Schmerzen sind ein weit verbreitetes Gesundheitsproblem und oft der Hauptgrund für einen Arztbesuch. Sie können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, insbesondere bei neuropathischen und vertebralen Schmerzen. Eine sorgfältige Diagnostik ist entscheidend, um die Ursachen zu ermitteln und eine gezielte Therapie einzuleiten. Dabei sollte auch die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen berücksichtigt werden, da ein Mangel an Biofaktoren wie B-Vitaminen, Magnesium und Vitamin D eine Rolle bei der Entstehung von Schmerzprozessen spielen kann und ihre Behandlung unterstützen kann.
Die Bedeutung von Biofaktoren bei Schmerzen
Biofaktoren sind physiologische Substanzen, die Mangelzustände ausgleichen und in höheren Konzentrationen therapeutische Wirkungen entfalten. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe, Vitaminoide, Fettsäuren, essentielle Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie können eine sinnvolle Ergänzung zur Pharmakotherapie neuropathischer Schmerzen darstellen.
Neuropathische und vertebrale Schmerzen: Eine Herausforderung in der Therapie
Neuropathische und vertebrale Erkrankungen, die mit Schmerzen einhergehen, sind in der klinischen Praxis oft schwer zu behandeln. Neuropathische Schmerzen entstehen durch Schädigungen von zentralen oder peripheren sensorischen Nervenstrukturen und können zu motorischen Fehlkompensationen führen. Typische Beispiele sind Postzosterische Neuralgien (Gürtelrose), Schmerzen bei Polyneuropathien und nach mechanischen Nervenläsionen oder Amputationen. Vertebrale Schmerzen gehen von der Wirbelsäure aus und werden allgemein als Rückenschmerzen bezeichnet, in der Lendenwirbelsäule meist als Kreuzschmerzen. Sie können durch Erkrankungen der Wirbelsäule oder benachbarter Organe bedingt sein.
Die verschiedenen Schmerzarten
Schmerzen werden als unangenehmes psychophysisches Gefühl wahrgenommen, das den Betroffenen zur Schonung und Vermeidung von Belastungen zwingt. Neuropathische Schmerzen unterscheiden sich von nozizeptiven Schmerzen in ihrer Entstehung und Therapie. Bei nozizeptiven Schmerzen werden Schmerzrezeptoren, die sogenannten Nozizeptoren, durch mechanische, thermische, chemische, toxische oder elektrische Reize stimuliert, wobei das periphere und zentrale Nervensystem intakt bleiben. Neuropathische Schmerzen entstehen infolge einer Erkrankung oder Läsion des peripheren und/oder zentralen Nervensystems, die sich als Neuropathie mit mannigfaltigen Symptomen äußert. Häufig treten Überschneidungen zwischen den nozizeptiven und neuropathischen Schmerzformen auf, die als „mixed pain“ bezeichnet werden. Daneben gibt es noch den Schmerz als Symptom psychiatrischer oder psychosomatischer Erkrankungen.
Vitamin-B-Mangel und seine Auswirkungen auf Schmerzen
Mangelzustände der Vitamine B1 (Thiamin), B6 (Pyridoxin), B12 (Cobalamin) und Folsäure können unter anderem durch die Entwicklung von neuropathischen Schmerzen gekennzeichnet sein. Eine Substitution der defizienten Vitamine ist notwendig für eine sichere Rückbildung der neuropathischen Schmerzen. Eine Besserung der Schmerzen kann auch ohne einen im Serum nachgewiesenen Vitaminmangel erzielt werden, da die Verhältnisse im intrazellulären Kompartiment durch die Serumspiegel nur unvollkommen reflektiert werden. Gerade Schmerzen bei chronischen Grunderkrankungen wie Wirbelsäulensyndrom, Diabetes mellitus und Alkoholkrankheit stellen eine besondere Herausforderung dar, da die in Leitlinien empfohlenen Medikamente oft nebenwirkungsbehaftet sind, so dass eine längerfristige Therapie nicht möglich ist. In solchen Fällen können Vitamin B1 in Form von Benfotiamin sowie Vitamin B12 und in Kombination als Vitamin-B-Komplex auch Vitamin B6 bei der Einsparung kritischer Medikamente helfen.
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Vitamin B1 (Thiamin): Bedeutung bei Neuropathien, insbesondere bei Diabetes
Vitamin B1 kommt auch bei Vorliegen einer diabetischen Neuropathie eine besondere Bedeutung zu, denn ein Vitamin-B1-Mangel kann Nervenschädigungen verursachen oder verstärken. Gerade Diabetiker sind häufig von einem Vitamin-B1-Mangel betroffen. In der pathogenetisch begründeten Therapie haben B-Vitamine, insbesondere die Vorstufe von Vitamin B1, das Benfotiamin, einen hohen Stellenwert. Es kann einen nervenschädigenden Thiaminmangel ausgleichen und über die Aktivierung des Enzyms Transketolase verschiedene pathogene Stoffwechselwege, zum Beispiel die Bildung von AGEs (Advances Glycation Endproducts) hemmen. Das Provitamin wirkt so zelltoxischen Stoffwechselveränderungen entgegen. Benfotiamin verfügt über eine fünffach höhere Bioverfügbarkeit als wasserlösliche Thiaminsalze und ist daher besonders effektiv. Die Wirksamkeit von Benfotiamin bei der diabetischen Neuropathie wurde in verschiedenen randomisierten placebokontrollierten Doppelblindstudien nachgewiesen. Dabei zeigte sich eine Besserung der Nervenleitgeschwindigkeit, der Symptome und des Neuropathy Symptom Scores (NSS).
Vitamin B12: Wichtig für Diabetiker unter Metformintherapie
Diabetiker haben nicht nur ein erhöhtes Risiko für einen Mangel an Vitamin B1, sondern auch für Vitamin B12. Denn aktuellen Erkenntnissen zufolge kann eine Behandlung mit Metformin einen Vitamin-B12-Mangel hervorrufen. Dieser kann wiederum eine Neuropathie verursachen oder verschlimmern. Der Mangel kann sich noch verstärken, wenn Patienten gleichzeitig einen Säureblocker einnehmen. Patienten mit Metformintherapie müssen regelmäßig auf ihren Vitamin-B12-Status hin untersucht werden. Ein Vitamin-B12-Mangel kann zu Nervenschäden und Symptomen wie Müdigkeit und Blutarmut führen. Gefährdet sind vor allem ältere Menschen und Veganer. Ein Mangel an Vitamin B12 ist weit verbreitet: In Deutschland hat jeder Zehnte zu wenig Vitamin B12 im Blut. Im Alter von über 65 Jahren ist sogar jeder Vierte betroffen. Der Körper benötigt Vitamin B12 für den Energiestoffwechsel, zur Bildung von Blutzellen und zum Aufbau der Nervenhüllen. In größeren Mengen steckt es in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Eiern und Milcherzeugnissen. Im Körper freigesetzt wird Vitamin B12 durch Magensäure und Verdauungsenzyme. Ein spezielles Protein ("Intrinsic Factor") transportiert das Vitamin zu den Dünndarmzellen. Der Körper hat in der Leber große Vitamin-B12-Depots. Ein Mangel fällt deshalb in der Regel erst Jahre nach Beginn der Unterversorgung auf. Mit zunehmendem Alter sinkt außerdem die Leistungsfähigkeit des Magen-Darm-Trakts. Die richtige Ernährung kann einen Mangel an Vitamin B12 verhindern. Vor allem bei älteren Menschen sollten Fleisch, Milch und Eier auf dem Speiseplan stehen. Die Diagnose stellt der Arzt mit einer Blutuntersuchung. Häufig wird dafür zunächst der gesamte B12-Serumspiegel gemessen. Dies ist jedoch ein unspezifischer Wert, denn nur das Vitamin B12, das an das Transportprotein Transcobalamin gebunden ist, kann von unseren Zellen aufgenommen werden. Deshalb ist die Messung dieser Verbindung, des Holotranscobalamin (Holo-TC), aussagekräftiger. Holo-TC gilt als Frühmarker und zeigt den Status des tatsächlich aktiven Vitamins an. Man kann diesen Wert direkt bestimmen lassen oder im Stufenverfahren, wenn der gesamte B12-Wert unter 400 ng/l liegt.
Kombination von B-Vitaminen bei vertebralen Schmerzen
B-Vitamine helfen nicht nur bei neuropathischen Schmerzen, sondern sind auch bei vertebralen (vertebragenen) Schmerzen wirksam. Rückenschmerzen gehören zu den am häufigsten genannten Schmerzen mit stark steigender Tendenz und langer Erkrankungsdauer. In der Therapie hat sich vor allem die gemeinsame Verabreichung der Vitamine B1, B6 und B12 bewährt. Umfangreiche klinische Studien haben die gesicherte Wirksamkeit der kombinierten Gabe der drei B-Vitamine in der Therapie vertebragener Schmerzzustände wie Ischialgie, Neuralgien, Zervikalsyndrom und Hexenschuss gezeigt. Die besondere Bedeutung liegt in der verstärkenden Wirkung bei nicht-steroidalen Analgetika bzw. Antiphlogistika. Aufgrund der problematischen Nebenwirkungen dieser Medikamente bei der meist langfristigen Therapie von Rückenschmerzen stellt die durch die B-Vitamine verstärkte analgetische Wirkung eine wichtige Behandlungsoption dar.
Vitamin D und Magnesium für stabile Knochen und weniger Schmerzen
Schmerzen im Rücken können ebenso bei der Osteoporose auftreten, selbst wenn sie sich zunächst schleichend und symptomlos entwickelt. Die Wirkung von Vitamin D auf den Knochen ist seit langem bekannt und gut dokumentiert. Neuere Studien zeigen, dass besonders die Kombination von Vitamin D und Magnesium für die Knochenfestigkeit von Bedeutung ist. Die Osteoblastenaktivität wird durch Gabe der beiden Biofaktoren signifikant gesteigert, die Osteoklastenaktivität hingegen gebremst. Dabei kommt es zu Wechselwirkungen zwischen den beiden Biofaktoren: Vitamin D fördert die Resorption von Magnesium im Dünndarm, während Magnesium für die Aktivierung von Vitamin D erforderlich ist. Die Kombination von Magnesium und Vitamin D ist daher eine sinnvolle Therapieoption bei Osteoporose. Ein Mangel der beiden Biofaktoren kann nicht nur zu negativen Effekten auf den Knochenstoffwechsel führen, sondern bei Patienten mit Hypertonie und Diabetes auch zu einem Anstieg der Sekretion von proinflammatorischen Zytokinen wie Interleukin-1. Dies führt zu Entzündungsprozessen der Gefäße und zur Arteriosklerosebildung. Der Ausgleich dieses Defizits trägt daher auch zum Gefäßschutz bei. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D (40-60 ng/ml bzw. 75-150 nmol/l) ist für die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des Nervensystems in allen Lebensphasen bedeutend. In seiner hormonaktiven Form, dem 1,25(OH)2D, wirkt das Vitamin im Nervensystem über die Wechselwirkungen mit Vitamin-D-Rezeptoren als Neurosteroid und beeinflusst unter anderem die Bildung von neurotrophen Faktoren wie dem Nervenwachstumsfaktor BDNF (Brain Derived Neurotophic Factor). Neurotrophe Faktoren kontrollieren Nervenzellen und sind an der Signalübertragung beteiligt. Auch das Schmerzempfinden wird vom Nervensystem und zudem vom Immunsystem mitreguliert. Vitamin D wirkt Entzündungsprozessen entgegen und verringert die Schmerzempfindlichkeit. Daher sollte auch in der Behandlung von chronischen Schmerzen wie der diabetischen Polyneuropathie an Vitamin D gedacht und auf eine ausreichende Versorgung geachtet werden.
Weitere wichtige Aspekte bei der Behandlung von Nervenschmerzen
- Blutzuckereinstellung bei Diabetes: Eine gute Blutzuckereinstellung ist die beste Möglichkeit, Nervenschäden vorzubeugen und ein Fortschreiten zu verhindern.
- Vermeidung von Nervengiften: Auf Nervengifte wie Alkohol und Nikotin sollte möglichst verzichtet werden.
- Frühzeitige Behandlung: Schon bei den ersten Missempfindungen sollte der Arzt darauf angesprochen werden. In vielen Fällen besteht die Möglichkeit, mit Medikamenten gegenzusteuern.
- Weitere Behandlungsansätze: Neben den verordneten Medikamenten gibt es weitere Behandlungsansätze, wie zum Beispiel das Reizstromverfahren TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulation).
- Bewegung: Ausreichend bewegen. Am besten eine Sportart wählen, die Spaß macht, und auch im Alltag körperlich immer aktiv sein.
- Fußpflege bei Diabetes: Kontrollieren Sie als Diabetiker täglich Ihre Füße auf kleinere Verletzungen. Sie werden bei Nervenschäden oft nicht bemerkt und können schnell zu Komplikationen führen. Nutzen Sie zur Fußpflege nur Instrumente, die die Haut nicht verletzen, und gehen Sie zur medizinischen Fußpflege.
Vitamin B-Komplex-ratiopharm®
Vitamin B-Komplex-ratiopharm® zählt zu den Nahrungsergänzungsmitteln, die zum Ausgleich der üblichen Ernährung dienen. Viele B-Vitamine können nicht gespeichert werden, daher kann eine langfristige Einnahme sinnvoll sein. Da die B-Vitamine eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel spielen, sollte darauf geachtet werden diese nicht zu hoch dosiert einzunehmen. Es gibt derzeit keine gesetzlich vorgeschriebenen Höchstmengen für Vitaminpräparate. Die von Wissenschaftlern empfohlenen Höchstmengen für Vitamin B12 liegen zwischen 25 Mikrogramm (Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR 2018) und 55 Mikrogramm (Brasky 2017) pro Tag. In Vitamin B-Komplex-ratiopharm® sind 10 Mikrogramm Vitamin B12 enthalten. Auch die anderen B-Vitamine liegen im Vitamin B-Komplex-ratiopharm® im sicheren Bereich. Nebenwirkungen sind unter Beachtung der Verzehrsempfehlung von einer Kapsel Vitamin B-Komplex-ratiopharm® täglich nicht beschrieben, auch nicht in einer Langzeitanwendung. Die Einnahme von Vitamin B-Komplex-ratiopharm® ist für Erwachsene und Kinder ab 15 Jahren geeignet. Insgesamt gibt es 8 B-Vitamine. B-Vitamine funktionieren wie ein Team und unterstützen sich gegenseitig. Deshalb ist es wichtig, mit allen gleichermaßen gut versorgt zu sein. Denn liegt ein erhöhter Bedarf an einem B-Vitamin vor, geht das häufig mit einem Mehrbedarf an anderen B-Vitaminen einher. Vitamin B-Komplex-ratiopharm Hartkapseln beinhaltet alle acht B-Vitamine in einer Kapsel.
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Die Rolle des Vitamin B-Komplexes bei peripheren Neuropathien
Eine Metaanalyse von Beobachtungs- und Interventionsstudien hat gezeigt, dass Patienten mit peripherer Neuropathie unabhängig von der jeweiligen Grunderkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen niedrigen Vitamin B12-Status aufweisen (anhand von Vitamin B12, Methylmalonsäure oder Homocystein). Die geringe Anzahl an verfügbaren Interventionsstudien deutet zudem auf einen positiven Effekt der genannten Vitamine in der Behandlung von peripheren Neuropathien hin. Die Erkennung und Behandlung von Vitaminmangelzuständen bei Patienten mit peripheren Neuropathien und allen weiteren Erkrankungen, die mit einem erhöhten Risiko für Neuropathien einhergehen, stellt somit einen potenziellen Ansatz in der Prävention und Behandlung von peripheren Neuropathien dar.
Kritik an der Verwendung von Vitamin B bei neuropathischen Schmerzen
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat darauf hingewiesen, dass Präparate mit Vitamin B1, Benfotiamin oder auch Vitamin E bei neuropathischen Schmerzen ohne Nutzen sind. In der Nationalen Versorgungsleitlinie „Neuropathie bei Diabetes im Erwachsenenalter“ sind als hilfreiche Medikamente einige Antidepressiva, Pregabalin und ausgewählte Schmerzmittel aufgeführt.
Ergänzende Therapie mit Vitamin B-Komplex
Die drei neurotropen Vitamine B1, B6 und B12 werden ergänzend in der Schmerztherapie eingesetzt. Studien zeigen, dass ein Vitamin B-Komplex die Wirkung von Schmerzmitteln verstärken und dazu beitragen kann, ihre Dosis zu reduzieren, so dass das Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen gesenkt wird. Patienten mit neuropathischen Schmerzen haben einen erhöhten Bedarf an B-Vitaminen. Um Mangelzustände zu beheben, bietet Hevert-Arzneimittel mit Vitamin B Komplex forte Hevert ein apothekenpflichtiges Arzneimittel an, in dem die drei relevanten B-Vitamine in hoher Dosierung vorliegen.
Die Rolle von Prostaglandinen bei Schmerzen
Durch schmerzhafte Reize wird der Botenstoff Prostaglandin gebildet, der durch das Enzym Cyclooxygenase (COX) entsteht. Die Prostaglandine binden nun an bestimmte Schmerzrezeptoren, die die Information zum Rückenmark leiten, wo sie verarbeitet und ans Gehirn gesendet werden. Erst dort werden die Reize als „Schmerz“ wahrgenommen. Wiederauftretende Schmerzen können chronisch werden. Warum sich chronische Schmerzen entwickeln, wird wissenschaftlich immer besser verstanden. Im ZNS werden nach jedem Schmerzreiz „Spuren“ hinterlassen. Der Übergang von akutem zu chronischem Schmerz wird durch Veränderungen bei der Genexpression hervorgerufen. Um genau das zu verhindern, sollten Schmerzen umgehend nach dem Auftreten behandelt werden.
NSAR und ihre Rolle bei der Schmerzbehandlung
NSAR werden aufgrund ihrer Wirkung zur allgemeinen Schmerzbehandlung eingesetzt, insbesondere bei unspezifischen Rückenschmerzen, Schmerzen des Bewegungsapparates, Kopf- und Zahnschmerzen. Viele dieser Arzneimittel sind in der Apotheke rezeptfrei erhältlich, sodass sie im Rahmen der Selbstmedikation ohne ärztliche Rücksprache eingenommen werden können. Aber mit dauerhafter Einnahme steigt auch das Risiko für Nebenwirkungen. Dies sind vor allem Magen- und Darmprobleme, Leberschäden und Blutdruckerhöhung. Darüber hinaus werden NSAR mit der Verschlechterung von Asthma in Verbindung gebracht.
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Vitamin B1 als Schmerzhemmer
Schon seit 1938 ist bekannt, dass Vitamin B1 schmerzhemmend wirkt. Gerade Patienten mit neuropathischen Schmerzen haben einen erhöhten Bedarf an B-Vitaminen. Sind die Nerven geschädigt, steigt der Bedarf an B-Vitaminen, um die Reparaturmechanismen der Nerven anzukurbeln. Patienten, die unter chronischen Schmerzen leiden, sind oft auch psychisch belastet und stehen unter Dauerstress.
Vitamin B Komplex forte Hevert
Das apothekenpflichtige Arzneimittel Vitamin B Komplex forte Hevert enthält eine einzigartige und hochdosierte Kombination der Vitamine B1 (Thiamin), B6 (Pyridoxin) und B12 (Cobalamin). Es eignet sich hervorragend zur Unterstützung der konventionellen Schmerztherapie mit NSAR bei Mangelzuständen der betreffenden B-Vitamine. Für die Akut-Therapie von Vitamin B-Mangelzuständen bietet sich eine Injektionstherapie mit den Vitaminen B1 (Vitamin B1 Hevert), B6 (Vitamin B6 Hevert) und B12 (Vitamin B12 forte Hevert Injekt) an. Soll eine Intensivtherapie zum Beispiel über 5 Wochen erfolgen, wird 2x wöchentlich 1 Ampulle empfohlen.
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