimulation und soziale Teilhabe Hand in Hand gehen sollten. Beide Faktoren unterstützen die Plastizität des Gehirns und tragen dazu bei, die kognitive Reserve - die Fähigkeit des Gehirns, Schädigungen zu kompensieren - zu erhalten.
Erste Anlaufstelle für Menschen mit Demenz ist zumeist der Hausarzt. Dr. Arnim Quante, Psychiater und Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Friedrich von Bodelschwingh-Klinik und Leiter der Gedächtnisambulanz sowie der gerontopsychiatrischen Institutsambulanz in Berlin, betont, wie wichtig es ist, dass Hausärzte kognitive Stimulation und soziale Teilhabe in ihre Empfehlungen einbinden. „In meiner täglichen Arbeit in der Gedächtnisambulanz werde ich oft gefragt, was Patienten tun können, um den Verlauf der Krankheit zu beeinflussen. Neben Basismaßnahmen wie Bewegung und gesunder Ernährung ist kognitive Stimulation ein essenzieller Bestandteil“, so Dr. Der Psychiater hebt hervor, dass viele Patienten und ihre Angehörigen schlicht nicht wissen, wo sie diese Art von Unterstützung finden können. „Die praktische Umsetzung ist leider nicht immer einfach. Ich rate oft zu Ergotherapie und ermutige die Patienten und deren Angehörige, selbst mit den Therapeuten zu sprechen, ob diese auch kognitive Stimulation anbieten“, erklärt Dr. Quante. Er empfiehlt zudem einfache, zuhause umsetzbare Maßnahmen: „Lesen, Rätsel lösen oder ein Instrument spielen sind Aktivitäten, die jeder in seinen Alltag integrieren kann. Es sind nicht immer die großen, professionell geleiteten Maßnahmen, die zählen. Oft können einfache Aktivitäten, die Betroffene selbst durchführen oder die von Angehörigen unterstützt werden, bereits viel bewirken. Die Ergebnisse der italienischen Metastudie machen deutlich: Kognitive Stimulation, Training und soziale Teilhabe bieten reale Vorteile für Demenzpatienten und ihre Angehörigen. Hausärzte, die oft die ersten Ansprechpartner sind, spielen dabei eine Schlüsselrolle. Der italienischen Studie zufolge bleibt es wichtig, weiter zu forschen, um die besten Bedingungen und Protokolle für diese Interventionen zu ermitteln. Das Fazit lautet: Werden Sie selbst aktiv! Sprechen Sie als Patient oder Angehöriger ihre behandelnden Ärzte in der Praxis oder in den Gedächtnisambulanzen gezielt und aktiv an! Auch im Internet finden Sie unter dem Suchbegriff „kognitives Training“ zahlreiche Informationen, Anregungen und Tipps. Zur Unterstützung der „sozialen Teilhabe“ findet man unter dem Suchbegriff „Leistungen zur sozialen Teilhabe“ ebenfalls weiterführende Informationen und Hilfe.
Innovative Therapieansätze
Für die meisten an Alzheimer oder an anderen Formen der Demenz erkrankte Menschen bedeutet die lebensverändernde Diagnose auch heute noch, passiv auf wirksame Medikamente oder andere innovative Therapieansätze warten zu müssen und sich der Krankheit als vermeintlich unabänderlichem Schicksal zu ergeben. Doch verschrieben werden oftmals auch Antipsychotika und Benzodiazepine, um die Patienten ruhigzustellen. Rund ein Drittel der Betroffenen erhalten solche eigentlich zur Behandlung von Psychosen entwickelten Präparate wie etwa Risperidon oder Haloperidol, um Aggressivität, Unruhe und Schlafstörungen entgegenzuwirken (siehe hierzu auch: Nutzen und Nebenwirkungen von Medikamenten ) und werden ansonsten mit der Krankheit allein gelassen. Viel zu viele Medikamente, befand etwa der „Demenz-Report 2020“, der die weit verbreitete Verordnung dieser Mittel bei dementen Menschen langfristig als keine akzeptable singuläre Strategie ansieht. Andere Lösungen sind also gefragt - und auch vorhanden. Sie werden nur viel zu wenig genutzt. Längst weiß man, dass Menschen, die geistig aktiv sind, die Leistungsfähigkeit ihres Gehirns verbessern können - und zwar auch dann, wenn bereits eine neurodegenerative Erkrankung aufgetreten ist, denn: Die Plastizität des Gehirns, also die Fähigkeit dieses komplexen Organs, sich anzupassen und zu verändern, indem es neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen aufbaut bzw. bestehende Verbindungen verändert oder stärkt, ist auch bei Demenz-Patienten noch vorhanden! Unterschätzt wurde auch lange, wie wichtig die sogenannte soziale Teilhabe ist. Der Mensch ist, fast immer jedenfalls, ein höchst soziales Wesen, das, zu lange einsam und allein, regelrecht verkümmert wie eine Pflanze ohne Licht und Wasser. Einsamkeit beeinträchtigt die Gehirnfunktionen wesentlich, und führt zudem oft zu Depressionen und Ängsten. Soziale Teilhabe bedeutet, dass Menschen die Möglichkeit haben, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und sich in Gemeinschaften einzubringen. Dazu gehört, soziale Kontakte zu pflegen, an gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen und Zugang zu Kultur und Freizeitangeboten zu haben. Soziale Teilhabe fördert das Gefühl der Zugehörigkeit und Wertschätzung und ist wichtig für das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit. Dies gilt ganz besonders bei älteren Menschen oder Menschen mit Demenz-Erkrankungen.
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Die transkranielle Magnetstimulation (TMS) ist eine Behandlungsmethode, bei der mit Hilfe von Magnetfeldern gezielt Hirnregionen stimuliert oder gehemmt werden.Dabei kommt eine spezielle Magnetspule zum Einsatz, die außen am Kopf platziert wird. Die von ihr erzeugten kurzen Magnetimpulse durchdringen die Schädeldecke und lösen in bestimmten Hirnregionen elektrische Reaktionen aus. Eine Phase-2-Studie hat untersucht, ob die Transkranielle Magnetstimulation (TMS) bei Alzheimer helfen kann, den Krankheitsverlauf möglicherweise zu verlangsamen. Sie wurde von einem internationalen Forscherteam durchgeführt, darunter Wissenschaftlerinnen der Santa Lucia Foundation IRCCS in Rom (Italien), des Massachusetts General Hospital in Boston (USA) und der Universität Rom Tor Vergata.
Unterstützung für Menschen mit Migrationshintergrund
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) stellt ab sofort auch Informationen in italienischer Sprache zur Verfügung. Die Internetseite www.demenz-und-migration.de richtet sich an Familien, die von Demenz betroffen sind und einen Migrationshintergrund haben. Das Portal bietet grundlegende Informationen über Demenz in türkischer, polnischer, russischer, englischer, arabischer, rumänischer, vietnamesischer und nun auch in italienischer Sprache. Auch die eingebundenen Erklärfilme zu Themen wie „Was ist Demenz?“ („Cos'è la demenza?“) oder „Kommunikation und Umgang“ („Comunicazione e interazione“) sind ab sofort auf Italienisch verfügbar.
Die Internetseite bietet zusätzlich Informationen für alle in der Beratung und in der Altenhilfe Tätigen. Sie erhalten hier Materialien über Demenz, Migration und Kultursensibilität. Träger von Beratungs- und Unterstützungsangeboten in Italienisch oder anderen Sprachen, die bisher noch fehlen, können sich gerne bei der DAlzG melden.
Prognosen für die Zukunft
Weltweit prognostiziert die OECD für das Jahr 2050 rund 42 Millionen Fälle von Demenz. Der deutliche Anstieg ist dabei vor allem durch die stark alternde Bevölkerung in den Industrieländern bedingt. Auch wenn die Behandlungsmethoden in vielen OECD-Ländern nicht verfügbar sind, können die Gesundheits- und Pflegesysteme einiges tun, um die Pflege und die Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu verbessern.