Das Stella Vitalis Seniorenzentrum in Erftstadt hat sich auf die Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz spezialisiert. Mit einem ganzheitlichen Ansatz, der die individuellen Bedürfnisse und Ressourcen der Bewohner in den Mittelpunkt stellt, bietet das Zentrum ein Zuhause in einer sicheren und wertschätzenden Umgebung.
Besonderheiten des Stella Vitalis Seniorenzentrums
Spezialisierung auf Demenz
Das Seniorenzentrum Stella Vitalis in Erftstadt ist auf die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz ausgerichtet. Dies spiegelt sich in der Gestaltung der Räumlichkeiten, den angebotenen Aktivitäten und der Qualifikation des Personals wider. Die Einrichtung verfügt über 51 stationäre Plätze, einschließlich Kurzzeitpflegeplätzen, speziell für Menschen mit Demenz.
Lage und Erreichbarkeit
Das Zentrum befindet sich im Stadtteil Liblar in Erftstadt, in der Nähe des Liblarer Sees. Die Lage bietet eine gute Anbindung an die Innenstadt, Köln und die Eifel.
Wohnbereich für Menschen mit Demenz
Ein separater Wohnbereich für Senioren mit Demenz gewährleistet eine geschützte und sichere Umgebung. Die Zimmer sind hell und freundlich eingerichtet und können mit eigenen Kleinmöbeln und persönlichen Gegenständen gestaltet werden, um eine vertraute Atmosphäre zu schaffen.
Ganzheitliche Betreuung
Das Stella Vitalis Seniorenzentrum legt Wert auf eine ganzheitliche, an der Einzel- und Generationsbiografie orientierte, wertschätzende und aktivierende Pflege und Betreuung für Menschen mit Demenz aller Pflegestufen.
Lesen Sie auch: Umfassende Informationen zum Nervensystem
Aktivitäten und Projekte
Ressourcenorientierte Begleitung
Das Team des Sozialen Dienstes gestaltet den Alltag der Bewohner mit viel Herzblut, Kreativität und Humor. Dabei wird auf eine ressourcenorientierte Begleitung Wert gelegt, um die kognitiven und emotionalen Ressourcen der Bewohner zu stärken.
Ichó-Förderspiele
Im Rahmen des Projekts „Aktiviert durch ichó - Spielerisch Ressourcen stärken“ werden gezielt die kognitiven Ressourcen der Bewohner gefördert. Ichó ist eine Art Ball, der mit Vibration, farbigem Leuchten und Klang auf äußere Reize wie Schütteln, Drücken und Streicheln reagiert. Mit insgesamt 32 Förderspielen fand der ichó schließlich Einzug in ihre alltägliche Arbeit.
LebensKlang - Demenz im Takt der Erinnerungen begegnen
Das Projekt „LebensKlang - Demenz im Takt der Erinnerungen begegnen“ zielt darauf ab, Pflegeeinrichtungen demenzfreundlich weiterzuentwickeln und das Wohlbefinden von Demenzerkrankten zu verbessern.
Demenzwoche im Rhein-Erft-Kreis
Im Rahmen der Demenzwoche im April wurde ein individuelles Workshopkonzept für Angehörige entwickelt, das neben Wissen zur Entstehung und den Stadien von Demenz vor allem Ideen zur Aktivierung der Betroffenen beinhaltete.
Unvergessen - Aktivierung durch Märchen
Das Projekt „Unvergessen - Aktivierung durch Märchen“ wird Anfang 2025 starten und Märchenstunden für die Bewohner und das Betreuungsteam sowie eine anschließende dreitägige Multiplikatorenschulung für die Betreuungskräfte umfassen.
Lesen Sie auch: Einführung in die Gehirnfunktionen
Generationendialog
Das Seniorenzentrum fördert den Generationendialog, um Menschen in ihrer Krankheit Demenz zu verstehen und sie wertschätzend anzunehmen.
Pfiffikuss-Projekt
In Kooperation mit dem Gymnasium Lechenich findet wöchentlich das Pfiffikuss-Projekt statt, bei dem Schüler älteren Menschen im Umgang mit neuen Technologien helfen.
Begegnungen mit Schülern
Schüler besuchen die Bewohner des Seniorenzentrums und gestalten gemeinsame Aktivitäten wie Gesellschaftsspiele, Fotoalben anschauen, Basteln, Vorlesen, Tanzen und Gymnastik.
Das Konzept der Taschengeldbörse
Im Rahmen des Aktionstages „Do simmer dabei! Jung und Alt - mit und ohne Handicap“ wurde das Modell der „Taschengeldbörse“ vorgestellt, von dem man sich erhofft, dass es auch Unterstützung von der Stadt bekommt.
Die Bedeutung von Erinnerungen
Erinnerungen aus den ersten 30 Lebensjahren sind oft noch sehr präsent: Lieder aus der Kindheit und Jugend, Sprichwörter und Redewendungen aus dem Alltag, Gedichte und Märchen, die einst den eigenen Kindern vorgelesen wurden. Diese wertvollen Ressourcen können das Leben der Betroffenen und deren Angehörigen aufhellen und die Lebensqualität steigern.
Lesen Sie auch: Frühwarnzeichen von Demenz