Alkohol ist ein Zellgift, das bereits in geringen Mengen die Entwicklung des Fötus im Mutterleib negativ beeinflussen kann. Für einen gesunden Start ins Leben sollten Schwangere deshalb komplett auf Alkohol verzichten. Alkoholkonsum in der Schwangerschaft hat für die Kinder lebenslange Folgen mit einem breiten Spektrum an Schädigungen.
Die Auswirkungen von Alkohol auf das fetale Gehirn
Eine aktuelle Studie der Medizinischen Universität Wien konnte mittels Magnetresonanztomografie (MRT) zeigen, dass Alkoholkonsum während der Schwangerschaft selbst in geringen bis mäßigen Mengen die Gehirnstruktur des Babys verändern und die Gehirnentwicklung verzögern kann. Die MRT beim ungeborenen Kind ist eine hoch spezialisierte und sichere Untersuchungsmethode, mit der bereits vor der Geburt genaue Aussagen über die Hirnreifung gemacht werden kann.
Für die Studie analysierten die Forschenden MRT-Aufnahmen von 24 Föten, die im Mutterleib Alkohol ausgesetzt waren. Die Föten befanden sich zum Zeitpunkt der MRT-Untersuchung zwischen der 22. und 36. Schwangerschaftswoche. Selbst bei Föten, deren Mütter am wenigsten Alkohol tranken (durchschnittlich weniger als ein alkoholisches Getränk pro Woche), konnten anhand der pränatalen MRT signifikante Veränderungen in der Gehirnentwicklung und einer verzögerten Gehirnreifung festgestellt werden.
Im Ergebnis war bei den Föten, die unter Alkoholeinfluss gestanden hatten, die Entwicklung klar verzögert, was sich in einem niedrigeren "Fetal Total Maturation Score" (fTMS) gegenüber der Kontrollgruppe zeigte. Dazu war ein Teil des Gehirns schwächer ausgebildet, der sogenannte Sulcus temporalis superior (STS). Dabei handelt es sich um einen Bereich des Temporallappens, der unter anderem für die soziale und sprachliche Entwicklung sowie die audiovisuelle Wahrnehmung von Bedeutung ist. "Wir wissen, dass das STS einen großen Einfluss auf die Ausbildung des Sprachvermögens während der Kindheit hat", erklärt Dr. Gregor Kasprian.
Laut dem Studienautor Dr. Patric Kienast hätten 17 der 24 werdenden Mütter nur sehr unregelmäßig Alkohol getrunken, mit im Schnitt weniger als einem Drink pro Woche. "Trotzdem fanden wir auch bei ihren Föten signifikante Veränderungen bei der Untersuchung im MRT", so Dr. Kienast. Drei der befragten Schwangeren tranken ein- bis dreimal die Woche, zwei von ihnen vier bis sechsmal pro Woche. Eine werdende Mutter gab sogar an, 14 oder mehr Drinks pro Woche zu sich zu nehmen.
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Laut der Forschenden kann sich Alkohol während der Schwangerschaft besonders auf die Prozesse der Myelinisierung und Gyrierung beim Fötus auswirken. Dabei handelt es sich um wichtige Entwicklungsschritte im Gehirn und im Nervensystem. Die Myelinisierung ist eng verbunden mit Lernprozessen etwa beim Rollen, Krabbeln und Sprechen. Unter Gyrierung wiederum versteht man die Ausbildung der Gehirnwindungen, womit sich das Volumen des Denkapparats trotz des beschränkten Platzes im Schädel vergrößern kann. Damit einher gehen viele kognitive Prozesse. Wenn die Gyrierung eingeschränkt wird, kann sich das stark auf die Reifung des Gehirns auswirken.
Die Rolle des Alkohols als Zellgift
Es ist bekannt, dass Alkohol (Ethylalkohol) und dessen Abbauprodukte (u.a. Acetaldehyd) den Mutterkuchen passieren und direkt zu organischen und funktionellen Entwicklungsstörungen des Feten führen können. Alkohol und Acetaldehyd sind Gifte, die u.a. auf die Zellteilung wirken. Besonders empfindlich ist dabei das Zentrale Nervensystem.
Kein risikoloser Grenzwert
Es gibt keinen risikolosen Alkoholgrenzwert in der Schwangerschaft! Auch wird zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft geringer Alkoholkonsum für das ungeborene Kind schädlich sein kann. Sowohl chronischer Alkoholkonsum als auch geringe Mengen an Alkohol sowie episodenhaftes exzessives Trinken haben schwerwiegende und dauerhafte Schädigungen zufolge. Ein linearer Zusammenhang zwischen der von der Mutter konsumierten Alkoholmenge und dem Ausmaß embryonaler Entwicklungsschädigungen kann nicht nachgewiesen werden.
Die Entwicklung des Gehirns im Fokus
Grundsätzlich kann jedes Organ des kindlichen Körpers durch Alkohol in seiner Entwicklung beeinträchtigt werden. Eine besondere Rolle kommt hierbei jedoch dem Gehirn zu, da dieses sich über den gesamten Zeitraum der Schwangerschaft stetig weiterentwickelt. Dies steht im Gegensatz zu anderen Organen, die bestimmte Entwicklungsschritte zu definierten Zeitpunkten der Schwangerschaft abgeschlossen haben. Fertig entwickelt sind die Organe nicht mehr in ganz so hohem Ausmaß für die schädliche Alkoholwirkung anfällig.
Unser Gehirn ist ein sehr vielfältiges und komplexes Organ, in welchem verschiedenste Strukturen in Netzwerken zusammenarbeiten und uns so unser menschliches Leben und unser soziales Miteinander ermöglichen. Sie erlauben uns, eine Vielzahl menschlicher Eigenschaften zu entwickeln, wie beispielsweise den Gebrauch der Sprache, das Erleben und Verstehen von Gefühlen, das Ausüben und Planen von Bewegungen und Handlungen, das Entwickeln einer Persönlichkeit, aber auch unsere Sinnesfunktionen wie Sehen, Hören, Schmecken, Fühlen und vieles mehr.
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Treffen Alkohol oder seine Abbauprodukte im kindlichen Organismus auf das hochsensible und verletzbare Gehirn und werden hierdurch die Zellentwicklung behindert oder Zellen geschädigt, kann es in all diesen genannten Funktionen zu Beeinträchtigungen kommen. Das Gehirn von Kindern, die während der Schwangerschaft Alkohol ausgesetzt waren, kann beispielsweise kleiner sein als das von Gleichaltrigen oder das Kind kann aufgrund der Schädigung unter Krampfanfällen leiden. Das erkrankte Kind kann auch große Schwierigkeiten in der Konzentrations- und Merkfähigkeit haben oder eine mangelhaft entwickelte Impulskontrolle haben. Andere Kinder, die Alkohol im Mutterleib ausgesetzt waren, sind verzögert in der Entwicklung von Sprache oder Motorik. Sehr häufig haben diese Kinder auch Schwierigkeiten im Verstehen von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen und haben deutliche Probleme bei der Erledigung von Alltagsaufgaben wie Anziehen oder Duschen. Die Gesamtleistung des geschädigten Gehirns bleibt dauerhaft unterentwickelt.
Auch weitere Folgen einer Alkoholexposition des Kindes im Mutterleib sind bekannt. Da die Entwicklung des Gesichts während der Schwangerschaft sehr eng mit der Gehirnentwicklung verbunden ist, zeigen Kinder, die eine Schädigung durch Alkohol während der Schwangerschaft erlitten haben, manchmal charakteristische Auffälligkeiten in ihrem Aussehen. Oft ist das Lippenrot der Oberlippe sehr schmal und das sogenannte Philtrum, die zwei Falten zwischen Nase und Oberlippe, sind flach. Die Länge der Augen kann verkürzt sein. Die Wirkung des Alkohols auf bestimmte Hormone im Körper des Kindes kann eine mangelnde Wachstums- und Gewichtsentwicklung bedingen.
Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD)
Schwere Schädigungen werden als fetales Alkoholsyndrom (FAS) bezeichnet. Schädigungen durch Alkohol wirken sich jedoch sowohl während der Embryonalzeit als auch der Fetalzeit eines Ungeborenen toxisch aus - daher wäre der Begriff „Embryofetales Alkoholsyndrom", der die ganze Schwangerschaftsdauer einbezieht, eine präzisere Beschreibung des Störungsbildes. Je nach Ausprägung des FAS können die Kinder von körperlichen, geistig-intellektuellen, sozialen und emotionalen Störungen betroffen sein.
Von FAS betroffene Kinder kommen u.a. mit einem geringeren Geburtsgewicht zur Welt und sind kleiner. Typischerweise haben sie Gesichtsfehlbildung. Zu diesen sichtbaren äußeren Kennzeichen zählen ein abgeflachtes Mittelgesicht mit kurzem, breiten Nasenrücken und großem Augenabstand sowie Minderwuchs und Untergewicht. Auch Organfehlbildungen sind häufig - so liegen beispielsweise bei rund 90% Augenveränderungen vor. Von Organfehlbildungen können u.a. auch die Atmungsorgane, das Skelett und seine Muskulatur, sowie Herz, Leber, Verdauungstrakt, Immunsystem, Haut und Haare betroffen sein.
Stellen sich schwere Schädigungen nicht in sichtbaren morphologischen Veränderungen dar (z.B. Kopf/Gesicht), sondern treten isoliert als Schädigungen des Zentralen Nervensystems (neuropathologisch) auf, sprechen Mediziner von einem partiellen FAS (pFAS). Das pFAS ist wesentlich häufiger, da Organe mit einer hohen Stoffwechsellage und Wachstumsrate - wie das embryofetale Gehirn - von den schädigenden Auswirkungen des Alkoholkonsums besonders betroffen sind. Das pFAS ist keine abgeschwächte Form des fetalen Alkoholsyndroms, sondern eine andere Ausprägung.
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Intellektuelle Einschränkungen, soziale und emotionale Störungen begleiten das FAS. Als Folge hirnorganischer Schädigungen weisen betroffene Kinder soziale und psychische Auffälligkeiten auf und haben Leistungsstörungen. Möglich sind unter anderem Probleme mit der Aufnahmefähigkeit und dem Gedächtnis, dem Konzentrations- und Sprachvermögen, der Grob- und Feinmotorik. Belastender als die mehr oder minder ausgeprägten intellektuellen Einschränkungen sind die emotionalen Auffälligkeiten und Verhaltensstörungen bei fast allen Kindern mit FAS.
Hyperaktivität etwa findet sich bei FAS so häufig, wie bei keinem anderen Fehlbildungssyndrom. Dessen Merkmale sind ständige motorische Unruhe, Nervosität, sehr kurzfristiges Interesse an einer Aufgabe oder schneller Wechsel von einem Spielzeug zum nächsten sowie Ungehemmtheit und Impulsivität im Sozialverhalten. Die Kinder sind leicht ablenkbar und zeigen häufig ein Verhalten, durch das sie versuchen Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. In der Schule fallen die Kinder auf, weil sie nicht still sitzen können und undiszipliniert sind. Betroffene Kinder können Affekte nur schwer kontrollieren und haben eine geringe Frustrationstoleranz.
Durch Verhaltensstörungen wie hyperaktiven Verhaltensmustern, fehlendem Risikobewusstsein und beeinträchtigter sozialer Kognition, können schwerwiegende Beeinträchtigungen in vielen Lebensbereichen entstehen. Kinder mit FAS entwickeln häufig kein Gefahrenbewusstsein, wodurch Gefährdungen bei Spielen und auch im Straßenverkehr bestehen. Riskant ist darüber hinaus auch ihre Sorglosigkeit Fremden gegenüber. FAS-Kinder gelten als hilfsbereit, freundlich, naiv und beeinflussbar. Sie verstehen nicht, wenn sie ausgenutzt oder zu etwas angestiftet werden. Naivität und Freundlichkeit erhöhen das Risiko, sexuell missbraucht zu werden.
Weil in einem Teil der Fälle die Lebens- und Berufsplanung sehr stark eingeschränkt ist und Betroffene auch im Erwachsenenalter nicht in der Lage sind, ein selbstständiges Leben zu führen, ist eine langfristige Unterstützung bzw. Frühe Therapie und Hilfe im Alltag wichtig - FAS-Kinder brauchen besonderen Schutz.
Die Diagnose und Unterstützung von Kindern mit FASD
Wichtig ist, dass Betroffen zu einem möglichst frühen Zeitpunkt unterstützt werden. Für eine gezielte therapeutische Unterstützung ist zunächst die korrekte Diagnosestellung wichtig. Dadurch lassen sich unnötige weitere Untersuchungen verhindern und sie ermöglicht den Kindern den Zugang zu entsprechenden Hilfsangeboten.
In Deutschland werden jedes Jahr rund 10.000 Kinder mit FASD geboren. Sie weisen Verhaltensauffälligkeiten wie Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Lern- und Sprachprobleme auf. Etwa 3.000 dieser Kinder leiden unter dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS), der schwersten Form. Etwa zwei Prozent der Kinder in Deutschland kommen mit Hirnschädigungen zur Welt, weil ihre Mütter in der Schwangerschaft Alkohol trinken.
Bei etwa zwei Prozent der Kinder in Deutschland werde FASD diagnostiziert, sagt Kinder- und Jugendmediziner Dr. Stefan Ortfeld. Damit ist FASD die häufigste angeborene Behinderung. Der Mediziner geht allerdings davon aus, dass sie bei betroffenen Kindern und Jugendlichen oftmals nicht festgestellt wird. Ein weiterer Grund für die hohe Dunkelziffer: Scham und Schuldgefühle der leiblichen Mütter.
Bleibt FASD unentdeckt, leiden die betroffenen Kinder und Jugendlichen häufig besonders. Viele ecken mit ihrer impulsiven Art schon im Kindergarten an, werden ausgeschlossen, sind von den Anforderungen des täglichen Lebens überfordert. Mit einer frühen Diagnose hingegen können die Kinder gefördert werden.
Prävention von FASD
Dem Verein "FASD Deutschland" zufolge trinkt mehr als jede vierte Frau in der Schwangerschaft Alkohol. Dabei kann schon ein Glas Sekt zu Hirnschädigungen führen, sagt Dr. Stefan Ortfeld. In Sachen Prävention gebe es viel Luft nach oben, sagt er. Jugendliche sollten seiner Ansicht nach bereits im Sexualkundeunterricht lernen, welche Folgen Alkoholkonsum in der Schwangerschaft haben kann.
Adoptivmutter Andrea Kruse ist dazu der Meinung, dass schwangere Frauen deutlicher von Gynäkologen und Hebammen gewarnt werden sollten: "Man bekommt gesagt: Kein Alkohol, auf die Mundhygiene achten und kein Rohmilchkäse."
Mythen und Fakten über Alkohol in der Schwangerschaft
- Falsch: Ein Glas Wein ist unbedenklich. Allein entscheidend ist die Menge an reinem Alkohol, die die Mutter zu sich nimmt.
- Falsch: Es gibt einen risikolosen Alkoholgrenzwert in der Schwangerschaft! Sowohl chronischer Alkoholkonsum als auch geringe Mengen, wie ein Glas Sekt, können schwerwiegende und dauerhafte Schädigungen zufolge haben.
- Falsch: Das Fetale Alkoholsyndrom (FAS) heilt leider nicht im Laufe der Zeit aus.
- Falsch: Alkohol verfliegt beim Kochen. Eine mit Alkohol versetzte Sauce oder Suppe, die direkt vom Herd genommen wird, enthält zum Beispiel noch 85 Prozent der ursprünglichen Alkoholmenge. Nach einer halben Stunde sind es immer noch 35 Prozent.
- Falsch: Das Fetale Alkoholsyndrom (FAS) ist nicht ein spezielles Problem von Suchtfamilien, sondern betrifft Kinder aller Gesellschaftsschichten. Es gibt Untersuchungen des Robert-Koch-Institutes,nach denen bis zu 20 Prozent der Frauen während der Schwangerschaft Alkohol trinken.
- Falsch: Alkoholkonsum kann in jeder Phase der Schwangerschaft die Gesundheit des Kindes gefährden. Im ersten Schwangerschaftsdrittel besteht die Gefahr körperlicher Fehlbildungen, da Alkohol Einfluss auf die Zellvermehrung/-teilung hat, was zu einer reduzierten Bildung von Gehirnzellen führen kann. Im zweiten Schwangerschaftsdrittel treten in Folge von Alkoholkonsum besonders häufig Wachstumsstörungen und das Risiko für Fehlgeburten auf. Während des dritten Schwangerschaftsdrittels kann Alkoholkonsum zu Wachstumsstörungen und Störungen der Vernetzung oder Absterben von Nervenzellen führen.
Persönliche Geschichten
Matthies Kruse (18) hätte gern Musik studiert. "Wenn ich gestresst bin, schaltet ein Teil meines Gehirns in den Alarmmodus", erzählt er. "Dann bin ich nicht mehr aufnahmefähig." Sein behütetes Umfeld und feste Abläufe sind wichtig, damit er seinen Alltag bewältigen kann. Für den Arbeitsweg von seinem Elternhaus zu seiner Ausbildungsstelle in einem Berufsbildungswerk nimmt Matthies Kruse ein Taxi. Erst spät lernte er laufen und sprechen - deshalb ließen seine Adoptiveltern Matthies untersuchen, als er noch ein Kleinkind war. Die heftigen Impulse und Emotionen waren für seine Adoptiveltern oft herausfordernd. Andrea Kruse hat ihn und seinen jüngeren Bruder Simon, der auch von FASD betroffen ist, durch unzählige Wutanfälle begleitet.
Er habe gelernt, mit seinen Einschränkungen umzugehen, sagt Matthies Kruse. Seiner leiblichen Mutter macht er keine Vorwürfe, dass sie während der Schwangerschaft Alkohol getrunken hatte: "Sie wusste es nicht besser." Dennoch habe er sich oft gefragt, wie sein Leben ohne FASD verlaufen wäre.
Was können Sie tun?
"Schwangere Frauen sollten jeglichen Alkoholkonsum vermeiden", betont Patric Kienast. Denn wie die Wiener Studie gezeigt hätte, können schon geringe Alkoholmengen strukturelle Veränderungen bei der Entwicklung des Gehirns verursachen und seine Reifung verzögern.
Sie als Frau sollten, wenn Sie nicht ausreichend verhüten oder ein Kind bekommen möchten, von Anfang an und vollständig auf Alkohol verzichten. Sie als Mann, PartnerIn oder Angehörige/r können die werdende Mutter dadurch unterstützen, dass auch Sie auf den Konsum von Alkohol verzichten und die Frau in ihrer Abstinenz bestärken.
Falls Ihnen der Verzicht auf Alkohol sehr schwer fällt oder Sie nicht abstinent sein können, holen Sie sich Hilfe z.B. Durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft gehen Sie das Risiko ein, dass Ihr Kind eine schwere Schädigung und damit eine Behinderung erleidet, die es während seines gesamten Lebens begleiten und beeinträchtigen wird. Wenn Sie Ihre Schwangerschaft erst spät bemerkt und Alkohol getrunken haben, hören Sie jetzt damit auf.
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