Universitätsklinikum Freiburg: Neurologische Ambulanz – Umfassende Versorgung und Spezialgebiete

Das Universitätsklinikum Freiburg bietet eine umfassende neurologische Versorgung auf höchstem Niveau. Die neurologische Ambulanz ist ein wichtiger Bestandteil dieser Versorgung und bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen für Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Die Klinik deckt die gesamte neurologische Diagnostik und Therapie ab.

Schwerpunkte und Spezialisierungen

Die neurologische Ambulanz des Universitätsklinikums Freiburg hat sich auf verschiedene Schwerpunkte spezialisiert, um eine optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Dazu gehören unter anderem:

  • Akut- und Notfallbehandlung: Die Ambulanz verfügt über einen überregionalen Einzugsbereich und ist auf die Akut- und Notfallbehandlung neurologischer Erkrankungen spezialisiert.
  • Schlaganfallzentrum: Als zertifiziertes überregionales Schlaganfallzentrum und interdisziplinäres neurovaskuläres Zentrum bietet die Klinik das gesamte Spektrum der Diagnose und Therapie von Schlaganfallerkrankungen an.
  • Bewegungsstörungen: Als Referenzzentrum für die Parkinson-Erkrankung und andere Bewegungsstörungen, Multiple Sklerose, Borreliose oder Hirnhautentzündung betreut diese stationär und ambulant eine große Zahl von Patienten mit differenzierter Diagnostik und modernsten Therapiemethoden.
  • Neurogeriatrie und Memory-Ambulanz: In Kooperation mit der Psychiatrischen Universitätsklinik bietet das Zentrum für Geriatrie und Gerontologie Freiburg (ZGGF) eine "Neurogeriatrie und Memory-Ambulanz" für Patienten mit Gedächtnisstörungen, Demenzerkrankungen, geistigen Leistungsstörungen sowie neurologischen Erkrankungen des Alters (z. B. Parkinson, Normaldruckhydrozephalus, Durchblutungsstörungen des Gehirns oder Schlaganfällen) an. Diese Ambulanz wurde am 28. [Monat nicht angegeben] in einem Eröffnungssymposium vorgestellt. Ansprechpartner sind Privatdozent Dr. Klaus Schmidtke und Privatdozent Dr. Dr. [Name nicht angegeben].
  • Myasthenie-Ambulanz: Die Myasthenie-Ambulanz ist Teil eines von der Deutschen Myasthenie Gesellschaft e.V. (DMG) zertifizierten interdisziplinären Myasthenie-Zentrums. Hier werden Patienten mit Myasthenia gravis und anderen myasthenen Syndromen (z.B. Lambert-Eaton-Myasthenie-Syndrom, LEMS) betreut und beraten. Die Empfehlungen orientieren sich an den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). PD Dr. med. [Name nicht angegeben] und PD Dr. med. [Name nicht angegeben] sind hier Ansprechpartner.

Diagnostik und Therapie

Die neurologische Ambulanz bietet ein breites Spektrum an diagnostischen Verfahren an, darunter:

  • Serologische Untersuchungen (anti-Acetylcholinrezeptor, -MusK-, -LRP4- und -Titin-Antikörper)
  • Elektrophysiologische Untersuchungen (repetitive Nervenstimulation)
  • EEG (Elektroenzephalographie)
  • MRT (Magnetresonanztomographie), einschließlich spezialisierter Techniken wie funktionelle MRT
  • PET (Positronenemissionstomographie)
  • Neuropsychologische Untersuchungen

Die Therapieplanung erfolgt individuell und umfasst medikamentöse Ansätze, resektive und funktionelle Epilepsiechirurgie (Vagusnervstimulation) sowie Sozial- und Berufsberatung. Patient:innen, die für einen epilepsiechirurgischen Eingriff in Frage kommen, werden in einem Netzwerk der baden-württembergischen Epilepsiezentren diskutiert. Der Eingriff wird ggf. im Epilepsiezentrum Freiburg durchgeführt.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Forschung

Ein besonderer Fokus liegt auf der engen interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen im Neurozentrum und in der Uniklinik Freiburg. Dies ermöglicht eine umfassende und koordinierte Behandlung komplexer neurologischer Erkrankungen. Die Klinik engagiert sich zudem in der Weiterentwicklung der Präzisionsmedizin und neurologischen Immuntherapie. Mit innovativen Ansätzen wie der Anwendung fortschrittlicher Biomarker und digitaler Technologien werden Maßstäbe in der modernen Neurologie gesetzt, um eine bestmögliche Therapie für jeden einzelnen Patienten zu erreichen.

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Kritik und Verbesserungspotenzial

Trotz der hohen Qualität der medizinischen Versorgung gibt es auch Kritikpunkte, die in den Erfahrungsberichten von Patienten geäußert werden. Dazu gehören:

  • Wartezeiten: Einige Patienten berichten von langen Wartezeiten in der Ambulanz.
  • Kommunikation: Einige Patienten bemängeln die Kommunikation mit den Ärzten, die als kurz angebunden oder unfreundlich wahrgenommen wird. Es wird kritisiert, dass Patientengespräche im Flur geführt werden, so dass andere mithören können.
  • Fehlende Aufklärung: Einige Patienten fühlen sich nicht ausreichend über ihre Erkrankung und die Behandlung aufgeklärt.
  • Vorurteile: Ein Patient berichtet von einer negativen Erfahrung, bei der ein Arzt vorschnell eine psychosomatische Ursache für die Beschwerden annahm, was zu einer verzögerten Behandlung führte.
  • Mangelnde Freundlichkeit: Einige Patienten empfinden die Umgangsweise des Personals als unfreundlich.

Es ist wichtig anzumerken, dass es sich hierbei um einzelne Erfahrungen handelt und das Universitätsklinikum Freiburg sich kontinuierlich bemüht, die Qualität der Versorgung zu verbessern.

Positive Erfahrungen

Neben den Kritikpunkten gibt es auch zahlreiche positive Rückmeldungen von Patienten, die sich in der neurologischen Ambulanz gut aufgehoben und versorgt fühlen. Besonders hervorgehoben werden:

  • Kompetenz und Freundlichkeit des Pflegepersonals: Viele Patienten loben das Pflegepersonal für seine Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Empathie.
  • Gründliche Untersuchungen: Einige Patienten berichten von gründlichen Untersuchungen und einer ausführlichen Besprechung der Diagnose mit den Ärzten.
  • Erfolgreiche Behandlungen: Einige Patienten berichten von erfolgreichen Behandlungen und einer deutlichen Verbesserung ihres Gesundheitszustands.
  • Lebensrettende Notfallversorgung: Mehrere Patienten berichten, dass ihnen oder ihren Angehörigen in der Notaufnahme das Leben gerettet wurde.

Kinder- und Jugendpsychotherapie

Die Ambulanz bietet auch spezielle Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (bis zum 21. Lebensjahr) mit psychischen Problemen an. Das Team besteht aus approbierten Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen und psychologischen PsychotherapeutInnen mit Zusatzqualifikation Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Studierende im letzten Studienabschnitt unterstützen die TherapeutInnen bei diagnostischen Interviews, Tests und der Durchführung einzelner Therapiebausteine. Die Qualitätssicherung erfolgt durch kontinuierliche Aufsicht und Evaluation.

Das Angebot umfasst die Behandlung von:

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  • Ängsten, Ärger und Reizbarkeit
  • Emotionalen Problemen wie Depression
  • Traumatischen Erlebnissen und Bullying/Mobbing
  • Essstörungen
  • Chronischen Schmerzen
  • Zwängen und Tics
  • Aufmerksamkeits- und Verhaltensstörungen

Interessenten können ein digitales Kontaktformular auf der Webseite der Ambulanz ausfüllen.

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