In schwierigen Zeiten, wenn Herausforderungen und Belastungen überhandnehmen, sehnen wir uns nach Worten, die uns Hoffnung, Zuversicht und innere Stärke schenken. Dieser Artikel bietet eine Sammlung aufmunternder Sprüche, Zitate und Geschichten, die dazu dienen sollen, die Nerven zu beruhigen, Mut zu spenden und neue Perspektiven zu eröffnen. Ziel ist es, einen Anker in stürmischen Zeiten zu bieten und Wege aufzuzeigen, wie man mit Stress und Widrigkeiten gelassener umgehen kann.
Aufmunternde Worte für schwere Zeiten
Wenn das Leben uns vor scheinbar unüberwindbare Hindernisse stellt, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass jede Situation vergänglich ist.
- "Du kannst den Sturm nicht beruhigen, aber du kannst versuchen, selbst ruhig zu bleiben."
- "Wenn du gerade eine schwere Zeit durchmachst, bedenke Folgendes: Deine jetzige Situation ist nicht das Ende deiner Reise. Du kannst! Irgendwann wird alles Sinn machen."
- "Nichts verändert sich, bis man sich selbst verändert. Schließe ab mit dem, was war, sei glücklich mit dem, was ist, und offen für das, was kommt."
- "Kämpfe um das, was dich weiterbringt. Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst."
Bereits bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten haben sich zum Thema Gedanken gemacht und diese in Worte gefasst:
- Martin Seligman, US-amerik.
- Luise Rinser, dt.
- Johnny Cash, US-amerik.
- David L. George, brit.
- Ludwig Thoma, dt.
- Albert Einstein, dt.-amerik.
- Rumi, pers.
- Seneca, röm. Philosoph u.
- Johann Wolfgang von Goethe, dt.
- Leo N. Tolstoi, russ.
- William Shakespeare, engl.
- Friedrich von Schiller, dt.
- Napoleon I. Bonaparte, franz.
- Seneca, röm. Philosoph u. Dichter, 4 v. Chr.-65 n.
- Mark Twain, US-amerik.
- Demokrit, griech. Philosoph, 45-371 v.
- KarlHeinz Karius, dt.
- Nelson Mandela, südafrik.
- Jacob August Riis, dänisch-amerik.
Die Kraft der Geduld und des Durchhaltevermögens
Oftmals sind es die unscheinbaren Dinge, die uns in schwierigen Zeiten Halt geben. Die folgende Geschichte verdeutlicht die Bedeutung von Geduld und Durchhaltevermögen:
Eine Frau hatte ihren Job verloren, ihre Beziehung ging in die Brüche, sie wurde krank. Und nichts von dem, was sie sich in den letzten Jahren so sehr gewünscht oder erträumt hatte, hat sich erfüllt. Nun war der Punkt erreicht, an dem sie nicht mehr weiterleben wollte. Aber bevor sie sich vollkommen aufgab, suchte sie einen alten, weisen Mann auf, der schon zahlreichen anderen Menschen mit seinen Ratschlägen geholfen haben soll. „Siehst du den Bambus und den Farn? Die Samen beider Pflanzen habe ich am gleichen Tag in die Erde gegeben. Ich habe für ausreichend Wasser und Licht gesorgt. Und schon nach kurzer Zeit wuchs der Farn aus dem Boden. Er gedieh prächtig. Hingegen vom Bambus war nichts zu sehen. Der Farn wuchs weiter wunderbar. Vom Bambus war auch im zweiten Jahr noch nichts zu sehen. Das dritte Jahr brach herein. Der Farn wuchs und wuchs. Kein Bambus. Auch im vierten Jahr das Gleiche. Aber ich gab die Hoffnung nicht auf. Im sechsten Jahr schließlich kam ein kleiner, unscheinbarer Bambustrieb aus dem Boden. Ich hatte ihn fast übersehen. Sechs Jahre hat es also gedauert, bis er ausreichend starke Wurzeln gebildet hatte und an die Oberfläche kam. Auch wenn du auf deine vergangenen Jahre zurückblickst und keinen Erfolg hattest und nur gekämpft hast - in Wirklichkeit sind dir in dieser Zeit Wurzeln gewachsen, so wie dem Bambus. Gib nicht auf! Vergleiche dich nicht mit anderen, denn du hast DEINE Bestimmung - so wie der Farn eine andere hat als der Bambus. „Genau. Hab Geduld, auch wenn dir das nicht leichtfällt. Gib dir einfach die Zeit, die du brauchst und wachse auch du so hoch wie es dir eben möglich ist.
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Rückschläge als Chancen
Niederlagen und Schwierigkeiten sind unvermeidliche Bestandteile des Lebens. Entscheidend ist, wie wir mit ihnen umgehen. Die folgende Geschichte illustriert, wie sich vermeintliches Unglück in Glück verwandeln kann:
Wohl jeder von uns erlebt hin und wieder ein größeres Missgeschick oder ein Unglück und hadert deshalb mit seinem Schicksal. Aber was wir als Unglück oder Pech empfinden, stellt sich im Nachhinein gelegentlich als großes Glück heraus. In einem armen Dorf lebte ein Bauer. Eines Tages lief ihm sein Pferd davon. Ein paar Tage später kehrte das Pferd zurück und brachte zwei Wildpferde mit. Am nächsten Tag versuchte der Sohn des Bauern, eines der Wildpferde zu reiten. Das Pferd warf ihn ab und er brach sich beide Beine. In der nächsten Woche kamen Rekrutierungsoffiziere ins Dorf, um die jungen Männer zur Armee zu holen. Ein Krieg mit dem Nachbarkönigsreich bahnte sich an.
Niederlagen, Schwierigkeiten und Rückschläge als Chancen wahrnehmen - zugegeben, das sagt bzw. schreibt sich leicht. Wir lassen uns entmutigen, geben (uns) auf. Wir versuchen, uns aufzurappeln, aufzustehen, weiterzumachen, und wenn wir alleine die Kraft nicht aufbringen, uns helfen zu lassen. Aber nicht nur Rückschläge oder Niederlagen wirken oft wie schwer überwindbare Hindernisse auf unserem Lebensweg. Es gibt auch Schicksalsschläge - mit denen wohl jeder von uns früher oder später konfrontiert wird -, aus denen niemals etwas Positives resultiert, etwa wenn wir einen geliebten Menschen verlieren. Nun ist uns natürlich nur jene Seite dieser Personen bekannt, die sie preisgeben, die uns präsentiert wird, auch durch die Medien. Aber mit wie vielen Rückschlägen und Niederlagen die meisten zu kämpfen hatten, um schließlich dort zu stehen, wo sie heute stehen, ist uns nicht bewusst bzw. Ein bekannteres Beispiel hierfür dürfte Abraham Lincoln sein, der 1860 mit 51 Jahren zum Präsidenten der USA gewählt wurde. Abraham Lincoln, 16.
Gelassenheit finden: Loslassen und Vertrauen
Inmitten von Stress und Hektik ist es wichtig, Momente der Ruhe und Gelassenheit zu finden.
- „Überlassen macht gelassen.“ Diese Worte las ich vor vielen Jahren im Zusammenhang mit einer Lebensgeschichte. Es ging um eine Witwe mit vielen Kindern, die Familie war sehr arm und völlig unversorgt (18. Trotzdem soll diese Mutter stets guten Mutes gewesen sein. Mich hat diese Aussage ungemein beeindruckt und darum ist diese Haltung auch meine geworden und ich kann nur bestätigen: Überlassen macht wirklich gelassen. Eine weitere berührende Zeitblüte, diesmal von der Leserin Monika.
- Mein Mann ist an Multipler Sklerose erkrankt. Diese schlimmen Lebensumstände haben sich aber letztlich als Chancen erwiesen. Mein Mann konnte durch eine Umschulung sein Hobby zum Beruf machen. Wir haben Menschen kennengelernt, welche uns sehr wichtig wurden. andere Wege eingeschlagen habe, die ich sonst nicht gegangen wäre bzw. Zum Zitat: Es ist nicht nur einmal vorgekommen, dass ich etwas nicht erreicht/bekommen habe, was ich mir sehr gewünscht habe - und dann wie eine Seifenblase zerplatzt ist.
Sprüche gegen Stress und für mehr Gelassenheit
Wenn der Alltag uns zu überwältigen droht, können uns Sprüche und Zitate helfen, den Fokus neu auszurichten und Stress abzubauen.
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- "Zufriedenheit ist der Stein der Weisen."
- "Denke lieber an das, was du hast, als an das, was dir fehlt!"
- "Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen."
- "Wir sollten auf eine gute Balance achten und unsere Ressourcen so einsetzen, dass wir unsere Ziele verwirklichen können und das Leben führen, das wir uns wünschen."
- "Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken."
- "In der nächsten Woche kann es keine Krisen geben."
Resilienz stärken: Innere Widerstandskraft entwickeln
Resilienz ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Folgende Zitate können helfen, die Resilienz zu stärken:
- "Was du denkst, bist du. Was du bist, strahlst du aus."
- "Zu viele Menschen bewerten zu stark, was sie nicht sind, und zu wenig, was sie sind.” - Malcolm S.
- "Es verblüfft mich, auf welche Weise wir Etiketten im Laufe unseres Lebens akzeptieren und ihnen dann entsprechen. Wenn sie positiv sind, ist das großartig."
- "Tue das, was du für richtig hältst."
Selbstvertrauen gewinnen: An die eigenen Stärken glauben
Selbstvertrauen ist der Schlüssel, um Herausforderungen anzunehmen und die eigenen Ziele zu erreichen.
Gerade im englischsprachigen Raum wird häufig von “confidence” gesprochen. Übersetzen kann man den Begriff mit “Selbstvertrauen”. Es gilt als besonders erstrebenswert und attraktiv, “confident” zu sein. Also: Lass dich von den englischen Zitaten über Selbstbewusstsein zu mehr Selbstvertrauen inspirieren. Du musst dich nicht verstecken!
Auf die Nerven fallen: Umgang mit Belastungen
Die Redewendung "jemandem auf die Nerven fallen" beschreibt eine Situation, in der jemand oder etwas uns stört, belästigt oder nervös macht.
Bedeutung:
- jemanden stören
- belästigen
- Überdruss erzeugen
- Ablehnung hervorrufen
- jemanden nervös machen
Beispiele:
- Wenn einem ein anstrengender Kunde auf die Nerven fällt, heißt es durchatmen, Ruhe bewahren, professionell bleiben
- Kästner war fleißig und begabt, und seine Professoren förderten ihn - auch wenn er ihnen oft auf die Nerven fiel
- Die Dame fiel den anderen Gästen mit einer gewissen Hochnäsigkeit auf die Nerven
- Klaus Lederer ist auch deswegen sehr beliebt, weil sein Politikstil dem der Kanzlerin ähnelt. Er fällt niemandem auf die Nerven, geht jeder offenen Gegnerschaft aus dem Weg, bewegt sich auf politischem Gelände, ohne seine Position kenntlich zu machen
- Jedenfalls glaube ich, dass auf Berlins Straßen und Gehwegen alle ziemlich damit beschäftigt sich, sich gegenseitig auf die Nerven zu fallen. Dazu kommen ja auch noch Hunde, langsam latschende Touristen und immer mehr Lastenfahrräder
Herkunft:
Bereits Goethe verwendete diese Redewendung 1774 in den "Leiden des jungen Werther": "Stelle dir vor: die abfallenden Blätter machen ihr den Hof unrein und dumpfig, die Bäume nehmen ihr das Tageslicht, und wenn die Nüsse reif sind, so werfen die Knaben mit Steinen darnach, und das fällt ihr auf die Nerven, das stört sie in ihren tiefen Überlegungen …"
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