Alzheimer-Patienten erkennen Wohnung nicht mehr: Ursachen und Hilfestellungen

Die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzformen stellen Betroffene und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen. Ein besonders belastendes Symptom ist der Verlust der räumlichen Orientierung, der dazu führt, dass Patienten ihre eigene Wohnung nicht mehr erkennen. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen für dieses Phänomen und gibt praktische Tipps, wie man den Alltag für Betroffene sicherer und angenehmer gestalten kann.

Einführung

Mit fortschreitender Demenz fällt es Betroffenen zunehmend schwer, sich in ihrer gewohnten Umgebung zurechtzufinden und Gefahren richtig einzuschätzen. Dies erhöht das Unfallrisiko erheblich. Aufmerksamkeit, Orientierung und Gleichgewichtssinn nehmen im Krankheitsverlauf ab, was dazu führt, dass Situationen nicht mehr richtig eingeschätzt werden können. Eine demenzgerechte Anpassung des Wohnumfelds kann jedoch dazu beitragen, die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Betroffenen so lange wie möglich zu erhalten.

Was ist Demenz?

Demenz ist eine Erkrankung des Gehirns, die meist im höheren Lebensalter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, die Konzentration und die Denkfähigkeit. Altersbedingte Hör- und Sehprobleme können die Betroffenen im Alltag zusätzlich einschränken. Menschen mit Demenz haben zunehmend Schwierigkeiten, sich zu orientieren und ein selbstständiges Leben zu führen. Dies kann zu Verunsicherung, Stress und Gefahren im Alltag führen.

Es ist wichtig, Anzeichen einer Demenz nicht zu ignorieren und sich frühzeitig mit der Diagnose auseinanderzusetzen.

Orientierungsschwierigkeiten bei Demenz

Der Begriff "Orientierung" umfasst die Fähigkeit, sich in Bezug auf Ort, Zeit, Situation und zur eigenen Person zurechtzufinden. Bei einer Demenz können Beeinträchtigungen in allen vier Bereichen auftreten:

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Räumliche Orientierung

Menschen mit Demenz finden sich oft in ihrer Umgebung nicht mehr gut zurecht, selbst an vertrauten Orten. Veränderungen in der Umgebung verstärken die Orientierungslosigkeit und können zu Ängsten und Verwirrung führen.

Zeitliche Orientierung

Betroffenen fällt es zunehmend schwer, das Datum und die Uhrzeit richtig zu benennen. Der Schlaf-Wach-Rhythmus kann gestört sein.

Situative Orientierung

Ungewohnte Situationen können Menschen mit Demenz stark überfordern. Störungen in der Wahrnehmung führen dazu, dass Situationen falsch eingeschätzt werden.

Orientierung zur eigenen Person

Mit fortschreitender Erkrankung vergessen Betroffene wichtige Inhalte ihrer eigenen Vergangenheit und erkennen möglicherweise sogar vertraute Personen nicht mehr. Im fortgeschrittenen Stadium verlieren Menschen mit Demenz den Bezug zu ihrer eigenen Biografie.

Ursachen für den Verlust der räumlichen Orientierung

Die genauen Ursachen für Orientierungsprobleme bei Demenz sind noch nicht abschließend geklärt. Fest steht jedoch, dass bestimmte Hirnregionen eine entscheidende Rolle spielen:

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Hippocampus

Der Hippocampus speichert und ruft Informationen über Orte, Straßen, Gebäude und andere Orientierungspunkte ab. Er hilft zudem bei Entscheidungen, wohin man als Nächstes geht. Ist der Hippocampus geschädigt, leidet auch das Zeitgefühl.

Parietaler Kortex (Scheitellappen)

Der parietale Kortex verarbeitet Sinneseindrücke wie Sehen, Hören und Fühlen. Er ermöglicht es uns, Räume und Objekte darin zu erfassen. Schäden in diesem Bereich erschweren die räumliche Orientierung.

Wie stark Orientierungsprobleme auftreten, hängt von der Demenzform und dem Krankheitsstadium ab. Menschen mit Demenz verlieren allmählich ihren "inneren Anker", der ihnen hilft, sich in ihrer Umgebung und in der Zeit zurechtzufinden. Auch wenn sich die Symptome ähneln, erleben die Betroffenen das "Nicht-mehr-fassen-Können" ihrer eigenen Realität ganz individuell.

Maßnahmen zur Verbesserung der räumlichen Orientierung

Um Menschen mit Demenz in ihrer gewohnten Umgebung so lange wie möglich zu unterstützen, können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden:

Gestaltung der Wohnung

  • Vertraute Umgebung beibehalten: Die vertraute Einrichtung sollte so weit wie möglich beibehalten werden. Veränderungen sollten schrittweise und behutsam vorgenommen werden.
  • Kontraste nutzen: Stufen und Lichtschalter können mit kontrastreichen, farbigen Klebestreifen markiert werden. Türen und Möbelstücke sollten sich gut von der Wand abheben. Auch der Unterschied zwischen Boden, Wand und Decke sollte gut erkennbar sein.
  • Einfache und übersichtliche Gestaltung: Die Zimmer sollten einfach und übersichtlich gestaltet sein. Unruhige Muster sollten vermieden werden, da diese für Betroffene wie Hindernisse oder Abgründe wirken können. Insbesondere schachbrettartige Muster mit dunklen Flächen sind ungeeignet.
  • Helle und blendfreie Beleuchtung: Eine ausreichend helle und blendfreie Beleuchtung hilft, Schatten zu vermeiden, die von Menschen mit Demenz fehlgedeutet werden können und Angst auslösen.
  • Kennzeichnung von Räumen und Schränken: Räume und Schränke können mit passenden Bildern gekennzeichnet werden, die eine Verbindung zum Inhalt haben.

Hilfsmittel zur zeitlichen Orientierung

  • Große Uhren: Gut sichtbare Uhren mit klar erkennbaren Ziffernblättern und Zeigern sollten angebracht werden. Es gibt auch analoge Uhren mit einem zusätzlichen Hinweis zur Tag- und Nachtzeit sowie "sprechende Uhren", die auf Knopfdruck die Uhrzeit ansagen.
  • Kalender: Kalender mit Bildern, die zum jeweiligen Monat passen, können hilfreich sein. Der aktuelle Tag sollte gut markiert werden können. Digitale Kalender haben den Vorteil, dass sie immer das richtige Datum anzeigen.
  • Jahreszeitliche Dekoration: Die Wohnung kann passend zur Jahreszeit dekoriert werden, um Menschen mit Demenz leichter im Jahresablauf zurechtzufinden.
  • Lichttherapie: Moderne Leuchtmittel können die verschiedenen Lichtverhältnisse im Tagesverlauf nachahmen, um den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus zu unterstützen. Morgens kann kälteres Licht mit mehr Blauanteil und gegen Abend wärmeres Licht mit mehr Rotanteil verwendet werden.

Umgang mit situativen Orientierungsschwierigkeiten

  • Vertraute Umgebung: Eine möglichst vertraute Umgebung mit bekannten Gegenständen hilft Erkrankten. Die Funktion einzelner Räume oder Gegenstände lässt sich mit Piktogrammen kenntlich machen.
  • Reizarme Umgebung: Die Wohnung sollte eher reizarm gestaltet sein, da dies beruhigend wirken kann. Unruhige Muster in Bildern oder Tapeten sowie stark spiegelnde Flächen sollten vermieden werden.
  • Bodenbeläge beachten: Dunkle Bodenbeläge könnten als Abgrund wahrgenommen werden, während sehr helle Bodenbeläge "bodenlos" wirken können. Schimmernde, blaue Bodenbeläge können als Wasseroberfläche fehlgedeutet werden. Geeignet sind daher matte, einfarbige und nicht zu dunkle Böden.
  • Geräusche reduzieren: Schallschluckende Materialien wie Vorhänge oder Teppichboden können helfen, die Umgebung ruhiger zu gestalten. Unnötige Lärmquellen sollten so weit wie möglich vermieden werden.

Unterstützung der Erinnerung an die eigene Person

  • Persönliche Fotos und Gegenstände: Persönliche Fotos und Gegenstände dienen als "Ankerpunkte". Sie schaffen Vertrautheit und regen zu Erinnerungen an.

Sicherheit innerhalb der Wohnung erhöhen

Eine Demenzerkrankung kann das Risiko für Unfälle innerhalb und außerhalb der eigenen vier Wände erhöhen. Folgende Tipps können helfen, Unfälle bestmöglich zu vermeiden:

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  • Stolperfallen beseitigen: Rutschende Teppiche sollten befestigt oder entfernt werden. Kleine, schlecht sichtbare Stufen sollten entweder einen deutlichen Kontrast zur Umgebung haben oder beseitigt werden.
  • Stromsicherheit: Elektrogeräte sollten an einem sicheren Platz aufbewahrt werden. Steckdosen können mit Kindersicherungen versehen werden.
  • Badezimmer sicherer gestalten: Stabile Stütz- und Haltegriffe können angebracht werden, um ein Ausrutschen zu verhindern. Der Bodenbelag sollte rutschhemmend sein. Bodengleiche Duschen verringern die Unfallgefahr, und an der Wand montierte Klappsitze können wertvolle Hilfe beim Duschen leisten. Die Badezimmertür sollte nach außen aufschlagen, und eine Verriegelung, die man auch von außen öffnen kann, ermöglicht im Notfall einen schnellen Zugang.
  • Küche sicherer gestalten: Automatische Herdabschalt-Vorrichtungen sowie Zeitschaltuhren können helfen.
  • Brandgefahr minimieren: Die Räume sollten mit Rauchmeldern ausgestattet sein, die mit einem Hausnotrufsystem verbunden werden können.
  • Wasserhähne sichern: Heißwasserhähne sollten gekennzeichnet und die Wassertemperatur so niedrig wie möglich eingestellt werden, um Verbrühungen zu vermeiden (maximal 45°C). Wassermelder oder Wasser-Regulatoren können verwendet werden, um Wasserschäden vorzubeugen.
  • Haushaltschemikalien und Medikamente sicher aufbewahren: Giftige Reinigungsmittel, Medikamente sowie Alkohol und Tabakwaren sollten verschlossen aufbewahrt werden. Auf giftige Pflanzen sollte verzichtet werden.
  • Absturzgefahr reduzieren: Fenster lassen sich beispielsweise durch abschließbare Fenstergriffe sichern. Am oberen Ende der Treppe kann eine Gittertür die Sicherheit erhöhen.
  • Türschlösser mit Notfallfunktion: Türschlösser mit einer Notfall- oder Gefahren-Funktion lassen sich von außen mit einem Zweit-Schlüssel öffnen, auch wenn innen bereits ein Schlüssel steckt.

Umgang mit Umherwandern und Verirren

Menschen mit Demenz haben mitunter einen starken Bewegungsdrang und können dazu neigen, unbeaufsichtigt das Zuhause zu verlassen. Hierbei besteht die Gefahr, dass sie sich verirren und nicht mehr nach Hause finden. Folgende Tipps können die Sicherheit erhöhen:

  • Klangspiele oder Signalgeber an der Tür: Klangspiele an der Tür oder Fußmatten mit einem Signalgeber können mitteilen, wenn jemand das Haus verlässt.
  • Autoschlüssel sicher aufbewahren: Autoschlüssel sollten außerhalb der Reichweite von Menschen mit Demenz aufbewahrt werden.
  • Technische Hilfsmittel nutzen: Tracker, die beispielsweise in Smartwatches eingebaut sind, können helfen, eine Person wiederzufinden. Es gibt auch die Möglichkeit, einen bestimmten Bereich festzulegen, in dem sich die erkrankte Person aufhalten sollte.
  • Nachbarschaft informieren: Sprechen Sie mit Nachbarn und Geschäftsleuten in der Nähe. Schildern Sie kurz die Situation und bitten Sie darum, sich zu melden, falls Ihre Angehörige oder Ihr Angehöriger allein und orientierungslos wirkt.

Geeignete Wohnformen bei Demenz

Je nach Situation können verschiedene Wohnformen geeigneter sein als andere. Es ist wichtig, sich frühzeitig über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren. Unterstützung bei der Suche kann man bei verschiedenen Pflege-Beratungsstellen erhalten.

  • Leben im eigenen Zuhause: Auch mit einer Demenzerkrankung ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, im eigenen Zuhause zu leben. Wichtig ist, dass ausreichend Unterstützung durch Angehörige sowie die demenzgerechte Anpassung des Wohnraumes gegeben sind.
  • Ambulante Pflege: Pflege- und Betreuungsdienste können Hilfe bei Pflegemaßnahmen, im Haushalt oder Alltag bieten und Angehörige entlasten. Einige ambulante Pflegedienste besitzen eine Zusatzqualifikation für Demenz und sind damit besonders auf die Pflege von Menschen mit Demenz spezialisiert.
  • Teilstationäre Pflege: Bei der teilstationären Pflege verbringen pflegebedürftige Menschen unter der Woche einen Teil des Tages oder die Nacht in einer Pflegeeinrichtung und werden dort betreut.
  • Live-in-Pflege: Benötigen pflegebedürftige Menschen eine ganztätige Versorgung, kann die Live-in-Pflege eine Betreuungsmöglichkeit sein. Bei diesem Modell wohnt eine Betreuungskraft im Haushalt der pflegebedürftigen Person.
  • Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz: Diese Wohnform bietet ein familiäres Umfeld und eine Betreuung, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zugeschnitten ist.
  • Pflegeheime: Pflegeheime bieten eine umfassende Betreuung und Pflege für Menschen mit Demenz, die nicht mehr zu Hause versorgt werden können.

Umgang mit typischen Verhaltensweisen bei Demenz

Zu den Symptomen der Demenz gehören verschiedene typische Verhaltensweisen und Handlungsmuster, mit denen sich die meisten Angehörigen zu einem bestimmten Zeitpunkt auseinandersetzen müssen.

  • Wiederholtes Fragen oder Handeln: Menschen mit Demenz stellen oft immer wieder dieselbe Frage oder wiederholen die gleichen Sätze oder Handlungen. Dies ist meist ein Zeichen von Angst oder Unsicherheit.
  • Bewegungsdrang und Unruhe: Im mittleren Stadium der Demenz zeigen viele betroffene Menschen einen ausgeprägten Bewegungsdrang, gepaart mit starker Unruhe. Mögliche Ursachen sind innere Anspannung oder Nervosität.
  • Falsche Deutung von Situationen: Die eingeschränkte Fähigkeit der Betroffenen, Situationen und Wahrnehmungen richtig zu deuten, führt häufig zu Erklärungsversuchen, die nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen.
  • Leben in der Vergangenheit: Mit dem Fortschreiten der Demenz wird die Lebenswelt der Betroffenen weitgehend von den noch vorhandenen Erinnerungen geprägt. Sie leben mit den Vorstellungsbildern einer bestimmten Lebensphase und verhalten sich dementsprechend.
  • Aggressives Verhalten: Menschen mit Demenz verhalten sich manchmal verbal oder körperlich aggressiv. Auslöser für Wutausbrüche und aggressives Verhalten sind weniger krankheitsbedingte Veränderungen im Gehirn als vielmehr die erschwerten Lebensbedingungen und die daraus resultierende Angst der Betroffenen.

Tipps für den Umgang mit Menschen mit Demenz

  • Akzeptanz: Es ist wichtig, die betroffene Person so anzunehmen, wie sie ist, und das zu akzeptieren, was sie tatsächlich leisten kann.
  • Geduld: Seien Sie geduldig und wiederholen Sie Informationen bei Bedarf.
  • Einfache Sprache: Verwenden Sie einfache und klare Sätze.
  • Blickkontakt: Achten Sie auf Blickkontakt und eine freundliche Körpersprache.
  • Emotionale Unterstützung: Zeigen Sie Verständnis und Mitgefühl.
  • Realitätsnahe Kommunikation: Begehen Sie nicht den Fehler, die Realität des Betroffenen immer korrigieren zu wollen. Gehen Sie stattdessen auf seine Gefühle ein und versuchen Sie, ihn in seiner Welt abzuholen.
  • Ablenkung: Versuchen Sie, den Betroffenen abzulenken, wenn er unruhig oder aggressiv ist.
  • Professionelle Hilfe: Scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie überfordert sind.

Schlafstörungen bei Demenz

Schlafstörungen sind ein häufiges Problem bei Menschen mit Demenz. Sie können sich in Form von Einschlafproblemen, Durchschlafproblemen, einem gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus oder einer verkürzten Schlafdauer äußern. Schlafstörungen können sich negativ auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken, die Demenz-Symptome verstärken und die Gedächtnisleistung beeinträchtigen.

Ursachen für Schlafstörungen

Die Ursachen für Schlafstörungen bei Demenz können vielfältig sein:

  • Direkte Folge der Demenz: Die Veränderungen im Gehirn können den Schlaf-Wach-Rhythmus stören.
  • Weitere Erkrankungen: Schmerzen, Muskelkrämpfe, Harndrang oder andere körperliche Beschwerden können den Schlaf beeinträchtigen.
  • Medikamente: Einige Medikamente können Schlafstörungen verursachen.
  • Schlafhygiene: Eine schlechte Schlafhygiene, wie z.B. unregelmäßige Schlafzeiten, kann den Schlaf stören.
  • Umweltfaktoren: Lärm, Licht oder eine unangenehme Raumtemperatur können den Schlaf beeinträchtigen.

Maßnahmen zur Verbesserung des Schlafs

  • Schlafhygiene verbessern: Achten Sie auf regelmäßige Schlafzeiten, eine ruhige und dunkle Schlafumgebung und vermeiden Sie koffeinhaltige Getränke vor dem Schlafengehen.
  • Weitere Erkrankungen behandeln: Lassen Sie Schmerzen oder andere körperliche Beschwerden behandeln.
  • Medikamente überprüfen: Besprechen Sie mit dem Arzt, ob die Medikamente Schlafstörungen verursachen könnten und ob es Alternativen gibt.
  • Tagesstruktur: Sorgen Sie für eine aktive Tagesgestaltung mit ausreichend Bewegung und sozialen Kontakten.
  • Entspannung: Bieten Sie Entspannungsübungen oder andere beruhigende Aktivitäten vor dem Schlafengehen an.
  • Lichttherapie: Setzen Sie den Betroffenen tagsüber hellem Licht aus, um den Schlaf-Wach-Rhythmus zu regulieren.

Die Rolle von Angehörigen und Pflegekräften

Die Pflege von Menschen mit Demenz ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die viel Zeit, Geduld und Kraft erfordert. Angehörige und Pflegekräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung und Betreuung von Menschen mit Demenz. Sie sollten sich über die Erkrankung informieren, um die Bedürfnisse der Betroffenen besser zu verstehen und ihnen eine bestmögliche Lebensqualität zu ermöglichen. Es ist auch wichtig, auf die eigene Gesundheit zu achten und sich Unterstützung zu suchen, um die Belastung zu bewältigen.

Finanzielle Unterstützung

Eine demenzgerechte Umgestaltung der Wohnung ist mit Kosten verbunden. Hier können Leistungen der Pflegekassen unterstützen. Es ist ratsam, sich frühzeitig über die verschiedenen Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung zu informieren.

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