In unserer schnelllebigen Zeit sind Stress, Unruhe und innere Anspannung allgegenwärtig. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bietet mit ihren vielfältigen Therapieansätzen, insbesondere der Akupressur, einen sanften Weg, um im Alltag schneller zur Ruhe zu kommen und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen. Dieser Artikel beleuchtet die Grundlagen der TCM, die Bedeutung der Nervenbahnen und die Anwendung von Akupressurpunkten im Zusammenhang mit dem Herzen, um ein besseres Verständnis für diese ganzheitliche Heilmethode zu vermitteln.
Einführung in die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein jahrtausendealtes Heilsystem, das auf der Vorstellung basiert, dass der Körper von einem Netzwerk an Energiebahnen, den sogenannten Meridianen, durchzogen ist. Auf diesen Meridianen liegen die Akupunkturpunkte, die durch Nadelstiche (Akupunktur) oder Druck (Akupressur) stimuliert werden können, um den Energiefluss (Qi) zu harmonisieren und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Die TCM betrachtet den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele und zielt darauf ab, das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang wiederherzustellen, um Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern.
Die Bedeutung der Nervenbahnen in der TCM
In der TCM spielen die Nervenbahnen, auch Meridiane genannt, eine zentrale Rolle. Sie sind vergleichbar mit elektrischen Leitungen, durch die das Qi, die Lebensenergie, fließt. Zehn dieser Meridiane haben einen direkten Bezug zu unseren Organen, wie Lunge, Dickdarm, Herz, Milz, Leber oder Niere. Jeder Meridian hat auch einen Bezug zur Psyche. Die Akupressurpunkte liegen auf diesen Meridianen.
Akupressur: Eine sanfte Methode zur Selbstbehandlung
Akupressur ist eine Methode, bei der mit den Fingern sanfter Druck auf bestimmte Körperpunkte ausgeübt wird. Ob man nun an das Konzept der Energieleitbahnen glaubt oder nicht: Die meisten Menschen empfinden Akupressur einfach als wohltuend. Wenn man sich gestresst, angespannt oder innerlich unruhig fühlt, kann Akupressur helfen, das Nervensystem zu beruhigen. Viele Menschen berichten, dass sie sich nach einer kurzen Selbstanwendung klarer, ruhiger und gelassener fühlen. Das Schöne an Akupressur: Man kann sie jederzeit und fast überall anwenden - ganz ohne Aufwand.
Wie funktioniert Akupressur?
Akupressur wirkt durch die Massage oder den Druck auf bestimmte Körperpunkte und hilft, Schmerzen zu lindern oder die Heilung zu beschleunigen. Unser Körper ist durchzogen von einem Netzwerk an Leitbahnen, den Meridianen. Durch diese Bahnen fließt das Qi - die Lebensenergie. Die Akupressurpunkte liegen auf diesen Meridianen. Die Akupressurpunkte sind sogenannte Hot-Spots für ein Gefäß-Nerven-Bündel auf der Haut. Der Nadelreiz wird vom Akupunkturpunkt über Nervenzellen direkt zu den vegetativen Zentren im Hirnstamm und Hypothalamus übermittelt. Dies führt zu einer Stärkung der parasympathischen Aktivität, die für die Aufrechterhaltung unserer Gesundheit besonders wichtig ist.
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Akupressurpunkte finden
Die meisten Akupressurpunkte sind mit den Akupunkturpunkten der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) identisch. Diese liegen nach Vorstellung der Akupunktur-Meister auf Energiebahnen, die den ganzen Körper durchziehen. Hinzu kommen Reaktionspunkte an den Ohren und Reflexpunkte an Händen und Füßen, die ebenfalls zur Akupressur genutzt werden. Die richtigen Akupressurpunkte lassen sich mithilfe entsprechender Abbildungen oder Akupressur-Listen finden. Diese ordnen den verschiedensten Beschwerden mögliche Akupressurpunkte zu. Da Symptome wie Kopfschmerzen ganz unterschiedliche Ursachen haben können, muss man testen, welcher Punkt für den eigenen Fall der richtige ist. Den exakten Punkt findet man dann durch Ausprobieren: Akupressurpunkte können bei Druck schmerzen, der Druck kann aber auch ein unmittelbares Wohlgefühl auslösen. Man stimuliert die Akupressurpunkte ganz einfach durch Druck des Daumens oder der Fingerspitze des Zeigefingers. Alternativ kann man auch den Fingerknöchel des angewinkelten Zeigefingers oder einen festen, abgerundeten Gegenstand benutzen. Man drückt auf den Akupressurpunkt und hält diesen Druck. Dabei darf es leicht, aber nicht zu sehr schmerzen. Vibrierende, kreisende oder klopfende Massagen der Akupressurpunkte können die Wirkung der Akupressur verstärken.
Dauer der Akupressurbehandlung
Bei einer Akupressurbehandlung hält man den Druck über mehrere Atemzüge aufrecht. Bei einigen Anwendungen wird starker Druck über ein bis zwei Minuten gehalten und dies dann fünf- bis zehnmal wiederholt. Bei anderen Techniken hält man den Druck einmalig über eine Dauer von zwei bis drei Minuten.
Die TCM empfiehlt altersabhängig folgende Dauer für die Akupressur-Behandlung:
- Babys von drei bis sechs Monaten: eine halbe bis vier Minuten
- Babys bis zwölf Monate: eine bis fünf Minuten
- Kinder von ein bis drei Jahren: drei bis sieben Minuten
- ältere Kinder: fünf bis zehn Minuten
- Erwachsene: fünf bis fünfzehn Minuten
Akupressur - Druckrichtung
Die Akupressurpunkte liegen auf Meridianen, in denen die Lebensenergie „Qi“ in eine bestimmte Richtung fließen soll. Manche Autoren geben eine bestimmte Richtung an, in die der Druck ausgeübt werden soll. Sind keine anderen Angaben vorhanden, wird die Akupressur auf beiden Körperseiten gleichzeitig oder nacheinander durchgeführt.
Wann und wie oft Akupressur anwenden?
Akupressur kann täglich angewendet werden - idealerweise als Teil der Morgen- oder Abendroutine. Akupressur darf angenehm intensiv sein, aber nicht schmerzhaft.
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Anwendungsbereiche der Akupressur
Akupressur kann vor allem bei leichten Beschwerden wie Verspannungen, Schluckauf, Bauch- und Kopfweh sowie allgemein Schmerzen aller Art Linderung verschaffen. Oftmals genügt es schon, wenn die Haut um einen Akupressurpunkt herum massiert wird. Wichtig zu wissen: Akupressur ist kein Ersatz für schulmedizinische Therapien schwerwiegender Erkrankungen. In einem solchen Fall sollte man Akupressur allenfalls begleitend und in Absprache mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin praktizieren.
Akupressur kann auch bei Angstzuständen und Depressionen angewandt werden. Die heilende Wirkung von Akupressur ist wissenschaftlich für einige Beschwerdebilder nachgewiesen. Es gibt bereits klinische Studien zu Menstruationsbeschwerden, da wirkt die Akupressur nachweislich. Auch zur Wirksamkeit der Akupressur bei Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlafstörungen gibt es Studien. Viele davon wurden in China, Korea und Japan durchgeführt. Viele haben dabei einen positiven, schmerzlindernden Effekt bei der Selbstbehandlung mit Akupressur gezeigt.
Wichtige Akupressurpunkte und ihre Anwendung
In der folgenden Tabelle finden Sie die wichtigsten Punkte der zwölf Meridiane und die Krankheitsbilder, die Sie damit behandeln können:
- Lungenmeridian: Punkt 7 (Lieque) - links außen am Unterarm, ein Fingerbreit oberhalb des Handgelenks. Anwendungsbereiche: Asthma und Atemlosigkeit, Migräne, Nackenschmerzen, Halsschmerzen und Erkältung.
- Dickdarmmeridian: Punkt 4 (Hegu) - bei geschlossener, gestreckter Hand in der Vertiefung, in der sich die Knochen des Daumens und des Zeigefingers treffen. Anwendungsbereiche: effektivster Anti-Schmerz-Punkt, Entzündungen, Fieber, Nasenbluten, Schnupfen, Verdauungsprobleme (nicht während der Schwangerschaft anwenden!).
- Magenmeridian: Punkt 36 (Zusanli) - vier Fingerbreiten unterhalb der Kniescheibe, in der Vertiefung zwischen Schienbein und vorderem Schienbeinmuskel. Anwendungsbereiche: Verstopfung, Durchfall, Blähungen, allgemeine Kraftquelle.
- Milzmeridian: Punkt 6 (Sanyinjiao) - drei Daumenbreit über der Spitze des Innenknöchels in der tastbaren Vertiefung hinter dem Schienbein. Anwendungsbereiche: Verdauungsprobleme, Völlegefühl, Stress, Erschöpfung und Müdigkeit, Angstzustände, Impotenz, Anregung von Milzfunktion und Blutproduktion (nicht während der Schwangerschaft anwenden!), Schlafstörungen.
- Herzmeridian: Punkt 7 (Shenmen) - Daumenseitig auf der tastbaren Sehne am inneren Ende der Handgelenksfalte vor dem ebenfalls tastbaren Erbsenbein. Anwendungsbereiche: Herzprobleme, Depressionen, Ruhelosigkeit, Zerstreutheit, Burnout, Schlaflosigkeit und Alpträume.
- Dünndarmeridian: Punkt 19 (Tinggong) - vor dem Ohr in Höhe des Jochbeins, bei geöffnetem Mund leichter auffindbar. Anwendungsbereiche: Hörprobleme, Tinnitus, Entzündungen der Ohren.
- Blasenmeridian: Punkt 40 (Weizhong) - in der Mitte der Beugefalte des Kniegelenks. Anwendungsbereiche: Knie-, Rücken- und Hüftschmerzen, Hautprobleme, Übelkeit, Durchfall.
- Nierenmeridian: Punkt 3 (Taixi) - in der Vertiefung zwischen der Spitze des Außenknöchels und der Anheftung der Achillessehne. Anwendungsbereiche: Hals-, Zahn- und Rückenschmerzen, Tinnitus, Asthma, Schlaflosigkeit, Menstruationsbeschwerden.
- Herzbeutelmeridian: Punkt 7 (Daling) - in der Mitte des Handgelenks zwischen den beiden Sehnen. Anwendungsbereiche: Nervosität, Herzrasen, Brustschmerzen, Hitzewallungen, Gastritis.
- 3-fach-Erwärmer: Punkt 5 (Waiguan) - von der Handgelenksfalte zwei Daumenbreit Richtung Ellbogen, in der Vertiefung zwischen Knochen und Sehnen an der Außenseite des Unterarms. Anwendungsbereiche: Schmerzen in der Hand und den Armen, Kopf- und Nackenschmerzen.
- Gallenblasenmeridian: Punkt 20 (Fengchi) - in der Vertiefung in der Mitte des Nackens Richtung Ohr. Anwendungsbereiche: Migräne, Kopf- und Nackenschmerzen, Augenprobleme, Bluthochdruck.
- Lebermeridian: Punkt 3 (Taichong) - drei Fingerbreit Richtung Knöchel oberhalb des Treffpunktes von Großem Zeh und seinem Nachbarn in der Vertiefung zwischen den Sehnen. Anwendungsbereiche: Kopfschmerzen in Scheitelhöhe, Menstruationsstörungen, Blähungen, Unterleibserkrankungen, Lösen von Blockaden im Energiefluss.
Akupressur und das Herz: Spezifische Punkte und ihre Wirkung
In der chinesischen Medizin ist Wohlbefinden und innerliche Ruhe eng mit dem Herzen verknüpft. Die folgenden drei Positionen der Hände liegen alle auf den sogenannten Yang-Leitbahnen des Körpers. Dabei handelt es sich um Leitbahnen, welche insbesondere für die körpereigene Abwehr zuständig sind und im Sinne der chinesischen Medizin die Stressreaktion Kampf oder Flucht regulieren können. Das vegetative Nervensystem besteht aus zwei Anteilen, dem sympathischen Teil und dem parasympathischen Teil. Wobei Letzterer in Entspannung die inneren Organe steuert. Gleichzeitig ist er der Gegenspieler zum Sympathikus, welcher für die oben genannte Kampf- oder Fluch-Reaktion zuständig ist. Alle vier Handpositionen liegen über Organen oder Bereichen, welche vom Parasympathikus versorgt werden.
Handpositionen zur Beruhigung des Herzens
In der folgenden Anleitung werden vier Handpositionen beschrieben, welche nacheinander mit den eigenen warmen Händen berührt werden sollten. An jeder dieser Positionen können die Hände zwischen 1-2 Minuten ruhen, damit man bewusst die Wärme der Hände wahrnehmen kann. Dabei kann sich die Atmung vertiefen und ruhiger werden. Ein Seufzer oder ein Gähnen ist auch sehr willkommen.
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- Eine Hand ruht auf dem Herzen. Während sie dort liegt ins Herz hinein spüren und die Wärme der Handflächen erfahren.
- Anschließend eine Hand seitlich aufs Gesicht legen, während die andere Hand am Herzen verbleibt. Auch hier die Wärme der Hände spüren.
- Lage - Zum Aufsuchen des Punktes werden die Handflächeninnenseiten auf den Hinterkopf gelegt. Die Daumen liegen dabei auf der Mitte des Nackens, direkt am Übergang zwischen Schädelknochen und Muskulatur. Wenn nun die Daumen etwas nach außen geschoben werden, gleiten sie zunächst über eine Sehne und fallen anschließend in eine natürliche Vertiefung. In dieser Vertiefung liegt Gallenblase 20.
Weitere wichtige Akupunkturpunkte für das Herz
- Perikard 6 (Nei Guan): Ein bedeutsamer Akupunkturpunkt für die Unterstützung des Herzens ist Perikard 6, der als Luo-Punkt wirksam das Herz- und Perikard-Qi tonisieren und regulieren kann. Die Luo-Leitbahn des Perikards dringt in Perikard und Herz ein. So wirkt der Punkt quasi vor Ort. Als Punkt des Jue Yin hat er auch regulierenden Einfluss auf das Blut, welches für koronare Herzerkrankungen gleichsam von Bedeutung ist.
- Ren 17 (Shang Zhong): Als weiteren wichtigen Punkt zur Behandlung koronarer Herzkrankheit ist Ren 17 zu nennen. Er kann die Qi-Bewegung im Brustkorb steigern. Er wird auch als „Oberes Meer des Qi“ bezeichnet und ist zugleich der Mu-Punkt des Perikards.
Akupressur bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Akupunktur ist im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine sinnvolle Ergänzung zur allopathischen Medizin - auch deshalb, weil wir uns mehr Zeit für die Behandlung und Begleitung nehmen und die Yangsheng-Beratung, die unserem therapeutischen System zugehörig ist, die notwendige Lebensumstellung für die Betroffenen gut und hilfreich begleiten kann. Wir müssen in der Behandlung ebenso berücksichtigen, dass wir beispielsweise durch Yang absenkende Maßnahmen die Wirkung von Yang-absenkenden Medikamenten verstärken können und sollten die Reaktionen unseres Patienten aufmerksam im Blick behalten und abfragen.
Akupressur bei vegetativer Dysbalance
Vegetative Dysbalance beschreibt eine Störung im autonomen Nervensystem, bei der das Gleichgewicht zwischen Sympathikus (Aktivierung) und Parasympathikus (Regeneration) gestört ist. Akupunktur reguliert das vegetative Nervensystem, stärkt den Parasympathikus und bringt den Körper zurück in einen Zustand innerer Ausgeglichenheit. Typische Symptome sind wechselnder Blutdruck, Palpitationen, Spannungskopfschmerzen, Zittern, Nervosität, Schweißausbrüche, Reizdarmsyndrom, Magenbeschwerden, Atemstörungen oder Schwindel. Die TCM sieht vegetative Dysbalance als Ausdruck einer Disharmonie von Leber, Herz und Milz. Häufig liegt eine Leber-Qi-Stagnation oder ein Herz-Blut-Mangel vor. Auch ein erschöpftes Nieren-Yin kann das vegetative Gleichgewicht beeinträchtigen. Studien zeigen, dass Akupunktur die vagale Aktivität stärkt, entzündungshemmende Zytokine beeinflusst und das autonome Nervensystem moduliert. Je nach Beschwerdebild sind 1-2 Sitzungen pro Woche über 4-8 Wochen sinnvoll. In stabilen Phasen reichen monatliche Termine zur Erhaltung. Ergänzend empfehlen sich Ohrakupunktur (z. B. Punkt „Sympathikus“), Moxibustion, Qi Gong, Atemübungen und ein ausgleichender Tagesrhythmus. Akupunktur ist bei funktionellen vegetativen Beschwerden sehr gut verträglich. Viele Patient:innen spüren nach wenigen Sitzungen eine deutliche Entspannung, besseren Schlaf und reduzierte Symptomatik. Stress ist einer der häufigsten Auslöser vegetativer Dysbalancen. Chronische Anspannung führt zu Daueraktivierung des Sympathikus - mit Folgen für Kreislauf, Verdauung und Psyche. Ja, da vegetative Symptome oft keine organische Ursache haben, ist Akupunktur bei psychosomatischer Genese besonders wirksam. Nach einer Puls- und Zungendiagnose erfolgt eine individuell abgestimmte Punktauswahl. Die Nadeln bleiben ca. 25 Minuten liegen, begleitet von Ruhe und Entspannung.
Tipps für die Selbstbehandlung mit Akupressur
- Ruhe und Entspannung: Suchen Sie sich einen ruhigen Ort, an dem Sie ungestört sind. Schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem.
- Richtige Druckstärke: Üben Sie einen sanften, aber bestimmten Druck auf die Akupressurpunkte aus. Der Druck sollte nicht schmerzhaft sein, sondern eher ein angenehmes Gefühl auslösen.
- Regelmäßige Anwendung: Wenden Sie Akupressur regelmäßig an, um langfristige Erfolge zu erzielen. Ideal ist eine tägliche Anwendung von 5-15 Minuten.
- Achtsamkeit: Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers. Wenn Sie sich unwohl fühlen, brechen Sie die Behandlung ab.
- Unterstützende Maßnahmen: Kombinieren Sie Akupressur mit anderen Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder Atemübungen.
Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen
Obwohl Akupressur eine sanfte und sichere Methode ist, gibt es einige Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:
- Verletzungen und Entzündungen: Akupressur sollte nicht im Bereich verletzter oder entzündeter Körperteile angewendet werden.
- Schwangerschaft: Bestimmte Akupressurpunkte sollten während der Schwangerschaft nicht stimuliert werden, da sie Wehen auslösen können.
- Erhöhter Hirndruck: Bei erhöhtem Hirndruck oder Schädel-Hirn-Trauma sollte Akupressur vermieden werden.
- Blutgerinnungsstörungen: Bei Blutgerinnungsstörungen ist Vorsicht geboten, da es durch die Druckausübung zu Blutungen kommen kann.
- Schwere Erkrankungen: Bei schweren Erkrankungen sollte Akupressur nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt angewendet werden.
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