Der Asymmetrisch Tonische Nackenreflex (ATNR) beim Baby: Bedeutung, Auswirkungen und Integration

Der Asymmetrisch Tonische Nackenreflex (ATNR), oft auch als Fechterreflex bezeichnet, ist ein frühkindlicher Reflex, der eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Bewegungsmustern und kognitiven Fähigkeiten bei Kindern spielt. Dieser Reflex wird durch die Drehung des Kopfes zur Seite ausgelöst, was dazu führt, dass Arm und Bein auf der Gesichtsseite sich strecken, während sich die Gliedmaßen auf der gegenüberliegenden Seite beugen.

Was ist der Asymmetrisch Tonische Nackenreflex (ATNR)?

Das Reflexmuster des Asymmetrisch Tonischen Nackenreflexes (ATNR) zeigt sich deutlich, wenn der Kopf eines Babys zur Seite gedreht wird: Arm und Bein auf der Gesichtsseite strecken sich, während sich die gegenüberliegenden Gliedmaßen beugen. Der ATNR entsteht bereits im ersten Schwangerschaftsdrittel und spielt auch bei der Geburt eine aktive Rolle: Durch die Wehen wird er vollständig ausgelöst und unterstützt das Baby, im Rhythmus der Mutter bei der Geburt mitzuhelfen. Die vollständige Integration erfolgt idealerweise zwischen dem 6. und 9. Lebensmonat - sobald das Baby beginnt, beide Körperhälften gezielt zu koordinieren, etwa beim Krabbeln oder gezielten Greifen.

Die Rolle des ATNR in der frühkindlichen Entwicklung

Der ATNR spielt eine entscheidende Rolle in der frühkindlichen Entwicklung, da er eng mit der motorischen Koordination und der sensorischen Integration verbunden ist. Seine Hauptaufgabe ist es, die Muskelspannung im Körper über die Kopfhaltung zu regulieren. Auch frühe Rollbewegungen (vom Rücken auf den Bauch und zurück) werden durch den ATNR mitgesteuert. Ist das Reflexmuster gut integriert, gelingt das Rollen in beide Richtungen. Während das Baby seinen Kopf dreht, entstehen automatische Bewegungsmuster, die wichtige neuronale Verbindungen aufbauen - insbesondere zwischen beiden Gehirnhälften.

Der ATNR entwickelt sich ab der 18. Schwangerschaftswoche und erreicht seinen Höhepunkt während des Geburtsvorgangs. Auch dieser Reflex löst durch Kopfbewegungen Bewegungen der Extremitäten aus. Dreht sich das Baby beispielsweise den Kopf zur Seite, strecken sich der Arm und das Bein auf der Gesichtsseite, während sich auf der Hinterhauptsseite Arm und Bein beugen. Dieses Bewegungsmuster sorgt, wie auch die anderen vorgeburtlichen frühkindlichen Reflexe, schon im Mutterleib für Aktivität, Entwicklung des Muskeltonus und Stimulation des Gleichgewichts. Der ATNR hilft nicht nur beim Geburtsprozess mit, sondern wird durch ihn auch verstärkt. Dadurch erlangt er seinen Höhepunkt und kann zunehmend gehemmt werden.

Auswirkungen eines persistierenden ATNR

Bleibt der ATNR über das Kleinkindalter hinaus aktiv, wirkt er unbewusst bei jeder Kopfdrehung auf die Körperhaltung und Muskelspannung ein. Die Folge ist eine ständige innere Ablenkung, weil der Körper gleichzeitig versucht, alltägliche Aufgaben zu bewältigen und dabei die Reflexantwort zu kompensieren.

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Bei Abweichungen vom normalen Geburtsprozess (z.B. Kaiserschnitt, Saug- oder Zangengeburt, Früh- oder Sturzgeburt etc.) kann der Asymmetrisch Tonische Nackenreflex (ATNR) jedoch gar nicht erst zum vollen Einsatz kommen. Durch das Einüben von Bewegungsabläufen (Kompensation), während der frühkindlichen (postnatalen) Entwicklung, schwächt er sich zwar seiner Wirkung ab, doch gelingt eine vollständige Hemmung selten. Behält der ATNR über den 4.-6. Lebensmonat hinaus seinen Einfluss, wird er die weitere grob- und feinmotorische Entwicklung beeinträchtigen, da eine Kopfdrehung weiterhin einen unwillkürlichen Streckimpuls in den Muskeln der Gliedmaßen auf der Gesichtsseite auslöst.

Jedoch erst wenn der ATNR erfolgreich integriert ist, kann das Baby mühelos seine Hände zur Körpermittellinie (und etwas später auch über sie hinaus) führen und z.B. Gegenstände zum Mund führen, um sie zu begreifen und zu erfahren. Dann werden auch seine Augenbewegungen zunehmend unabhängiger von der Kopfbewegung. Das wiederum ist die Voraussetzung dafür, dass man einen Gegenstand visuell fixieren kann, obwohl man sich selbst oder die Umgebung sich bewegt und die Augen unabhängig von der Kopfbewegung über die Körpermitte fließen können.

Wenn Kinder sich nicht zum richtigen Zeitpunkt vom Rücken auf den Bauch drehen, das Kriechen auf dem Bauch ungewöhnlich aussieht oder gar nicht stattfindet, kann ein ATNR dafür mitverantwortlich sein. Beugung und Streckung der Gliedmaßen werden immer noch von der Kopfbewegung und -haltung beeinflusst, wodurch alle Überkreuzbewegungen erschwert sind und nur durch ständige Kompensationsmaßnahmen ermöglicht werden.

Mögliche Anzeichen eines nicht integrierten ATNR

  • Leseschwierigkeiten: Zeilen werden übersprungen, verlangsamt oder stockendes Lesen, Schwierigkeiten beim Verfolgen der Zeile, häufiges Verlieren der Position im Text.
  • Verwechslung von Buchstaben: Insbesondere solcher, die eine Drehung oder Spiegelung erfordern.
  • Mathematikschwäche: Schwierigkeiten bei der räumlichen Anordnung von Zahlen, Probleme beim Stellenwertverständnis, Verwechslung von ähnlichen Ziffern.
  • Wechselnde Händigkeit: Unsicherheit bei der Dominanz kann zu Verwirrung führen. Kinder kompensieren mit Kopf- oder Oberkörperverdrehung, um mit der dominanten Hand bis zur gegenüberliegenden Blattseite zu kommen.
  • Beeinträchtigte Hand-Auge-Koordination.
  • Chronische innere Anspannung: Der ATNR gilt als einer der Reflexe, die mit dem frühkindlichen Schutzmechanismus vor Gefahr verbunden sind.
  • Verstärkte Ängstlichkeit: Kinder mit aktivem ATNR wirken oft übervorsichtig, zurückhaltend oder gereizt - besonders in neuen oder ungewohnten Situationen.
  • Motorische Auffälligkeiten: Kinder können das Krabbeln auslassen, was zu Koordinationsproblemen führen kann.
  • Posturale Probleme: Häufiges Umwickeln der Beine um Stuhlbeine und Schwierigkeiten bei der aufrechten Haltung können auftreten.
  • Visuelle und kognitive Beeinträchtigungen: Probleme mit der Augen-Hand-Koordination, der Anpassung der Augen von Nah- zu Fernsicht und Gedächtnisschwierigkeiten sind möglich.
  • Schwimmen: Kinder mit einem aktiven STNR können Schwierigkeiten haben, eine horizontale Schwimmhaltung beizubehalten, da die Beine nach unten sacken.

Die beschriebenen motorischen und kognitiven Herausforderungen erzeugen bei den betroffenen Kindern häufig Frustration, Rückzug oder Unsicherheit. Sie spüren, dass ihnen alltägliche Aufgaben schwerer fallen - ohne zu verstehen, warum.

Auswirkungen im Schulalter

Besonders deutlich kann man nicht erfolgreich gehemmte Reste eines ATNRs bei Kindern beobachten, wenn sie in die Schule kommen und Lesen und Schreiben lernen sollen. Obwohl sie das Schreiben üben, können sie einfach nicht die Linien einhalten, der linke Seitenrand wandert immer weiter nach rechts. Sie machen viele Fehler beim Abschreiben, obwohl sie doch die richtige Vorlage im Buch oder Heft haben. Beim Lesen fällt auf, dass sie immer wieder in der Zeile verrutschen oder ganze Wörter wegfallen. Nach kurzer Zeit vermeiden diese Kinder das Lesen und wollen am liebsten gar nicht mehr Schreiben und Lesen lernen. Gar manche nachmittäglichen Dramen bei den Hausaufgaben können einem nicht genügend gehemmten ATNR zur Last gelegt werden. Mühelose Augenfolgebewegungen bilden die physiologische Voraussetzung dafür, dass die Augen sich fließend über Mitte bewegen können, man beim Lesen einer Zeile nicht Buchstaben, Satzzeichen oder ganze Wörter auslässt oder gar in den Zeilen verspringt.

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Grundlegend erschwert eine Restreaktion des ATNRs die kompensationsfreie Zusammenarbeit beider Körperhälften, der Augenmuskelmotorik und auch der Ohren, d.h. der Hörverarbeitung.

Körperliche Kompensationsmechanismen

Bleibt der Asymmetrisch Tonischer Nackenreflex im späteren Alltag aktiv, so zwingt er die betroffene Person zu einer Kompensationsbewegung, wenn die körpereigene Mittelachse überkreuzt werden sollte. Mühevoll wird es für ein Kind, wenn es beispielsweise mit der rechten Hand einen links liegenden Gegenstand greifen will, oder wenn es beim Schreiben das ganze Blatt vom linken bis zum rechten Rand nutzen soll. Wir sehen dann eine schiefe Kopfhaltung oder eine Verdrehung des Oberkörpers. Es besteht zudem eine schlechte Auge-Handkoordination. Das Schriftbild ist auffällig - die Buchstaben kippen in verschiedene Richtungen. Konzentriertes, sauberes Arbeiten über einen längeren Zeitraum ist nicht möglich - die Anstrengung ist zu groß.

Diese Kinder stoßen sich zudem oft, stolpern und haben Schwierigkeiten beim Radfahren lernen. Koordinierte Abläufe, wie zum Beispiel Kreuzmuster beim Tanzen oder Jonglieren gelingen ihnen kaum - die Betroffenen wirken allgemein eher ungeschickt.

Beim Sitzen wird gerne ein Bein untergeschlagen, um den ATNR zu unterdrücken - um besser arbeiten zu können.

Zusammenhang mit Legasthenie und Lernstörungen

Bei nahezu jedem Kind, bei dem eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Legasthenie festgestellt wird, zeigt sich eine Restaktivität des ATNR. Es wird geschätzt, dass etwa 75% der Kinder mit Legasthenie und anderen Lernstörungen einen noch aktiven STNR aufweisen.

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Auswirkungen auf die Motorik

Das Kleinkind zeigte bereits im ersten Lebensjahr Auffälligkeiten. Es ist nicht oder nur schlecht gekrabbelt, ist stattdessen auf dem Po gerutscht oder nutzte den Bärengang. Wichtige Entwicklungsschritte wurden ausgelassen - es folgte ein zu frühes Aufrichten und Loslaufen.

Integration des ATNR

Wenn Reste des Reflexes über die natürliche Zeit hinaus erhalten bleiben, bedeutet dies, dass das Kind ständig durch Kopfdrehungen ausgelöste unerwünschte Bewegungen vor allem der Arme unterdrücken und ausgleichen muss. Sitzt das Kind nun am Tisch und soll etwas schreiben, so dreht es den Kopf zur Schreibhand. Der Arm hat dadurch die Tendenz sich zu strecken, die Hand möchte sich öffnen. Sie muss mit Anstrengung in der richtigen Position gehalten werden. Dies führt zu einer Verkrampfung. Das Kind schreibt mit übermäßigem Druck, hat eine schlechte Handschrift. Schreibt das Kind ohne Linien, so fallen die Zeilen durch die Strecktendenz des Armes rechts ab. Da schon die korrekte Stifthaltung Anstrengung erfordert und viel Aufmerksamkeit bindet, haben die Kinder (aber auch Erwachsene, bei denen noch Reste des ATNR vorhanden sind) Probleme, Gedanken zu Papier zu bringen. Ihre mündlichen Leistungen sind oft wesentlich besser als die schriftlichen. Eng verknüpft mit dem ATNR ist die horizontale Augenbewegung. Eine gleichmäßige, geschmeidige Augenbewegung ist bei Restreaktionen des ATNR oft nicht möglich, sondern es sind häufig Sprünge zu beobachten. Das Bild verschwimmt oder springt vor und zurück. Dadurch ist das Lesen und Schreiben sehr beschwerlich.

Übungen zur Integration des ATNR

Neben der sensorischen Stimulation, die neue Vernetzungen im Gehirn aktiviert und somit die kognitive und motorische Entwicklung fördert, gibt es gezielte Übungen, die das Gehirn „nachreifen“ lassen und so die Integration des ATNR ermöglichen. Beispiele sind die Eidechse bzw. die umgekehrte Eidechse.

  • Eidechse: Bei der Eidechse liegt das Kind bäuchlings auf einer Matte. Nun dreht es seinen Kopf nach rechts und streckt zusätzlich den rechten Arm und das rechte Bein in einem 90 Grad-Winkel nach oben. Die Augen blicken zum gehobenen Arm. Dann wechselt das Kind auf die linke Seite, bewegt Kopf, Arm und Bein auf die linke Seite.
  • Umgekehrte Eidechse: Bei der umgekehrten Eidechse ist die Ausgangsposition gleich und auch hier wird der Kopf nach rechts gedreht und der Arm nach rechts angehoben. Allerdings wird nun der linke Arm auf den unteren Rücken gelegt und das linke Bein ist im 90-Grad-Winkel gebeugt. Arm und Kopf sind zu einer Seite gerichtet, Bein und der andere Arm zur anderen Seite.

Bei beiden Übungen wird auf die jeweils andere Seite gewechselt und so für einige Wiederholungen fortgefahren. Zusätzlich hilft jede Form der sensorischen Stimulation.

Wann sollte man professionelle Hilfe suchen?

Wenn Sie den Verdacht haben, dass der ATNR Ihres Kindes nicht richtig integriert ist und dies zu Problemen in der Entwicklung führt, ist es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Spezialisten wie Ergotherapeuten oder Kinderärzte mit Zusatzausbildung in Reflexintegration können eine genaue Diagnose stellen und geeignete Therapieansätze empfehlen.

Weitere frühkindliche Reflexe

Neben dem ATNR gibt es noch weitere frühkindliche Reflexe, die für die Entwicklung eines Kindes von Bedeutung sind:

  • Furcht-Lähmungs-Reflex (FLR): Dieser Reflex entsteht bereits zwischen der 5. und 7. Schwangerschaftswoche und ist ein natürlicher Bestandteil des Überlebensinstinkts des Fötus. Er spielt eine zentrale Rolle, indem er das Baby in potenziell gefährlichen Situationen schützt, beispielsweise wenn die Mutter Stress, Angst oder einen Schreck erlebt.
  • Moro-Reflex: Dieser Reflex wird ausgelöst durch plötzliche Reize wie laute Geräusche oder schnelle Bewegungen, die das Kind erschrecken könnten. Typischerweise öffnet das Kind reflexhaft den Mund, atmet tief ein, während Arme und Beine ruckartig gestreckt und die Finger abgespreizt werden. Beim Ausatmen kehren die Arme an den Körper zurück und die Hände ballen sich zu Fäusten. In der Regel wird der Moro-Reflex im Alter von etwa 2 bis 4 Monaten durch den reiferen Schreckreflex ersetzt.
  • Tonische Labyrinth Reflex (TLR): Dieser Reflex besteht aus zwei Komponenten: TLR vorwärts und TLR rückwärts. TLR vorwärts wird durch die Neigung des Kopfes nach vorne ausgelöst und hilft Neugeborenen und Babys dabei, ihre Beugehaltung zu entwickeln, die notwendig ist, um den Körper im Mutterleib kompakt zu halten. TLR rückwärts wird durch eine Rückneigung des Kopfes aktiviert und ist entscheidend für die Streckung des Körpers. Dieser Reflex bereitet das Kind auf das Krabbeln und später auf das Stehen und Gehen vor, indem er die Streckmuskulatur des Rückens und der Beine stärkt.
  • Landau Reflex: Dieser Reflex zeigt sich erstmals zwischen dem zweiten und vierten Lebensmonat. Er wird ausgelöst, indem man das Baby schwebend in Bauchlage hält, woraufhin das Baby den Kopf hebt und die Wirbelsäule sowie die Beine streckt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass das Baby beginnt, seine Muskeln zu koordinieren und zu stärken.
  • Spinale Galant-Reflex: Dieser Reflex wird aktiviert, wenn entlang der Wirbelsäule, von Nacken bis Kreuzbein, auf dem Bauch liegend, gestrichen wird.
  • Symmetrisch Tonische Nackenreflex (STNR): STNR vorwärts: Wenn der Kopf des Babys nach vorne gebeugt wird, reagiert der Körper mit einer Beugung der Arme und einer Streckung der Beine. STNR rückwärts: Wenn der Kopf nach hinten überstreckt wird, führt dies zu einer Streckung der Arme und einer Beugung der Beine.
  • Saugreflex: Dieser Reflex wird durch eine Berührung der Lippen und der Zungenspitze aktiviert und ist entscheidend für die Nahrungsaufnahme des Säuglings.
  • Bonding-Reflex: Er entsteht bereits in der 12. Schwangerschaftswoche und wird normalerweise zwischen dem 8. und 10. Lebensmonat gehemmt. Seine Hauptaktivierung erfährt der Reflex in der ersten Stunde nach der Geburt, wenn das Baby intensiven Körperkontakt mit der Mutter hat.
  • Spinaler Perez Reflex: Dieser Reflex beginnt bereits in der 12. Schwangerschaftswoche und ist nicht nur für die Stimulierung des Kreislaufs wichtig, der lebenswichtige Flüssigkeiten zu Wirbelsäule und Gehirn transportiert, sondern auch für die Entgiftung des Körpers und die Regulation des Muskeltonus im zentralen Körperbereich.
  • Greifreflex: Dieser Reflex wird automatisch ausgelöst, wenn die Handfläche des Babys berührt wird. Daraufhin schließen sich die kleinen Finger um den berührenden Gegenstand.
  • Palmarreflex: Dieser Reflex wird typischerweise durch die Stimulation der Handflächen ausgelöst. Dieser Reflex ist bereits bei Neugeborenen aktiv und spielt eine wichtige Rolle in der frühkindlichen Entwicklung.
  • Babinski-Reflex: Dieser Reflex wird ausgelöst, wenn die Fußsohle eines Babys entlang des äußeren Randes von der Ferse bis zu den Zehen gestreichelt wird. Die typische Reaktion auf diese Stimulation ist das Spreizen der Zehen, insbesondere das Abwinkeln des großen Zehs nach oben.

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