Die Abteilung für Neurologie und Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters bietet ein breites Spektrum an Leistungen an verschiedenen Standorten. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die verschiedenen Bereiche und Schwerpunkte dieser wichtigen medizinischen Fachrichtung.
Kinder- und Jugendmedizinische Versorgung
Die kinder- und jugendmedizinische Versorgung umfasst ein breites Spektrum an Leistungen. Neben der Behandlung von pädiatrisch-internistischen Patienten werden auch unfallchirurgische, viszeralchirurgische und MKG-chirurgische Patienten kinderärztlich mitversorgt. Intensivpflichtige Kinder außerhalb der Neonatalperiode können ab einem Alter von 3 Jahren auf der großen Intensivstation des Hauses behandelt werden, die von Anästhesisten geführt wird. Die Kinder- und Jugendärzte sind dabei eng in die Behandlung eingebunden. Die Einhaltung der Qualitätskriterien wird durch die Zertifizierung als ausgezeichnete Kinderklinik im Jahr 2009 durch die Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen Deutschland e.V. sichergestellt. Kinder, die unaufschiebbare notfallmäßige ärztliche Hilfe benötigen, werden in der Kindernotaufnahme jederzeit mit Freundlichkeit und Kompetenz untersucht und behandelt. Die Notaufnahme ist ausschließlich für die Versorgung medizinischer Notfälle und ggf.
Neonatologie und Frühgeborenenversorgung
Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Neonatologie, insbesondere die Versorgung von Frühgeborenen. Die Level 3 Neonatologie betreut Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von mindestens 1500 Gramm oder mit einem Gestationsalter von 32 + 0 bis kleiner oder gleich 35 + 6 SSW. Die Arbeit erfolgt in enger Kooperation mit der Frauenklinik im Hause mit rund 850 Geburten/Jahr. Zusätzlich werden Kinder aus benachbarten Geburtskliniken ohne eigene Kinderklinik durch den abteilungseigenen Abholdienst versorgt, transportiert und in der neonatologischen Intensiveinheit weiterbehandelt. Seit 2007 ist die Abteilung durch das Bayerische Sozialministerium als „Kinderklinik mit neonatologischen Intensivbehandlungsplätzen“ mit den Strukturkriterien eines Perinatalen Schwerpunkts (G-BA) anerkannt und im Bayerischen Krankenhausbettenplan festgeschrieben. Rund 200 Frühgeborene und kranke Neugeborene werden derzeit jährlich betreut.
Psychosomatische Station für Kinder und Jugendliche
Die Psychosomatische Station für Kinder und Jugendliche im Alter von 10-17 Jahren bietet eine möglichst zeitnahe Intervention bei psychosomatischen Beschwerden. Ziel ist es, eine ganzheitliche Versorgung zu gewährleisten, um Symptome zu lindern und langfristige Strategien für die Bewältigung psychosomatischer Herausforderungen zu entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Netzwerkarbeit z.B. mit ambulanten Psychotherapeuten, Schulen und Hausärzten. Es wird eine integrative, interdisziplinäre Herangehensweise geboten, die medizinische, psychologische und pädagogische Aspekte berücksichtigt. Behandelt werden u.a. Somatoforme Störungen, Chronische Somatische Erkrankungen mit psychischen Begleitsymptomen, Angststörungen sowie Stress- und Anpassungsstörungen.
Tagesklinisches Setting
Manche Diagnostik erfordert, dass der Patient sich möglichst nicht oder nur wenig bewegt. Insbesondere bei jüngeren Kinder sind hierfür oft eine medikamentöse Sedierung sowie eine anschließende intensive Überwachung notwendig. Auch bei einigen operativen Eingriffen ist ein stationärer Aufenthalt nicht immer notwendig. Diese Möglichkeit wird in einem Tagesklinischen Setting angeboten. Das bedeutet, die Patienten werden morgens in der Kinderklinik aufgenommen, erhalten im Laufe des Vormittags die geplante Diagnostik und können bereits am Nachmittag wieder in ihr gewohntes Umfeld entlassen werden. Zu den angebotenen Leistungen gehören Gastroskopie/Koloskopie und Operationen (z.B.
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Pädiatrische Diabetologie
Immer mehr Kinder und Jugendliche erkranken an Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2. Daher ist es ein Anliegen, diese Kinder von Beginn an zu betreuen, zu begleiten und ihnen eine Hilfestellung im Alltag zu geben. Die Diabetestherapie wird individuell auf jedes Kind und dessen Lebenssituation abgestimmt. Ziel ist es, dass sich Kinder und Eltern sicher im Umgang mit der Behandlung des Diabetes mellitus fühlen und mit der Ambulanz einen zuverlässigen Ansprechpartner haben. Eine ausführliche Schulung für Kinder & Jugendliche sowie deren Eltern und engsten Bezugspersonen ist im stationären Aufenthalt vorgesehen. Da die Transition im jugendlichen Alter sehr wichtig ist, wird Hand in Hand mit den Erwachsenendiabetologen Dr. Thomas Kehle, Diabetologe DDG, Dr. Marcus Steger, Diabetologe DDG und PD Dr. CA Prof. Dr. med. M. zusammengearbeitet. Unterstützt wird das Team von Diabetesberaterinnen DDG Frau N. und Diabetesberaterin DDG Frau S.
Pädiatrische Gastroenterologie
In der gastroenterologischen Sprechstunde werden Kinder mit Ernährungsproblemen und akuten/chronischen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts betreut.
Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) Marktoberdorf
Am 17.4.2024 wurde ein neues Sozialpädiatrisches Zentrum für den Standort Marktoberdorf zugelassen. Das SPZ wird in gemeinsamer Tägerschaft (Klinikverbund Allgäu, Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V.) betrieben werden. Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme voraussichtlich ab 1.1.2025. Zur Sicherung der neuropädiatrischen Versorgung bis dahin haben wir uns gemeinsam mit den umliegenden Kliniken und Versorgern abgestimmt. Angeboten werden EEG-Ambulanz, Allgemeine Neurolog. Ambulanz, Entwicklungsneurolog.
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Weissenau
Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie bietet für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren (in Ausnahmefällen bis 21 Jahren) und für deren Familien therapeutische Behandlung und Diagnostik sowie Kriseninterventionen. Häufige Diagnosen sind Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrome, emotionale und Sozialverhaltensstörungen, Substanzstörungen und jugendliche Psychosen. Zusätzlich zu drei Stationen und einer Ambulanz gibt es in Weissenau zwei Teams für Stationsäquivalente Behandlung (StäB) - zum einen für Kinder und Jugendliche, zum anderen für junge Erwachsene im Alter zwischen 17 und 21 Jahren - sowie die überregionalen Stationen clean.kick und clean.kids. Hier werden suchtkranke und suchtgefährdete Kinder und Jugendliche behandelt.
Schutz bei Gewalt gegen Kinder und Jugendliche
Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist leider in unserer Zeit allgegenwärtig, die Formen sind hierbei vielfältig: so macht nahezu jedes 2. Liegen körperliche Verletzungen vor, werden die betroffenen Kinder häufig beim Arzt oder in der Klinik vorgestellt. Andere Formen von Misshandlungen oder Vernachlässigung sind weniger offensichtlich, und nicht immer sind Symptome und Befunde eindeutig. Das Team besteht aus speziell geschulten ÄrztInnen, Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen, sozialpädagogischen Fachkräften, einer Kinder- und Jugendlichen - Psychotherapeutin bzw. Psychologin sowie einem Klinikseelsorger. Es wird eng mit anderen Fachdisziplinen der Klinik wie der Abteilung für Radiologie, Unfallchirurgie und Gynäkologie zusammengearbeitet. Darüber hinaus wird das Vorgehen u.a. mit den Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe, der koordinierenden Kinderschutzstelle und ggf. Rechtsmedizin abgestimmt.
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Schön Klinik Vogtareuth: Neuropädiatrie
In der Schön Klinik Vogtareuth wird ein breites Behandlungsspektrum für akute und chronische neurologische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen angeboten. Das Vogtareuther Konzept basiert auf der intensiven Zusammenarbeit der drei Bereiche Neuropädiatrie, Epileptologie mit Epilepsie-Chirurgie und kinderneurologischer Rehabilitation. Junge Patientinnen und Patienten profitieren von der Bündelung jahrzehntelanger Erfahrung der fachübergreifenden Behandlungsteams. Neben der hochwertigen medizinischen Therapie sind eine einfühlsame Betreuung der Patientinnen und Patienten sowie eine vertrauensvolle Begleitung von Eltern und Angehörigen sehr wichtig. Angeboten werden:
- Psychologie und Neuropsychologie: Psychologische Betreuung während der stationären neurologischen Rehabilitation, der prächirurgischen Epilepsie-Diagnostik und der pädiatrischen Epilepsie-Chirurgie.
- Neurologische Rehabilitation für Kinder und Jugendliche: Als eine von nur wenigen Kliniken in Bayern wird eine neurologische Frührehabilitation und weiterführende Rehabilitation für Kinder und Jugendliche angeboten. Die enge Anbindung an unsere Spezialzentren der Neurochirurgie und der Kinderschmerztherapie ermöglicht es uns, Kinder bereits in frühen Stadien aufzunehmen. Wenn Ihr Kind (noch) beatmet wird, unterstützen wir es - sofern stabile Verhältnisse vorliegen (über Maske oder Tracheostoma) - bei der Umstellung auf die eigene Atmung oder auf ein Heimbeatmungsgerät und begleiten es aktiv auf dem Weg zurück ins Leben.
- Wissenschaft und Forschung: Für die hoch qualifizierten neuropädiatrischen Fachärztinnen und Fachärzte ist es Wunsch und Verpflichtung zugleich, Ihr uns anvertrautes Kind nach neuestem Stand der Wissenschaft zu behandeln. Daher engagieren wir uns intensiv im Bereich der medizinischen Forschung und Wissenschaft, beispielsweise in Stiftungsprofessuren und Forschungseinrichtungen an Universitäten.
- Rooming-In für Eltern von neuropädiatrisch erkrankten Kindern: Das Kinderbettenhaus bietet für Eltern von erkrankten Kindern familiäre Nähe. In sogenannten „Elternkojen“ unserer IMC-Reha-Station können Sie in einem „Zimmer im Zimmer“ übernachten.
LMU-Universitätsmedizin: Duale Neuropädiatrie - Münchner Modell
Die Besonderheit der LMU-Universitätsmedizin ist die gelebte Zusammenarbeit der Neuromedizin: interdisziplinär, transdisziplinär, multimodal, multiprofessionell, alle Möglichkeiten der Kinder-Spitzenmedizin anbietend, Transition gestaltend. Mit dem Konzept Dualer Neuropädiatrie - Münchner Modell Neuropädiatrie ist das Fach mit all seinen Facetten sowohl akut - im Dr. von Haunerschen Kinderspital, Campus Innenstadt wie Campus Großhadern - als auch chronisch - im iSPZ Hauner, Campus Innenstadt - vertreten.
kbo-Heckscher-Klinikum
Die seelische Gesundheit unserer jungen Patientinnen und Patienten steht für uns seit 95 Jahren an erster Stelle. Die Heckscher Klinik wurde 1929 gegründet und gehört seit 2007 zu den Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo). Seit 2000 ist unser Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Wir behandeln jährlich rund 15.000 Kinder und Jugendliche an elf Standorten in Oberbayern - ambulant, in den Tageskliniken und auf den Stationen. Unser multiprofessionelles Team von Mitarbeitenden aus den Bereichen Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychologie, Fachtherapie, Sozial- und Heilpädagogik sowie Pflege und Erziehung unterstützt Kinder und Jugendliche mit ihren Familien und Angehörigen sowohl in akuten Krisensituationen als auch während chronischer Krankheitsverläufe. Dabei legen wir Wert auf eine ausführliche, individuell zugeschnittene Diagnostik sowie eine leitlinien-orientierte Therapie entsprechend der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Bezirksklinikum Ansbach: Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kinder- und Jugendalters
Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kinder- und Jugendalters am Bezirksklinikum Ansbach bietet ein breites Spektrum an Behandlungsangeboten für Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der individuellen Begleitung der jungen Patientinnen und Patienten sowie der Einbeziehung des familiären Umfelds. Die Mehrheit der jungen Patientinnen und Patienten wird ambulant behandelt, um ihnen ein Verbleiben im gewohnten Umfeld zu ermöglichen. Alle wichtigen Therapien und Diagnoseverfahren werden daher auch ambulant angeboten.
Psychiatrische Institutsambulanzen Ansbach und Neustadt a.d. Aisch
In den Institutsambulanzen in Ansbach und Neustadt a. d. Aisch werden Kinder und Jugendliche behandelt, die unter verschiedenen Erkrankungen leiden. Zum Erstgespräch werden die Eltern gemeinsam mit ihrem Kind gebeten. Neben klassischen Therapieverfahren wie Elterngespräche, Entspannungsverfahren, Ergotherapie u.a. wird auch der Einsatz von Tieren angeboten. Im Bezirksklinikum Ansbach gibt es fünf speziell ausgebildete Therapiebegleithunde. In der Institutsambulanz am Bezirksklinikum Ansbach wird Familien mit Säuglingen und Kleinkindern in einer speziellen Sprechstunde Unterstützung angeboten. Gemeinsam mit den Eltern wird nach Lösungen gesucht, damit Sie und Ihr Kind wieder zur Ruhe kommen. Vor dem ersten Termin muss eine körperliche Ursache ausgeschlossen sein.
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Tagesklinik für Kinder und Jugendliche
Für Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 18 Jahren wird ein detaillierter Therapieplan erarbeitet. Die Familie wird in die Behandlung einbezogen. Es wird Wert auf einen strukturierten Tagesablauf gelegt, der den jungen Menschen Orientierung und Halt gibt. Schulpflichtige Kinder besuchen die „Schule für Kranke". Die Lehrkräfte stimmen den Unterrichtsstoff mit der Stammschule ab. Als Ergänzung werden alle 14 Tage eine Mehrfamiliengruppe angeboten. Die Kinder nehmen gemeinsam mit den Eltern (und gegebenenfalls auch den Geschwistern) daran teil. Dabei arbeitet jede Familie gezielt an einer Verbesserung des Miteinanders. Der Austausch der Familien untereinander wirkt motivierend auf alle Beteiligten.
Stationäre Behandlung
Fünf- bis 18-Jährige kommen in die offenen Stationen, wenn die ambulanten und tagesklinischen Behandlungsmöglichkeiten nicht mehr ausreichen. Es wird Wert auf einen strukturierten Tagesablauf gelegt. Daher hat jeder Patient einen auf seine Bedürfnisse abgestimmten Tagesplan, der Halt gibt. Die einzelnen Behandlungsbausteine und der Schulbesuch werden individuell aufeinander abgestimmt. Schulpflichtige Kinder und Jugendliche besuchen die "Schule für Kranke". Lehrkräfte, die mit den Stationen zusammenarbeiten und sich mit der besonderen Problematik der Schüler vertraut machen, gestalten den Unterricht. Sofern nicht vor der Aufnahme geschehen, werden in der Klinik Untersuchungen durchgeführt. Anschließend wird ein individueller Therapieplan erarbeitet. Die therapeutische Ausrichtung ist tiefenpsychologisch, verhaltenstherapeutisch und systemisch. Vor der Aufnahme lernen die Kinder und ihre Familien die Station bei einem oder mehreren Vorgesprächen kennen. Für die Aufnahme wird ein Kinderklinik-Einweisungsschein benötigt. Um den Tagesplan der Kinder strukturieren zu können, gibt es festgelegte Besuchs- und Telefonzeiten. Art und Umfang der Besuche und Telefonate werden mit dem zuständigen Arzt oder Therapeuten individuell vereinbart. Auf Wunsch kann die Behandlung nach der Entlassung in der Institutsambulanz oder der Tagesklinik fortgesetzt werden.
Aufnahmestation
Wenn die Behandlungsmöglichkeiten einer offenen Station nicht mehr ausreichen, weil sich die Patienten z.B. selbst gefährden oder ungeplant in einer akuten Krisensituation aufgenommen werden, ist die Behandlung in einem besonders geschützten Rahmen möglich. Das Behandlungskonzept orientiert sich soweit möglich an dem der offenen Stationen.
Beispiele für Krankheitsbilder
- Angststörungen: Panikattacken bestimmen Lukes und Jennys Alltag. Die Angst ist ihr ständiger Begleiter und isoliert sie. Auch wenn ihre Geschichten unterschiedlich sind, so teilen die beiden Kinder doch viele Erfahrungen. Sie ertragen es nicht, alleine zu sein, sehen überall Gefahren und befürchten mögliche Katastrophen. Die Panikattacken machen sie hilflos, lassen Herz und Puls rasen, verflachen die Atmung und verkrampfen die Muskeln.
- Zwangsstörungen: Annabels Mitschüler sind genervt. Ständig klopft sie auf den Tisch, berührt Wände oder macht Geräusche mit der Nase. Keiner versteht, warum sie das macht, am wenigsten Annabel selbst. "Ich muss es tun, ich muss es einfach tun, immer wieder." Annabel fühlt sich hilflos und einsam, es geht ihr immer schlechter.
- Essstörungen: Kirsty ist zehn Jahre alt, als sie beginnt, das Essen zu verweigern. Das selbstzerstörerische Verhalten lenkt sie von Schwierigkeiten in der Familie und in der Schule ab. "Die Magersucht war mein Zwilling. Bis ich nicht mehr wusste, ob ich es war oder die Magersucht." Lange Zeit fallen die Veränderungen ihres Körpers und ihrer Seele ihrem Umfeld gar nicht auf. Kirsty hungert sich fast zu Tode und kommt schließlich ins Krankenhaus.
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