Die Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Greifswald (UMG) bietet ein umfassendes Spektrum an Leistungen zur Behandlung neurologischer Erkrankungen. Als Teil eines Krankenhauses der Maximalversorgung verbindet die Klinik Krankenversorgung mit universitärer Forschung und Lehre. Dies ermöglicht es, medizinisches Wissen auf dem neuesten Stand zu halten und Behandlungen kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Umfassende Patientenversorgung
In den diagnostischen Abteilungen, Ambulanzen, Stationen sowie der Schlaganfall-Überwachungseinheit (Stroke Unit) erhalten Patienten eine umfassende und individuelle Diagnostik und Therapie. Das Behandlungsspektrum umfasst das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen.
Forschungsschwerpunkte
Die Forschung an der Klinik konzentriert sich insbesondere auf folgende Bereiche:
- Schlaganfall
- Epilepsie
- Demenz
- Multiple Sklerose
Akademische Ausbildung und Weiterbildung
Die Klinik engagiert sich in der akademischen Ausbildung und der klinischen Weiterbildung und trägt damit maßgeblich zur ärztlichen Versorgung der Region bei.
Mitarbeiterverzeichnis (Auswahl)
Die Klinik für Neurologie verfügt über ein Team von erfahrenen Ärzten und wissenschaftlichen Mitarbeitern. Hier eine Auswahl:
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- Prof. Dr. (Klinikdirektor)
- Oberärzte:
- Dr. med. Bernadette Gaida
- Priv.-Doz. Dr. med. Matthias Grothe
- Prof. Dr. Felix von Podewils, MHBA
- Priv.-Doz. Dr. med. Bettina von Sarnowski
- Priv.-Doz. Dr. med.
- Fachärzte:
- Aiham Alkhayer
- Malgorzata Kotlarz-Böttcher
- PD Dr. med. Tobias Böttcher
- Dr. med. Konrad Gag
- Dr. Rufina Luise Keller
- Dr. med. Sebastian Strauß
- Dr. med. Johanna Ruhnau
- Dr. med. Sara Mai Viebahn
- Dr. med. Cordula Weil
- Dr. med. Susanne Wicht
- Dr. med. Carl Witt
- Dr. med.
- Assistenzärzte:
- Hossam Abdelmageed
- Pooja Pillai Anitha
- Nadine Bechthold
- Jad Hallal
- Dr. med. Thorsten Herr
- Dr. med. Christine Klötzer
- Guglielmo Lucchese
- Iryna Mahulka
- Dr. med. Liesbeth Maria Orlob
- Dr. med. Stella Petermann
- Goran Radenkovic
- Dr. med.
- Wissenschaftliche Mitarbeiter:
- Nursena Armagan, M.Sc., B.A. (Psych)
- Dipl. Psych. Luise Bartsch
- Dipl. Psych. Catharina Fiensch
- Lydia Grothe, M. Sc.
- Sahrah Hadjeri, M. Sc.
- Lea Köslich, M. Sc.
- Josefin Meyer, M. Sc.
- Dr. phil. Dipl.-Psych. Viola von Podewils
- Sophie Stumpf, M. Sc.
- Dr. rer. nat. Juliane Schulze
- Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Dr. rer. med. habil.
Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)
Die Universitätsmedizin Greifswald legt großen Wert auf die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS). AMTS umfasst alle Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses mit dem Ziel, Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für Patienten bei der Arzneimitteltherapie zu verringern.
Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der AMTS
Die Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der Arzneimitteltherapiesicherheit werden mit Fokus auf den typischen Ablauf des Medikationsprozesses bei der stationären Patientenversorgung dargestellt. Eine Besonderheit des Medikationsprozesses im stationären Umfeld stellt das Überleitungsmanagement bei Aufnahme und Entlassung dar.
Die im Folgenden gelisteten Instrumente und Maßnahmen adressieren Strukturelemente, z.B. besondere EDV-Ausstattung und Arbeitsmaterialien, sowie Prozessaspekte, wie Arbeitsbeschreibungen für besonders risikobehaftete Prozessschritte bzw. Konzepte zur Sicherung typischer Risikosituationen. Zusätzlich können bewährte Maßnahmen zur Vermeidung von bzw. zum Lernen aus Medikationsfehlern angegeben werden. Das Krankenhaus stellt hier dar, mit welchen Aspekten es sich bereits auseinandergesetzt bzw. welche Maßnahmen es konkret umgesetzt hat.
Die folgenden Aspekte können, gegebenenfalls unter Verwendung von Freitextfeldern, dargestellt werden:
- Aufnahme ins Krankenhaus, inklusive Anamnese: Dargestellt werden können Instrumente und Maßnahmen zur Ermittlung der bisherigen Medikation (Arzneimittelanamnese), der anschließenden klinischen Bewertung und der Umstellung auf die im Krankenhaus verfügbare Medikation (Hausliste), sowie zur Dokumentation, sowohl der ursprünglichen Medikation der Patientin oder des Patienten als auch der für die Krankenhausbehandlung angepassten Medikation.
- Medikationsprozess im Krankenhaus: Im vorliegenden Rahmen wird beispielhaft von folgenden Teilprozessen ausgegangen: Arzneimittelanamnese - Verordnung - Patienteninformation - Arzneimittelabgabe - Arzneimittelanwendung - Dokumentation - Therapieüberwachung - Ergebnisbewertung. Dargestellt werden können hierzu Instrumente und Maßnahmen zur sicheren Arzneimittelverordnung, z. B. bezüglich Leserlichkeit, Eindeutigkeit und Vollständigkeit der Dokumentation, aber auch bezüglich Anwendungsgebiet, Wirksamkeit, Nutzen-Risiko-Verhältnis, Verträglichkeit (inklusive potentieller Kontraindikationen, Wechselwirkungen u. Ä.) und Ressourcenabwägungen. Außerdem können Angaben zur Unterstützung einer zuverlässigen Arzneimittelbestellung, -abgabe und -anwendung bzw. -verabreichung gemacht werden.
- Entlassung: Dargestellt werden können insbesondere die Maßnahmen der Krankenhäuser, die sicherstellen, dass eine strukturierte und sichere Weitergabe von Informationen zur Arzneimitteltherapie an weiterbehandelnde Ärztinnen und Ärzte sowie die angemessene Ausstattung der Patientinnen und Patienten mit Arzneimittelinformationen, Medikationsplan und Medikamenten bzw.
Universitätsapotheke
Die Universitätsapotheke spielt eine wichtige Rolle bei der AMTS. Im Jahr 2023 waren dort 13 Apotheker und Apothekerinnen mit 12,5 VK beschäftigt. Hinzu kommen drei Pharmazeuten im Praktikum mit 3,0 VK. Zudem waren zehn Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) mit einer VK-Anzahl von 9,5 an der Apotheke beschäftigt.
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Prävention von Gewalt und Missbrauch
Gemäß § 4 Absatz 2 der Qualitätsmanagement-Richtlinie haben Einrichtungen die Prävention von und Intervention bei Gewalt und Missbrauch als Teil des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements vorzusehen. Ziel ist es, Missbrauch und Gewalt insbesondere gegenüber vulnerablen Patientengruppen, wie beispielsweise Kindern und Jugendlichen oder hilfsbedürftigen Personen, vorzubeugen, zu erkennen, adäquat darauf zu reagieren und auch innerhalb der Einrichtung zu verhindern. Das jeweilige Vorgehen wird an Einrichtungsgröße, Leistungsspektrum und den Patientinnen und Patienten ausgerichtet, um so passgenaue Lösungen zur Sensibilisierung der Teams sowie weitere geeignete vorbeugende und intervenierende Maßnahmen festzulegen. Dies können u. a. sein:
- Hinweis zur MaßnahmeBei Verdachtsfällen erfolgt die Betreuung der Patienten durch ein interdisziplinäres Team bestehend aus Mitarbeitern der Kinderschutzgruppe, der Rechtsmedizin und des psychotherapeutischen Dienstes.
- Gemäß § 4 Absatz 2 in Verbindung mit Teil B Abschnitt I § 1 der Qualitätsmanagement-Richtlinie haben sich Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche versorgen, gezielt mit der Prävention von und Intervention bei (sexueller) Gewalt und Missbrauch bei Kindern und Jugendlichen zu befassen (Risiko- und Gefährdungsanalyse) und - der Größe und Organisationsform der Einrichtung entsprechend - konkrete Schritte und Maßnahmen abzuleiten (Schutzkonzept).
- Vorhandensein adressatengerechter und themenspezifischer Informationsmaterialien für Patientinnen und Patienten zur ATMS z. B.
- Elektronische Unterstützung des Aufnahme- und Anamnese-Prozesses (z. B. Möglichkeit einer elektronischen Verordnung, d. h. strukturierte Eingabe von Wirkstoff (oder Präparatename), Form, Dosis, Dosisfrequenz (z. B.
- Bereitstellung eines oder mehrerer elektronischer Arzneimittelinformationssysteme (z. B.
- Anwendung von gebrauchsfertigen Arzneimitteln bzw.
- Spezielle AMTS-Visiten (z. B.
- Aushändigung von arzneimittelbezogenen Informationen für die Weiterbehandlung und Anschlussversorgung der Patientin oder des Patienten im Rahmen eines (ggf.
Weitere Informationen über die UMG
Die Universitätsmedizin Greifswald bietet eine Vielzahl weiterer Angebote und Initiativen:
- Die UMG hat ein Spendenkonto eingerichtet, um Menschen, die aus der Ukraine fliehen mussten, sowie Einrichtungen in der Ukraine zu unterstützen.
- Die Unimedizin Greifswald bietet den ersten universitären Studiengang „Klinische Pflegewissenschaft“ in Mecklenburg-Vorpommern an.
- Die Unimedizin Greifswald erhält ein neues Forschungsgebäude: das „William B. Kannel Center for Community Medicine“. Dort wird ab 2026 der Zusammenhang zwischen Krankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem demografischen Wandel erforscht.
- Es gibt einen UMGreifswald-Webshop mit verschiedenen Artikeln.
- Die UMG bietet vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten im Pflegebereich.
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