In unserer schnelllebigen und fordernden Welt ist es keine Seltenheit, dass die Nerven blank liegen. Innere Unruhe, Stress und das Gefühl der Überforderung können den Alltag zur Tortur machen. Doch was kann man tun, wenn man sich innerlich zerrissen und angespannt fühlt? Dieser Artikel gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten, damit Sie Ihre Nervenstärke verbessern und wieder zu innerer Ruhe finden können.
Innere Unruhe: Wenn die Nerven flattern
Wenn die Gedanken ständig von Ängsten und Sorgen bestimmt sind, befindet sich der Organismus dauerhaft im Alarmzustand. Betroffene fühlen sich dann innerlich unruhig und nervös oder klagen über Herzklopfen, Spannungskopfschmerzen, Magenbeschwerden sowie Verspannungen, Schlafstörungen und Reizbarkeit. Wenn alles zu viel wird, Alltagssituationen zu unüberwindbaren Herausforderungen werden oder an Schlaf nicht mehr zu denken ist, sollten schnellstmöglich Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Andernfalls können sich im Laufe der Zeit auch schwerwiegendere Probleme (Bluthochdruck, Depressionen) entwickeln.
Ursachen und Auslöser für blank liegende Nerven
Die Ursachen für blank liegende Nerven sind vielfältig. Oftmals sind es äußere Faktoren wie Stress im Beruf, Konflikte im privaten Umfeld oder eine hohe Arbeitsbelastung, die uns an unsere Grenzen bringen. Aber auch innere Faktoren wie Perfektionismus, Versagensängste oder ein geringes Selbstwertgefühl können dazu führen, dass wir uns schnell überfordert fühlen.
- Stressfaktoren: Beruflicher Druck, Mobbing, fehlende Anerkennung, Konflikte, Mehrfachbelastungen, Termindruck, kritische Lebensereignisse, eigene Ansprüche, Sorgen, Ängste und fehlende soziale Unterstützung.
- Lebensstil: Ein zu hoher Konsum von Kaffee, Nikotin oder Alkohol, Schlafmangel, ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung.
- Körperliche Ursachen: Schilddrüsenüberfunktion, Unterzuckerung, niedriger Blutdruck, hormonelle Veränderungen (z.B. Wechseljahre), bestimmte Medikamente oder Drogen.
- Psychische Erkrankungen: Angststörungen, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Schizophrenie oder akute Belastungsreaktionen.
Symptome: Wie äußern sich schwache Nerven?
Die Symptome von blank liegenden Nerven können vielfältig sein und sich sowohl auf körperlicher als auch auf psychischer Ebene äußern.
- Psychische Symptome: Innere Unruhe, Nervosität, Gereiztheit, Angstzustände, Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisstörungen, Stimmungsschwankungen, Gefühl der Überforderung, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Depressive Verstimmungen.
- Körperliche Symptome: Herzklopfen, Schweißausbrüche, Zittern, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Schwindel, Atembeschwerden, Kloßgefühl im Hals, erhöhter Blutdruck, geschwächtes Immunsystem.
- Verhaltensänderungen: Vermehrter Konsum von Genussmitteln, sozialer Rückzug, verändertes Essverhalten (mehr oder weniger Appetit), Vernachlässigung von Hobbys und Interessen.
Die 10 besten Tipps für starke Nerven
Wenn die Nerven blank liegen, ist es wichtig, aktiv zu werden und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Hier sind 10 Tipps, die Ihnen helfen können, Ihre Nervenstärke zu verbessern und wieder zu innerer Ruhe zu finden:
Lesen Sie auch: Nerven behalten
1. Den Körper spüren: Bewegung bringt Segen
Bewegung ist ein wichtiger Faktor für starke Nerven. Studien zeigen, dass Sport ein Hormon (ANP) bildet, das Panik lindert. Ein flotter Spaziergang in der Mittagspause oder eine lockere Runde Laufen nach Feierabend helfen dabei, Ängste zu „verstoffwechseln“. Zudem verschafft die körperliche Aktivität den Gedanken eine Verschnaufpause, die Sorgen rücken in den Hintergrund. Wichtig dabei ist, dass die Bewegung Freude bereitet und ohne Zwang erfolgt. Besonders gut tut Bewegung an der frischen Luft. Die Natur ist oft Balsam für die Seele und wirkt beruhigend auf gereizte Nerven. Regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung sowie bewusste Entspannungstechniken helfen dabei, die innere Balance zu erhalten. Besonders hilfreich ist Bewegung an der frischen Luft. Sie klärt den Kopf und baut Spannungen ab.
2. Die Nerven mit Nahrung versorgen: Essen für Körper und Geist
Lebensmittel sind Nahrung für Körper und Geist. Was Menschen essen, bestimmt, wie sie sich fühlen. Der Blutzuckerwert hat beispielsweise Einfluss auf Gefühle wie Anspannung und Ärger. Einige Nahrungsmittel enthalten stimmungsaufhellende Inhaltsstoffe. So liefern Bananen auch einen hohen Anteil des B-Vitamins Pyridoxin (B6). Dieses ist an vielen Prozessen im Nervensystem beteiligt. Außerdem enthalten sie Kalium und Tryptophan. Aus Tryptophan wird der Botenstoff Serotonin gebildet, der eine Vielzahl emotionaler Prozesse (z.B. Angst) beeinflusst. Auch Omega3-reiche Lebensmittel wie Fisch haben Einfluss auf eine gesunde Nervenfunktion. Für einen ruhigen Geist sollte die Ernährung also vollwertig und möglichst vielseitig sein. Dabei sollten hauptsächlich Obst und Gemüse, Salate, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte auf den Tisch kommen, Fleisch hingegen nur in Maßen und Fett, Zucker und Alkohol so wenig wie möglich. Achten Sie daher umso mehr auf eine ausgeglichene Vitamin- und Nährstoffzufuhr, um Ihrem anspruchsvollen Denkorgan auch im Alter die optimalen Bedingungen zu bieten, die bestmögliche Leistungsfähigkeit zu erzielen. Neben Vitaminen ist es außerdem wichtig, ausreichend Lecithin zu sich zu nehmen. Lecithin ist eine lebensnotwendige, fettähnliche Substanz. Dieser hochwertige Naturstoff, der elementarer Bestandteil der Körperzellen ist, wird zum Teil vom Körper selbst hergestellt und zudem über die Nahrung aufgenommen. Man unterscheidet tierisches Lecithin, das unter anderem in Hirn, Leber, Herz und Eigelb vorkommt, von pflanzlichem Lecithin, das sich in Sojabohnen, Leinsamen und Maiskeimen findet. Besonders in Phasen hoher emotionaler und körperlicher Anspannung darf Lecithin auf dem Speiseplan nicht fehlen: Mit seinem Bestandteil Phosphat liefert es Energie für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, mit Cholin einen Baustein für den Botenstoff Acetylcholin, der wiederum wichtig für die Speicherung von Daten im Gehirn ist.
3. Zur Ruhe kommen: Ausreichend Pausen und Schlaf
Ein ausgeglichener Geist und ein leistungsfähiger Körper brauchen ausreichend Ruhepausen. Dazu gehört ausreichend Schlaf. Möglichst 7,5 Stunden pro Nacht empfiehlt die moderne Schlafforschung. Durch Schlafmangel erhöht sich die Reizbarkeit, die Belastungsfähigkeit und die Stressresistenz werden gemindert. Ängsten und Stressempfinden wird Vorschub geleistet, die Gedanken kreisen permanent, man bekommt nachts kein Auge mehr zu. Um diesem Teufelskreis vorzubeugen, sind auch tagsüber ausreichend Ruhepausen notwendig. Die psychologische Forschung zeigt, dass sich viele kurze Entspannungsphasen beispielsweise günstiger auf die Erholung von körperlicher Arbeit auswirken als wenige lange Pausen. Menschen, die viel arbeiten, sollten jede Stunde für einige Minuten innehalten. Bewusstes Durchatmen oder aufstehen und die Glieder bewegen, hilft kurz abzuschalten.
4. Auslöser kennen: Tagebuch führen und Strategien entwickeln
Die Ursachen für kreisende Gedanken sind vielfältig: Reizüberflutung, ständige Erreichbarkeit, Versagensängste und hohe Ansprüche an sich selbst können zu nervösen Zuständen führen. Viele Menschen fühlen sich jedoch gestresst, ohne genau zu wissen warum. Dann hilft es Tagebuch zu führen, um den Auslösern auf den Grund zu gehen. Kennt man die Gründe für seine Sorgen, kann man gezielt Gegenstrategien entwickeln. Kommt der Geist z.B. aufgrund einer Überzahl an Reizen nicht zur Ruhe, kann man entscheiden welchen und wie vielen man sich täglich aussetzen möchte. Dann kann man z.B. bewusst darauf verzichten, nebenher vor dem Fernseher zu essen oder beim Kochen auch noch das Radio laufen zu lassen.
5. Achtsamkeit lernen: Im Hier und Jetzt sein
Gedanken und Bewertungen entstehen aus Sinneswahrnehmungen und/oder Erinnerungen. Sie beeinflussen, wie sich etwas anfühlt und rufen dadurch unmittelbare Körper- und Verhaltensreaktionen hervor. Wer sich dieser Verbindung von Körper und Geist bewusst ist, fühlt sich weniger ausgeliefert und lernt zielgerichteter mit Grübelei und Sorgen umzugehen. Regelmäßige Atemübungen und Meditation helfen dabei, achtsamer zu leben.
Lesen Sie auch: Umfassender Ratgeber: Ganglion geplatzt
Übung: Atem beobachten
Schließen Sie die Augen. Atmen Sie durch die Nase ein. Konzentrieren Sie sich darauf, wie der Atem durch ihre Nase in die Lungen strömt. Halten Sie kurz inne. Atmen Sie danach durch den Mund aus. Konzentrieren Sie sich auf den natürlichen Rhythmus des Atems, ohne ihn verändern zu wollen. Bleiben Sie mit den Gedanken beim Atem: Denken Sie an die Worte „Einat-men/Ausatmen“. Es ist völlig normal, wenn Sie abschweifen, das ist Teil der Übung. Beobachten sie wertfrei, dass es passiert. Kehren Sie dann einfach sanft zur Atmung zurück. Wichtig ist: Üben Sie regelmäßig, am besten täglich. Am Anfang 1 Minute, nach ein paar Tagen 2 Minuten, danach 3 Minuten und so weiter. Steigern Sie sich langsam. Den Fortschritt bestimmen Sie! Hauptsache ist: Sie bleiben dran.
6. Gedankenkontrolle üben: Das Gedankenkarussell stoppen
Jeder Mensch denkt am Tag zwischen 40.000 und 60.000 Gedanken. Der Großteil davon ist unbewusst. Fast 90 Prozent kreisen immer wieder um das Gleiche, insbesondere um Schwierigkeiten und Probleme. Gedanken sind Energie und haben die Kraft Gefühle zu erzeugen. Menschen sind ihren Gedanken aber nicht hilflos ausgeliefert. Sie können lernen, diese bewusst auszuwählen und manipulative, ängstigende Gedanken loszulassen. Wenn Ängste und Unruhe das Gedankenkarussell nicht mehr still stehen lassen, gibt es eine Reihe von Übungen, die den Geist beruhigen.
Übung: Gedankenstopp
Wenn Sie sich beim sorgenvollen Grübeln ertappen, beobachten Sie, welcher Gedanke Sie konkret belastet. Stellen Sie sich dann ein rotes Stoppschild vor und sagen Sie sich laut oder in Gedanken „Stopp“. Wenden Sie sich dann sofort etwas anderem (z.B. dem Atem, einem beruhigenden Gedanken) zu. Je öfter Sie üben, desto leichter fällt es Ihnen bald.
7. Gefühle annehmen lernen: Emotionen bewusst wahrnehmen
Leidvolle Gefühle wie Angst oder Unsicherheit rauben Energie und trüben die Lebensfreude. Sie haben aber auch einen Nutzen: Angst beispielsweise setzt Adrenalin frei. Dadurch steigt das Energielevel, der Körper macht sich bereit zur Flucht oder Verteidigung. Gefühle setzen aber nicht nur Hormone frei, sondern werden auch von Hormonen beeinflusst. Stressempfinden, Überforderung und Ängstlichkeit stehen in enger Wechselbeziehung mit den Hormonen. Gefühle sind aber kein Schicksal, dem Menschen hilflos ausgeliefert sind. Wie im Umgang mit den Gedanken lohnt es sich Gefühle, bewusst wahrzunehmen und nicht wegzuschieben. Durch die aktive Auseinandersetzung können Empfindungen auf positiv beeinflusst werden.
Übung: Gefühle fokussieren
Konzentrieren Sie sich auf ein momentan vorherrschendes Gefühl (z.B. Angst). Fühlen Sie, wie es sich im Körper anfühlt, wo es zu spüren ist. Nehmen Sie das Gefühl wahr, ohne es zu beurteilen. Richten Sie Ihren Fokus aber auf die Beobachtung (da ist Angst), um sich nicht im Gefühl zu verlieren. Durch das Bewusstmachen des Gefühls, verhindern sie, dass sie zu stark blockiert werden. Wenn Sie abschweifen, kehren Sie gedanklich zu dem Gefühl zurück. Droht das Gefühl Sie zu überwältigen, kann der Gedanke „Auch dies geht vorbei.“ Linderung verschaffen.
Lesen Sie auch: Schlaganfall-Überlebenstipps für Alleinstehende
8. Die eigenen Ressourcen kennen: Kraftquellen aktivieren
Quälende Ängste und Sorgen, zehren auf Dauer an den Kräften. Um dennoch leistungsfähig zu bleiben, sollten die Batterien regelmäßig aufgeladen werden. Dafür sollte man die eigenen Kraftquellen kennen. Die folgenden Fragen helfen dabei, den eigenen Ressourcen auf den Grund zu gehen:
- Was stärkt mich?
- Was tut mir gut?
- Was mache ich gerne?
- Wann fühle ich mich lebendig?
- Was entspannt mich?
- Wo fühle ich mich wohl?
Bei der Beantwortung dieser Fragen gibt es kein „Falsch“ oder „Richtig“. Entscheidend ist, dass sie positive Gefühle auslösen und dadurch die Lebensqualität verbessern. Was das ist, darauf muss Jede(r) seine persönliche Antwort finden.
9. Mit einem Arzt oder Therapeuten sprechen: Professionelle Hilfe suchen
Betroffene sollten mit einem Arzt sprechen, wenn sie sich dauerhaft unruhig und gereizt fühlen. Denn hinter diesen Symptomen verbergen sich manchmal auch behandlungsbedürftige, körperliche Ursachen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion, starker Bluthochdruck, Unterzuckerung bei Typ-1-Diabetes). Aber auch bestimmte psychische Erkrankungen wie z.B. Angststörungen oder Depressionen gehen mit Nervosität und innerer Unruhe einher. In diesen Fällen sollten psychotherapeutische Maßnahmen - beispielsweise eine Verhaltenstherapie - ergriffen werden.
10. Begleitende Maßnahmen nutzen: Unterstützung suchen
Gewohnheiten zu ändern und Erkrankungen abzuklären, sind wichtige Schritte auf dem Weg der Besserung. Auch ein Coaching (z.B. im Stressmanagement) kann den Umgang mit den Herausforderungen des Lebens verbessern. Daneben kann es sinnvoll sein, das aus der Balance geratene Nervensystem mit einem homöopathischen Komplexmittel wie dystoLoges® zu unterstützen. dystoLoges® ist ein einzigartiger homöopathischer 5-fach-Komplex mit der Leitsubstanz Reserpinum aus der indischen Schlangenwurzel.
Vitamin B: Nervennahrung für starke Nerven
B-Vitamine sind essenziell für die Funktion, Regeneration und das Wachstum der Nerven. Sie werden für die Energieversorgung der Nerven, des Gehirns und der Muskeln benötigt. Ein Mangel an B-Vitaminen kann zu Erschöpfung, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsproblemen, Gereiztheit und innerer Anspannung führen. Besonders wichtig sind die Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12. Eine ausreichende Zufuhr von B-Vitaminen kann durch eine ausgewogene Ernährung oder durch Nahrungsergänzungsmittel sichergestellt werden.
Akute Belastungsreaktion: Wenn ein traumatisches Ereignis die Nerven überfordert
Ein Nervenzusammenbruch, in der Fachsprache als akute Belastungsreaktion bezeichnet, ist eine vorübergehende, aber extreme Reaktion auf ein schockierendes Ereignis. Diese Reaktion tritt meist wenige Minuten nach dem Auslöser ein. Ursachen können schwere Unfälle, Körperverletzungen, Krieg, Terroranschläge, Flucht, Vertreibung, Gewalt oder Naturkatastrophen sein. Symptome sind Sprachlosigkeit, veränderte Wahrnehmung, Einengung des Bewusstseins, Nacherleben der Situation, Lücken in der Erinnerung, Überreizung, Stimmungsschwankungen und körperliche Reaktionen wie Schweißausbrüche, Herzrasen, Blässe und Übelkeit. In solchen Fällen ist schnelle, professionelle Unterstützung wichtig, um die Symptome zu lindern und eine Chronifizierung zu verhindern.
Mentale Stärke: Innere Kräfte mobilisieren
Mentale Stärke bedeutet, zum richtigen Zeitpunkt die Kräfte zu bündeln und die Hindernisse des Alltags zu überwinden. Diese Fähigkeit setzt sich aus Motivation, Disziplin, Durchhaltevermögen, Willensstärke und Zuversicht zusammen. Mentale Stärke kann trainiert werden, indem man sich auf Erfolge konzentriert, von Schwächen lernt, Selbstvertrauen aufbaut und sich Pausen gönnt.
Hausmittel und alternative Heilmethoden
Neben den oben genannten Tipps gibt es auch verschiedene Hausmittel und alternative Heilmethoden, die bei innerer Unruhe und blank liegenden Nerven helfen können:
- Beruhigungstees: Baldrian, Passionsblume, Johanniskraut, Melisse oder Lindenblüten.
- Ätherische Öle: Lavendel und Thymian (als Einreibung für Rücken und Füße).
- Wadenwickel: Kühle Wadenwickel können beruhigend wirken.
- Vollbäder: Zusätze aus Lavendel oder Heublumen können entspannend wirken.
- Homöopathie: Aethusa, Arsenicum album, Aconitum oder Rhus toxicodendron (individuelle Auswahl durch einen Homöopathen).
- Akupunktur: Kann bei innerer Unruhe, Rastlosigkeit, Nervosität und Schlafstörungen helfen.
Wann zum Arzt?
Es ist wichtig, einen Arzt aufzusuchen, wenn die innere Unruhe dauerhaft anhält, sich verschlimmert oder von anderen Symptomen begleitet wird. Dies gilt insbesondere, wenn:
- Entspannungsübungen und Hausmittel nicht helfen.
- Körperliche Ursachen vermutet werden (z.B. Schilddrüsenüberfunktion).
- Psychische Erkrankungen im Raum stehen (z.B. Depressionen, Angststörungen).
- Die Unruhe den Alltag stark beeinträchtigt.