Neurologie Pankow: EMG-Messung – Diagnostik und Therapie von Nervenerkrankungen

Die Neurologie ist ein sich ständig weiterentwickelndes Feld, das von rasanten Fortschritten in Diagnostik und Therapie geprägt ist. Die Neurologische Praxis Dr. med. Oliver Fasold, Ina Koubek und Christoph Engelmann in Pankow stellt sich diesen Veränderungen und bietet modernste diagnostische und therapeutische Verfahren an. Durch regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen neurologischen Kongressen sowie an Fortbildungsveranstaltungen wird das Wissen ständig erneuert und erweitert, um eine Behandlung nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand zu gewährleisten. Die Praxis sieht sich als unterstützende Begleiter der Patienten.

Das Gebiet der Neurologie

Das Gebiet der Neurologie umfasst sämtliche Bereiche des zentralen (Gehirn, Rückenmark) und peripheren (Nerven) Nervensystems und die Muskulatur. Durch eine Befragung der Beschwerden und gezielten körperlichen Untersuchung wird entschieden, ob noch weitere Untersuchungen nötig sind. Messungen der Hirnströme (EEG), Muskeln und Nerven (EMG, NLG) sowie die Lumbalpunktion und Laboruntersuchungen werden in der Praxis durchgeführt. Für eine Bildgebung (Röntgen, Ultraschall, CT, MRT, Gefäßdarstellung) erfolgt eine gezielte Überweisung. Nachdem die Ursache einer neurologischen Erkrankung diagnostiziert und der Patient aufgeklärt wurde, wird meist eine medikamentöse Therapie eingeleitet. Bei chronischen Erkrankungen müssen die Medikamente regelmäßig überprüft und ggf. angepaßt werden.

Elektrophysiologie: EMG und NLG im Fokus

Die Elektrophysiologie spielt eine zentrale Rolle in der neurologischen Diagnostik. Hierzu gehören insbesondere die Elektromyographie (EMG) und die Nervenleitgeschwindigkeitsmessung (NLG). Diese Untersuchungen ermöglichen es, die Funktion von Nerven und Muskeln zu beurteilen und somit die Ursache von Beschwerden zu ermitteln.

Nervenleitgeschwindigkeit (NLG)

Die elektrische Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) eines Nervs kann dessen veränderte oder gestörte Funktion aufzeigen und unter Umständen Hinweise auf den Ort der Schädigung geben. Diese Untersuchung kann jedoch nicht die Ursache der Schädigung klären. Die NLG-Untersuchung dient der Funktionstestung der Nerven in Arm und Bein (sog. periphere Nerven). Kurz gesagt, wird überprüft, ob die Nervenleitung blockiert oder verlangsamt ist und ob die Nervenkabel normal leiten oder geschädigt sind. Liegt ein Nervenschaden vor, können durch die NLG-Untersuchung Aussagen über den Ort, die Art und das Ausmaß einer Nervenschädigung getroffen werden.

Die Elektroneurographie erfasst vor allem sehr genau das Leitverhalten der Nerven und dadurch u.a. eine abschnittsweise oder generalisierte Verlangsamung der Nervenleitgeschwindigkeit als einen wichtigen Befund - der v.a. auf eine krankhafte Veränderung v.a. der Nervenhülle bzw.

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Ablauf der NLG-Untersuchung

  1. Vorbereitung: Zur Nervenmessung werden Klebelektroden direkt auf die Haut geklebt. Am Tag der Untersuchung sollte die Haut nicht eingecremt werden. Bei der Untersuchung müssen Uhr und Armbänder abgenommen werden. Für den Winter: die Hände sollten nicht zu kalt sein, da dies die Messwerte verändern kann.
  2. Messung: Zuerst werden Klebelektroden auf der Haut angebracht. Über diese Elektroden kann das Nervensignal über einen angeschlossenen Verstärker gemessen werden. Um die Nervenfunktion zu messen, müssen die Nerven mit einem (ungefährlichen) Stromimpuls stimuliert werden. Je nachdem welcher Nerv betroffen ist, bzw. welche Fasern eines Nervs (sensible vs. motorische Fasern) gemessen werden sollen, wird der Ort der Ableitelektroden gewählt.
  3. Empfindung: Leider ist eine NLG-Untersuchung vom Prinzip her nicht ganz angenehm - es müssen die zu untersuchenden Nerven mit Stromimpulsen gereizt werden. Diese Stromimpulse sind spürbar. Die Intensität wird meist als unangenehm empfunden, ist aber erträglich. Die NLG-Untersuchung ist nur wenig schmerzhaft.

Anwendungsbereiche der NLG

Die NLG-Untersuchung wird am Häufigsten bei Verdacht auf eine allgemeine Erkrankung der Nerven (Polyneuropathie) oder auf eine Schädigung einzelner Nerven (z.B. durch Verletzung, Einklemmung, Nervenkompressionssyndrom oder auch Nervenwurzeleinklemmung infolge eines Bandscheibenvorfalls) eingesetzt. Mit dieser Methode können Krankheitsbilder wie z.B. das Karpaltunnelsyndrom, Nervenverletzungen oder auch Polyneuropathien untersucht werden.

Wichtige Hinweise für Patienten

  • Am Tag der Untersuchung nicht eincremen.
  • Uhr und Armbänder abnehmen.
  • Für den Winter: Hände und Füße sollten nicht zu kalt sein.
  • Je nachdem auch die Hose - die Beine sollten auf jeden Fall bis knapp über Kniehöhe frei sein.

Elektromyographie (EMG)

Die Elektromyographie (EMG) ist eine diagnostische Technik, die die elektrische Aktivität von Muskeln aufzeichnet. Sie ist besonders hilfreich bei der Unterscheidung zwischen Muskel- und Nervenproblemen.

Umgekehrt reagiert die Elektromyographie (EMG) sehr empfindlich auf eine Schädigung der Nervenfasern, auch wenn dies nur indirekt durch Untersuchung der Muskeln passiert. Damit ist die EMG eine wichtige Technik sowohl bei der Untersuchung von Erkrankungen der Nerven wie auch der Muskelkrankheit sowie der Differenzierung dieser beiden Gruppen - wenn es z.B.

Funktionsweise des EMG

EMG steht für Elektromyographie. Dies bedeutet, dass die elektrische Muskelaktivität aufgezeichnet wird. Die normale Anspannung eines Muskels wird durch elektrische Signale (welche über die Nerven zum Muskel geleitet werden) gemessen. Durch die EMG-Messung wird u.a. festgestellt, ob die Ansteuerung des Muskels durch die Nervenfasern intakt ist. Anhand der EMG-Untersuchung können Probleme der Nervenansteuerung der Muskeln bereits erfasst werden, bevor es zu einer Kraftminderung kommt.

Ablauf der EMG-Untersuchung

  1. Messung: Die Aufzeichnung erfolgt aus dem Muskel unter Verwendung einer sehr dünnen Nadelelektrode (weniger als halb so dick wie eine Blutentnahmenadel). Diese Untersuchung beinhaltet keine Stromstimulation. Die im Muskel selbst erzeugten elektrischen Signale werden durch die Nadelelektrode abgeleitet, über einen angeschlossenen Computer verstärkt und dann sichtbar und hörbar (und natürlich messbar) gemacht. Man kann sich dies vorstellen wie ein elektrisches Mikrophon in der Nadelspitze, welches die elektrische Muskelaktivität aufnimmt und hörbar macht.
  2. Risiken: Theoretisch besteht (wie übrigens bei jeder Nadelanwendung: Injektion, “Spritze“, Akkupunktur o.a.) das Risiko einer Verletzung von Blutgefäßen z.B. durch die Nadel (Blutungsrisiko) oder einer Keimeinschleppung (Infektionsgefahr). Selbstverständlich werden zur Minimierung der Infektionsgefahr sterile Nadeln verwendet. Diese werden nach Gebrauch entsorgt und nicht wiederverwendet. Wie bei anderen Spritzen und Injektionen auch (im Rahmen einer Schutzimpfung zum Beispiel) kann über einige Tage ein „blauer Fleck“ verbunden mit einem Druckgefühl an dieser Stelle bleiben.

Anwendungsbereiche des EMG

Eine EMG-Untersuchung ist immer dann sinnvoll, wenn die Nervenbahnen zu den Muskeln beurteilt werden sollen. Wie schwerwiegend ist der Nervenschaden? Eine wichtige Information für die Therapieentscheidung und ein sehr wichtiges Kriterium für die Beurteilung z.B. Eine Muskelschwäche kann entweder durch eine gestörte Ansteuerung des Muskels (d.h. eigentlich ein „Nervenproblem“, med. Neuropathie) verursacht sein, oder durch Veränderungen des Muskels selbst (also ein „Muskelproblem“, med. Myopathie). Beide möglichen Ursachen können mit der EMG-Untersuchung gut voneinander abgegrenzt werden. Man kann durch das EMG auch sehen, ob sich (z.B. nach einer Nervenverletzung) die Nervenfasern wieder regenerieren.

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Wichtige Hinweise für Patienten

  • Bei angeborener Blutungsneigung oder bei medikamentös starker Blutverdünnung sollte die EMG-Untersuchung aufgrund des Risikos nur bei dringender Notwendigkeit durchgeführt werden.

Kombination von EMG und NLG

Obwohl Nerven und Muskeln durch sehr verschiedene Krankheitsmechanismen in ihrer Funktion gestört werden können, führen diese verschiedenen Arten der Schädigung zu einer definierten Anzahl von Schädigungsmustern, die durch die elektrophysiologische Diagnostik detektiert werden können. Je nach Fragestellung und klinischem Verdacht kann dabei vor allem die Elektroneurographie angezeigt sein (z.B. bei Engpasssyndromen wie dem Karpaltunnelsyndrom oder Kubitaltunnelsyndrom), bei anderen (z.B. Eine gezielte Nervenmessung zeigt genau, ob die Leitfähigkeit eines Nervs verzögert, blockiert oder geschädigt ist. Besonders das EMG stellt eine sehr sensitive Untersuchungsmethode dar, sozusagen ein „Frühwarnsystem für Nervenschäden“. Die NLG- und EMG-Untersuchung ist besonders hilfreich, um Funktionsstörungen von Muskeln, Nerven und Nervenwurzeln festzustellen. Durch eine NLG- und EMG-Untersuchung wird überprüft, ob die Nervenleitung blockiert oder verlangsamt ist und ob die „Nervenkabel“ normal leiten oder geschädigt sind.

Fragestellungen, die durch EMG und NLG beantwortet werden können:

  • Liegt eine Polyneuropathie vor? Wie ausgeprägt? Muss zeitnah behandelt werden?
  • Werden Schmerzen durch ein „Nervenproblem“ verursacht?
  • Liegt ein eingeklemmter Nerv vor? Welcher Nerv? Wo genau?
  • Ist der Nerv gereizt oder geschädigt? Wie ausgeprägt ist der Nervenschaden? Nur leicht? Oder drohen bleibende Ausfallserscheinungen?
  • Wie dringend sollte eine Therapie erfolgen?

Unser Ansatz: Erweiterte moderne Diagnostik

Der Schlüssel zu einer aussagekräftigen NLG- und EMG-Untersuchung liegt in der genauen Vorbereitung - der neurologischen Voruntersuchung, darauf aufbauend der Formulierung der Fragestellung und der individuellen Untersuchungsplanung. Untersucht werden sollte genau „da wo es weh tut“ (d.h. bei Schmerzen genau der Nerv, der für dieses Areal zuständig ist), bzw. genau die Muskeln, die eine Funktionsstörung zeigen. Eine kurze Standarduntersuchung nach Schema F führt hier oft nicht weiter. Und genau da setzen wir an - wir bieten eine erweiterte moderne Diagnostik, die das individuelle Problem berücksichtigt und zu einem aussagekräftigen Ergebnis kommt.

Weitere diagnostische Verfahren in der Neurologie Pankow

Neben EMG und NLG bietet die Neurologische Praxis Dr. Fasold, Koubek und Engelmann ein breites Spektrum an weiteren diagnostischen Verfahren an:

  • EEG (Elektroenzephalographie): Es handelt sich dabei um eine schmerzlose Ableitung der elektrischen Hirnaktivität mit Elektroden, die am Kopf angebracht werden, um Hinweise für das Vorliegen einer Epilepsie zu finden. Die Untersuchung dauert 20-30 Minuten. Mit Hilfe des EEG kann die elektrische Aktivität des Gehirns durch Aufzeichnen der Spannungsschwankungen an der Gehirnoberfläche ermittelt werden. Eine EEG-Untersuchung dauert ca. 20 Minuten. Mit dem EEG werden vom Gehirn ausgehende elektrische Potentialschwankungen gemessen und aufgezeichnet. Die Untersuchung ist schmerzlos und unschädlich. Sie wird von einer spezialisierten EEG-Assistentin durchgeführt und ist z. B.
  • Evozierte Potentiale (VEP, AEP, SEP, MEP): Mittels evozierter Potentiale werden periphere und zentrale Nervenbahnen untersucht. Sensibel evozierte Potentiale (SEP) werden nach elektrischer Reizung peripherer Nerven (N. medianus, N. ulnaris, N. tibialis, N. trigeminus) vom Kopf abgeleitet. Visuell evozierte Potentiale (VEP) messen die Leitung über den Sehnerven bis zur Sehrinde im Hinterkopf, wo die Nervenzellen sitzen. Akustisch evozierte Potentiale (AEP) testen durch Klickgeräusche den Hör- und Gleichgewichtsnerven. Magnetisch evozierte Potentiale (MEP) messen mit Hilfe von Magnetimpulsen die Leitung des N. facialis im Gesicht oder die motorische Nervenbahn vom Gehirn zu den Armen und Beinen. Evozierte Potentiale sind gezielt ausgelöste bioelektrische Potentiale zur Beurteilung der Seh- und Hörbahn und der sensiblen Bahnen. Diese Untersuchungen dauern jeweils ca. Bei der VEP-Untersuchung wird die Sehbahn/Sehrinde mit Hilfe eines schwarz-weißen Schachbrettmusters optisch gereizt. Sie dient z.B. Bei der AEP-Untersuchung wird die Hörbahn durch die seitengetrennte Stimulation mit Klickgeräuschen über einen Kopfhörer stimuliert. Die Reizung der sensiblen Nervenbahnen erfolgt über die Stimulation einzelner Nerven an Armen und Beinen.
  • Neurologische Ultraschalldiagnostik (Duplexsonografie): Neurologische Ultraschalldiagnostik (Duplexsonografie) ist eine spezielle Ultraschalltechnik, bei der der Arzt die Halsschlagadern und ggf. die Blutgefäße im Schädel im Bild mittels Ultraschallwellen darstellt und gleichzeitig die Blutströmung vermessen kann. Somit können drohende Schlaganfälle durch Blutgefäßeinengungen erkannt und ggf. Mit dieser Ultraschallmethode lässt sich der Blutfluß in den Hauptschlagadern am Hals und im Kopf bildlich darstellen. Wir können mit dieser Untersuchung Gefäßverengungen und Gefäßverkalkungen feststellen und in ihrer Ausprägung beurteilen. Die Untersuchung dauert ca. Bei Schlaganfällen ist ein wesentlicher Teil der Diagnostik die Ultraschall-Untersuchung der hirnversorgenden Gefäße. Mit der Doppler-Sonographie lassen sich zuverlässig hochgradige Verengung der Halsschlagader (Stenosen) nachweisen. Mittels hochauflösender Duplex-Sonographie werden arteriosklerotisch Veränderungen (Plaque) sichtbar gemacht, noch bevor der Patient erste Symptome bemerkt. Die Arterien, die das Gehirn mit Blut versorgen, werden am Hals und durch den Schädelknochen mit Ultraschall dargestellt. Die Strömung des Blutes wird farbkodiert gemessen. Neben Strömungsstörungen durch Verengungen der Arterien werden auch Ablagerungen (Arteriosklerose) beurteilt. Die Duplexsonographie ist eine wichtige Diagnostik zur Beurteilung des Schlaganfall-Risikos.
  • Ambulante Lumbalpunktion: Ambulante Lumbalpunktion ist eine Punktion des sog. Duralsacks (mit Nervenwasser gefüllte Umhüllung des Rückenmarks und der davon abgehenden Nerven) in Höhe der Lendenwirbelsäule, mittels einer speziellen Kanüle zur Gewinnung von Liquor (Nervenwasser). Diese findet unterhalb des Rückenmarks statt, kann also hier keine Verletzungen hervorrufen. Nebenwirkungen, wie z.B. Kopfschmerzen, nach der Punktion sind auf Grund der von uns verwendeten sogenannten atraumatischen Technik sehr selten und ggf. gut zu behandeln. Aus der laborchemischen Analyse des Liquors können Erkenntnisse über verschiedene neurologische Erkrankungen gewonnen werden. Die Lumbalpunktion ist eine wichtige Untersuchung bei entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems wie MS, Neuroborreliose und bei bestimmten Formen der Polyneuropathie. Die schonende Punktion des Duralsackes (Nervenwassersack) erfolgt im Bereich der unteren LWS, um wenige Milliliter Liquor (Nervenwasser) zu entnehmen, das anschließend in einem Speziallabor untersucht wird. Anschließend ist eine Ruhezeit in der Praxis erforderlich.
  • Gedächtnisdiagnostik (Demenz): Gedächtnisdiagnostik Demenz bei Verdacht einer beginnenden Demenz wird mittels verschiedener Testverfahren (Gedächtnistest: Uhrentest/ MMST/DemTec/CERAD) u.a. die Gedächtnisleistung, das räumliche Vorstellungsvermögen, die Konzentration und geistige Flexibilität geprüft, um ggf. eine medikamentöse Behandlung einleiten zu können. Die kognitiven Funktionen (Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Abstraktion, Sprache u.a.) werden mit standardisierten Tests geprüft (Demenztest).
  • Weitere: Riechtest, Tremoranalyse, Video-Kopfimpulstest, Nervensonografie.

Behandlungsschwerpunkte der Neurologie Pankow

Die Neurologische Praxis Dr. Fasold, Koubek und Engelmann bietet ein breites Spektrum an Behandlungen für neurologische Erkrankungen an. Zu den Behandlungsschwerpunkten gehören:

  • Multiple Sklerose (inkl. Infusionstherapie, MS-Register): Multiple Sklerose (MS) ist eine primär entzündliche Erkrankung des ZNS (Zentralen Nervensystems) mit herdförmiger Zerstörung; tritt häufig vor allem zwischen dem 20. und 40. In multiple sclerosis, the immune system attacks neuronal structures in the brain and spine. Around 200.000 people are affected in Germany, most of them young adults. Symptoms vary widely among people, they mostly occur as attacks, followed by complete or incomplete recovery. The most common symptoms are sensory disturbances of the skin, disturbed vision, loss of coordination, weakness and chronic fatigue. Scientific insights into the disease are increasing fast and so are the number of treatment options. An early diagnosis and the right choice of therapy have a positive effect on the course of the disease. We cover the complete diagnostic work-up, care for and support you over the course of the disease, including managing acute attacks. We give detailed counselling, also in respect to special topics such as pregnancy/ childbirth and travelling. Die Behandlung eines akuten MS-Schubes mit Cortison-Infusionen erfolgt ambulant in der Praxis.
  • Botulinumtoxin-Sprechstunde (Spastik, Dystonie, Migräne): Botulinumtoxin ist ein von Bakterien (Clostridium botulinum) erzeugtes Stoffwechselprodukt, welches die Impulsübertagung von Nerven auf Muskeln, Drüsen und Schmerzrezeptoren hemmt. Es wird in der Neurologie bei Fehlsteuerung von Muskeln (Spastik nach Schlaganfall, unwillkürliche Bewegungen, wie Gesichts-Tic und Schiefhals, sowie Kopfzittern), übermäßiger Speichelproduktion und Migränekopfschmerz eingesetzt. Bei bestimmten Verkrampfungen der Muskulatur im Gesichtsbereich (Blepharospasmus), Halsbereich (Torticollis, Dystonie) oder der Arme (Spastik nach Schlaganfall) kann durch die Behandlung mit Botulinumtoxin-Spitzen eine Linderung bis zu 3 Monaten erreicht werden.
  • Parkinson-Syndrome: Parkinson-Syndrom ist die häufigste (ca. 280.000 in Deutschland) neurologische Erkrankung des fortgeschrittenen Lebensalters, besonders bei Männern, infolge von der Degeneration von dopaminergen Neuronen. The most common symptoms are slowness of movement and shaking (tremor). We offer a full range of diagnostic tests including a levodopa challenge test and standardised scoring systems. Therapy is initiated and adjusted to the individual needs of each patient. For patients with advanced stage Parkinson’s we offer treatment with apomorphine and levodopa pumps and programming of a deep brain stimulator (see below). We also offer video based outpatient visits.
  • Polyneuropathie (u.a. CIDP Sprechstunde)
  • Kopfschmerzen: Kopfschmerzen können sowohl durch muskuläre Verspannungen, als auch Angst oder Stress ausgelöst werden. Insbesondere Verspannungen im Hals-Wirbelsäulenbereich können Kopfschmerzen bewirken oder verstärken, auch können Triggerpunkte (lokale Verspannungen) zu weiter entfernt liegender Schmerzausstrahlung führen. Beim Spannungskopfschmerz besteht eine u.a. Bei allen Kopfschmerzen, die neu auftreten oder sich anders anfühlen, als bekannt, sollte zum Ausschluss einer organischen Ursache (z.B. Migraine is a very common neurological condition that leads to intense episodic headaches, often associated with nausea, need for rest and sensitivity to external stimuli. Individual migraine attacks can usually be effectively treated with pain killers. If migraine attacks occur more frequently or turn into a chronic headache, additional steps, such as relaxation training or a daily preventative medication, need to be taken.
  • Naturheilverfahren/Akupunktur (Dr. Koubek): Akupunktur (Dr. Koubek) ist eine Behandlungsmethode der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Mittels Nadelstichs an therapeutischen Punkten auf den Meridianen (Leitbahnen) kann eine positive Wirkung auf den Fluss der Energie und damit auch auf die Körperfunktionen erzielt werden. Naturheilverfahren (Dr. Koubek) umfassen komplementäre (d.h. ergänzende) Therapien zur Schulmedizin. Durch Anwendung von bspw. Bewegungs-, Ordnungs- und pflanzlichen Therapien können Beschwerden gelindert und die Lebensqualität verbessert werden.
  • Restless-Legs-Syndrom: Restless-Legs-Syndrom (engl. Ruhelose Beine) ist ein Syndrom mit unruhigen Beinen, welches sich oft nachts bemerkbar macht und von unklarem Ursprung ist, aber mit familiärer Häufung auftritt. Mißempfindungen und ein Bewegungsdrang der Beine (v.a. am Abend) kennzeichnen das Restless-Legs-Syndrom, das medikamentös meist gut behandelbar ist. Eine diagnostische Abgrenzung zu anderen neurologischen Erkrankungen wie Polyneuropathien ist erforderlich. The restless legs syndrome is characterised by the unpleasant or uncomfortable urge to move the legs (most noticeable in the evenings). It responds well to medication therapy. Diagnostic testing is necessary to rule out other neurological causes such as polyneuropathy.
  • Myasthenia gravis: Myasthenia gravis ist eine Autoimmunkrankheit mit Störung der Reizübertragung von Nerven auf die Muskulatur. Es resultiert eine rasche Ermüdbarkeit der Muskeln, in Extremfällen bis zur Atemlähmung (Erb-Goldflam-Krankheit).
  • Epilepsie: Epilepsie ist eine Funktionsstörung des Gehirns infolge exzessiver Entladungen von Neuronen (Nervenzellen); insgesamt erleiden ca. 5% aller Menschen in ihrem Leben einen epileptischen Anfall. The diagnosis of seizures is largely dependent upon an accurate account of what happened at the time of the apparent seizure, given by patient and witnesses. Standard diagnostics include MRI imaging of the head and electroencephalography (EEG). Sometimes a sleep-deprived EEG may be necessary. A variety of antiseizure drugs are available to treat epilepsy. Consultation regarding driving ability and safety at the workplace is important after a seizure.
  • Dystonie: Dystonias comprise conditions such as blepharospasm, hemifacial spasm, torticollis (wry neck), tremor of the head and focal hand dystonia (writer’s cramp). Other kinds of movement disorders can also occur with dystonia. After the prerequisite diagnostic tests effective treatment of the condition includes botulinum toxin injections, medication, deep brain stimulation and physiotherapy. Typische Krankheitsbilder sind Blepharospasmus (Lidkrampf), Spasmus hemifacialis (halbseitiger Gesichtskrampf), Torticollis (Schiefhals), Kopf-Tremor, Graphospasmus (Schreibkrampf). Auch andere Bewegungsstörungen können im Rahmen von Dystonien auftreten. Nach der erforderlichen Diagnostik ist eine Therapie mit Botulinumtoxin, anderen Medikamenten, Tiefer Hirnstimulation, aber auch Übungsbehandlungen oft effektiv.

Die Rolle der Ausbildung und Expertise

Ein Facharzt für Neurologie hat nach Abschluss des 6-jährigen Medizinstudiums eine nochmals mind. 5-jährige Ausbildungszeit zu absolvieren. In Deutschland wird die NLG- und EMG-Untersuchung am häufigsten von Neurologen durchgeführt. In einigen anderen Ländern existiert ein eigener Facharzt hierfür (clinical neurophysiology). An größeren Kliniken und Universitätskliniken gibt es auch in Deutschland zertifizierte Ausbildungsstätten, in denen NLG und EMG auf hohem spezialisierten Niveau praktiziert werden. Nur eine Ausbildung in zertifizierten Ausbildungsstätten (mit z.B.

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Kooperationen und Netzwerke

Die Neurologische Praxis Dr. Fasold, Koubek und Engelmann kooperiert mit verschiedenen renommierten Forschungseinrichtungen und Netzwerken, um eine optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Dazu gehören unter anderem:

  • Deutsche Multiple-Sklerose-Gesellschaft
  • Therapienetz Dystonie/Spastik Berlin-Brandenburg
  • Arbeitskreis Parkinson Berlin e.V.

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