Zuckerkrankheit und Alzheimer: Ein Zusammenhang, den man kennen sollte

Einleitung

Die Alzheimer-Krankheit hat sich in den letzten 100 Jahren von einem seltenen Phänomen zu einem globalen Problem entwickelt. Dr. Kurt Mosetter zeigt in seinen Forschungen einen Zusammenhang zwischen Alzheimer und Störungen des Insulinsystems auf, was er als Diabetes mellitus Typ 3 bezeichnet. Dieser Artikel beleuchtet den Zusammenhang zwischen Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und Alzheimer, basierend auf den Erkenntnissen von Dr. Kurt Mosetter und anderen Forschern. Es werden die Ursachen, Risikofaktoren und Präventionsmöglichkeiten aufgezeigt, um ein umfassendes Verständnis dieser komplexen Beziehung zu ermöglichen.

Die Epidemie der Alzheimer-Krankheit

Alzheimer ist in den USA zur dritthäufigsten Todesursache geworden, und auch in Deutschland ist die Situation alarmierend. Die Zahl der Demenz-Erkrankten nimmt weltweit stark zu. In Deutschland leiden aktuell 1,4 Millionen Menschen an Demenz, wobei zwei Drittel davon die Alzheimer-Variante betrifft. Lange Zeit suchten Mediziner nach den Ursachen und Behandlungsmethoden, wurden jedoch immer wieder enttäuscht. Heute sind sich Wissenschaftler einig, dass die Krankheit lange vor den ersten Symptomen beginnt.

Alzheimer als Diabetes Typ 3

Dr. Kurt Mosetter argumentiert, dass Alzheimer als eine Folge von Störungen im Insulinsystem betrachtet werden kann - ein Diabetes mellitus Typ 3. Neuere Studien zeigen, dass bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer die Mikroglia-Zellen im Gehirn verstärkt Glukose aufnehmen. Ein erhöhter Insulinspiegel, oft verursacht durch übermäßigen Zuckerkonsum, kann das Alzheimer-Risiko erhöhen. Insulin spielt eine wichtige Rolle beim Schutz von Gehirnzellen vor alzheimertypischen Ablagerungen. Einige Forscher bezeichnen Alzheimer aufgrund der Ähnlichkeiten in den Stoffwechselprozessen sogar als „Typ-3-Diabetes“.

Die Rolle des Insulins im Gehirn

Insulin ist nicht nur für die Regulierung des Blutzuckerspiegels im Körper wichtig, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle im Gehirn. Es unterstützt die Funktion der Nervenzellen und schützt sie vor Schäden. Bei einer Insulinresistenz im Gehirn, wie sie bei Diabetes Typ 3 vermutet wird, können die Nervenzellen nicht mehr ausreichend mit Energie versorgt werden, was zu kognitiven Beeinträchtigungen und letztendlich zu Alzheimer führen kann.

Risikofaktoren und Lebensstil

Es ist unumstritten, dass ein ungesunder Lebensstil mit fehlender körperlicher Aktivität, viel Stress, einer zucker- und stärkereichen Ernährung sowie hohem Zigaretten- und Alkoholkonsum auf Dauer krank macht. Dieser Lebensstil kann auch Alzheimer auslösen. Alzheimer ist längst nicht nur erblich bedingt, sondern die Folge eines für die westliche Welt üblichen Lebensstils.

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Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas)

Mit steigendem Übergewicht entsteht das Krankheitsbild Fettleibigkeit oder Adipositas. Die Hauptschuld daran tragen Zucker und kurzkettige Kohlenhydrate, mit denen wir unseren Körper überfrachten. Dadurch entsteht in der Leber toxisches Fettgewebe.

Alterskrankheiten

Mit höherem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich unser Körper nicht mehr so stark wie gewohnt gegen Krankheiten wehren kann. Die Zahl der an Demenz Erkrankten nimmt weltweit stark zu.

Die Rolle der Ernährung

Die Ernährung spielt eine zentrale Rolle bei der Prävention und möglicherweise auch bei der Behandlung von Alzheimer. Eine zuckerarme, eiweißreiche Ernährung kann helfen, den Stoffwechsel zu stabilisieren und die Insulinresistenz zu reduzieren.

Der Glycoplan®

Der Glycoplan® von Dr. Kurt Mosetter ist ein Ernährungsplan, der darauf abzielt, den Körper mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen und gleichzeitig den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Er gibt eine klare Aufstellung, was und vor allem auch wann wir was unserem Körper zuführen sollten.

Die Bedeutung von Mikronährstoffen

Dr. med. Kurt Mosetter ist bekannt für seinen Glycoplan für eine gesunde Ernährung als Grundlage für eine sinnvolle Mikronährstofftherapie. Antioxidantien wie Vitamin C und E können oxidativen Stress reduzieren, der mit Alzheimer in Verbindung gebracht wird. Omega-3-Fettsäuren sind essentiell für die Gehirnfunktion und können entzündungshemmend wirken.

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Die Leberkur

Dr. Kurt Mosetter und Reiner Mosetter haben eine revolutionäre 9-Tage-Leberkur entwickelt, um die Leber als Schaltzentrale unserer Gesundheit zu unterstützen.

Bewegung und Sport

Körperliche Aktivität spielt eine überragende Rolle für die Regulation des Insulinstoffwechsels. Bewegung aktiviert Myokine, die eine Schlüsselrolle im Zucker- und Energiestoffwechsel spielen. Sport ist ein essenzieller Bestandteil von Gesundheit, allerdings nicht um jeden Preis. Es geht nicht um Leistung, sondern um Regulation, Balance und Prävention.

KiD® - Kraft in der Dehnung

KiD® (Kraft in der Dehnung) ist ein Trainingskonzept, das Kraft und Dehnung bewusst vereint. Ähnlich wie im Yoga oder in asiatischen Kampfkünsten wird die Muskulatur gezielt in ihrer maximal gedehnten Position angesprochen und gestärkt.

Weitere Faktoren und Therapieansätze

Neben Ernährung und Bewegung gibt es weitere Faktoren, die bei der Prävention und Behandlung von Alzheimer eine Rolle spielen können.

Stressmanagement

Chronischer Stress kann den Stoffwechsel negativ beeinflussen und das Risiko für Alzheimer erhöhen. Entspannungstechniken und Stressmanagement-Strategien können helfen, den Körper ins Gleichgewicht zu bringen.

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Myoreflextherapie®

Die Myoreflextherapie® ist ein ganzheitlicher Ansatz, der darauf abzielt, muskuläre Dysbalancen zu regulieren und die Körperwahrnehmung zu verbessern. Sie kann bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt werden, darunter auch bei neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer. In der Myoreflextherapie® werden die körperlichen Stressbereiche und Spannungspunkte mittels gezielter manueller Druckpunktbehandlung angesprochen.

Psychotrauma und neuromuskuläre Traumatherapie

Körper und Seele, Soma und Psyche sind nie getrennt. Insbesondere bei schweren seelischen Belastungen und Psychotraumata wird dies deutlich.

Die Rolle der Augen

Die Augen sind nicht nur Sinnesorgane, sondern zentrale Steuerungsinstanzen unseres gesamten Körpers. Sie beeinflussen Haltung, Gleichgewicht und Konzentrationsfähigkeit - und spiegeln zugleich unseren Stoffwechsel, Stresslevel und die Versorgung des Gehirns wider.

Hoffnung und Prävention

Trotz der alarmierenden Zunahme von Alzheimer-Erkrankungen gibt es Anlass zur Hoffnung. Die neuen Erkenntnisse über die Rolle des Insulins und des Stoffwechsels eröffnen möglicherweise neue Wege für Therapien und Präventionsstrategien. Prävention spielt eine Schlüsselrolle. Durch die Unterstützung der Zellfunktion, insbesondere der Lysosomen, könnte möglicherweise das Risiko für Alzheimer und ähnliche Erkrankungen reduziert werden.

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