Die Sanum-Therapie ist ein alternatives Behandlungskonzept, das auf den Erkenntnissen des Biologen Prof. Dr. Günther Enderlein basiert. Er entdeckte um 1900, dass im Körper bestimmte Mikroben, sogenannte Endobionten, vorkommen und in Symbiose miteinander leben. Diese Mikroben können sowohl apathogene (nicht krankheitserregende) als auch pathogene (krankheitserregende) Formen annehmen. Das Ziel der Sanum-Therapie ist es, das Gleichgewicht dieser Mikroorganismen wiederherzustellen und das Milieu im Körper so zu regulieren, dass Krankheiten geheilt oder gelindert werden können.
Grundlagen der Sanum-Therapie
Die Sanum-Therapie basiert auf der Isotherapie, einem Prinzip, das vom internationalen Pharmaunternehmen Sanum Kehlbeck entwickelt wurde. Die Therapie umfasst verschiedene Elemente, die darauf abzielen, die Gesundheit des Menschen zu erhalten oder wiederherzustellen.
Die Elemente der Sanum-Therapie
System-Regulation: Der menschliche Organismus steht in ständigem Austausch mit seiner Umwelt und ist verschiedenen Reizen ausgesetzt. Die System-Regulation unterstützt den Körper dabei, auf diese Reize zu reagieren und das Gleichgewicht zu halten. Hierzu werden Arzneimittel aus spezifischen Bestandteilen von Pilzen (Myco-Präparate) und physiologischen Carbonsäuren (Carbonsäuren-Präparate) eingesetzt.
Basen-Regulation: Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist für viele Stoffwechselreaktionen im Körper unerlässlich. Die Basen-Regulation unterstützt den Körper bei der Ausleitung und Neutralisation von Säuren, die im Stoffwechsel entstehen oder durch die Ernährung aufgenommen werden. Hierfür werden Basen-Präparate eingesetzt, die aus basischen Inhaltsstoffen und Mineralien bestehen.
Immun-Regulation: Das Immunsystem schützt den Körper vor Krankheitserregern. Die Immun-Regulation stärkt und unterstützt das Immunsystem, indem sie es mit stimulierenden Reizen durch Mikroorganismen versorgt. Hierfür werden Bacto-Präparate aus spezifischen Bakterienbestandteilen und Sanukehl-Präparate aus Zellwandbestandteilen von Bakterien oder Pilzen eingesetzt.
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Die Sanum-Diät
Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle für Wohlbefinden und Gesundheit. Die Sanum-Diät ist eine Leitlinie für eine ausgewogene Ernährung, die den Säure-Basen-Haushalt reguliert und den Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Sie kann als wichtiger Baustein in der Sanum-Therapie genutzt werden.
Anwendungsbereiche der Sanum-Therapie
Die Sanum-Therapie kann bei einer Vielzahl von akuten und chronischen Erkrankungen eingesetzt werden. Dazu gehören unter anderem:
Infektionskrankheiten: Die Sanum-Therapie kann bei bakteriellen Infektionen wie Tonsillitis, Bronchitis, Pharyngitis und Harnwegsinfekten eingesetzt werden. Das bewährte Mittel Notakehl D5 in Tropfenform enthält als Wirkstoff Penicillium chrysogenum und kann gegen eine Vielzahl bakterieller Krankheiten helfen.
Pilzerkrankungen: Bei Erkrankungen durch Pilze wie Candida albicans kann die Sanum-Therapie Abhilfe schaffen.
Chronisch-rezidivierende Krankheiten: Die Sanukehl-Reihe umfasst eine Auswahl immunsystemstärkender Medikamente, die Resttoxine verschiedener Erreger enthalten und gegen chronisch-rezidivierende Krankheiten helfen können.
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Blasenentzündung: Bei akuten und chronischen Blasenentzündungen können Myco-Präparate und Bacto-Präparate eingesetzt werden, um die Entzündung zu behandeln und das Immunsystem zu stärken.
Osteoporose: Durch die Neutralisation der Säuren im Körper kann langfristig die Osteoporose behandelt werden.
Stress: Stress kann zu einer Übersäuerung des Körpers führen. Die Präparate der Basen-Regulation können helfen, die Säure-Basen-Balance wiederherzustellen.
Augenerkrankungen: Die Sanum Mucokehl Augentropfen D5 können die Symptome einer Konjunktivitis oder eines trockenen Auges bei Sicca-Syndrom lindern.
Sanum-Therapie bei Migräne
Auch bei Migräne kann die Sanum-Therapie eine unterstützende Rolle spielen. Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die sich durch wiederkehrende, starke Kopfschmerzen äußert, oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit. Die Ursachen von Migräne sind vielfältig und noch nicht vollständig geklärt.
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Die Sanum-Therapie kann bei Migräne verschiedene Ansätze verfolgen:
Regulation des Säure-Basen-Haushaltes: Eine Übersäuerung des Körpers kann Migräneanfälle begünstigen. Durch die Einnahme von Basen-Präparaten kann der Säure-Basen-Haushalt reguliert und das Milieu im Körper verbessert werden.
Stärkung des Immunsystems: Ein geschwächtes Immunsystem kann die Entstehung von Entzündungen im Körper fördern, die wiederum Migräneanfälle auslösen können. Durch die Einnahme von Bacto-Präparaten und Sanukehl-Präparaten kann das Immunsystem gestärkt und die Entzündungsbereitschaft reduziert werden.
Regulation der Darmflora: Eine gestörte Darmflora (Dysbiose) kann Entzündungen im Körper fördern und das Immunsystem schwächen. Durch die Einnahme von Probiotika und Präbiotika kann die Darmflora reguliert und das Immunsystem gestärkt werden.
Ausleitung von Toxinen: Schadstoffe und Toxine im Körper können Migräneanfälle begünstigen. Durch die Einnahme von Sanukehl-Präparaten kann der Körper bei der Ausleitung von Toxinen unterstützt werden.
Weitere Therapieansätze bei Migräne
Neben der Sanum-Therapie gibt es noch weitere Therapieansätze, die bei Migräne eingesetzt werden können:
TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation): TENS ist eine sanfte, nicht medikamentöse Schmerztherapie, die eine Alternative zu Schmerzmitteln darstellt. Sie verhindert oder reduziert durch kurze elektrische Impulse die Weiterleitung eines Schmerzimpulses zum Gehirn.
Manuelle Therapie: Die manuelle Therapie ist eine spezielle Form der Physiotherapie, die sich mit der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates befasst. Sie kann bei Migräne helfen, Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich zu lösen und die Beweglichkeit zu verbessern.
Kosten der Sanum-Therapie
Die Kosten für eine Behandlung setzen sich aus dem Honorar des Heilpraktikers zusammen. Private Zusatz- oder Vollversicherungen übernehmen im Rahmen des gewählten Tarifes vollständig oder anteilig die Kosten für Heilpraktikerbehandlungen. Gesetzliche Kassen übernehmen Heilpraktikerkosten in der Regel nicht, einige wenige bezuschussen Heilpraktikerleistungen in geringem Rahmen. Für gesetzlich Versicherte besteht aber eventuell die Möglichkeit, eine Zusatzversicherung für Heilpraktiker abzuschließen.
Wichtiger Hinweis
Heilpraktiker setzen eine Behandlung anders an als die klassische Schulmedizin. Eine ausführliche Anamnese ist die Grundlage dafür zu entscheiden, welche Diagnosemöglichkeiten und welche Therapien individuell für den Patienten in Frage kommen.
Ginkgo Bakehl D4
Bei der Einnahme von GINKGOBAKEHL® D4 können Magen-Darm-Beschwerden, Fieber, Kopfschmerzen, Überempfindlichkeitsreaktionen oder allergische Hautreaktionen (Rötung, Schwellung, Juckreiz) beobachtet werden. Darüber hinaus wurde bei Langzeitanwendung sehr selten über Blutungen berichtet, deren ursächlicher Zusammenhang mit der Einnahme von Ginkgo-Zubereitungen nicht gesichert ist. Enthält 52 Vol.-% Alkohol (Ethanol). Bei Beachtung der Dosierungsanleitung werden bei jeder Einnahme (entsprechend 5 Tropfen) bis zu 0,05 g Alkohol zugeführt. Ein gesundheitliches Risiko besteht u.a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Hirngeschädigten, Schwangeren und Kindern. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden.
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