Tamoxifen ist ein Medikament, das häufig zur Behandlung von Brustkrebs eingesetzt wird. Es gehört zur Gruppe der Antiöstrogene und wirkt, indem es die Wirkung von Östrogen blockiert. Dies kann das Wachstum von Tumoren verlangsamen oder stoppen, die auf Östrogen reagieren. Wie viele Medikamente kann Tamoxifen jedoch auch Nebenwirkungen verursachen, darunter Muskelkrämpfe. Dieser Artikel befasst sich mit den Ursachen von Muskelkrämpfen unter Tamoxifen, Behandlungsmöglichkeiten und anderen wichtigen Aspekten.
Einführung
Muskelkrämpfe sind ein häufiges und oft schmerzhaftes Problem, das viele Menschen betrifft. Sie können durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden, von Dehydration und Elektrolytungleichgewicht bis hin zu bestimmten Medikamenten. Bei Patientinnen, die Tamoxifen einnehmen, können Muskelkrämpfe eine besonders belastende Nebenwirkung sein.
Ursachen von Muskelkrämpfen unter Tamoxifen
Tamoxifen kann Muskelkrämpfe aus verschiedenen Gründen verursachen:
Elektrolytungleichgewicht: Tamoxifen kann den Elektrolythaushalt im Körper beeinflussen, insbesondere den Magnesiumspiegel. Ein Magnesiummangel kann Muskelkrämpfe auslösen.
Hormonelle Veränderungen: Tamoxifen blockiert die Wirkung von Östrogen, was zu hormonellen Veränderungen führen kann, die Muskelkrämpfe begünstigen.
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Dehydration: Einige Patientinnen berichten, dass sie während der Einnahme von Tamoxifen weniger Durst verspüren, was zu Dehydration und Muskelkrämpfen führen kann.
Durchblutungsstörungen: Tamoxifen kann in seltenen Fällen Durchblutungsstörungen verursachen, die ebenfalls Muskelkrämpfe auslösen können.
Inge fragt: "Ich nehme seit fast einem Jahr Tamoxifen. Ich habe seither wahnsinnige Beinkrämpfe. Die Krämpfe steigern sich immer mehr und es ist fast nicht mehr zum Aushalten. Ich nehme jeden Abend Magnesium ein und weiß nicht, was ich sonst noch machen kann." Die Antwort von Dr. Hüve: "Leider kann ich Ihnen nicht helfen. Relativ häufig kommt es unter der Einnahme von Tamoxifen zu den unangenehmen, schmerzenden Wadenkrämpfen."
Symptome von Muskelkrämpfen
Muskelkrämpfe äußern sich durch ein plötzliches Anspannen der Muskeln. Neben den Waden können auch die Oberschenkel oder Füße betroffen sein. So plötzlich wie der Schmerz kommt, geht er oft auch wieder weg. In einigen Fällen kann er jedoch bis zu zehn Minuten anhalten und immer wieder auftreten. Aber egal, an welcher Stelle und wie lange - den Schlaf stören die unangenehmen Krämpfe allemal.
Gisela fragt: "Ich habe fürchterliche Krämpfe in der Nacht. Das geht von den Zehen bis in die Kniekehlen, beide Beine bis zu dreimal die Nacht. Die linke Hand krampft tagsüber, sodass ich sie minutenlang nicht bewegen kann, ist aber lange nicht so schmerzhaft wie in den Beinen. Ich nehme schon die höchste Dosis Magnesium."
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Behandlungsmöglichkeiten von Muskelkrämpfen unter Tamoxifen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Muskelkrämpfe zu behandeln und vorzubeugen, während man Tamoxifen einnimmt:
Magnesiumergänzung: Da Tamoxifen den Magnesiumspiegel beeinflussen kann, ist die Einnahme von Magnesiumpräparaten oft hilfreich. Es ist ratsam, ein hochdosiertes Magnesiumpräparat aus der Apotheke zu wählen und es abends einzunehmen.
- Dorothee fragt: „Magnesium ist ja wichtig für so viele Dinge, die im Körper ablaufen. Es soll auch gegen nächtliche Wadenkrämpfe helfen. Nun habe ich gehört, dass Mandeln besonders viel Magnesium enthalten. Stimmt das? Die Antwort von Dr. Hüve: Um Wadenkrämpfen vorzubeugen, sollten Sie darauf achten, genügend Mineralstoffe wie Magnesium zu sich zu nehmen. Magnesium steckt tatsächlich in Mandeln und Nussfrüchten wie Walnuss oder Haselnuss. Gute Lieferanten sind zudem Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Obst (Himbeeren, Bananen, Kiwis und Ananas). Auch Zartbitterschokolade gilt als gute Magnesiumquelle. Um Ihren Magnesiumbedarf mit Mandeln zu decken, müssten Sie allerdings täglich 200 Gramm verzehren. Empfehlenswert sind aber nur 3 Mandeln pro Tag - auch wegen des hohen Kaloriengehalts. Ich empfehle zur Entspannung der Muskulatur ergänzend die Zufuhr von hochdosiertem Magnesium, am besten aus der Apotheke (wie z.B. Biolectra Magnesium, rezeptfrei).“
- Christine fragt: „Das Magnesium-Angebot ist riesig. Die Antwort von Dr. Hüve: Sie sollten bei der Wahl eines geeigneten Produktes auf speziell entwickelte Magnesiumpräparate aus der Apotheke achten. Aufgrund strenger Prüfkriterien können Sie sich hier auf die Qualität verlassen. Ein weiterer Vorteil: Der Apotheker steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wenn die Krämpfe häufig wiederkehren, ist außerdem eine ausreichend hohe Dosierung wichtig, die Produkte aus der Apotheke gewährleisten können. Der Magnesium-Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt zwischen 300 und 400 Milligramm, kann jedoch in bestimmten Situationen erhöht sein. Nicht zuletzt ist eine einfache Anwendung wichtig: Je bequemer die Einnahme, desto eher bleiben Sie am Ball, denn es benötigt einige Zeit, bis die Magnesiumspeicher wieder aufgefüllt sind. Beispielsweise sind Magnesium-Kapseln erhältlich, die nur einmal täglich eingenommen werden müssen. Micro-Pellets erlauben die Anwendung ohne Wasser und sind besonders praktisch für unterwegs. Wenn Sie hochdosiertes Magnesium über zwei bis drei Monate zuführen, füllen sich die Magnesiumspeicher des Körpers nach und nach wieder auf.“
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Achten Sie darauf, genügend zu trinken, um Dehydration zu vermeiden.
- Petra fragt: „Bisher habe ich nur selten Wadenkrämpfe. Ich habe gelesen, dass auch eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr schuld sein kann. Das wäre dann ein Problem für mich, da ich kaum Durst verspüre. Die Antwort von Dr. Hüve: Sie sollten unbedingt darauf achten, ausreichend zu trinken. Das ist grundsätzlich sehr wichtig für einen reibungslosen Stoffwechsel. Allgemein sind mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit für einen gesunden Erwachsenen pro Tag schon wichtig. Ein guter Richtwert ist etwa 35 ml pro Kilogramm Körpergewicht, bei Säuglingen und Kindern ist es etwas mehr. Wenn es Ihnen schwerfällt, auf die empfohlene Menge Flüssigkeit pro Tag zu kommen, helfen einfache Methoden weiter: Stellen Sie sich die erforderliche Menge an Flüssigkeit pro Tag in Flaschen bereit und versuchen Sie diese im Laufe des Tages zu leeren. Tragen Sie Ihre Ergebnisse in ein Trinktagebuch ein. Unterstützend kann auch ein Wecker sein, den Sie über Ihr Handy aktivieren. Lassen Sie sich alle 1,5 Stunden daran erinnern, ein Glas zu trinken. Oder Sie nutzen eine der vielen kostenlosen Gesundheits-Apps.“
Dehnübungen: Regelmäßiges Dehnen der betroffenen Muskeln kann helfen, Krämpfen vorzubeugen.
- Bärbel fragt: „Die Wadenkrämpfe erwischen mich immer nachts. Das ist so unangenehm und schmerzt höllisch. An geruhsames Weiterschlafen ist danach nicht mehr zu denken. Die Antwort von Dr. Hüve: Sprechen Sie ruhig einmal mit Ihrem Hausarzt darüber. Wenn ernsthaftere Ursachen ausgeschlossen sind, empfehle ich Ihnen ein regelmäßiges Dehnen der betroffenen Wadenmuskulatur. Im Liegen können Sie im Akutfall die Fußspitze umfassen und sie zu sich heranziehen, dann strecken Sie Ihr Bein durch. Als mögliches Hilfsmittel kann ein Handtuch oder Schal hilfreich sein. Im Stehen oder Sitzen können Sie Ihre Ferse fest auf den Boden pressen, Fußspitze zum Körper heranziehen und das Bein durchstrecken. Je mehr Sie die Hüfte vorsichtig beugen, umso intensiver spüren Sie die Dehnung in der Wadenmuskulatur bis zur hinteren Oberschenkelmuskulatur. Wichtig ist, dass Sie in sich hineinspüren und die Übung sanft durchführen. Versierte Anleitungen erhalten Sie auch in Sportgruppen, beim Physiotherapeuten oder über die Volkshochschulen.“
Massage: Eine regelmäßige Beinmassage kann die Muskeln entspannen und Krämpfen vorbeugen.
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- Gisela fragt: "Ich habe fürchterliche Krämpfe in der Nacht. Das geht von den Zehen bis in die Kniekehlen, beide Beine bis zu dreimal die Nacht. Die linke Hand krampft tagsüber, sodass ich sie minutenlang nicht bewegen kann, ist aber lange nicht so schmerzhaft wie in den Beinen. Ich nehme schon die höchste Dosis Magnesium. Die Antwort von Dr. Hüve: Bitte nehmen Sie Magnesium weiterhin ein, da es eine Zeit dauert, bis sich ein optimaler Magnesiumspiegel im Blut aufgebaut hat. Sorgen Sie tagsüber für ausreichend Bewegung, auch eine tägliche Beinmassage durch den Partner ist sinnvoll. Bewährt hat sich außerdem ein abendliches Fußbad mit warmem Wasser, da das die Muskeln entspannt."
- Jörg Hüve zu holen. Britta fragt: "Ich habe sehr unangenehme Wadenkrämpfe in der Nacht. Die werden fürchterlich hart und schmerzen unendlich, trotz Einnahme von Magnesium 500 mg jeden Abend. Die Antwort von Dr. Hüve: Sorgen Sie für Entspannung der Beine am Abend. Sie können zum Beispiel vor dem Fernseher einen Igelball mit den nackten Füßen rollen, oder lassen Sie sich die Waden vom Partner massieren. Nehmen Sie bitte weiterhin Magnesium ein, da es eine Zeit dauert, bis ein ausreichender Magnesiumspiegel im Blut erreicht wird."
Medikamente: In einigen Fällen kann Ihr Arzt Medikamente verschreiben, um die Muskelkrämpfe zu lindern.
- Udo fragt: „Stichwort Oberschenkel-Krämpfe: Ich sitze nun die dritte Nacht hintereinander nach einer Krampfattacke auf der Bettkante. Ich habe eine gut ausgewogene Verpflegung - awechslungsreich, frisches Obst, Gemüse - und nehme Magnesiumtabletten ein. Dennoch kommt es zu diesen schweren Krämpfen. Ich traue mich im Bett kaum noch zu bewegen. Was soll ich tun? Auch die Dehnungsübungen führe ich durch. Die Antwort von Dr. Hüve: Tatsächlich gibt es Medikamente gegen nächtliche Krämpfe. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt über diese Option. Dieser wird auch untersuchen, ob die nächtlichen Krämpfe unter Umständen aufgrund organischer Erkrankungen der Knochen, Muskeln oder Nerven entstehen oder durch die Gabe von Medikamenten beeinflusst sind. Achten Sie darauf, mindestens 375 mg Magnesium pro Tag einzunehmen und dies regelmäßig über einen längeren Zeitraum von vier bis sechs Wochen.“
Überprüfung der Medikation: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen, da einige Medikamente Muskelkrämpfe als Nebenwirkung haben können. Medikamente wie zum Beispiel Cortison können Auswirkungen auf die Magnesiumspiegel im Körper haben und einen Mangel fördern. Außerdem treten bei der regelmäßigen Einnahme bestimmter Medikamente möglicherweise Muskelkrämpfe oder Zittern als Nebenwirkung auf. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über diese Zusammenhänge und die richtige Magnesium-Dosierung.
Weitere Ursachen für Muskelkrämpfe
Es ist wichtig zu beachten, dass Muskelkrämpfe auch andere Ursachen haben können, die nicht mit Tamoxifen in Verbindung stehen. Dazu gehören:
- Überlastung der Muskeln: Muskelkrämpfe werden begünstigt oder ausgelöst durch starkes Schwitzen, unzureichende Flüssigkeitsaufnahme nach körperlicher Anstrengung, muskuläre Überlastung, durch Störungen des Mineralhaushaltes, z.B. durch Einnahme von entwässernden Medikamenten (Diuretika), Durchfällen, schwere Nierenfunktionsstörung (Urämie) oder Hämodialyse.
- Neurologische Ursachen: Andererseits können auch neurologische Erkrankungen der motorischen Nerven, Polyneuropathien, eine Spinalstenose, Nervenwurzelschädigungen, z.B. durch Bandscheibenvorfälle, selten treten Muskelverkrampfungen bei neurologischen Autoimmunerkrankungen (z.B. Neuromyotonie) oder familiär gehäuft auf und sind genetisch bedingt (z.B.
- Bewegungsmangel: Sorgen Sie tagsüber für ausreichend Bewegung.
Tamoxifen: Anwendung und Nebenwirkungen
Tamoxifen wird zur weiterführenden Behandlung nach einer Erstbehandlung von Brustkrebs eingesetzt. Tamoxifen dient auch zur Behandlung von Tochtergeschwüren bei einem Brustkrebs-Tumor. Darüber hinaus hat sich Tamoxifen in einer vierjährigen klinischen Studie (NSABP-Studie = National Surgical Adjuvant Breast and Bowel Projekt) auch zur Verhütung von Brustkrebs bei Hochrisikopatientinnen als wirksam erwiesen.
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen): Übelkeit, Hautausschlag (selten mit runden, scheibenförmigen Hautrötungen, unter Umständen mit Beteiligung der Schleimhaut und hohem Fieber sowie mit schweren Störungen des Allgemeinbefindens oder großen, teils blutgefüllten Hautblasen), Flüssigkeitsanreicherung im Gewebe, Hitzewallungen, Erschöpfung, Ausfluss aus der Scheide, Unregelmäßigkeiten bei der monatlichen Regelblutung bis hin zur völligen Unterdrückung vor den Wechseljahren, Blutungen aus der Scheide, Depressionen.
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): vorübergehende Blutarmut, Benommenheit, Kopfschmerzen, Störungen der Sinneswahrnehmungen (einschließlich Geschmacksstörungen und Taubheit oder Kribbeln der Haut), nur z. T. rückbildungsfähige Sehstörungen durch Linsentrübung oder Hornhauttrübung (selten) und/oder Netzhautveränderungen (Retinopathien). Das Risiko für Linsentrübungen steigt mit der Dauer der Tamoxifen-Einnahme, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Haarausfall, Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich seltener Fälle einer Gewebeschwellung (angioneurotisches Ödem), Muskelschmerzen, Anstieg bestimmter Blutfette (Serumtriglyceride), Durchblutungsstörungen der Hirngefäße, Muskelkrämpfe in den Beinen, Blutgerinnsel in den Venen (Thrombose, in deren Folge es zur Minderdurchblutung von Organen kommen kann, wie z. B. tiefe Beinvenenthrombose und Lungenembolie, einschließlich Gerinnseln in kleinen Gefäßen). Die Häufigkeit von Thrombosen und Embolien ist bei gleichzeitiger Chemotherapie erhöht, Änderungen der Leberenzymwerte, Entwicklung einer Fettleber*, Juckreiz im Genitalbereich, Vergrößerung von gutartigen Geschwülsten der Gebärmutter, Wucherungen und Polypen der Gebärmutterschleimhaut sowie in seltenen Fällen gutartige Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut mit Auswandern von Gewebe aus der Gebärmutter.
Frank fragt: „Ich habe nachts Krämpfe, immer im rechten Bein, nicht nur in der Wade, sondern überall. Ich nehme täglich Medikamente ein - Quetiapin, Doxepin, Novaminsulfon und ein Lungenspray. Die Antwort von Dr. Hüve: Muskelkrämpfe äußern sich durch ein plötzliches Anspannen der Muskeln. Neben den Waden können auch die Oberschenkel oder Füße betroffen sein. So plötzlich wie der Schmerz kommt, geht er oft auch wieder weg. In einigen Fällen kann er jedoch bis zu zehn Minuten anhalten und immer wieder auftreten. Aber egal, an welcher Stelle und wie lange - den Schlaf stören die unangenehmen Krämpfe allemal. Nehmen Sie weiterhin Magnesium ein. Nach einer Woche kann sich noch keine Veränderung bemerkbar machen. Eine Nahrungsergänzung mit Magnesium sollte auf jeden Fall mindestens sechs Wochen durchgeführt werden. Haben Sie Geduld: Bis die Speicher im Körper wieder aufgefüllt sind, dauert es sogar noch länger. Ich empfehle Ihnen ein hochdosiertes Magnesiumpräparat aus der Apotheke. Bei Waden- und Beinkrämpfen bitte das Magnesium abends einnehmen. Medikamente wie zum Beispiel Cortison können Auswirkungen auf die Magnesiumspiegel im Körper haben und einen Mangel fördern. Außerdem treten bei der regelmäßigen Einnahme bestimmter Medikamente möglicherweise Muskelkrämpfe oder Zittern als Nebenwirkung auf. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über diese Zusammenhänge und die richtige Magnesium-Dosierung.“
Besonderheiten bei der Einnahme von Tamoxifen
Es gibt einige wichtige Punkte, die bei der Einnahme von Tamoxifen beachtet werden sollten:
- Regelmäßige ärztliche Kontrollen: Während der Behandlung mit Tamoxifen sollten regelmäßige ärztliche Kontrollen durchgeführt werden, um mögliche Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen.
- Augenärztliche Untersuchung: Veränderungen der Sehkraft sollten durch eine augenärztliche Untersuchung abgeklärt werden.
- Frauenärztliche Untersuchung: Behandelte Patientinnen sollten mindestens jährlich vom Frauenarzt im Hinblick auf Gebärmutterveränderungen untersucht werden.
- Schwangerschaft vermeiden: Während einer Schwangerschaft darf Tamoxifen nicht angewendet werden. Daher sollte vor Behandlungsbeginn mit Tamoxifen eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden und auch während der Behandlung muss eine sichere Schwangerschaftsverhütung gewährleistet sein.
Tamoxifen und andere Brustkrebsbehandlungen
Tamoxifen wird häufig in Kombination mit anderen Brustkrebsbehandlungen eingesetzt, wie z.B. Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie. Es ist wichtig zu verstehen, wie Tamoxifen in diesen Behandlungsplan integriert wird und welche zusätzlichen Nebenwirkungen auftreten können.
Mascha und Katja waren 38, Anne 32 Jahre alt, als sie die Diagnose Brustkrebs erhielten. Kennen gelernt haben sie sich bei der Chemotherapie in einem Brustzentrum in Berlin. Da alle drei Frauen hormonabhängige Tumore hatten, werden sie nun mit dem Antihormon Tamoxifen behandelt.
Umgang mit Brustkrebs und seinen Folgen
Die Diagnose Brustkrebs und die damit verbundenen Behandlungen können erhebliche Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen haben. Es ist wichtig, sich über mögliche Spätfolgen und Nebenwirkungen zu informieren und Strategien zu entwickeln, um damit umzugehen.
Die Behandlungen bei Brustkrebs können einige Spätfolgen nach sich ziehen, die auch noch Monate oder Jahre nach dem Abschluss der Therapien vorhanden sein können. Die meisten Frauen mit Brustkrebs rechnen mit unmittelbaren Nebenwirkungen, wenn sie sich Krebstherapien wie einer Operation, Bestrahlung, Chemotherapie oder Antihormontherapie unterziehen. Doch Beschwerden und Spätfolgen können sich auch noch Monate oder Jahre später entwickeln, wenn die Krebsbehandlungen längst abgeschlossen sind. Wie hoch das Risiko für solche Langzeitfolgen ist, hängt maßgeblich von den angewendeten Therapien gegen den Brustkrebs ab. Ob und welche Spätfolgen auftreten, ist individuell sehr verschieden und hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören zum Beispiel das Stadium und die Aggressivität des Tumors bei der Diagnose, die gewählten Brustkrebsbehandlungen, Ihr allgemeiner Gesundheitszustand oder Ihr Alter. Wichtig ist es aber, mögliche Folgen während der Behandlungen und Spätfolgen im Rahmen der Brustkrebs-Nachsorge rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Dies kann sich positiv auf Ihren Alltag, Ihre Lebensqualität und Ihre Lebensfreude auswirken.
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