Einschießende, starke Schmerzen und Schmerzattacken im Gesicht sind typische Symptome einer Trigeminusneuralgie. Oft lässt sich die Ursache eindeutig bestimmen. Dieser Artikel beleuchtet die Trigeminusneuralgie, ihre Ursachen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten und untersucht den Zusammenhang mit Bluthochdruck.
Einführung in die Trigeminusneuralgie
Die Trigeminusneuralgie ist eine seltene, chronische Schmerzerkrankung des Trigeminusnervs. Sie ist gekennzeichnet durch wiederkehrende, stechende, blitzartig einschießende, starke Schmerzattacken in einer Gesichtshälfte. Es genügt eine kleine Bewegung, ein Kauen oder Schlucken und eine starke, fast unerträgliche Schmerzattacke fährt ins Gesicht. Diese Schmerzen halten Sekundenbruchteile bis maximal ein bis zwei Minuten an. In schweren Fällen können bis zu 100 Attacken pro Tag auftreten. Auch spontane Schmerzen ohne Auslöser sind möglich, ebenso wie Dauerschmerzen bei vereinzelten Patienten.
Der Trigeminusnerv: Anatomie und Funktion
Der Trigeminusnerv ist der fünfte Hirnnerv und leitet Sinnesempfindungen und Schmerzsignale aus dem Gesicht zum Gehirn. Er ist aber auch an der motorischen Steuerung der Kaumuskulatur beteiligt. Er besteht aus drei Hauptästen, die am sogenannten Ganglion Gasseri am Hirnstamm wurzeln. Sie versorgen jeweils die Regionen um die Augen, den Oberkiefer und den Unterkiefer.
Epidemiologie und Verlauf
Die Krankheit tritt am häufigsten zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf. Aber auch Jüngere können an einer Trigeminusneuralgie erkranken. Frauen leiden mit rund 60 Prozent häufiger an einer Trigeminusneuralgie als Männer mit rund 40 Prozent. Der Verlauf ist oft episodenartig. Das bedeutet, die Schmerzen können für Tage, Wochen und sogar Monate wieder verschwinden.
Ursachen der Trigeminusneuralgie
Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft (IHS) teilt die Trigeminusneuralgie gemäß der internationalen Kopfschmerzklassifikation (ICHD-3) in drei Formen ein:
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Klassische Trigeminusneuralgie
Bei der klassischen Trigeminusneuralgie entsteht der Schmerz dadurch, dass benachbarte Blutgefäße auf den Nerv drücken (neurovaskuläre Kompression) und so die Umhüllung des Nervs (Myelinscheide) schädigen. Ein solch krankhafter Kontakt zwischen Gefäß und Nerv ist wahrscheinlicher, wenn die Wände der Schlagadern (Arterien) verdickt und starr sind. Das ist bei einer Arterienverkalkung (Arteriosklerose) der Fall. Diese erhöht deshalb das Risiko einer Trigeminusneuralgie. Zudem besteht meist nicht nur ein Kontakt zwischen Gefäß und Nerv: Die betreffende Arterie verdrängt bei einer klassischen Trigeminusneuralgie außerdem den Nerv, was diesen zusätzlich reizt und eine Gesichtsnerventzündung sowie Funktionsstörungen hervorruft. Die klassische Trigeminusneuralgie ist durch eine vaskuläre Kompression des N. trigeminus am Abgang aus der Brücke bedingt. Am häufigsten durch die Arteria cerebelli superior, seltener durch die Arteria cerebelli anterior inferior, die Arteria basilaris oder hirnstammnahe Venen.
Sekundäre Trigeminusneuralgie
Eine sekundäre Trigeminusneuralgie liegt vor, wenn sich anhand radiologischer Bildgebung oder durch eine Operation eine andere Erkrankung als eindeutige Ursache für die Schmerzattacken nachweisen lässt. Zu diesen möglichen Ursachen zählen:
- Krankheiten, bei denen die Schutzhüllen der Nervenfasern (Myelinscheiden) im Nervensystem zerstört werden ("Entmarkungskrankheiten"): z. B. Multiple Sklerose (MS)
- Gehirntumoren, vor allem sogenannte Akustikusneurinome: Das sind seltene, gutartige Tumoren des Hör- und Gleichgewichtsnervs. Sie drücken auf den Trigeminusnerv oder ein benachbartes Blutgefäß, sodass beide gegeneinandergedrückt werden. Das kann zusätzlich zur Trigeminusnerventzündung führen und löst die Schmerzen aus.
- Schlaganfall (Apoplex)
- Gefäßmissbildungen (Angiom, Aneurysma) im Bereich des Hirnstammes
Patienten mit einer sekundären Trigeminusneuralgie sind im Durchschnitt jünger als Menschen mit der klassischen Krankheitsform.
Idiopathische Trigeminusneuralgie
Bei der idiopathischen Trigeminusneuralgie, die deutlich seltener auftritt, lässt sich keine andere Erkrankung oder Gewebeveränderung an beteiligten Gefäßen und Nerven als Ursache für die Beschwerden feststellen (idiopathisch = ohne bekannte Ursache). Emotionale bzw. psychische Faktoren wie Stress oder Aufregung reizen die Nerven und gelten ebenfalls als Auslöser für eine Trigeminusneuralgie. Psychische Ursachen sind jedoch oft nicht eindeutig festzumachen.
Diagnose der Trigeminusneuralgie
Gesichtsschmerzen können viele Ursachen haben. Wichtig ist deshalb eine eindeutige Diagnose. Immer wieder werden Patientinnen und Patienten mit einer Trigeminusneuralgie falsch behandelt, oft zahnmedizinisch, obwohl keine Zahnprobleme vorliegen. Das lindert weder die Schmerzen noch beseitigt es die Ursachen einer Trigeminusneuralgie. Eine Trigeminusneuralgie lässt sich aufgrund der typischen, triggerbaren Schmerzen durch klinische Untersuchungen eindeutig diagnostizieren.
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Anamnese und körperliche Untersuchung
Der erste Schritt bei Verdacht auf eine Trigeminusneuralgie ist die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese): Der Arzt befragt den Patienten ausführlich zu seinen Beschwerden. Mögliche Fragen dabei sind:
- Wo genau haben Sie Schmerzen?
- Wie lange dauern die Schmerzen jeweils an?
- Wie empfinden Sie den Schmerz, zum Beispiel als stechend, drückend, stromstoßartig?
- Haben Sie neben den Schmerzen andere Beschwerden wie Gefühlsstörungen an anderen Körperstellen, Sehstörungen, Übelkeit oder Erbrechen?
- Machen Ihnen die Schmerzattacken seelisch sehr zu schaffen?
Im Anschluss führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch. Dabei achtet er zum Beispiel darauf, ob das Empfindungsvermögen (Sensibilität) im Gesichtsbereich normal ist.
Bildgebende Verfahren
Ein zusätzliches MRT dient vor allem dazu, einen Tumor als Ursache auszuschließen. Wichtig ist auch die Abgrenzung von anderen Erkrankungen, wie zum Beispiel einer Trigeminusneuropathie. Bei einer Neuropathie ist der Trigeminusnerv selbst geschädigt. Weitere Untersuchungen klären dann, ob eine auslösende Erkrankung der Trigeminusneuralgie zugrunde liegt oder nicht. Je nach Beschwerdebild führt der Arzt eine oder mehrere der folgenden Untersuchungen durch:
- Magnetresonanztomografie (MRT): Anhand der Magnetresonanz- oder Kernspintomografie überprüft der Arzt, ob eine Erkrankung wie Multiple Sklerose, Hirntumor, Schlaganfall oder Gefäßmissbildung (Aneurysma) die Trigeminusneuralgie auslöst.
- Entnahme und Analyse des Nervenwassers: Mit einer dünnen, feinen Hohlnadel entnimmt der Arzt eine Probe des Nervenwassers (Hirn-Rückenmarksflüssigkeit) aus dem Wirbelkanal (Liquorpunktion). Im Labor untersucht Fachpersonal, ob der Patient unter Multipler Sklerose leidet.
- Computertomografie (CT): Damit begutachten Ärzte vor allem die knöchernen Strukturen des Schädels. Eventuelle krankhafte Veränderungen sind eine mögliche Ursache der Schmerzattacken.
- Angiografie oder Kernspin-Angiografie (MRA): Anhand einer Röntgen-Untersuchung der Blutgefäße (Angiografie) im Schädelbereich lassen sich eventuelle Gefäßmissbildungen erkennen. Bei der Kernspin-Angiografie erfolgt die Röntgen-Darstellung der Gefäße mittels Kernspintomografie. Die Bildgebung der Blutgefäße ist auch vor einer Operation sinnvoll, damit der Neurochirurg sieht, wo genau die Blutgefäße im Operationsgebiet verlaufen.
- Elektrophysiologische Untersuchungen: Dazu gehören zum Beispiel Trigeminus-SEP (Überprüfung der Funktionsfähigkeit sensibler Nervenbahnen, zum Beispiel Berührungs- und Druckempfinden), Überprüfung von beispielsweise Lidschlussreflex und Kaumuskelreflex (Masseterreflex).
- Sonstige Untersuchungen: Gegebenenfalls sind weitere Untersuchungen nötig, zum Beispiel beim Zahnarzt, Kieferorthopäden oder HNO-Arzt.
Therapie der Trigeminusneuralgie
Bei einer Trigeminusneuralgie muss individuell geklärt werden, welche Behandlungsverfahren zum Einsatz kommen. Wichtig zu wissen: Die Erfolgsraten der unterschiedlichen Behandlungsansätze sind in der Regel hoch, es gibt aber bisher keine Standardtherapie für die Trigeminusneuralgie, die bei jedem Betroffenen Wirkung zeigt. Zudem besteht immer die Möglichkeit, dass die Schmerzen nach einer erfolgreichen Behandlung zurückkehren.
Medikamentöse Therapie
Gängige Schmerzmittel blockieren entweder Schmerzrezeptoren oder bestimmte Enzyme und damit Prozesse, die die Schmerzempfindung auslösen. Eine Trigeminusneuralgie wird konservativ mit dem Medikament Carbamazepin behandelt, das eigentlich aus der Therapie gegen Epilepsie kommt. Es verhindert, dass die Nervenzellen schnelle Stromimpulse abfeuern. Allerdings sind Müdigkeit, Schwindel und Übelkeit häufige Nebenwirkungen. Weitere Medikamente können ergänzend oder bei akuten Schmerzattacken zusätzlich eingesetzt werden. An die Diagnose schließt sich meistens eine medikamentöse Therapie an. Eingesetzt werden Antiepileptika (zum Beispiel Carbamazepin, Oxacarbazepin oder Gabapentin). Die Wirkung von Carbamazepin beruht vermutlich auf der Hemmung der Reizweiterleitung. Es hat dämpfende und beruhigende sowie antidepressive und muskelentspannende Wirkungen und ist in der Regel äußerst wirksam. Allerdings besteht bei diesem Medikament ein erhöhtes Risiko, dass Nebenwirkungen wie Schwindel und Müdigkeit auftreten. Häufig kommt es auch zu allergischen Reaktionen, Veränderungen des Blutbildes und der Leberfunktion, Verringerung der Blutsalze und zu Magen-Darm-Problemen. In der Regel wird die Schmerztherapie mit einer niedrigen Dosierung begonnen und so lange erhöht, bis bei der betroffenen Person keine Schmerzen mehr auftreten. Die Nebenwirkungen können reduziert werden, indem das Medikament auf mehrere Dosen über den Tag verteilt eingenommen wird. Die unterschiedlichen Substanzen können eventuell auch kombiniert zum Einsatz kommen. Ist der Patient beziehungsweise die Patientin vier bis sechs Wochen schmerzfrei, wird die Dosis stufenweise reduziert.
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Operative Verfahren
Das einzige Verfahren, das die eigentliche Ursache der klassischen Trigeminusneuralgie beseitigt, ist die minimalinvasive Jannetta-Operation oder mikrovaskuläre Dekompression, kurz MVD. Bei diesem Eingriff wird das Gefäß, das auf den Trigeminusnerven drückt, durch eine Schlinge oder künstliches Material so gelagert und fixiert, dass der Nerv dauerhaft entlastet wird. Anschließend wird die kleine Eröffnung des Schädels, durch die der Eingriff vorgenommen wird, wieder verschlossen. Nur wenige Tage Klinikaufenthalt sind notwendig. Rund 98 Prozent der Patienten sind anschließend schmerzfrei oder verspüren eine deutliche Schmerzlinderung. Bei etwas weniger als zehn Prozent der Patientinnen und Patienten kommt es im Laufe der Zeit zu einem Rückfall mit neuerlichen Schmerzen. Das wiederum hängt oft mit dem Zeitpunkt des Eingriffs zusammen. Ist die minimalinvasive Jannetta-Operation zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, gibt es eine Reihe weiterer Therapieoptionen. Sie alle zielen auf unterschiedliche Weise darauf ab, bestimmte Bereiche der Nervenwurzel zu veröden und damit Schmerzen zu verhindern.
Mikrovaskuläre Dekompression (MVD)
Wenn eine medikamentöse Therapie keinen Erfolg bringt, kann eine Operation am Gehirn erforderlich sein, um den Kontakt zwischen Gefäß und Trigeminusnerv zu unterbrechen. Dazu wird der Schädel geöffnet und ein Kunststoffstück, zum Beispiel Teflonflies, als Puffer eingelegt. Acht von zehn Patienten und Patientinnen sind nach dem Verfahren schmerzfrei, weitere zwei haben danach geringere Beschwerden als vorher. Nach zehn Jahren ist die Erfolgsquote nicht mehr ganz so hoch: Sieben von zehn Behandelten sind jedoch weiterhin schmerzfrei. Bis zu 30 Prozent leiden nach dem Eingriff unter verminderter Empfindlichkeit im Gesichtsbereich des Versorgungsgebietes des Trigeminusnervs. Studien zeigen ein Wiederauftreten der Schmerzattacken bei 10 bis 30 Prozent der Patienten und Patientinnen. Selten kann es zu einem Hörverlust kommen. Diese Methode eignet sich für Menschen, die kein erhöhtes Operationsrisiko haben, denn die Operation erfolgt unter Vollnarkose. Der Vorteil des Verfahrens: Der Trigeminusnerv wird dabei geschont und seine Funktionsfähigkeit bleibt erhalten. Bei Misserfolg ist ein Zweiteingriff möglich.
Perkutane Operationsverfahren
Beim sogenannten perkutanen Operationsverfahren wird der Nervus Trigeminus im Bereich des Ganglion Gasseri (sensibler Nervenknoten im Bereich der Schädelgrube) entweder thermisch, chemisch oder mechanisch geschädigt. Der Zugangsweg erfolgt durch die Haut seitlich des Mundwinkels durch eine Schädelöffnung unter Durchleuchtung. Bei den thermischen und chemischen Varianten wird in 90 Prozent der Fälle Schmerzfreiheit erzielt. Auch nach zehn Jahren sind acht von zehn Patienten und Patientinnen schmerzfrei, bei der mechanischen Variante sind es sechs bis sieben von zehn Patienten und Patientinnen. Nebenwirkungen können eine verminderte Empfindlichkeit im Gesicht und unangenehme bis schmerzhafte Missempfindungen sein. Diese Methode eignet sich auch für ältere Menschen oder solche, die bei einer Operation erhöhte Risiken durch eine Vorerkrankung haben. Die betroffene Person wird nur örtlich betäubt oder in eine Kurznarkose gelegt, eine Vollnarkose ist nicht notwendig.
Radiochirurgische Behandlung
Bei diesem Verfahren, auch Gamma-Knife-Behandlung genannt, wird der Trigeminusnerv am Abgang mit einer hohen Strahlendosis einmalig bestrahlt. Das soll zu einer Teilschädigung des Nervs führen. Anders als bei der Dekompression kommt es erst nach Tagen bis Wochen zu einer Besserung der Symptomatik. Ist anfangs die Neuralgie bei 70 bis 90 Prozent der Patientinnen und Patienten gebessert, so ist das nach fünf Jahren nur noch etwa bei der Hälfte der Patientinnen und Patienten der Fall. Eine weitere Bestrahlung mit einer niedrigeren Strahlendosis ist ebenfalls möglich, auch wenn dies nur bei der Hälfte der Patientinnen und Patienten erfolgreich ist. Auch ist mit einer Zunahme der sensiblen Ausfälle als Nebenwirkung zu rechnen. Das heißt, dass die Schmerzen bei sehr leichten Reizen vermehrt auftreten können. Bei 10 von 100 Patientinnen und Patienten kommt es nach der Behandlung zu unangenehmen bis schmerzhaften Fehlempfindungen.
Alternative Therapien
Auch für Akupunktur zur Behandlung einer Trigeminusneuralgie gibt es eine Reihe Studien, die auf positive Effekte hinweisen. Grundsätzliche Belege fehlen bisher aber noch.
Trigeminusneuralgie und Bluthochdruck: Ein möglicher Zusammenhang
Obwohl die Trigeminusneuralgie primär eine Erkrankung des Trigeminusnervs ist, gibt es Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang mit Bluthochdruck.
Bluthochdruck als Risikofaktor für Arteriosklerose
Wie bereits erwähnt, kann eine Arteriosklerose das Risiko einer klassischen Trigeminusneuralgie erhöhen. Bluthochdruck ist ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung einer Arteriosklerose. Ein langjähriger und/oder schlecht eingestellter Bluthochdruck schädigt das Gehirn ‒ auch funktionell ‒ über verschiedene Mechanismen wie Minderdurchblutung und Entzündungsprozesse.
White Matter Hyperintensities (WMH)
Weiße Flecken im Gehirn, sogenannte White Matter Hyperintensities (WMH), sind häufig auf Magnetresonanztomografie-Aufnahmen älterer Menschen zu sehen. Sie können Teil des normalen Alterungsprozesses sein, aber auch einen relevanten Krankheitswert besitzen, zum Beispiel im Zuge von Demenzerkrankungen. WMH werden als Indikator für Kleingefäßerkrankungen angesehen, also Schädigungen der feinsten Blutgefäße im Hirn. Studienergebnisse zeigen, dass WMH bei Bluthochdruck auftreten und besonders stark ausgeprägt sind, wenn der Bluthochdruck zwar medikamentös behandelt wird, aber trotzdem nicht gut eingestellt ist. Die Studie untermauert vor allem die Bedeutung eines gut eingestellten Blutdrucks. WMH sind offensichtlich späte Folgen von Bluthochdruck.
CMD und Bluthochdruck
Craniomandibuläre Störungen (CMD) können die Blutzirkulation und die Nervenfunktion stark beeinträchtigen und die Lebensqualität der Patienten beeinträchtigen. CMD betrifft hauptsächlich das temporomandibuläre Gelenk (Kiefergelenk) und die zugehörigen Muskeln, aber sein Einfluss erstreckt sich auf das Gefäßsystem in diesen Bereichen. Kompression und Reizung: Wenn das Kiefergelenk nicht richtig funktioniert, können die Entzündung und der mechanische Stress diese Blutgefäße komprimieren und den Blutfluss in den Bereich eventuell verringern. Muskelspannung: Die an CMD beteiligten Muskeln, insbesondere die Kaumuskeln, können übermäßig straff und verkrampft werden, was den Blutfluss weiter einschränkt. Stressreaktion: Chronischer Schmerz, wie er bei CMD erlebt wird, kann eine Stressreaktion im Körper auslösen und zu erhöhten Levels von Stresshormonen wie Cortisol führen.
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