Das Taubheitsgefühl im Fuß, insbesondere an der Oberseite, ist ein häufiges Symptom, das viele Menschen beunruhigt. Im Jahr 2025 gewinnt dieses Thema zunehmend an Bedeutung.
Einführung
Taubheitsgefühle im Fuß können ein beunruhigendes Symptom sein, das viele Ursachen haben kann. Es ist wichtig, diese Beschwerden ernst zu nehmen und ärztlich abklären zu lassen, um die zugrunde liegende Ursache zu identifizieren und eine geeignete Behandlung einzuleiten. Studien zeigen, dass solche Missempfindungen, darunter Kribbeln und Taubheit, nicht nur in den Beinen auftreten können, sondern auch in Armen, Händen, Füßen, Zehen und im Gesicht.
Was bedeutet ein Taubheitsgefühl im Fuß?
Ein Taubheitsgefühl im Fuß tritt auf, wenn die Nerven in den betroffenen Bereichen weniger aktiv oder geschädigt sind. Dies kann zu einer verminderten Empfindung in den Fußpartien führen. Viele Betroffene beschreiben ihr Empfinden als pelzig oder kribbelnd - ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Diese Symptome können sowohl vorübergehend als auch dauerhaft auftreten und sind oft ein Hinweis auf eine mögliche Nervenschädigung im Fuß.
Die Sensibilität der Fußsohle ist ein wesentlicher Aspekt der Selbstwahrnehmung des Körpers: Der einzige Kontakt zwischen dem Bewegungsapparat und dem Untergrund sendet für die Bewegungskoordination wichtige Informationen an das Gehirn. Sicherer Stand und sicherer Gang sowie die Gefühlsempfindung der Fußsohle hängen daher von einem funktionierenden Tibialisnervs ab. Ein fehlendes Empfinden und eine verminderte sensorische Wahrnehmung liegt vor. Ein Taubheitsgefühl ist zunächst in seiner Ausprägung nichts anderes als eine, meist vorübergehende, Inaktivität von Nerven. Nervenschädigungen können zugrunde liegen. Ebenso kann der Blutfluss an der gegebenen Stelle gestört sein, eine Unterversorgung der Körperregion entsteht.
Häufigkeit und Risikofaktoren
Taubheitsgefühle im Fuß sind relativ häufig und können durch verschiedene Risikofaktoren begünstigt werden, wie:
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- Diabetes mellitus
- Durchblutungsstörungen
- Nervenkompressionen
- Bandscheibenvorfälle
Statistiken zeigen, dass bis zu 70-90% der Patienten mit einem Bandscheibenvorfall Symptome wie Rückenschmerzen und Taubheitsgefühle entwickeln. Daher ist eine rasche Diagnose und Behandlung entscheidend, um langfristige Nervenschädigungen im Fuß zu vermeiden.
Ursachen von Taubheitsgefühlen im Fuß
Die Ursachen für ein Taubheitsgefühl im Fuß sind vielfältig. Sie reichen von neurologischen Erkrankungen bis hin zu durchblutungsbedingten Faktoren und mechanischen Ursachen.
Neurologische Ursachen
Taubheitsgefühle im Fuß können auf verschiedene neurologische Probleme hindeuten. Diabetes ist ein wesentlicher Risikofaktor für Polyneuropathie, da unausgeglichene Blutzuckerwerte die Nerven schädigen können. Auch ein Mangel an Vitamin B12 kann taubheitsähnliche Symptome hervorrufen. Multiple Sklerose oder Parkinson können ebenfalls die Ursache sein.
Durchblutungsbedingte Faktoren
Durchblutungsstörungen zählen zu den häufigsten Ursachen für Taubheit im Fuß und betreffen vor allem Personen ab 50 Jahren. In Deutschland leiden etwa vier Millionen Menschen an Arteriosklerose, der Hauptursache für solche Störungen. Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) ist ein weiterer wichtiger Faktor.
Mechanische und strukturelle Gründe
Mechanische Ursachen, wie Nervenkompression durch enge Schuhe oder Engpass-Syndrome (z.B. Morton Neurom), können ebenfalls zu Taubheitsgefühlen im Fuß führen. Bandscheibenvorfälle und andere Wirbelsäulenprobleme spielen hier ebenfalls eine Rolle. Der Tarsaltunnel hinter dem Innenknöchel dient als Durchtrittsstelle für Nerven und Gefäße in die Fußsohle. Er wird gebildet durch einen Knochenfortsatz am Knöchel und dem Retinaculum flexorum, einem Band, das sich vom Schienbein (Tibia) zum Fersenbein (Calcaneus) erstreckt. Der Schienbeinnerv verläuft zwischen dem Band und dem Sprungbein (Talus) an der Innenseite des Sprunggelenks. In diesem Bereich kann der Nerv aus verschiedenen Gründen komprimiert (zusammengepresst) und in der Folge gereizt und geschädigt werden. Dadurch entstehen Fußschmerzen, seitliche Fersenschmerzen und Missempfindungen. Viele Patienten berichten von einem Taubheitsgefühl oder Ameisenlaufen (Parästhesien) in der Fußsohle.
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Hochhackige oder enge, hohe Schuhe wie Wander- und Skischuhe können die Schmerzen beim Tarsaltunnelsyndrom auslösen oder sogar verstärken. Der Druck entsteht eher indirekt als Folge anderer Ursachen. Die Einengung des Tarsaltunnels kann eine Vielzahl von Ursachen haben. Die Folge ist eine chronische Schädigung des Schienbeinnerven und seiner Endäste.
Systemische Erkrankungen
Systemische Erkrankungen, darunter Diabetes und Schilddrüsenunterfunktion, können ebenfalls zu Taubheitsgefühlen führen. Dauerhaft hohe Blutzuckerwerte können die Nerven schädigen und sich durch Symptome wie Kribbeln oder Taubheit äußern.
Symptome: Wie sich das Taubheitsgefühl im Fuß bemerkbar macht
Ein Taubheitsgefühl im Fuß kann sich auf unterschiedliche Weise äußern und verschiedene Symptome hervorrufen. Ein häufiges Anzeichen ist der Verlust der Empfindlichkeit, bei dem Berührungen oder Druck nur noch vermindert wahrgenommen werden. Ein weiteres charakteristisches Symptom ist ein Kribbeln oder Brennen, das oft als "Ameisenlaufen" beschrieben wird und sehr unangenehm sein kann. Viele Betroffene klagen zudem über Schwäche in den Füßen, was das Gehen oder Stehen erschwert und die Mobilität erheblich beeinträchtigen kann. Schmerzen, insbesondere neuropathische Schmerzen, können trotz des Taubheitsgefühls vorhanden sein und das Wohlbefinden zusätzlich beeinträchtigen.
Patienten spüren unterschiedlich intensive, wechselnde Beschwerden. Zum Teil treten die Fußschmerzen als Nachtschmerzen mit Ausstrahlung in Ferse und Unterschenkel auf. Kribbeln oder Taubheit der Fußsohle - zum Teil bis in die Zehen - sind möglich. Manche haben auch das Gefühl, das ihr Fuß "einschläft". Patienten mit Tarsaltunnelsyndrom leiden teilweise auch unter Schmerzen am Fußrücken. Häufig nehmen die Schmerzen im Verlauf des Tages zu. Vor allem aber sind sie in der Nacht und in Ruhe zu spüren. Massage und Reibung können die Fußschmerzen wieder verringern. Eine Zunahme der Schmerzen bei Belastung, insbesondere bei einem Trainingsstart nach langer Ruhephase, ist kennzeichnend.
Das Burning-Feet-Syndrom
Unter dem Begriff Burning-Feet-Syndrom werden unterschiedliche Beschwerden an den Füßen zusammengefasst, hinter denen verschiedene Krankheiten stecken können. Unter dem Begriff Burning-Feet-Syndrom werden unterschiedliche Beschwerden an den Füßen, wie z. B. Kribbeln, Brennen, Stechen,Taubheitsgefühl und „Ameisenlaufen“ oder Hitzegefühle und elektrisierende Schmerzen zusammengefasst. Dahinter können verschiedene Krankheitsbilder stecken, besonders häufig ist eine gestörte Nervenfunktion an den Beinen die Ursache.
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Diagnostische Verfahren
Für eine präzise Diagnose werden verschiedene Untersuchungsmethoden eingesetzt. Der Arzt wird eine umfassende körperliche Untersuchung durchführen, gefolgt von neurologischen Tests und bildgebenden Verfahren, um die genaue Ursache der Taubheitsgefühle zu ermitteln.
Klinische Untersuchung
Ein wichtiger erster Schritt ist die klinische Untersuchung, bei der ein Arzt die Fußreflexe, die Empfindlichkeit sowie die Muskelkraft überprüft. Dies hilft, Hinweise auf mögliche Nervenschäden oder Durchblutungsstörungen zu erhalten.
Der Orthopäde stellt eine Verdachtsdiagnose durch intensive Patientenbefragung. Dies ist der wichtigste Schritt: Bereits die Schilderung der Schmerzen durch den Patienten mit Brennen und Gefühlsstörungen an den Füßen weisen den Spezialisten eindeutig auf ein Tarsaltunnelsyndrom hin.
Durch Druck mit dem Daumen untersucht der Fußspezialist die im Tarsaltunnel verlaufenden Beugesehnen. Sowohl die Beugesehnen der Zehen als auch der Großzehen sind hier tastbar. Auch die Tibialis-posterior-Sehne (Sehne des vorderen Schienbeinmuskels) kann hier untersucht werden. Zudem verlaufen im Tarsaltunnel Blutgefäße und der Schienbeinnerv (Nervus tibialis). Druckschmerzen an einer typischen Stelle über dem Nervenverlauf des Nervus tibialis bestätigen den Verdacht während der klinischen Untersuchung durch den Fußspezialisten.
Ein wichtiges Ziel der Diagnose ist, nicht nur das Tarsaltunnelsyndrom eindeutig festzustellen, sondern auch den Verlauf, das Stadium und den Schweregrad der Nervenschädigung einzuschätzen. Der untersuchende Arzt kann durch Beklopfen des Nerven bei der klinischen Untersuchung ein elektrisierendes, in die Fußsohle ausstrahlendes Gefühl auslösen (Tinel-Zeichen). Dieses Phänomen ist bei allen Arten von Nervenkompression auslösbar. Grund dafür ist eine Depolarisation (Reizweiterleitung des Nerven), die an der Stelle ausgelöst werden kann, wo sich die Zellflüssigkeit in den komprimierten (zusammengedrückten) Nervenfortsätzen staut. Teilweise verstärken sich dabei die Schmerzen bei plötzlicher Bewegung des Fußes in Richtung Schienbein.
Beim Tinel-Test (Hoffmann-Tinel-Zeichen) beklopft der Arzt den Schienbeinnerv hinter dem Innenknöchel. Beim Dorsalflexions-Eversions-Test bewegt der Arzt den Fuß des Patienten maximal nach oben (Dorsalflexion) und außen (Eversion), während die Zehen gestreckt werden.
Bildgebende Verfahren
Um strukturelle Ursachen wie Bandscheibenvorfälle auszuschließen oder zu bestätigen, können bildgebende Verfahren wie Röntgen, MRT oder CT-Scans eingesetzt werden.
Weitere Tests
Ergänzend dazu können Bluttests durchgeführt werden, um Erkrankungen wie Diabetes, Vitaminmangel oder entzündliche Prozesse im Körper zu identifizieren. Auch neurologische Tests sind wichtig, um die Funktion der Nerven zu überprüfen.
Behandlungsmöglichkeiten
Die Behandlung von Taubheitsgefühl im Fuß richtet sich stets nach der zugrunde liegenden Ursache. Bei Diabetes ist eine optimale Blutzuckerkontrolle entscheidend. Bei Durchblutungsstörungen können durchblutungsfördernde Medikamente und Bewegungstherapie hilfreich sein. Eine frühzeitige Behandlung kann langfristige Folgeschäden vermeiden.
Konservative Behandlung
Viele Patienten berichten von einem Taubheitsgefühl oder Ameisenlaufen (Parästhesien) in der Fußsohle. Die Kooperation eines erfahrenen Spezialisten für Fuß- und Sprunggelenkerkrankungen mit einem Neurologen ist für die exakte Diagnose des Tarsaltunnelsyndroms vorteilhaft.
Sportliche Aktivitäten und körperliche Belastungen, welche die Symptome verstärken, sollte der Patient nach Möglichkeit reduzieren oder vorübergehend aussetzen.
Folgende Übungen dienen einer schmerzfreien sanften Mobilisation des Sprunggelenks und verbessern die Körperwahrnehmung. Wichtig: Diese Übungen ergänzen lediglich die oben beschriebenen Maßnahmen. Sollten Sie bei der Durchführung der Übungen eine Verstärkung der Symptome (z. B. Belastungsverteilung der Fußsohle nach hinten gebeugt. Belastungsverteilung der Fußsohle nach vorne gebeugt. Belastungsverteilung der Fußsohle nach links gebeugt. Belastungsverteilung der Fußsohle nach rechts gebeugt. Hinweise: Vergleichen sie die Änderungen der Druckverteilung zwischen rechtem und linkem Vorfuß und Rückfuß, Außen- und Innenseite. Erspüren Sie die Hauptbelastungszonen, Auflageflächen, Hohlräume und den Spannungszustand der Zehen. Nehmen Sie wahr, in welcher Position Sie eine Entlastung der Symptome verspüren. Ausgangsstellung: Sitz. Das betroffene Bein ist leicht auf dem Ball abgestellt. Ausführung: Rollen Sie mit dem Ball die verschiedenen Bereiche der Fußsohle aus. Achten Sie dabei auf einen sanften Druck. Durchblutungsförderung mit Igelball. Sanfte Massage der Fußsohle. Übungsziel: Bewusste Regulierung der Fersenbeinstellung. Ausführung: Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf beide Fersenbeine. Führen Sie abwechselnd eine rhythmische Gewichtsverlagerung des Rückfußes (Ferse) auf die Außenkante der Ferse und wieder in die Ausgangsposition durch. Werden Sie langsam mit den Pendelbewegungen kleiner, bis die Achillessehne gerade/senkrecht eingestellt ist. Spüren Sie nach, ob sich die Symptome unter dieser Position verbessern. Bewusste Regulierung der Fersenstellung.
Auch Schienen eignen sich zur konservativen Behandlung des Tarsaltunnelsyndroms. Sie reduzieren den Druck und die Beweglichkeit, die beide den Tibialisnerven zusätzlich komprimieren. Sind Knick-Senkfüße die Ursache für das Tarsaltunnelsyndrom, können auch Schuheinlagen helfen. Langfristig nach Abklingen der akuten Beschwerden sollte durch ein spezifisches Training der Fuß- und Beinmuskulatur die Fußfehlstellung reduziert werden.
Medikamentöse Behandlung
Der Arzt therapiert die schmerzhafte Nervenveränderung am Tarsaltunnel primär durch Einspritzungen von lokalen Betäubungsmitteln. Bei starken Entzündungen als Auslöser des Tarsaltunnelsyndroms sind schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente erforderlich. Dazu gehören nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), die als abschwellende Entzündungshemmer eingesetzt werden. Bei schweren Entzündungen und Schwellung des Nerven ist zudem eine Kortisoninjektion möglich.
Eine Möglichkeit besteht im Einsatz von Schmerzmitteln, entzündungshemmenden Medikamenten oder speziellen Medikamenten gegen neuropathische Schmerzen.
Operative Behandlung
Je nach Ursache muss der Knick-Senkfuß operiert werden. Der geplante Operationsschnitt bei einem Tarsaltunnelsyndrom: Es ist notwendig, das Retinakulum (Halteband) über dem Nerv zu eröffnen und den Nerv im Verlauf zu befreien. Nach Eröffnung der Haut ist das Retinakulum (Halteband) sichtbar. Es engt den darunterliegenden Nerv ein. Das Band begrenzt den Tarsaltunnel nach oben zur Haut.
Die operative Therapie sollte erst bei Versagen der Injektionsbehandlung und Physiotherapie im Zusammenhang mit wirklich beharrlichen, eindeutigen neurologischen Beschwerden erfolgen. Wie beim Karpaltunnelsyndrom durchtrennt der Arzt die über dem Kanal liegende bindegewebige Struktur, das Retinakulum. Dies befreit den Nerv operativ vom Druck, was unmittelbar die Schmerzen reduziert. Nach Durchtrennung des Retinakulums (Haltebandes) tritt der Tibialisnerv häufig aus dem Tarsaltunnel hervor. Die Schwellung des Nerven vor dem Retinakulum verschwindet in der Regel nach wenigen Minuten. Eine Naht des Retinakulums ist nicht notwendig.
Die Erholung des Nervs hängt stark von der Dauer der Kompression ab. Nach einem operativen Eingriff erfahren Betroffene eine Besserung der Schmerzen um etwa 70 % bei entsprechend gesicherter Diagnose. Eine frühzeitige Therapie kann diese Rate deutlich erhöhen. Das bedeutet: Je früher die Behandlung des Tarsaltunnelsyndroms stattfindet, umso aussichtsreicher ist sie.
Sensomotorische Einlagen
Sensomotorische Einlagen können dazu beitragen, die reflektive Wahrnehmung über die Fußsohle zu verbessern und eine Eigenstabilität in den Fußgelenken herzustellen. Hierbei kommen besondere stufenförmige Ausarbeitungen im Mittelfuß und Zehenbereich zum Einsatz, die sowohl taktile Spürinformationen vermitteln, als auch entspannend in der Muskelkette wirken können.
Ein gesunder Lebensstil für gesunde Füße
Ein gesunder Lebensstil ist entscheidend für die langfristige Gesundheit Ihrer Füße, da er helfen kann, das Risiko für Taubheitsgefühle zu reduzieren und bestehende Beschwerden zu lindern. Eine ausgewogene Ernährung versorgt Ihren Körper mit den notwendigen Nährstoffen und kann helfen, Entzündungen zu reduzieren. Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung und stärkt die Muskeln, was wiederum Fußproblemen vorbeugt. Der Verzicht auf Alkohol und Nikotin trägt ebenfalls positiv zur allgemeinen Gesundheit und speziell zur Fußgesundheit bei, da diese Substanzen die Durchblutung beeinträchtigen können. Für Menschen mit Diabetes sind die sorgfältige Überwachung und das Management des Blutzuckers von größter Bedeutung. Ein stabiler Blutzuckerspiegel kann das Risiko von Nervenschäden und anderen diabetesbedingten Problemen erheblich verringern. Schuhe, die gut passen und genügend Halt bieten, verhindern Druckstellen und unterstützen eine gesunde Fußhaltung.
Eine gesunde Lebensweise, einschließlich regelmäßigem Sport und der Vermeidung von zu engen Schuhen, kann das Risiko von Durchblutungsstörungen und damit verbundenen Taubheitsgefühlen erheblich senken.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Es ist ratsam, einen Arzt aufzusuchen, wenn die Symptome länger anhalten, sich verschlimmern oder mit Schmerzen oder Schwellungen einhergehen. Auch bei plötzlichem Auftreten von Taubheitsgefühlen, insbesondere in Verbindung mit Lähmungserscheinungen, Sprach- oder Sehstörungen, sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden, da dies auf einen Schlaganfall hindeuten kann.
Fazit
Das Taubheitsgefühl im Fuß sollte ernst genommen werden, da es auf ernste gesundheitliche Probleme hindeuten kann. Eine frühzeitige Diagnose und geeignete Maßnahmen sind der Schlüssel zu Ihrer Fußgesundheit. Bei anhaltenden Symptomen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um eine gezielte und effektive Behandlung zu gewährleisten. Experten betonen die Wichtigkeit, Taubheitsgefühle ernst zu nehmen und ärztlich abklären zu lassen. Eine frühzeitige Diagnose kann helfen, schwerwiegende Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Parkinson rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die häufigsten Ursachen für Taubheitsgefühle an der Fußoberseite?
Die häufigsten Ursachen sind neurologische Störungen wie Polyneuropathien, Durchblutungsstörungen, mechanische Faktoren und systemische Erkrankungen wie Diabetes.
Können Taubheitsgefühle im Fuß auf ernsthafte Gesundheitsprobleme hindeuten?
Ja, sie können auf ernsthafte Erkrankungen wie periphere arterielle Verschlusskrankheit oder neurologische Störungen hinweisen.
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