Neurochirurgisches Team am Krankenhaus Tabea: Innovation und Expertise für Ihre Wirbelsäulengesundheit

Das Krankenhaus Tabea in Hamburg-Blankenese hat sich als hochspezialisierte Fachklinik für orthopädische und neurochirurgische Erkrankungen des Bewegungsapparates etabliert. Darüber hinaus ist es Norddeutschlands größtes Zentrum für Venenleiden und Dermatochirurgie, inklusive eines zertifizierten Hauttumorzentrums. Die Konzentration auf diese Leistungsbereiche sichert einen hohen medizinischen Standard, der durch Zertifizierungen jeder Abteilung des Hauses bestätigt wird. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der umfassenden Versorgung von Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen, bei der ein interdisziplinäres Team aus Neurochirurgen und Orthopäden eng zusammenarbeitet.

Das Zentrum für Wirbelsäulen- und Neurochirurgie

Das Zentrum für Wirbelsäulen- und Neurochirurgie im Krankenhaus Tabea bietet ein breites Spektrum an Behandlungen für Erkrankungen der Wirbelsäule an. Das interdisziplinäre operative Behandlungsspektrum reicht von der mikrochirurgischen Behandlung häufiger degenerativer Erkrankungen, wie Bandscheibenvorfällen und Spinalstenosen, bis hin zur operativen Entfernung Rückenmark-naher Tumoren und komplexer Stabilisierungsoperationen der Wirbelsäule. Einen Schwerpunkt stellen minimalinvasive Eingriffe dar. In der Abteilung werden jährlich etwa 1.000 Eingriffe aller Schwierigkeitsgrade durchge­führt.

Die Patienten werden von Anfang an von erfahrenen Medizinern betreut, darunter die Chefärzte des Zentrums für Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie, Dr. Christian Möller-Karnick (Neurochirurg) und Dr. Rolf Christophers (Orthopäde).

Interdisziplinäre Zusammenarbeit für optimale Patientenversorgung

Traditionell konzentrieren sich Neurochirurgen im Bereich der Wirbelsäulentherapie eher auf die Nervenstrukturen im Wirbelkanal, während Orthopäden sich auf die knöchernen Probleme konzentrieren. Um jedoch jedem Patienten in seiner Gesamtheit gerecht zu werden, sind die neurochirurgische und orthopädische Abteilung in einem Zentrum zusammengefasst. „Der interdisziplinäre Ansatz bedeutet eine Optimierung der Arbeitsabläufe bei der Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule. Das erleichtert unsere Arbeit und unsere Patienten spüren, dass sie von einem eingespielten Team behandelt werden“, erläutert Dr. Möller-Karnick.

Moderne Technologie für präzise Diagnostik und Therapie

Am hochspezialisierten Wirbelsäulenzentrum des Krankenhauses Tabea steht den Medizinern fortschrittlichste Technologie zur Verfügung. Die Klinik ist eine von wenigen deutschlandweit, die mit dem O-Arm arbeiten, einem mobilen Computertomographen, der eine On-Time-Überwachung von Eingriffen an der Wirbelsäule ermöglicht. „Im Gegensatz zu anderen Verfahren kann bereits während des Eingriffs z.B. die Positionierung von Implantaten in 360°-Ansichten millimetergenau überprüft werden. Bei Methoden mit anderen Bildgebungstechniken ist dies erst nach der OP möglich.“, beschreibt Dr. Rolf Christophers die Vorteile der Technologie. Das Gerät ist mit dem Navigationssystem Stealth-Station S7 verbunden. Die Aufnahmen des O-Arms werden direkt in das System gespeist und bilden die IST-Situation 1:1 ab. Darüber hinaus setzt das Gerät den Operateur nur einer geringen Strahlenbelastung aus. „Wir arbeiten regelmäßig mit dem O-Arm und profitieren sehr von dieser Technologie. Besonders bei minimalinvasiven Eingriffen ist das Sichtfeld auf den Behandlungsbereich recht klein. Mithilfe des O-Arms eröffnet sich uns die Möglichkeit, unsere Arbeit dreidimensional aus verschiedenen Blickwinkeln zu überprüfen und so die höchstmögliche Sicherheit für den Patienten zu gewährleisten“, erläutert der Chefarzt des Zentrums für Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie, Dr.

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Minimalinvasive Eingriffe: Schonende Behandlung für schnellere Genesung

Ein besonderer Schwerpunkt des Zentrums liegt auf minimalinvasiven Eingriffen. Seit Juli bietet das Krankenhaus Tabea als eine von wenigen Kliniken in Hamburg und Umland die moderne minimal-invasive Wirbelsäulenoperation mittels Endoskopie an.

Vorteile der minimal-invasiven endoskopischen Operation

Die minimal-invasive endoskopische Bandscheiben- und Spinalkanalstenosenoperation bietet Betroffenen eine besonders schonende Behandlungsoption mit zahlreichen Vorteilen:

  • Kleiner Schnitt, große Wirkung: Mit einem nur 7-10 Millimeter kleinen Einschnitt werden ein Endoskop und feine Instrumente eingeführt.
  • Weniger Schmerzen, schnellere Genesung: Die minimal-invasive Technik reduziert postoperative Schmerzen, sodass viele Patientinnen und Patienten bereits am nächsten Tag mobil sind.
  • Kürzerer Krankenhausaufenthalt: Die Patienten können die Klinik meist nach wenigen Tagen verlassen.
  • Präzise und sicher: Modernste Technologie ermöglicht höchste Präzision und Sicherheit während der Operation.
  • Weniger Narbenbildung: Kaum sichtbare Narben nach dem Eingriff.

Die minimal-invasive Bandscheiben- und Spinalkanalstenosenoperation ist für Patientinnen und Patienten geeignet, bei denen die konservative Therapie keine ausreichende Besserung erzielt hat. Interessierte können sich im Krankenhaus Tabea umfassend beraten lassen. „Wir freuen uns, als Teil der Artemed-Klinikgruppe hochwertige minimal-invasive Verfahren anbieten zu können. Die endoskopische Operationstechnik ermöglicht unseren Patienten eine besonders schonende Behandlung und eine schnellere Rückkehr in den Alltag - mit weniger Schmerzen und kürzerer Genesungszeit“, erklären Dr. Christian Möller-Karnick und PD Dr.

O-Arm: Präzision und Sicherheit bei minimalinvasiven Eingriffen

Der O-Arm leistet wertvolle Dienste für eine optimierte minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie, denn er bietet zu jedem Zeitpunkt einen genauen Überblick und ermöglicht das millimetergenaue Einsetzen von Implantaten. Zudem erlaubt der O-Arm im Gegensatz zu vielen halboffenen Systemen („C-Bogen“) 360°-Aufnahmen. Diese werden während der OP über eine kreisförmige Kameraschiene aufgenommen und direkt mit dem Navigationssystem abgeglichen. So kann der Operateur zu jedem Zeitpunkt der Operation den Verlauf des Eingriffs überprüfen und notfalls direkt korrigierend tätig werden, anstatt wie sonst nach einer abschließenden späteren Kontrollaufnahme nach Ende der Operation.

Tabea MOTION: Innovatives Fast-Track-Konzept für Orthopädische Patienten

Das Krankenhaus Tabea in Hamburg-Blankenese optimiert die Behandlung seiner orthopädischen Patientinnen und Patienten ab sofort durch die Einführung des innovativen Fast-Track-Konzepts (TABEA Motion) im Zentrum für Orthopädische Chirurgie. Ziel ist es, den gesamten Behandlungsprozess - von der Vorbereitung über den Eingriff bis zur Rehabilitation - noch effizienter, schonender und patientenorientierter zu gestalten.

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Frühzeitige Mobilisation und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Mit Tabea MOTION, dem Fast-Track-Konzept wird die Behandlung nach Hüft- und Kniegelenkersatz auf eine frühzeitige Mobilisation und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit ausgerichtet. Patientinnen und Patienten werden vom ersten Tag an aktiv in ihren Genesungsprozess eingebunden. Der Physiotherapiebereich spielt im neuen Behandlungspfad eine zentrale Rolle. Bereits am Tag des Eingriffs unterstützen die Therapeutinnen und Therapeuten mit gezielten Übungen wie Muskelpumpe, Fußschaukel oder Gewichtsverlagerung, um die Durchblutung zu fördern und Thrombosen vorzubeugen. Die Mobilisation an Unterarmgehstützen unter erlaubter Vollbelastung wird innerhalb 2-5 Stunden nach der Operation aufgenommen. So schnell es geht verlassen die Patienten das Zimmer und trainieren auf der Station. Am Handlauf werden Übungen erarbeitet, der Aktivitätspfad auf der Station dient der selbständigen Mobilisation.

Vorteile des Fast-Track-Prinzips

Das Fast-Track-Prinzip bietet zahlreiche Vorteile: geringere Schmerzen, weniger Übelkeit und Komplikationen, kürzere Nüchternzeiten vor der OP, eine schnellere Ernährungsaufnahme nach der OP und meist eine frühere Entlassung aus dem Krankenhaus und damit eine schnellere Rückkehr in den Alltag.

Das Zentrum für Orthopädische Chirurgie (ZOC)

Das Zentrum für Orthopädische Chirurgie der Klinik Tabea bündelt jahrzehntelange Erfahrung mit modernsten Operationsmethoden. Jeder der mittlerweile sieben leitenden Ärzte des Zentrums für Orthopädische Chirurgie ist hoch spezialisiert und verfügt daher über immense Erfahrungen in seinem Therapiebereich. So ist es dem interdisziplinär arbeitenden Team aus Orthopäden, Neurochirurgen, Chirurgen, Unfallchirurgen und Rheumaorthopäden möglich, sich allen Formen und Schweregraden von Erkrankungen des Bewegungsapparates der Patienten persönlich auf höchstem Niveau anzunehmen.

Umfassende Patientenbetreuung im Krankenhaus Tabea

Als Patient im Krankenhaus Tabea erhalten Sie nicht nur eine bestmögliche medizinische Versorgung. Artemed steht für medizinische Exzellenz auf höchstem Niveau. Dabei sind Sie bei uns mehr als nur Patient. Wir betreuen Sie ganzheitlich als Mensch, das bedeutet besondere Zuwendung über das eigentliche Leiden hinaus. Eine Diagnose stellen wir nicht isoliert, sondern immer im Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Der Genesungsprozess wird auf mehreren Ebenen angeregt, damit sie nach Ihrem Aufenthalt wieder voll im Leben stehen.

Was Sie für Ihren Aufenthalt im Krankenhaus Tabea beachten sollten

  • Bringen Sie bitte Ihre persönlichen Hygieneartikel, bequemes Schuhwerk, einen Wecker, Jogginganzug, Sportschuhe und Bademantel mit.
  • Denken Sie bitte … an Ihre vom Hausarzt ausgestellte Krankenhauseinweisung.
  • an alle aktuellen Befunde (Röntgenbilder, MRT-Bilder, weitere bildgebende Verfahren, Laborbefunde, Blutgruppe (z.B. Mutterpass), EKG, Thoraxaufnahmen (wenn nötig), Medikamentenlisten und Medikamente), sofern Sie Ihnen vorliegen. Andernfalls können die notwendigen Untersuchungen am Anreisetag auch bei uns durchgeführt werden.
  • an Entlassungsbriefe von vorherigen Krankenhausaufenthalten sowie an die Adressen und Telefonnummern von behandelnden Haus- und Fachärzten für Rückfragen.
  • soweit vorhanden an orthopädische Hilfsmittel wie Unterarmgehstützen oder Stützstrümpfe.
  • an das Befreiungskärtchen Ihrer Krankenkasse, falls Sie als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse vom gesetzlichen Eigenanteil befreit sind. Sie sollten sich darüber informieren, welche Positionen unter diese Befreiung fallen (z.B. Medikamente, Verbandsmittel, Kompressionstherapie usw.).
  • an Ihre EC-Karte, weil alle anfallenden gesetzlichen Eigenanteile sowie Nebenkosten während Ihres Klinikaufenthaltes (z.B. Telefon) mit Ihrer EC-Karte abgerechnet werden.
  • Sind Sie [[Marcumar::Medikament, welches in die Blutgerinnung eingreift und die Gerinnbarkeit des Blutes herabsetzt („Blutverdünnung“)]]-Patient, sollte die Einnahme nach Rücksprache mit Ihrem Haus- oder Klinikarzt ca.

Weitere Annehmlichkeiten während Ihres Aufenthalts

  • In unserem Krankenhaus verfügt über einen Patienten-Speiseraum, in dem wir täglich frisch zubereitete Speisen servieren. Über das aktuelle Angebot werden Sie durch unseren Wochenspeiseplan auf den Stationen informiert. Bitte informieren Sie uns schon vorab, wenn Sie eine spezielle Ernährung benötigen.
  • Unser Krankenhaus verfügt zusätzlich über einen Aufenthaltsraum. Hierhin können Sie sich jederzeit mit Ihren Angehörigen zurückziehen.
  • Ein Internetzugang über Wireless LAN steht Ihnen in unserem Klinikgebäude kostenpflichtig zur Verfügung.
  • Wahlleistungen wie Einbett-/Zweibettzimmer oder Chefarztbehandlung können Sie in einem gesonderten Vertrag direkt mit uns vereinbaren. Durch Wahlleistungen entstehen Ihnen zusätzliche Kosten.

Entlassung

Ihre Entlassung erfolgt zwischen 09.00 und 11.00 Uhr. Bevor Sie entlassen werden, wird Ihr Arzt mit ihnen über die erste Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt sprechen und ihnen eventuelle Verhaltensweisen empfehlen. Ihr behandelnder Arzt bekommt von uns den Original-Arztbericht über Ihren Aufenthalt. Am Empfang erhalten Sie auch eine Bescheinigung für die Tage Ihres Aufenthaltes bei uns.

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