Migräne und Innere Unruhe: Sanum-Therapie als möglicher Ansatz

Migräne und innere Unruhe sind weit verbreitete Beschwerden, die die Lebensqualität vieler Menschen erheblich beeinträchtigen können. Die Suche nach wirksamen Behandlungsmethoden ist daher von großer Bedeutung. In diesem Artikel wird die Sanum-Therapie als ein möglicher naturheilkundlicher Ansatz zur Linderung dieser Symptome beleuchtet.

Grundlagen der Sanum-Therapie

Die Sanum-Therapie basiert auf den Forschungen von Prof. Dr. Günther Enderlein, der um 1900 entdeckte, dass im Körper Mikroben, sogenannte Endobionten, in verschiedenen Formen vorkommen. Diese Endobionten existieren sowohl in apathogenen (nicht krankheitsverursachenden) als auch in pathogenen (krankheitsverursachenden) Formen. Das Ziel der Sanum-Therapie ist es, das natürliche Gleichgewicht zwischen diesen Mikroorganismen wiederherzustellen und so die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Das Prinzip der Isotherapie

Die Isotherapie, ein zentraler Bestandteil der Sanum-Therapie, nutzt die Erkenntnisse über die Endobionten, um pathogene Mikroorganismen abzubauen und das innere Körpermilieu zu regulieren. Dies soll eine natürliche Symbiose zwischen dem Organismus und den Mikroorganismen fördern, die zum Leben dazugehören.

Anwendungsbereiche der Sanum-Therapie

Die Sanum-Therapie wird bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt, darunter:

  • Bakterielle Infektionen (z.B. Tonsillitis, Bronchitis, Harnwegsinfekte)
  • Pilzinfektionen (z.B. Candida albicans)
  • Chronisch-rezidivierende Krankheiten
  • Störungen des Immunsystems

Sanum-Präparate und ihre Wirkweise

Sanum Kehlbeck, ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Niedersachsen, stellt verschiedene Präparate für die Sanum-Therapie her. Zu den bekanntesten Produkten gehören:

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Notakehl D5

Notakehl D5 enthält den Wirkstoff Penicillium chrysogenum und wird in Tropfenform angeboten. Es wird zur Behandlung bakterieller Erkrankungen eingesetzt und kann oral eingenommen, in der Ellenbeuge verstrichen oder inhaliert werden.

Mucokehl Augentropfen D5

Diese Augentropfen werden zur Linderung von Symptomen bei Konjunktivitis oder trockenem Auge (Sicca-Syndrom) verwendet.

Sanukehl-Reihe

Die Sanukehl-Reihe umfasst verschiedene Medikamente zur Stärkung des Immunsystems, die Resttoxine verschiedener Erreger enthalten und gegen chronisch-rezidivierende Krankheiten eingesetzt werden können.

Migräne und Innere Unruhe

Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die sich durch starke Kopfschmerzen, oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit, äußert. Innere Unruhe ist ein Zustand der Anspannung und Nervosität, der sich in verschiedenen Symptomen wie Schlafstörungen, Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten äußern kann.

Mögliche Ursachen und Auslöser

Die Ursachen von Migräne und innerer Unruhe sind vielfältig und oft individuell verschieden. Zu den möglichen Auslösern gehören:

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  • Stress
  • Hormonelle Veränderungen
  • Ernährung
  • Schlafstörungen
  • Umweltfaktoren

Die Rolle des Immunsystems

Ein Ungleichgewicht im Immunsystem kann sowohl Migräne als auch innere Unruhe begünstigen. Chronische Entzündungen und eine gestörte Darmflora können das Nervensystem beeinflussen und zu den genannten Symptomen führen.

Sanum-Therapie bei Migräne und Innerer Unruhe: Ein ganzheitlicher Ansatz

Die Sanum-Therapie kann bei Migräne und innerer Unruhe einen ganzheitlichen Ansatz bieten, indem sie das Immunsystem reguliert, das innere Körpermilieu ausgleicht und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.

Regulation des Immunsystems

Durch die Gabe von Sanum-Präparaten wie der Sanukehl-Reihe kann das Immunsystem gestärkt und reguliert werden. Dies kann dazu beitragen, chronische Entzündungen zu reduzieren und das Nervensystem zu beruhigen.

Ausgleich des inneren Körpermilieus

Die Sanum-Therapie zielt darauf ab, das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Mikroorganismen im Körper wiederherzustellen. Dies kann sich positiv auf die Darmflora auswirken, die eine wichtige Rolle für das Immunsystem und die psychische Gesundheit spielt.

Individuelle Therapieansätze

Die Sanum-Therapie wird individuell auf den Patienten abgestimmt. Nach einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung wird ein Therapieplan erstellt, der die spezifischen Bedürfnisse und Beschwerden des Patienten berücksichtigt.

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Weitere Naturheilkundliche Verfahren

Neben der Sanum-Therapie gibt es noch weitere naturheilkundliche Verfahren, die bei Migräne und innerer Unruhe eingesetzt werden können:

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine traditionelle chinesische Heilmethode, bei der feine Nadeln in bestimmte Punkte des Körpers gestochen werden, um Energieblockaden zu lösen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Sie hat sich bei vielen Krankheitsbildern über Jahrhunderte hinweg bewährt. Die Akupunktur kann gestörte Funktionen wieder harmonisieren und Blockaden beseitigen. Sie zeigt besonders gute Wirkung bei Schmerzen, Allergien und häufig wiederkehrenden Erkältungskrankheiten - und all das praktisch ohne Nebenwirkungen.

Augmentierte Akupunktur

Die augmentierte Akupunktur kombiniert Akupunktur mit Neuraltherapie und Elektrostimulation. Sie wurde von Dr. Dusan Covic entwickelt und hat sich insbesondere bei der Behandlung von Heuschnupfen bewährt.

Schröpfen

Das Schröpfen ist eine bewährte Heilmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), bei der Schröpfgefäße auf die Haut gesetzt werden, um schädliche Stoffe aus dem Körper zu entfernen oder schmerzhafte Muskelverspannungen zu lösen.

Gua Sha

Gua Sha ist eine ausleitende Bindegewebsmassage, die mit speziellen Werkzeugen und Ölen durchgeführt wird. Sie stimuliert die Durchblutung von Haut, Muskulatur und Bindegewebe.

Moxa-Therapie

Die Moxa-Therapie ist ein fester Bestandteil der Traditionell Chinesischen Medizin, bei der Meridianpunkte durch das Abbrennen von Moxakraut erwärmt werden, um die Zirkulation von Energie und Blut zu stimulieren.

Dorn-Therapie

Die Dorn-Therapie ist eine sanfte Wirbel- und Gelenktherapie, bei der Wirbel und Gelenke durch sanfte Bewegungen zurück in ihre richtige Position gebracht werden.

Orthomolekulare Medizin

Die Orthomolekulare Medizin zielt darauf ab, Mangelzustände im Körper auszugleichen und die Zellfunktionen zu optimieren. Dies geschieht durch die gezielte Einnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Eine Laboranalyse dient dazu, die individuellen Mangelzustände zu ermitteln und die Therapie entsprechend anzupassen.

Phytotherapie

Die Phytotherapie, auch Pflanzenheilkunde genannt, nutzt die Heilkraft von Pflanzen zur Behandlung von Krankheiten. Viele pflanzliche Wirkstoffe sind wissenschaftlich erforscht und können bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt werden.

Procain-Basen-Infusionen

Durch die Infusion von Procain und Natriumhydrogencarbonat wird das Schmerz-Leitungssystem herabreguliert und die Durchblutung verbessert.

Rizol-Therapie

Die Rizol-Therapie ist eine Methode zur Reduktion krankmachender Keime (Bakterien, Viren, Parasiten, Pilze) durch die Kombination von Rizol (Ozon und Olivenöl) und Bitterstoffen aus ätherischen Ölen.

Strophantin-Therapie

Strophantin ist ein altbewährtes Mittel zur Therapie bei Herzproblemen, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern, Angina pectoris, Bluthochdruck und Altersschwäche. Es kann auch zur Reduktion von Stress und zur Verbesserung der Mikrozirkulation eingesetzt werden.

Spenglersan-Kolloide

Die Spenglersan-Kolloide sind verdünnte Bestandteile von Bakterientoxinen, die das Immunsystem regulieren und Krankheiten bessern können.

UVB- und UVE-Eigenbluttherapie

Bei dieser Therapie wird Blut entnommen, mit UV-Licht behandelt und dann wieder injiziert, um die Zellatmung und den Stoffwechsel zu verbessern.

Revitalisierungstherapie

Zur Revitalisierung aufgrund von Alter oder Erkrankung können verschiedene Präparate eingesetzt werden, die die Körperfunktionen unterstützen und die Lebensqualität verbessern.

Weitere Therapieansätze

Aderlass

Bei erhöhter Blutdicke, Hypertonus, Tinnitus oder Durchblutungsstörungen kann ein Aderlass durchgeführt werden, gefolgt von einer Kochsalz- oder Vitamininfusion.

Blutegeltherapie

Blutegel setzen während des Saugakts abschwellende, blutverdünnende, Thrombosen auflösende, antientzündliche und schmerzstillende Substanzen frei. Gute Ergebnisse lassen sich evtl. Arthrose von großen Gelenken (Hüfte, Knie, Schulter).

Chelat-Therapie

Bei Schwermetallbelastungen kann eine Chelat-Infusion oder Medikamenteneinnahme zur Ausleitung der giftigen Substanzen empfohlen werden.

Darmtherapie

Eine umfangreiche Diagnostik des Mikrobioms, der Darmflora, ist die Basis der Darmtherapie. Aufgrund des Stuhlbefundes und der vorherrschenden Beschwerden erfolgt dann die Auswahl des richtigen Mittels zur Darmregulation (Enzyme, Bitterstoffe, Präbiotika, Ballaststoffe, Probiotika, Antipilzmittel) entsprechend ihres individuellen Testergebnisses.

Eigenbluttherapie

Durch das Eigenblut wird das unspezifische Abwehrsystem stimuliert. Die gesteigerte Abwehr entfaltet ihre Wirkung dann im Gesamtorganismus und kann zur Umstimmung und Abheilung von akuten und chronischen Prozesses führen.

Heilpilztherapie (Mykotherapie)

Der Einsatz von Heilpilzen (Mykotherapie) ist eine vor allem in der asiatischen Medizin anerkannte Therapie. Mittlerweile hat sich die Wirkung der Heilpilze in vielen Studien (sogar bei Krebs) bestätigen lassen. Heilpilze wie Agaricus (ABM), Chaga, Cordyceps, Coriolus, Hericium, Maitake, Reishi, Shitake, Zunderschwamm werden zur Prophylaxe oder zur Therapie von Krankheiten eingesetzt.

Konstitutionsmittel

Zur Findung des Konstitutionsmittels ist eine ausführliche Anamnese erforderlich.

Mikroimmuntherapie

Das Ziel ist die Wiederherstellung körpereigener Abwehr- bzw. Selbstheilungskräfte. Die Mikroimmuntherapie setzt Botenstoffen das menschliche Abwehrsystem wie Zytokine, Interferone und Interleukine ein. So wird das Immunsystem entweder stimuliert oder im Falle von überschießenden Reaktionen abgeschwächt. Darüber hinaus wird über die Verschaltung der Nervenbahnen auch eine Fernwirkung auf Störzonen / Störherde (z.B.

Oxyvenierung

Bei der intravenösen Oxyvenierung wird dem Patienten reiner medizinischer Sauerstoff in geringen Mengen direkt in die Vene verabreicht. Hiermit können Sauerstoffmangelzustände und chronische Krankheiten sowie Durchblutungsstörungen und die Wundheilung optimiert werden.

Triggerpunkttherapie

Triggerpunkte liegen in Muskeln, Sehnen bzw. Geweben (Bindegewebe, Faszien). Diese Punkte können sich verändern, aufquellen, berührungs- und druckschmerzhaft sein.

Wichtige Hinweise

Es ist wichtig zu beachten, dass die Sanum-Therapie und andere naturheilkundliche Verfahren nicht für jeden geeignet sind. Vor Beginn einer Behandlung sollte immer ein Arzt oder Heilpraktiker konsultiert werden, um die individuellen Risiken und Nutzen abzuwägen.

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