Delias Whiskyshop GmbH: Eine Reise durch die Welt der Spirituosen

Delias Whiskyshop GmbH in Kaiserslautern ist ein Paradies für Liebhaber edler Spirituosen. Ob Whisky, Rum, Gin oder Cognac - hier findet jeder Gaumen das Richtige. Das Sortiment umfasst sowohl online als auch im Laden vor Ort eine breite Auswahl an schottischem, irischem, japanischem Whisky sowie Single Malt Whisky aus Islay und zahlreiche Neuheiten und Raritäten. Auch Whisky-Samples sind erhältlich.

Vielfalt und Qualität im Fokus

Whisky-Regionen und ihre Besonderheiten

Schottland, das Mutterland des Whiskys, ist in fünf Hauptregionen unterteilt, die jeweils einzigartige Geschmacksprofile hervorbringen:

  • Lowlands: Im südlichen Teil Schottlands gelegen, sind die Lowlands für ihre sanften, leicht trinkbaren Whiskys mit einem Hauch von Süße bekannt. Brennereien wie Auchentoshan, Glenkinchie, Bladnoch, Daftmill und Annandale prägen diese Region.
  • Highlands: Nördlich der Lowlands erstrecken sich die Highlands, eine Region mit einer großen Vielfalt an Aromen. Die Whiskys aus den Highlands sind oft reichhaltig und vollmundig, mit Noten von Früchten, Gewürzen und Rauch. Bekannte Brennereien sind Balblair, Glenmorangie, Dalmore, Ben Nevis, Glenturret, Deanston und Glengoyne.
  • Speyside: Im Herzen Schottlands liegt die Speyside, die wohl berühmteste Whiskyregion. Die Whiskys aus Speyside sind für ihre Komplexität und ihren Reichtum an Aromen bekannt, die von fruchtigen Noten bis hin zu würzigen und nussigen Aromen reichen können. Einige der weltweit meistverkauften Single Malt Whiskys stammen aus dieser Region, was sie zu einem wichtigen Teil der schottischen Whiskyindustrie macht. Hier befinden sich einige der bekanntesten Distillen wie Balvenie, Macallan, Glenlivet, Aberlour, Glenallachie, Glenfarclas und Glenrothes.
  • Islands: Die Islands sind eine Unterkategorie der Highlands und erstrecken sich entland der gesamten West- und Nordküsten Schottland. Der Charakter des Destillats ist sehr unterschiedlich und kann von maritim torfig, rauchig bis blumig leicht sein. Die bekanntesten Brennereien sind Arran, Highland Park, Talisker und Tobermory.
  • Campbeltown: Campbeltown ist von der Fläche her eine sehr kleine Whiskyregion mit nur drei verschiedenen Brennereien. Zu Ihrer Blütezeit um das Jahr 1825 gab es sogar 30 aktive Brennereien, die aber zum Großteil geschlossen wurden. Campbeltown Whiskys sind vielseitig und aromenreich. Salzige, rauchige und fruchtige Noten sowie Vanille und Karamell finden sich in den Single Malts. Dort finden sich Springbank mit ihren Marken Hazelburn und Longrow sowie Kilkerran und Glen Scotia.
  • Islay: Im Südwesten Schottlands liegt die Insel Islay, die für ihre stark rauchigen Whiskys bekannt ist. Der intensive Geschmack von Torf, Meeresbrise und Salz macht Islay-Whiskys bei Liebhabern kräftiger Aromen sehr beliebt. Auf der Insel befinden sich die Brennereien wie Ardbeg, Bowmore, Bunnahabhain, Bruichladdich, Caol Ila, Laphroaig, Lagavulin und Kilchoman.

Irischer Whiskey: Sanft und Süß

Irischer Whiskey zeichnet sich durch seine sanfteren, süßeren Geschmacksprofile aus. Die irische Whiskey-Industrie begann im 19. Jahrhundert und erlebte in den 1980er Jahren einen Rückgang, bevor sie in den letzten Jahren ein Comeback erlebte. Irish Whiskey wird oft dreifach destilliert, was zu einem glatteren und weicheren Geschmack führt als bei anderen Whiskysorten. Es gibt verschiedene Arten von irischem Whiskey, darunter Single Malt, Single Pot Still und Blend. Einige der bekanntesten irischen Whiskey-Marken sind Jameson, Bushmills, Teeling, Midleton und Cooley. Eine interessante Tatsache über irischen Whiskey ist die Verwendung von Eichenfässern, die zuvor für die Lagerung von Bourbon oder Sherry verwendet wurden. Diese Fässer tragen zum einzigartigen Geschmack des irischen Whiskeys bei und verleihen ihm Noten von Vanille, Karamell und Gewürzen.

Japanischer Whisky: Tradition und Innovation

Japanischer Whisky hat in den letzten Jahren international an Beliebtheit gewonnen und wird oft als eine der aufstrebenden Kräfte in der Welt des Whiskys angesehen. Die japanische Whiskyindustrie begann in den frühen 1920er Jahren, als Shinjiro Torii die Yamazaki-Brennerei gründete. Japanische Brennereien wie Suntory und Nikka haben sich einen Namen gemacht und sind für ihre hochwertigen Single Malts bekannt. Japanischer Whisky ist dafür bekannt, dass er traditionelle schottische Methoden mit japanischem Handwerk und Innovation kombiniert. Dies führt zu einzigartigen Geschmacksprofilen, die von fruchtig und blumig bis hin zu rauchig und würzig reichen können. Einige der bekanntesten japanischen Whiskys sind Yamazaki, Hibiki, Nikka From The Barrel und Taketsuru Pure Malt.

Bourbon Whiskey: Amerikanische Vielfalt

Bourbon Whiskey ist eine amerikanische Whiskey-Sorte, die aus mindestens 51% Mais hergestellt wird und in neuen, ausgebrannten Eichenfässern gereift ist. Die Bourbon-Produktion konzentriert sich hauptsächlich auf den Bundesstaat Kentucky, obwohl sie auch in anderen Teilen der USA hergestellt wird. Bourbon hat ein süßes und würziges Geschmacksprofil mit Noten von Vanille, Karamell und Eiche. Es gibt verschiedene Arten von Bourbon, darunter Straight Bourbon, Blended Bourbon und Bottled-in-Bond Bourbon. Einige der bekanntesten Bourbon-Marken sind Jack Daniel's, Jim Beam und Maker's Mark. Eine interessante Tatsache über Bourbon ist, dass er seinen Namen von der Kentucky-Region namens "Old Bourbon" hat, wo der Whiskey zum ersten Mal produziert wurde. Um als Bourbon bezeichnet zu werden, muss der Whiskey bestimmte Produktionsstandards erfüllen und in den USA hergestellt werden.

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Gin: Von Jenever zum Kultgetränk

Gin fand seine Popularität im niederländischen Jenever des 17. Jahrhunderts. Der Übergang nach England löste den Gin Craze aus. Gin ist eine niederländische Erfindung. Im Mittelalter gab es nur fermentierte Getränke wie Bier oder Wein. Diese hatten eine begrenzte Haltbarkeit und verdarben auf langen Reisen. Die Niederländer hatten entdeckt, dass das 'Verbrennen' oder 'Erhitzen' von Wein ihn länger haltbar macht. Heutzutage nennen wir dies Destillation. Der Prozess verlief wie folgt: Das Destillieren führte zu einem stärkeren und oft klaren Destillat. Es entstand Jenever, auch bekannt als der Vorläufer von Gin. Engländer tauften den Namen Jenever in Gin um. Sie gründeten auch eigene Destillerien und fügten der Gin andere Gewürze hinzu. Das 'Verbrennen' (Destillieren) des Weins führte zu einem höheren Alkoholgehalt. Dies war die Erfindung des Branntweins. Dies machte ihn haltbarer für die langen Reisen der Königlichen Marine. Dies galt auch für Branntweine aus Getreide. Vor allem die Wacholderbeere war beliebt, dank ihrer heilenden Wirkung. Jenever wurde im 16. Jahrhundert erfunden und war ursprünglich als Medizin gegen verschiedene Leiden gedacht. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde Jenever in England eingeführt. Dies geschah auch, weil Statthalter Wilhelm III. von Oranien-Nassau 1689 König von England wurde. Es wurde oft als billige Alternative zu anderen Spirituosen wie Whisky und Brandy verkauft. Jenever wurde ins Englische übertragen, wo es Gin genannt wurde. Dies gab Gin schnell einen schlechten Ruf. Darüber hinaus musste Gin so billig wie möglich produziert werden. Die englische Regierung versuchte im 18. Jahrhundert, den Gin-Konsum aufgrund von gesundheitlichen Problemen zu begrenzen, die während der sogenannten 'Gin Craze' entstanden. Mit verschiedenen Gesetzgebungen versuchte England, dem ein Ende zu setzen. Mit dem Gin Act von 1751 wurde das Blatt gewendet. Im 18. Jahrhundert erlebte Gin jedoch eine Renaissance, als er von den höheren Klassen entdeckt wurde. Es wurde als adliges Getränk angesehen und oft in schönen Clubs und Bars, sogenannten Gin Palaces, serviert. Es gibt auch Regeln für die Produktion. Jenever hat spezifische Produktionsvorschriften und geografische Angaben, hauptsächlich in den Niederlanden und Belgien. Es gibt geschützte Bezeichnungen wie "Hollandse Jenever" und "Belgische Jenever". Jenever wird in alten und jungen Jenever unterteilt, basierend auf Produktionsmethoden und Geschmacksprofilen, nicht auf dem Alter. Während der Seefahrt im 18. und 19. Jahrhundert erhielt Gin zunehmend den Ruf als Getränk für Seeleute. Auf See waren die Lebensbedingungen oft schlecht und das Risiko von Krankheiten wie Skorbut groß. Gin enthielt Vitamin C und konnte Skorbut vorbeugen. Außerdem wurde Gin als moralischer Aufputschmittel für Seeleute verwendet. Als Ergebnis dessen landete der Gin schließlich auch in anderen Teilen der Welt, in denen die englische Marine ihre Gin-Gewohnheiten an Land brachte. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts entstand eine Welle der Ginproduktion auf der ganzen Welt. Es gab ein großes Interesse an handwerklichen und Premium-Spirituosen. Gin zeichnet sich durch seinen charakteristischen Einsatz von Wacholderbeeren für den Geschmack aus, zusammen mit einer Vielzahl anderer Botanicals wie Koriander, Zitrusschalen und Kardamom. Gin wird hergestellt, indem neutraler Alkohol mit einer Auswahl an Botanicals destilliert wird, wobei Wacholderbeeren immer dazugehören. Gin wird normalerweise nicht in Fässern gereift (mit einigen Ausnahmen wie barrel-aged Gin) und ist dazu gedacht, jung getrunken zu werden. Es gibt mehrere Arten von Gin, darunter London Dry Gin, Plymouth Gin, Old Tom Gin und Genever. Einige klassische Gin-Cocktails sind der Gin & Tonic, Martini, Negroni und der Tom Collins.

Vecchia Romagna: Italienischer Brandy mit französischer Seele

Vecchia Romagna, der italienische Brandy in der markanten dreieckigen Flasche, blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Alles begann im 18. Jahrhundert in der französischen Region Cognac, wo sich die Familie Buton als erfolgreicher Spirituosenhersteller etablierte. Jean Buton zog es nach dem Sturz des Napoleon-Regimes nach Italien, wo er 1820 eine eigene Likörfabrik gründete. Als erfahrener Cognac-Hersteller nutzte Buton die hiesigen Rebsorten und erschuf seinen eigenen Brandy. Ende der 1930er Jahre änderte man den Namen in Vecchia Romagna Buton Brandy und das Format der Flasche von rund auf dreieckig. Die Trebbiano-Trauben sind der Grundstock für jede Flasche Vecchia Romagna. Für den weltbekannten italienischen Brandy wird die Weinmaische zweifach destilliert. Auch die anschließende Lagerung nimmt man im Hause Vecchia Romagna sehr ernst. Gelagert wird in verschiedenen Fässern. Die Reifung merkt man dem Vecchia Romagna an.

Vodka: Klar, Rein und Vielseitig

Vodka ist eine klare Spirituose, die durch ihre besondere Reinheit und ihren dezenten Eigengeschmack besticht. Die Geschichte des kultigen Getränks reicht Schätzungen zufolge bis ins 8. Jahrhundert zurück. Im 20. Jahrhundert hat sich Vodka zu einer der weltweit beliebtesten Spirituosen entwickelt. Der Name "Vodka" stammt aus dem Slawischen und bedeutet so viel wie »Wasser«. Die Schreibweise gibt keinen Aufschluss über die Reinheit des Destillats. Vodka wird in der Regel aus einer Mischung aus zucker- oder stärkehaltigem Grundstoff und Wasser hergestellt. Als Rohstoffe kommen zum Beispiel Getreide oder Kartoffeln infrage. Ein guter Vodka ist ein besonders reines Destillat ohne störende Fuselöle, die den Geschmack des fertigen Produkts beeinträchtigen. Hochwertige Vodkas erkennen Sie zunächst an ihrer Reinheit und Milde. Sie gleiten sanft über die Zunge, ohne brennenden Nachgeschmack. Transparenz und Klarheit im Glas sind ebenfalls Merkmale. Ein echter Qualitätsvodka muss nicht teuer sein, jedoch spiegeln sich ausgewählte Zutaten und eine aufwendige Produktion im Preis wider. Ob der beste Vodka ein Belvedere Vodka, Grey Goose Vodka, Absolut Vodka oder Tito's Handmade Vodka ist, hängt letztlich von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Vodka entfaltet sein volles Aroma pur oder auf Eis. Auch in Longdrinks und Cocktails, wie dem »Vodka Mojito«, ist er eine beliebte Zutat.

Das Besondere bei Delias Whiskyshop GmbH

  • Umfangreiches Sortiment: Neben den genannten Spirituosen bietet Delias Whiskyshop GmbH auch eine Auswahl an Rum und Gin.
  • Exklusive Angebote: Abonnieren Sie den Newsletter, um keine exklusiven Angebote wie Gutscheine oder Artikel nur für Abonnenten zu verpassen.
  • Weltweiter Versand: Delias Whiskyshop GmbH versendet weltweit, vorzugsweise mit DHL Go Green.
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  • Kundenservice: Der Kundenservice ist von Montag bis Freitag von 10:00 - 18:00 Uhr und Samstags von 10:00 -16.00 Uhr telefonisch erreichbar.
  • Abholung vor Ort: Eine Abholung im Shop in Kaiserslautern ist ebenfalls möglich.
  • Whisky Tastings: Delias Whiskyshop GmbH bietet Whisky Tastings in Kaiserslautern und Ramstein an.

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