Vimovo 500mg/20mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung enthalten die Wirkstoffkombination Naproxen + Esomeprazol. Diese Kombination dient der Behandlung von Beschwerden bei Gelenkserkrankungen durch Abnutzung (Arthrose), rheumatischer Gelenksentzündung (Arthritis) und Entzündungen der Rückenwirbel (ankylosierende Spondylitis; Morbus Bechterew). Die Kombination schützt Patienten, bei denen das Risiko für eine Entstehung von Geschwüren im Magen oder Darmtrakt besteht. Es ist wichtig, die Wirkung, Dosierung, möglichen Nebenwirkungen und Warnhinweise von Vimovo zu kennen, um eine sichere und effektive Anwendung zu gewährleisten.
Zusammensetzung und Wirkung von Vimovo
Vimovo enthält zwei Wirkstoffe: Naproxen und Esomeprazol. Jeder dieser Wirkstoffe wirkt auf eine andere Weise.
Naproxen: Naproxen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Nichtsteroidale Antirheumatika" (NSAR) genannt werden. Es wirkt, indem es Schmerzen und Entzündungen verringert. Naproxen hemmt Enzyme (Cyclooxygenasen), welche an der Bildung entzündungsvermittelnder Botenstoffe (Prostaglandine) im Körper beteiligt sind. Wegen der schmerzstillenden, fiebersenkenden und entzündungshemmenden Wirkung kommt Naproxen hauptsächlich bei chronisch entzündlichen Erkrankungen der Gelenke und anderen entzündlichen rheumatischen Beschwerden zum Einsatz.
Esomeprazol: Esomeprazol gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Protonenpumpenhemmer" genannt werden. Esomeprazol verringert die Magensäure, die in Ihrem Magen produziert wird. Esomeprazol trägt dazu bei, das Risiko für Geschwüre und Magenprobleme bei Patienten zu reduzieren, die NSAR einnehmen müssen.
Die Kombination aus Naproxen und Esomeprazol ermöglicht es, die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung von Naproxen zu nutzen und gleichzeitig das Risiko von Magengeschwüren und anderen Magen-Darm-Problemen zu minimieren.
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Anwendungsgebiete von Vimovo
Vimovo wird bei Erwachsenen zur Linderung der Beschwerden bei folgenden Erkrankungen angewendet:
- Arthrose
- Rheumatoide Arthritis
- Ankylosierende Spondylitis
Vimovo trägt dazu bei, Symptome einer Entzündung (Schmerzen, Schwellungen, Rötungen und Hitze) zu verringern. Sie erhalten dieses Medikament, wenn eine niedrigere NSAR-Dosis als nicht ausreichend erachtet wird, um Ihre Schmerzen zu lindern, und wenn bei Ihnen das Risiko besteht, dass Sie ein Magengeschwür oder ein Geschwür im ersten Abschnitt (Zwölffingerdarm) Ihres Dünndarms bekommen, wenn Sie NSAR einnehmen.
Dosierung und Anwendung von Vimovo
Die Dosierung beträgt zweimal täglich eine Tablette. Nebenwirkungen können vermindert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten zur Beschwerdenlinderung erforderlichen Zeitraum angewendet wird. Bei Patienten ohne vorhergehende Behandlung mit nicht-steroidalen Antirheumatika sollten niedrigere Tagesdosen des enthaltenen Naproxen oder einem anderen ähnlichen Wirkstoff vom Arzt in Erwägung gezogen werden. Hält der Arzt eine tägliche Naproxen-Dosis von 1000 Milligramm (1 Gramm) für nicht geeignet, sollte er andere Behandlungsmöglichkeiten erwägen. Für einen Behandlungserfolg muss die Therapie unter regelmäßiger Kontrolle des Arztes fortgeführt und bei ausbleibendem Behandlungserfolg abgebrochen werden.
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Schlucken Sie Ihre Tabletten im Ganzen mit Wasser. Sie dürfen die Tabletten weder kauen noch zerbrechen oder zerkleinern. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Tabletten im Ganzen einnehmen, damit sie richtig wirken.
- Nehmen Sie Ihre Tabletten mindestens 30 Minuten vor einer Mahlzeit ein. Durch Nahrung kann die schützende Wirkung auf Ihren Magen und Zwölffingerdarm verringert und/oder verzögert werden.
- Nehmen Sie die Tabletten so lange ein, wie Ihnen von Ihrem Arzt verordnet wurde.
Aufgrund der verzögerten Freisetzung von Naproxen durch die magensaftresistente Beschichtung ist das Medikament nicht zur Behandlung von akuten Schmerzen wie Zahnschmerzen oder Gicht vorgesehen.
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Gegenanzeigen und Warnhinweise
Vimovo darf nicht eingenommen werden, wenn Sie:
- allergisch (überempfindlich) gegen Naproxen sind,
- allergisch gegen Esomeprazol oder andere Protonenpumpenhemmer sind,
- allergisch (überempfindlich) gegen einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- Arzneimittel einnehmen, deren Wirkstoff "Atazanavir" oder "Nelfinavir" heißt (zur Behandlung einer HIV-Infektion).
- Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin), Naproxen oder andere NSAR wie Ibuprofen, Diclofenac oder COX-2-Hemmer (z. B. Celecoxib, Etoricoxib) bei Ihnen Asthma (keuchende Atmung) oder eine allergische Reaktion wie Jucken oder Hautausschlag (Urtikaria) verursacht haben.
- sich in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft befinden.
- schwere Probleme mit Ihrer Leber, Ihren Nieren oder Ihrem Herzen haben.
- ein Geschwür im Magen oder Darm haben.
- irgendwelche Blutungserkrankungen oder schwere unerwartete Blutungen haben.
Nehmen Sie Vimovo nicht ein, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Vimovo einnehmen.
Besondere Vorsicht ist geboten bei:
- Darmentzündung (Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa)
- Problemen mit der Leber oder den Nieren
- Einnahme anderer Arzneimittel, wie z. B. Kortikosteroide zum Einnehmen, Warfarin, Clopidogrel, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin) oder NSAR, einschließlich COX-2-Hemmer
- Hautreaktionen infolge einer Behandlung mit einem mit Vimovo vergleichbaren Arzneimittel, das ebenfalls die Magensäure reduziert
- geplanten Bluttests (Chromogranin A)
- Magengeschwüren oder -blutungen in der Vorgeschichte
- Herzproblemen, Schlaganfall oder Risikofaktoren für diese Erkrankungen
- hohem Blutdruck
- Problemen mit dem Blutkreislauf oder der Blutgerinnung
- Zuckerkrankheit
- hohem Cholesterinspiegel
- Rauchen
- Osteoporose oder Einnahme von Kortikosteroiden
Sprechen Sie ebenfalls mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn Sie Herzprobleme haben, bereits einen Schlaganfall hatten oder wenn Sie glauben, ein Risiko für diese Erkrankungen zu haben. Ein solches Risiko kann vorliegen, wenn:
- Sie einen hohen Blutdruck haben.
- Sie Probleme mit Ihrem Blutkreislauf oder Ihrer Blutgerinnung haben.
- Sie zuckerkrank sind.
- Sie einen hohen Cholesterinspiegel haben.
- Sie Raucher sind.
Die Einnahme eines Protonenpumpenhemmers (welcher ein Bestandteil von Vimovo ist) kann Ihr Risiko für Hüft-, Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen leicht erhöhen, besonders wenn dieser über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr eingenommen wird. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder wenn Sie Kortikosteroide (diese können das Risiko einer Osteoporose erhöhen) einnehmen.
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Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit Vimovo eventuell abbrechen sollten. Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitsschädliche Auswirkungen wie Gelenkschmerzen zu erwähnen.
Bei Patienten, die Esomeprazol einnahmen, traten schwere Hautausschläge auf. Der Ausschlag kann Geschwüre in Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Konjunktivitis (rote und geschwollene Augen) beinhalten. Diese schweren Hautausschläge treten oft nach grippeähnlichen Symptomen, wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf. Der Ausschlag kann große Teile des Körpers betreffen und mit Blasenbildung und Abschälen der Haut einhergehen.
Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt während der Behandlung (auch nach mehreren Wochen) einen Hautausschlag oder eines dieser Hautsymptome entwickeln, beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.
Vimovo ist nicht geeignet, um schnell akute Schmerzen zu lindern, da es einige Stunden dauert, bis der schmerzlindernde Wirkstoff Naproxen von Ihrem Blut aufgenommen wird.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies gilt auch, wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige oder pflanzliche Arzneimittel handelt. Der Grund dafür ist, dass Vimovo die Art, wie diese Arzneimittel wirken, beeinflussen kann. Auch können einige andere Arzneimittel die Wirkung von Vimovo beeinflussen.
Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein oder sagen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie Folgendes einnehmen:
- Ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff “Atazanavir” oder “Nelfinavir” (zur Behandlung einer HIV-Infektion).
Sagen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
- Acetylsalicylsäure (zur Behandlung von Schmerzen oder um Blutgerinnsel zu verhindern). Wenn Sie geringe Dosen von Acetylsalicylsäure einnehmen, können Sie Vimovo weiter noch einnehmen.
- Andere nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) (einschließlich COX-2-Hemmer).
- Bestimmte Arzneimittel wie Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol oder Voriconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen).
- Erlotinib (oder ein anderes Arzneimittel derselben Klasse zur Behandlung von Krebs).
- Cholestyramin (zur Senkung des Cholesterins).
- Clarithromycin (zur Behandlung von Infektionen).
- Chinolon-Antibiotika (zur Behandlung von Infektionen), wie Ciprofloxacin oder Moxifloxacin.
- Diazepam (zur Behandlung von Angstzuständen, zur Entspannung Ihrer Muskeln oder bei Epilepsie).
- Hydantoine, wie Phenytoin (zur Behandlung von Epilepsie).
- Lithium (zur Behandlung mancher Arten von Depression).
- Methotrexat (zur Behandlung von z. B. rheumatoider Arthritis, Psoriasis und Krebs).
- Probenecid (zur Behandlung von Gicht).
- Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) (zur Behandlung von depressiven Erkrankungen [Major Depression] und Angstzuständen).
- Ciclosporin oder Tacrolimus (Arzneimittel zur Reduktion der körpereigenen Immunabwehr).
- Digoxin (zur Behandlung von Störungen des Herzens).
- Sulfonylharnstoffe wie Glimepirid (Arzneimittel zum Einnehmen zur Kontrolle des Blutzuckers bei Diabetes).
- Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck, so genannte Diuretika (wie Furosemid oder Hydrochlorothiazid), ACE-Hemmer (wie Enalapril), Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (wie Losartan) und Betablocker (wie Propranolol).
- Kortikosteroide wie Hydrocortison oder Prednisolon (entzündungshemmende Arzneimittel).
- Blutgerinnungshemmer wie Warfarin, Dicumarol, Heparin oder Clopidogrel.
- Rifampicin (zur Behandlung von Tuberkulose).
- Johanniskraut (hypericum perforatum) (zur Behandlung von leichten Depressionen).
- Cilostazol (zur Behandlung von Beinschmerzen aufgrund von Durchblutungsstörungen).
Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Vimovo einnehmen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Nehmen Sie Vimovo nicht ein, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind schädigen oder Probleme bei der Geburt verursachen könnte. Es kann Nieren-und Herzprobleme bei Ihrem ungeborenes Kind verursachen. Es kann Ihre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu führen, dass der Geburtsvorgang später einsetzt oder länger andauert als erwartet.
Sie sollten Vimovo während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird. Wenn Sie während dieses Zeitraums behandelt werden müssen oder während Sie versuchen schwanger zu werden, sollte die Dosierung so niedrig wie möglich und über einen so kurzen Zeitraum wie möglich erfolgen. Wenn Sie Vimovo ab der 20. Schwangerschaftswoche für mehr als ein paar Tage einnehmen, kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, führen kann (Oligohydramnion) oder es kann zur Verengung eines Blutgefäßes (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie länger als ein paar Tage behandelt werden müssen, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen.
Stillen Sie nicht, wenn Sie Vimovo einnehmen, denn es können kleine Mengen der Wirkstoffe in die Muttermilch gelangen. Wenn Sie planen zu stillen, sollten Sie Vimovo nicht einnehmen.
Vimovo kann es erschweren, schwanger zu werden. Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie planen, schwanger zu werden, oder wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.
Fragen Sie vor der Einnahme jeglicher Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie schwanger sind, schwanger werden könnten oder gerade stillen.
Nebenwirkungen von Vimovo
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Folgende Nebenwirkungen können mit diesem Arzneimittel auftreten.
Beenden Sie die Einnahme und sprechen Sie umgehend mit einem Arzt, wenn eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt - Sie könnten in diesem Fall dringend ärztliche Behandlung benötigen:
- Plötzliche keuchende Atmung, Schwellung der Lippen, Zunge und des Rachens oder am Körper, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden (schwere allergische Reaktion).
- Auch nach mehreren Behandlungswochen kann es zu einem plötzlichen Auftreten eines schweren Hautausschlags oder einer Rötung der Haut mit Blasenbildung oder Hautabschälungen kommen. Es kann auch zu schweren Blasenbildungen und Blutungen der Lippen, der Augen, im Mund, der Nase und der Genitalien kommen. Die Hautausschläge können sich zu schweren großflächigen Hautbeschädigungen (Ablösung der Epidermis und oberflächlichen Schleimhäute) mit lebensbedrohlichen Folgen entwickeln. Diese könnten ein „Erythema multiforme", ein „Stevens-JohnsonSyndrom", eine „toxische epidermale Nekrolyse" oder eine „Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen" darstellen. Diese Symptome sind sehr selten und können bei weniger als 1 von 10.000 der Patienten auftreten.
- Gelbfärbung der Haut oder des Augapfels, dunkel verfärbter Harn und Müdigkeit können Symptome einer Lebererkrankung sein.
- Anzeichen für einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) oder einen Schlaganfall können Schmerzen im Brustkorb sein, die in den Nacken und in die Schultern bis in Ihren linken Arm ausstrahlen, sowie Verwirrung oder Muskelmüdigkeit oder -taubheit, die möglicherweise nur auf einer Körperseite auftreten
- Sie scheiden schwarzen, klebrigen Stuhl aus oder haben blutigen Durchfall.
- Sie erbrechen Blut oder dunkle Partikel, die wie Kaffeesatz aussehen.
Sprechen Sie baldmöglichst mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken:
- Das Arzneimittel kann in seltenen Fällen Auswirkungen auf die weißen Blutzellen haben, wodurch es zu einer Schwächung der Immunabwehr kommt. Wenn Sie eine Infektion mit Symptomen wie Fieber zusammen mit einem stark beeinträchtigten Allgemein-befinden oder Fieber mit Symptomen einer örtlichen Infektion wie Schmerzen im Hals, Rachen oder Mund haben, oder wenn Sie Schwierigkeiten haben, Harn zu lassen, müssen Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt aufsuchen, so dass ein möglicher Mangel an weißen Blutzellen (Agranulozytose) durch einen Bluttest ausgeschlossen werden kann. Es ist wichtig, dass Sie Auskunft über alle Arzneimittel geben, die Sie einnehmen.
Andere mögliche Nebenwirkungen können sein:
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen: Kopfschmerz, Müdigkeitsgefühl, Durstgefühl, Depressive Zustände, Atemlosigkeit, Verstärktes Schwitzen, Juckende Haut und Hautausschläge, Schwindelgefühl (Vertigo), Rote oder purpurne Flecken, Blutergüsse oder Flecken auf Ihrer Haut, Übelkeit oder Erbrechen, Herzklopfen (Palpitationen), Gestörter Schlaf oder Schlafstörungen (Schlaflosigkeit), Hörprobleme oder Klingeln im Ohr, Schwindel, Schläfrigkeit oder Benommenheit, Schwellung Ihrer Hände, Füße oder Gelenke (Ödeme), Entzündung im Mund, Sehstörungen, Durchfall, Bauchschmerzen, Sodbrennen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Aufstoßen, Blähungen (Flatulenz), Magengeschwür oder Geschwür im ersten Teil des Dünndarms (Zwölffingerdarm), Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis), Gutartige Magenpolypen
- Gelegentlich, selten oder sehr selten: kann bis zu 1 von 100 Behandelten oder weniger betreffen: Wunder Mund oder Geschwüre im Mund, Sehstörungen wie verschwommenes Sehen, Bindehautentzündung oder Augenschmerzen, Eigenartige Träume, Schläfrigkeit, Erhöhte Blutzuckerspiegel (Glucose). Symptome können vermehrter Durst und eine erhöhte Harnmenge sein., Erniedrigte Blutzuckerspiegel (Glucose). Symptome können vermehrtes Hunger- oder Schwächegefühl, Schwitzen und ein schneller Herzschlag sein., Koma, Entzündung der Blutgefäße, Magen- oder Darmperforation (Durchbruch), Systemischer Lupus erythematodes (SLE), eine Erkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem den Körper angreift und dadurch Gelenkschmerzen, Hautausschläge und Fieber verursacht., Vergrößerte Lymphdrüsen, Knochenbrüche der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule (wenn dieses Präparat in hohen Dosierungen und über eine längere Zeit eingenommen wird), Fieber, Ohnmacht, Mundtrockenheit, Aggression, Hörverlust, Asthma, Anfall, Krämpfe oder Krampfanfälle, Probleme mit der Monatsperiode, Gewichtsschwankungen, Haarverlust (Alopezie), Nesselsucht, Gelenkschmerzen (Arthralgie), Brustvergrößerung bei Männern, Wunde oder geschwollene Zunge, Zittern oder Muskeltremor, Appetitstörungen oder Geschmacksveränderungen, Muskelmüdigkeit oder -schmerzen (Myalgie), Verzögerte Blutgerinnung, Probleme, schwanger zu werden, Fieber, Rötung oder andere Anzeichen für eine Infektion, Unregelmäßiger, langsamer oder sehr schneller Herz-schlag, Prickelndes Gefühl wie Kribbeln und Ameisenlaufen, Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis oder der Konzentration, Erregtheit, Verwirrung, Ängstlichkeit oder Nervosität, Allgemeines Unwohlsein, Schwäche und Mangel an Energie, Geschwollene oder schmerzende Körperteile aufgrund von Wasseransammlung im Gewebe, Zu hoher oder zu niedriger Blutdruck. Es kann sein, dass Sie sich benommen oder schwindelig fühlen., Hautausschlag oder Blasenbildung, Lichtempfindlichkeit der Haut bei Sonneneinstrahlung, Dinge sehen, fühlen oder hören, die nicht da sind (Halluzinationen), Veränderungen Ihrer im Labor gemessenen Blutwerte, z. B. zur Überprüfung der Leberfunktion. Ihr Arzt kann Ihnen mehr erklären., Eine Hefepilzinfektion, die den Verdauungstrakt betreffen kann, Blut in Ihrem Harn oder andere Nierenprobleme. Es kann sein, dass Sie Rückenschmerzen bekommen., Atemschwierigkeiten, die sich möglicherweise langsam verschlechtern. Diese können Anzeichen einer Lungenentzündung oder einer sich entwickelnden Lungenstauung sein., Niedriger Salzgehalt (Natrium) im Blut. Dies kann Schwächegefühl, Erbrechen und Krämpfe hervorrufen., Symptome einer Hirnhautentzündung (Meningitis) wie Fieber, Übelkeit oder Erbrechen, steifer Nacken, Kopfschmerzen, Empfindlichkeit gegenüber hellem Licht und Verwirrung, Probleme mit Ihrer Bauchspeicheldrüse. Anzeichen dafür können starke Bauchschmerzen sein, die in den Rücken ausstrahlen., Heller Stuhl, der ein Anzeichen eines schweren Leberproblems (Hepatitis) sein kann. Schwere Leberstörungen können zu Leberversagen und einer Hirn-schädigung durch schädliche Stoffwechselprodukte führen., Kolitis oder Verschlechterung einer entzündlichen Darmerkrankung, wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Anzeichen dafür sind unter anderem Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust., Blutprobleme wie verringerte Anzahl der roten Blutzellen (Anämie), der weißen Blutkörperchen oder Blutplättchen. Dies kann zu Schwächegefühl, Blutergüssen, Fieber, Schüttelfrost und einem wunden Rachen führen oder Infektionen wahrscheinlicher machen. Erhöhte Anzahl bestimmter weißer Blutzellen (Eosinophilie), Mangel an allen Arten von Blutzellen (Panzytopenie), Probleme mit der Art, wie Ihr Herz das Blut durch den Körper pumpt, oder Schädigung Ihrer Blutgefäße. Anzeichen dafür können Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Ohnmachtsgefühl, Brustschmerzen oder allgemeine Schmerzen sein.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Wenn Sie das Arzneimittel mehr als drei Monate verwenden, ist es möglich, dass der Magnesiumgehalt in Ihrem Blut sinkt. Niedrige Magnesiumwerte können sich als Erschöpfung, unfreiwillige Muskelkontraktionen, Verwirrtheit, Krämpfe, Schwindelgefühl und erhöhte Herzfrequenz äußern. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie umgehend Ihren Arzt. Niedrige Magnesiumwerte können außerdem zu einer Absenkung der Kalium- und Kalziumwerte im Blut führen. Ihr Arzt wird möglicherweise regelmäßige Blutuntersuchungen zur Kontrolle Ihrer Magnesiumwerte durchführen., Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken.
- Möglich enthaltene Hilfsstoffe können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.
Lassen Sie sich durch diese Auflistung von Nebenwirkungen nicht beunruhigen. Möglicherweise bekommen Sie keine von ihnen.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Während der Einnahme von Vimovo können bei Ihnen Schwindel und Sehstörungen auftreten. Wenn dies der Fall ist, nehmen Sie nicht aktiv am Straßenverkehr teil und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen.
Sonstige wichtige Informationen
- Das Medikament enthält als Konservierungsstoffe sogenannte Parabene, die bei Empfindlichen allergische Reaktionen auslösen können.
- Das Medikament ist in der Originalverpackung aufzubewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
- Das Medikament darf nicht wärmer als 30 Grad aufbewahrt werden.
- Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Verengung der Atemwege (Asthma). kommen.
- Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.
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