Tagesbetreuung für Parkinson-Patienten in Schleswig-Flensburg: Angebote und Unterstützung

Parkinson-Erkrankungen stellen Betroffene und ihre Angehörigen vor besondere Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, umfassende Betreuungsangebote zu kennen und in Anspruch nehmen zu können. Dieser Artikel bietet einen Überblick über verschiedene Tagesbetreuungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote für Parkinson-Patienten in der Region Schleswig-Flensburg.

Ambulante und stationäre Versorgung: Ein Überblick

In Schleswig-Flensburg und Umgebung gibt es ein breites Spektrum an Versorgungsangeboten für Menschen mit Parkinson. Diese reichen von ambulanter Betreuung zu Hause bis hin zu teilstationären und vollstationären Einrichtungen.

Ambulante Betreuung zu Hause

Für viele Senioren ist es von großer Bedeutung, so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben. Eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause kann hier eine wertvolle Unterstützung sein. Eine Betreuungskraft hilft Senioren im Alltag, sei es bei der Hygiene, der Zubereitung von Mahlzeiten oder bei kleinen Hausarbeiten. Sie sorgt dafür, dass sich der Senior sicher und wohlfühlt, begleitet zu Terminen oder Spaziergängen und ist einfach da, wenn Unterstützung gebraucht wird. Dies ermöglicht es, den Alltag leichter und angenehmer zu gestalten. Die Kosten für eine 24-Stunden-Betreuung liegen je nach Qualifikation und Deutschkenntnissen der Betreuungskraft zwischen 2.200€ und 3.500€ pro Monat. Hinzu kommen Kost und Logis.

Promedica24 ist ein Anbieter, der sich auf die Vermittlung von Betreuungskräften für die häusliche Pflege spezialisiert hat. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Pflegebereich verfügt Promedica24 über ein umfangreiches Netzwerk aus sorgfältig geprüften Betreuungskräften, die bestens geschult und erfahren sind. Die Betreuung kann oft innerhalb von 48 Stunden starten.

Neben der 24-Stunden-Betreuung gibt es auch die Möglichkeit der häuslichen Pflege, bei der eine Betreuungskraft regelmäßig ins Zuhause kommt und bei der täglichen Hygiene, der Zubereitung von Mahlzeiten oder einfach als Gesellschaft dient.

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Teilstationäre Tagespflege

Eine weitere Option ist die Tagespflege. Hier können Senioren tagsüber in speziellen Einrichtungen teilnehmen, die soziale Aktivitäten, Reha-Übungen und gemeinsame Mahlzeiten anbieten. Die Geriatrische Tagesklinik in Flensburg ist eine teilstationäre Einrichtung, die sich auf die Behandlung von Patienten ab 65 Jahren spezialisiert hat. Hier stehen den Patientinnen und Patienten alle medizinischen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten des Krankenhauses zur Verfügung, ohne dass ein vollstationärer Aufenthalt notwendig ist.

Vollstationäre Pflege

Für Menschen, die eine ständige Betreuung benötigen, ist die vollstationäre Pflege in einer Einrichtung eine Möglichkeit. Hier wird eine qualifizierte medizinische, pflegerische und soziale Betreuung rund um die Uhr gewährleistet. Die Pflegeversicherung übernimmt für die vollstationäre Pflege bei anerkannten Pflegebedürftigen der Pflegegrade 1 bis 5 die pflegebedingten Aufwendungen bis zu einem festgelegten Betrag. In der Regel verbleibt ein Eigenanteil.

Einige Malteserstifte in der Region bieten vollstationäre Pflegeplätze an, darunter:

  • Malteserstift St. Klara in Flensburg
  • Malteserstift Haus St. Birgitta in Travemünde (mit gerontopsychiatrischer Fachabteilung)

Kurzzeitpflege

Die Kurzzeitpflege stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen stationärer und ambulanter Versorgung dar. Sie kann in Anspruch genommen werden, wenn Sie zeitlich befristet auf Pflege und Betreuung durch geschultes Pflegepersonal angewiesen sind, beispielsweise zur Entlastung pflegender Angehöriger bei Urlaub, Krankheit oder Kur, zur Krankenhausnachsorge oder bei Wartezeit auf einen stationären Pflegeplatz. Den Betreuungszeitraum vereinbaren wir individuell mit Ihnen. Während Ihres Aufenthaltes bei uns können Sie alle unsere Betreuungs- und Freizeitangebote sowie die seelsorgliche Begleitung in unseren Einrichtungen nutzen.

Selbsthilfegruppen und Beratungsangebote

Neben den genannten Betreuungsangeboten gibt es in Schleswig-Flensburg und Umgebung eine Vielzahl von Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen, die Unterstützung und Informationen für Parkinson-Patienten und ihre Angehörigen bieten.

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Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen bieten die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und gegenseitige Unterstützung zu erfahren. Einige Beispiele für Selbsthilfegruppen in der Region sind:

  • ADHS Deutschland e.V., Regionalgruppe Lübeck: Obwohl der Fokus auf ADHS liegt, kann der Austausch über Bewältigungsstrategien und Alltagsprobleme auch für Menschen mit Parkinson relevant sein.
  • Al-Anon Familiengruppen: Unterstützung für Angehörige von Menschen mit Alkoholismus. Da Suchterkrankungen und psychische Belastungen oft in Zusammenhang stehen, kann dies auch für Angehörige von Parkinson-Patienten relevant sein.
  • BEST für alle Ahrensburg e. V.: Bietet allgemeine Beratungs- und Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen.
  • Blaues Kreuz in der Ev. Kirche e. V. (BKE): Eine Selbsthilfe-Organisation in der Suchtkrankenhilfe.
  • Bundesverband Skoliose-Selbsthilfe e. V.: Obwohl der Fokus auf Skoliose liegt, kann der Austausch über chronische Erkrankungen und deren Bewältigung auch für Parkinson-Patienten hilfreich sein.
  • Deutsche Angst-Hilfe e. V.: Bietet Selbsthilfegruppen und Peer-Beratung für Menschen mit Angststörungen, die oft auch bei Parkinson-Patienten auftreten.
  • Anonyme Alkoholiker: Eine Gemeinschaft von Menschen, die miteinander ihre Erfahrung teilen, um ihr gemeinsames Problem zu lösen und anderen zur Genesung vom Alkoholismus zu verhelfen.
  • Anderes Burnout Café BBuD e.V.: Mit den Selbsthilfegruppen des BBuD e.V. tragen wir zur emotionalen Entlastung und gegenseitige Unterstützung bei. Die Teilnehmenden geben sich wertschätzende Lebenshilfe. Der soziale Netz wird durch den Austausch gestärkt. Die monatliche Selbsthilfegruppe ermuntert die Teilnehmenden, neue Sichtweisen zu einem bestimmten Thema auszuprobieren, sich über Fremd- und Eigenwirkung auszutauschen, neue Handlungsmöglichkeiten zu erforschen und die eigene Lebenssituation neu zu bewerten.
  • Aspies e. V. Aspies e.V. Alle, die Interesse haben einen Weg gemeinsam zu gehen, sind herzlich eingeladen. Erste Schritte nach dem Verlust wagen und ins Gespräch kommen. Geschulte, ehrenamtliche Hospizmitarbeiter*innen begleiten den Weg.
  • Autismus Hamburg e. V. Selbsthilfetreff für Eltern, deren Kind eine autistische Diagnose hat oder der Verdacht auf Autismus besteht. Wir informieren und tauschen uns über Hilfen, Anlaufstellen etc. Als Zusammenschluss von AE-Betroffenen und deren Angehörigen möchten wir als Selbsthilfegruppe neuen Teilnehmenden als nicht ärztliche Ansprechpartner zur Seite zu stehen.
  • Bauchspeicheldrüsenerkrankungen - Regionalgruppe Schleswig-Holstein der ADP e.
  • Betreuungsverein Stormarn e. Wir informieren über Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungs Verfügung. Aufgabe und Zweck des Betreuungsvereins Stormarn ist die Übernahme, Vermittlung und Unterstützung von Maßnahmen der rechtlichen Betreuung kranker oder behinderter sowie älterer Menschen nach dem Betreuungsrecht. Der Betreuungsverein Stormarn will dazu beitragen, dass alle Möglichkeiten kranker und behinderter Menschen zur Führung eines selbstbestimmten Lebens genutzt und unterstützt werden. In unseren Beratungsstellen finden Sie stets ein offenes Ohr für Ihre Anliegen.

Beratungsstellen

Beratungsstellen bieten individuelle Beratung und Unterstützung zu verschiedenen Themen im Zusammenhang mit Parkinson, wie z.B. Pflegeleistungen, finanzielle Hilfen, Wohnraumanpassung und rechtliche Fragen. Einige Anlaufstellen sind:

  • Betreuungsverein Stormarn e. V.: Informiert über Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung.
  • Alzheimer Gesellschaft Stormarn e. V. Wir erarbeiten in der Gruppe ein sinnvolles, theoretisches Wissen, um mehr Verständnis für die Lebenssituation von demenzerkrankten Menschen zu bekommen.
  • Ambulanter Hospizdienst - Hospiz Ahrensburg e. V. Wir begreifen die Themen Sterben, Tod und Trauer als Teil unseres Lebens. Ambulanter Hospizdienst - Hospiz Ahrensburg e.V. Wir alle haben den Wunsch, in vertrauter Umgebung und frei von Schmerzen sterben zu können. Wir als ambulanter Hospizverein unterstützen Sie dabei, um bestmögliche Lebensqualität am Lebensende zu erhalten. Wir begleiten und beraten Trauernde, Schwerkranke und ihre Angehörigen in enger Zusammenarbeit mit anderen Anbietern palliativer Hilfe.
  • Ambulanter Hospizdienst Reinbek e. Leben und Sterben gehören untrennbar zusammen. Die meisten Menschen möchten ihre letzte Lebensphase in vertrauter und umsorgter Umgebung verbringen. Diesen Wunsch möchten wir als Ambulanter Hospizdienst Reinbek e.V.
  • Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen ACHSE e.
  • AGUS - Angehörige um Suizid e. Trost gibt der Himmel. Team AGUS e.
  • BundesselbsthilfeVerband Kleinwüchsiger Menschen e. V.
  • Bundesverband „Das frühgeborene Kind" e. Unsere Mission ist es, den viel zu früh geborenen Kindern und ihren Eltern verlässliche Aufklärung, Informationen und Hilfsangebote dauerhaft zur Verfügung zu stellen. Unsere Hilfsangebote stärken und stützen die Familien.
  • Bundesverband Burnout und Depression e. Mit den vielfältigen Angeboten des BBuD e.V. wir geben emotionalen Entlastung, Unterstützung, wertschätzende Lebenshilfe und klären zum Krankheitsbild auf.
  • Bundesverband für Menschen mit Arm- und Beinamputationen e. Der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation (BMAB) wurde 2009 gegründet und ist die Interessenvertretung der rund 300.000 arm- und beinamputierten Menschen in Deutschland, sowie ca. 90.000 Menschen mit Gliedmaßfehlbildungen. Eine Amputation ist immer ein tiefer Einschnitt ins Leben. Der einzelne Betroffene kann mit dieser Situation schnell überfordert sein. Eine Amputation kommt oft unvorbereitet und stellt den Betroffenen vor scheinbar unlösbare Probleme. Gemeinsam aktiv sein. Gemeinsam stark sein. Nicht nur gemeinnützig, sondern auch unabhängig.
  • Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e. V. Als gemeinnütziger Verein der Selbsthilfe ist unser vorrangiges Ziel, die Lebenssituation stotternder Menschen zu verbessern. Dazu informieren wir über Stottern, räumen mit Vorurteilen und Mythen auf und beraten stotternde Kinder, Jugendliche und Erwachsene ebenso wie ihre Eltern, Angehörigen, Lehrkräfte und alle, die Fragen rund um das Thema Stottern haben.
  • CHARGE Syndrom e. "… gibt es keine andere Gruppe mehrfach sinnesbehinderter Menschen, die all diese Hindernisse mit solcher Bravour meistern!" Zitat Dr. Wir sind eine gemeinnützige Selbsthilfevereinigung zur Unterstützung von Betroffenen und ihren Familien. Unter CHARGE-Syndrom ist ein komplexer genetisch bedingter Zustand zu verstehen, bei dem die Kinder in der Regel sowohl seh- als auch hörbehindert sind. Zusätzlich haben sie bis zu 40 weitere körperliche Beeinträchtigungen in unterschiedlichsten Ausprägung wie zum Beispiel Herzfehler, Hormonstörungen sowie Fehlbildungen an Gesicht, Luft- und Speiseröhre.
  • CHRONISCH GLÜCKLICH e. V. Das Leben mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) kann sich manchmal anfühlen wie auf stürmischer See. Doch damit seid ihr nicht allein! Mit unseren telefonischen und persönlichen Einzelberatungen, regelmäßigen Treffen der Selbsthilfegruppen, einem Stammtisch, Onlinetreffen, Workshops und Events gibt es unterschiedliche Möglichkeiten andere Menschen mit einer CED kennenzulernen und Hilfe zu bekommen. Wir sitzen alle in einem Boot und unterstützen uns, wenn die Wellen mal wieder etwas höher schlagen. Ihr möchtet dabei sein?
  • DaSein Ambulanter Hospizdienst Oldesloe und Umgebung e. Angehörige und Interessierte sind herzlich eingeladen.

Zusätzliche Angebote und Initiativen

Neben den klassischen Betreuungs- und Beratungsangeboten gibt es in der Region auch spezielle Initiativen und Projekte, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Parkinson und ihren Angehörigen zugeschnitten sind.

  • Bewohnerbeiräte: In Wohnstätten oder besonderen Wohnformen für Menschen mit Behinderung vertreten Bewohnerbeiräte die Interessen von Mitbewohner*innen gegenüber der Einrichtungsleitung.
  • Selbsthilfegruppe für Angehörige von Demenzerkrankten: Es treffen sich Angehörige von Menschen, die einen demenzerkrankten Angehörigen begleiten. Die Gruppe wird geleitet. An diesem Tag finden auch Einzelberatungen nach Terminabsprache statt. Bei uns finden Sie einen interessanten Informations- und Erfahrungsaustausch, gegenseitige Unterstützung, neue Wege im Umgang mit der Erkrankung sowie Halt und Zuversicht.
  • Selbsthilfegruppe Depressionen: Hier ist dein Platz, dich offen auszutauschen. In unserer Selbsthilfegruppe steht der Austausch über die Facetten der "Depression" im Mittelpunkt. Von den Erfahrungen anderer lernen und aktiv Möglichkeiten im Umgang mit der Erkrankung gestalten gibt Halt, macht Mut und bringt Zuversicht. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.
  • Selbsthilfegruppe Depressionen: Hilfe zur Selbsthilfe. Kontakt zu anderen Betroffenen. Im offenen Gespräch angstfrei über körperliche und seelische, sowie sozialen Probleme mit anderen Betroffenen sprechen.
  • Selbsthilfegruppe Depressionen: Hilfe zur Selbsthilfe. Kontakt zu anderen Betroffenen. Im offenen Gespräch angstfrei über körperliche und seelische, sowie sozialen Probleme mit anderen Betroffenen sprechen.
  • Selbsthilfegruppe Depressionen: Die Treffen führen zu der Erkenntnis, dass Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen mit völlig anderen Lebensentwürfen gleichartige Probleme haben. Dies gibt Mut und Kraft, die Erkrankung anzunehmen und zu akzeptieren, ihr etwas entgegenzusetzen und den Alltag selbstbestimmt zu gestalten.
  • Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende: Der Treff bietet Alleinerziehenden die Möglichkeit, sich über alltägliche Erfahrungen auszutauschen und gegenseitig zu stärken. Hier können Sie andere Alleinerziehende kennenlernen, Ihr soziales Netzwerk erweitern und so Ihren Alltag erleichtern. Eine kostenlose Kinderbetreuung wird parallel angeboten.
  • „Alleinerziehenden-Treff" mit Kind: Um den Alleinerziehenden in unserer Region eine Plattform zum Austausch & Netzwerken zu ermöglichen, bietet das Mehrgenerationenhaus Familienzentrum Oase einen „Alleinerziehenden-Treff" mit Kind an. „Einfach mal nett plaudern, mit Menschen, die einen verstehen, während die Kinder fröhlich spielen.
  • Trauerwanderungen: Alle, die Interesse haben einen Weg gemeinsam zu gehen, sind herzlich eingeladen. Erste Schritte nach dem Verlust wagen und ins Gespräch kommen. Geschulte, ehrenamtliche Hospizmitarbeiter*innen begleiten den Weg. Gewandert wird bei jedem Wetter, deshalb sollte an festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung gedacht werden. Kosten entstehen keine, es wird gebeten, Proviant selbst mitzubringen. Treffpunkt ist jeweils am U-Bahnhof Ahrensburg-West. Die Wanderung dauert ca. 3 Stunden.
  • Patientinnen-Café: Krebspatientinnen kommen in gemütlicher Atmosphäre zusammen und tauschen sich aus, plaudern ungezwungen oder verweilen einfach bei einer Tasse Kaffee. Die Teilnahme am Patient*innen-Café ist kostenfrei. Kuchen, Tee und Kaffee stehen gegen Spende bereit.
  • Frauengruppe für Suchterkrankungen: Das Verhalten suchtkranker Menschen belastet nicht nur das eigene Leben. Auch Angehörige wie Eltern, Partnerinnen und Kinder, aber auch Freunde und Arbeitskollegeninnen leiden ebenso unter den Folgen einer Suchterkrankung. Dabei stellen sie vor allem ihre eigenen Bedürfnisse zurück und versuchen auf diese Weise, den Betroffenen zu helfen. Für dieses Gruppenangebot haben wir am etablierten Konzept festgehalten. Einerseits wollen wir den KlientInnen vor Ort die Möglichkeit anbieten eine Selbsthilfegruppe kennenzulernen, andererseits bieten wir unseren BesucherInnen eine weitere Option an, um Gesprächsmöglichkeiten und einen Erfahrungsaustausch wahrzunehmen. Nur für Frauen, die sich über den Suchtmittelkonsum bzw. Für unser wöchentliches Angebot für eine geschlossene Frauengruppe haben wir einen sicheren und gemütlichen Raum mit geeigneter Moderatorin geschaffen. Frauen neigen zu einer stillen Sucht und stoßen beim Bekanntmachen stärker auf Ablehnung. Neben den stoffgebundenen Süchten sind zudem Verhaltenssüchte bei Frauen präsenter als bei Männern. Diesem Umstand möchten wir Raum geben und das Finden neuer Perspektiven und Verhaltensweisen ermöglichen. Der Abhängigkeit von illegalen Substanzen wird zu wenig Raum gelassen. Wir klammern hier den Alkohol ein stückweit aus und kümmern uns z.B. um Cannabis und Partydrogen sowie Kokain und Heroin u.v.m. Gab es eine beschaffungskriminelle Vergangenheit und wie ist dein Leben jetzt? Dieses Angebot richtet sich an alle Alkohol- Drogen-, und Mehrfachabhängige. Hier findet sich für jedes Anliegen und Thema, für jede Frage und Herausforderung der richtige Rahmen. Auch in dieser Gruppe treffen „Profis“ für Sucht und Abstinenz aufeinander. Wir helfen uns bei Rückfällen und sind mit Rat und Tat an deiner Seite. Probiere es doch einmal aus! Wir freuen uns auf deinen Besuch.

Berufliche Perspektiven im Pflegebereich

Für Menschen, die im Pflegebereich arbeiten möchten, gibt es in Schleswig-Flensburg und Umgebung vielfältige Jobangebote.

  • Korian Deutschland GmbH: Bietet Stellen als examinierte Pflegefachkraft im ambulanten Dienst und im stationären Bereich.
  • Schön Klinik Gruppe: Sucht Mitarbeiter für Intensivstationen, neurologische Stationen (insbesondere für die Versorgung von Schlaganfallpatienten und Parkinson-Patienten) und die Unfallchirurgie.
  • Pacura med GmbH: Ein Personaldienstleister im Medizinbereich, der flexible Arbeitszeiten und persönliche Betreuung bietet.
  • AMEOS Gruppe: Sucht Pflegefachkräfte für das AMEOS Klinikum Lübeck, insbesondere für die pflegerische Begleitung und Betreuung von suchterkrankten Menschen.

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