Angst und Nervosität sind natürliche Reaktionen des Körpers auf Stress und potenzielle Gefahren. Bei manchen Menschen entwickeln sich jedoch Angststörungen, die zu chronischen Beschwerden führen können. Eine häufige Begleiterscheinung von Angst und Stress sind Bauchschmerzen. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen für Bauchschmerzen durch Nervosität, die verschiedenen Symptome und die möglichen Behandlungsansätze.
Die Verbindung zwischen Psyche und Verdauung
Die Verbindung zwischen Psyche und Verdauung ist wissenschaftlich gut belegt. Der Darm wird oft als „zweites Gehirn“ bezeichnet, da er über ein eigenständiges Nervensystem, das sogenannte enterische Nervensystem (ENS), verfügt. Dieses „Bauchhirn“ - ein komplexes Nervengeflecht im Magen-Darm-Trakt - steht in ständigem Austausch mit dem zentralen Nervensystem. Die Kommunikation zwischen Gehirn und Darm erfolgt über die sogenannte Darm-Hirn-Achse, ein bidirektionales System, das über Nervenbahnen wie den Vagusnerv, Hormone und Immunzellen funktioniert.
Wenn der Körper Stress wahrnimmt - sei es durch Angst, Sorgen oder äußere Belastungen -, aktiviert das Gehirn die Stressreaktion. In solchen Situationen schlägt zunächst unser Gehirn Alarm - unter anderem über den Sympathikus. Er gehört zum vegetativen Nervensystem, das auch automatische Vorgänge wie Atmung und Kreislauf reguliert. Der Sympathikus sorgt dafür, dass Magen und Darm ihre Aktivität deutlich reduzieren. Die Reaktion unseres Körpers auf Stress folgt zudem einem uralten Mechanismus, der fest im menschlichen Wesen verankert ist. In Situationen, in denen wir Angst oder Stress verspüren, uns stark belastet fühlen, sendet das Zwischenhirn an die Nebennieren die Information: „Vorsicht, auf Fluchtmodus schalten!“ Es werden große Menge an Adrenalin und des Stresshormons Cortisol freigesetzt. Das ist ein menschlicher Urinstinkt: Unser gesamter Organismus stellt sich auf die Verteidigung unseres Lebens ein. Die Muskelspannung wird hochgefahren, sodass wir falls notwendig besser kämpfen oder weglaufen könnten. Für diese „Abwehrbereitschaft“ brauchen Herz, Lunge und Muskeln zusätzliche Energiereserven - und die werden aus dem Magen-Darm-Trakt abgezogen. Denn unsere Verdauungsprozesse kosten sehr viel Energie, benötigen reichlich Sauerstoff und Blut.
Die Verbindung zwischen Psyche und Verdauung kann schnell zu einem Teufelskreis führen: Angst oder Stress verursachen Verdauungsprobleme, die wiederum das Gefühl von Kontrollverlust und Hilflosigkeit verstärken.
Ursachen für Bauchschmerzen durch Nervosität
Angststörungen sind komplexe Erkrankungen, die sich sowohl auf die Psyche als auch auf den Körper auswirken. Angststörungen haben häufig erhebliche Auswirkungen auf die Verdauung, da das Nervensystem von Gehirn und Darm eng miteinander verbunden ist. Dass etwas umgangssprachlich auf den Magen schlägt wird für viele Menschen zur Realität, wenn sie mit belastenden Situationen im Alltag konfrontiert sind. Psychische Herausforderungen, Angst und Stress im Alltag beeinflussen bei vielen Personen den Verdauungstrakt. Insbesondere die empfindliche Magenschleimhaut wird dabei in Mitleidenschaft gezogen. Die Ursache liegt in einer gesteigerten Produktion von Magensäure. Auch eine durch Stress veränderte Ernährung, wie zum Beispiel mehr Koffein, Süßigkeiten und Fastfood, schnelles Essen und ein gesteigerter Konsum von Nikotin oder Alkohol können zu Bauchschmerzen führen. Stress kann neuer Studien zufolge auch die Wirkung eines Magenbakteriums verstärken. Ebenfalls kann die Durchblutung des Verdauungstraktes durch Stress reduziert werden, wodurch Beschwerden im Magen-Darm-Trakt entstehen können. Das Gehirn und das Hormonsystem sind an der Steuerung des Magens beteiligt. So kann es zu Magenschmerzen bei Stress kommen, ohne dass eine Erkrankung des Magen vorliegt. Auswirkungen auf die Muskeltätigkeit, die Verdauungssäfte bzw. Magensäure und die allgemeine Empfindlichkeit des Magens können durch Stress und Emotionen entstehen. Verschiedene Gefühle wie Angst, Wut oder Traurigkeit können zu Magenschmerzen führen. Sie beeinflussen dann ebenfalls die Produktion der Magensäure. Außerdem können durch stressige Situationen durch den Sympathikus (ein Teil des vegetativen Nervensystems) eine Umverteilung des Blutes in den verschiedenen Körperregionen verursacht werden - in diesem Fall werden Magen und Darm bei „Gefahr“ (Stress) geringer durchblutet und kann die Entstehung von Bauchschmerzen, Übelkeit oder Verdauungsproblemen begünstigen.
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Hauptverantwortlich dafür ist der Vagusnerv. Wenn wir emotional gestresst sind, werden Hormone ausgeschüttet, die unseren Darmschleim verändern und zu einer Fehlsteuerung der glatten Muskulatur im Darm führen.
Die körperlichen Auswirkungen von Burnout: Das Burnout Syndrom ist weithin als eine Form von chronischem, extremem Stress bekannt, der sich in erster Linie auf die psychische Gesundheit auswirkt. Doch was oft übersehen wird, sind körperliche Symptome, insbesondere auf den Magen-Darm-Trakt. Dieser Bereich ist äußerst anfällig für Stress und kann in eine regelrechte Krise geraten. Menschen, die unter Burnout leiden, berichten häufig von Magenschmerzen, Übelkeit, Verdauungsproblemen und gastrointestinalen Beschwerden. Diese physischen Symptome sind keineswegs Einbildung - sie sind das Ergebnis einer komplexen Wechselwirkung zwischen anhaltendem Stress und dem Verdauungssystem. Der anhaltende Stress, der mit Burnout einhergeht, führt zu einer übermäßigen Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol. Diese Hormone haben nachweisbare Auswirkungen auf den Magen-Darm-Trakt. Sie beeinflussen die Verdauungsfunktionen und können zu einer breiten Palette von Symptomen führen, darunter Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung.
Auslöser für belastende Stressempfindungen sind zum Teil privater und individueller Natur, zum Teil entstehen sie in der Berufswelt: Keine Arbeitspausen, Überstunden, eine hohe Arbeitsintensität oder das Gefühl, keine Kontrolle über die Arbeitsstruktur zu haben. Zu den weltweit häufigsten Gründen von negativem Stress zählen finanzielle Not und zu hohe Erwartungen an sich selbst. Alle diese Faktoren können dazu führen, dass Menschen sich dauerhaft stark belastet fühlen und der Magen-Darm-Trakt aus dem Gleichgewicht gerät. Aber auch privat kann es unzählige Gründe geben, gestresst zu sein. Und damit sind nicht einzelne stressige Situationen gemeint, sondern zumeist anhaltende Belastungen. Seien es interfamiliäre Probleme oder dauerhafte gesundheitliche Beschwerden, Schwierigkeiten, die sich scheinbar nicht lösen lassen. Zeitdruck und fehlende Ruhephasen bei einem durchgetakteten Tag können ebenfalls dazu beitragen.
Symptome von Bauchschmerzen durch Nervosität
Angststörungen zeigen sich in vielfältigen psychischen und körperlichen Beschwerden, die individuell unterschiedlich ausgeprägt sein können. Beschwerden wie Bauchschmerzen durch Stress:
- Magenkrämpfe: Häufig sind Magenschmerzen bei Stress krampfartig, wenn die psychische Anspannung zur Verkrampfung der Muskulatur führt.
- Sodbrennen: Durch Stress kann die Bildung von Magensäure stimuliert werden. So kann es zu Sodbrennen oder saurem Aufstoßen kommen.
- Übelkeit, Brechreiz und Durchfall: Bei einer Aktivierung des Sympathikus befindet sich der Organismus im „Fluchtmodus“. Es kann zu Übelkeit und Brechreiz kommen, da der Körper versucht den für die Flucht belastenden Mageninhalt loszuwerden.
- Gefühl eines „Stein im Magen": Durch Stress können die Eigenbewegungen des Magens vermindert werden. Die Verdauung wird heruntergefahren, der Mageninhalt bleibt länger an Ort und Stelle und fühlt sich dort wie ein „Stein“ an.
- Verstopfung: Bei einer verminderten Durchblutung des Verdauungstrakts oder einer geringeren Organtätigkeit kann Nahrung länger im Darm verbleiben.
- So können auch Übelkeit, ein Gefühl von Brennen im Oberbauch, Sodbrennen und Appetitlosigkeit resultieren.
Bauchschmerzen, die stressbedingt entstehen, können sich wie ein "Stein im Magen" anfühlen. Neben den klassischen Magenschmerzen kann es aber auch zu Durchfall, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen oder Sodbrennen kommen.
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Stress kann sich durch folgende Symptome äußern:
- Reizmagen
- Reizdarm
- Übelkeit durch Stress bis hin zum Erbrechen
- Kopfschmerzen
- Durchfälle
- Verstopfungen
- Stimmungstiefs und Gereiztheit
- Leistungsabfälle
- Schlafstörungen
- Appetitlosigkeit
- Denkblockaden
- Ängstlichkeit
- Konzentrationsstörungen
Alle genannten Symptome führen wiederum zu anderen Symptomen und womöglich schwerwiegenden Erkrankungen, wie Depressionen, dauerhaften Verdauungsbeschwerden, Störungen des Stoffwechsels und noch viel mehr. Sehr oft ist bei Darmproblemen und Magenschmerzen Stress eine Ursache.
Diagnose
Um andere Ursachen für die Bauchschmerzen auszuschließen, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann durch eine körperliche Untersuchung und gegebenenfalls weitere Tests (z.B. Blutuntersuchung, Ultraschall, Magenspiegelung) die Ursache der Beschwerden feststellen.
Eine Grundregel muss in jedem Fall beachtet werden: Alle chronischen Magenbeschwerden, egal, in welchem Alter sie auftreten, sind spätestens nach einigen Wochen ein Grund, den Magen einmal medizinisch zu untersuchen. Dies erfolgt typischerweise durch eine Magenspiegelung, die heutzutage ambulant und tatsächlich „stressfrei“ durchgeführt werden kann. Nur hierdurch gewinnt der Betroffene ebenso wie der Arzt Sicherheit und ist eben nicht nur auf eine Vermutung angewiesen. Er erfährt so womöglich, dass es sich wirklich um nicht-organische Stressbeschwerden und nicht etwa um eine ernsthafte Magenerkrankung handelt, wie zum Beispiel ein Magengeschwür oder gar einen Tumor. Mit dieser Sicherheit wird auch die Behandlung der Beschwerden selbst wesentlich erfolgreicher, weil die dahinter schwebende Sorge um das Übersehen einer gefährlichen Grundkrankheit vom Tisch ist - und diese Sorge ist eben ein weiterer, starker Stressfaktor, der die Beschwerden dann noch eher verstärkt.
Behandlung von Bauchschmerzen durch Nervosität
Die Behandlung von Angststörungen und Verdauungsproblemen erfordert ein ganzheitliches Vorgehen. Am wichtigsten bei Bauschmerzen durch Stress ist die Einsicht, dass es einer Verhaltensänderung bedarf. Wer regelmäßig an Bauchschmerzen durch Stress leidet, hat verschiedene Möglichkeiten, stressbedingte Magenschmerzen vorzubeugen:
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Akutmaßnahmen
Kurzfristig und schnell kann eine Linderung von Bauchscherzen durch Stress durch einerseits eine Distanzierung von der stressverursachenden Situation geschaffen werden, andererseits durch den Magen und Darm beruhigende Faktoren wie Wärmflaschen, Entspannung, Tees oder durch erhöhte Magensäure reduzierende Substanzen.
Hier gibt es keine allgemeingültigen Maßnahmen. In der Akutsituation sind meist Entspannung und ein geruhsam genossener warmer Tee, unterstützt durch feucht-warme Kompressen oder eine Wärmflasche auf dem Oberbauch hilfreich. Im Anschluss hilft bei vielen Patienten dann auch ein gemächlicher Spaziergang für 15-30 Minuten, der die Situation meist stabilisiert.
Langfristige Strategien
Stressmanagement: Nicht-organische Magenschmerzen infolge von Alltagsstress können gerade auch durch ein gezieltes Stressmanagement verhindert oder zumindest abgemildert werden. Das bedeutet, dass Stresssituationen möglichst von vornherein vermieden werden sollten. Dies betrifft zum einen ganz banale Faktoren des Lebensstils.
- Die richtige Atmung: Eine bewusste, tiefe Atmung in den Bauch hinein kann das bei Stress alarmierte Nervensystem beruhigen.
- Schlaf: Ausreichend und geregelter Schlaf können zu mehr Ruhe im Alltag führen. Auch regelmäßige Schlafzeiten und ein dem Biorhythmus gerecht werdende Wachzeiten können eine normale Magensaftproduktion positiv beeinflussen.
- Ernährung: Eine leichte Kost schlägt nicht auf den Magen und senkt die Wahrscheinlichkeit für Bauschmerzen durch Stress. Scharfes, saures, heißes oder kaltes Essen und Getränke sollten vermieden werden, da sie die Schleimhaut des Magens reizen. Möglichst sollten Betroffene auch auf Rauchen, Alkohol und starken Kaffee verzichten. So sollte auf eine leichte Kost geachtet werden, die gut gekaut wird. Ausreichend Schlaf ist ebenso wichtig, wie möglichst ein Verzicht auf Rauchen und Alkohol.
- Ruhe: Wichtig ist, dass Menschen mit einem empfindlichen Magen sich nicht permanenter Anspannung aussetzen. So sollten im Alltag möglichst viele Ruhephasen und Möglichkeiten zur Erholung geschaffen werden.
- Strategien zur Stressbewältigung, förderliche kognitive Bewertungen von stressigen Situationen und Phasen, Selbstvertrauen und eine hohe Selbstwirksamkeit können die Wahrscheinlichkeit senken auf Stress mit Magenschmerzen zu reagieren. Derartigen Fähigkeiten und Eigenschaften können im Rahmen einer Psychotherapie gestärkt und erlernt werden.
- Neben den oben genannten gibt es auch noch andere Möglichkeiten, um entspannter durch den Alltag zu kommen: Bei Stress am Arbeitsplatz sollten Sie, wenn möglich, mit Ihren Vorgesetzten sprechen. Eventuell kann eine Veränderung der Arbeitsabläufe oder eine Reduzierung der Aufgaben den Stress mindern. Achten Sie auf genügend Schlaf und auf regelmäßige Pausen im (Arbeits-Alltag). Auch mal wirklich nichts tun, kann Wunder wirken. Planen Sie regelmäßige Pausen im Laufe des Tages ein und legen Sie nach Möglichkeit wichtige Aufgaben und Projekte auf den Tagesbeginn. Aber bleiben Sie bei all dem achtsam mit sich und gehen Sie gut mit sich um.
- Hierzu zählen unter anderem: ausreichend Schlaf, Verzicht auf Rauchen, nur mäßig Alkohol, rechtzeitiges Aufstehen und Sich-auf-den-Arbeitsweg-machen, regelmäßige und ausreichende Mahlzeiten ohne Hetze, Einteilen der Arbeitsbelastung in einer Weise, die aus dem lästigen „negativen“ Distress einen positiven Eustress macht.
Psychotherapie: Die Behandlung von überdauernden und wiederkehrenden Magenschmerzen bei Stress kann durch verschiedene Ansätze erfolgen. Dabei ist die Ursache des Stress ein wichtiger Ansatzpunkt um die individuell geeignete Therapie für Magenschmerzen bei Stress zu finden.
- Zum einen wird im Gespräch eruiert, welche Situationen Stress auslösen, ob und wie sich diese vermeiden oder verändern lassen. Lassen sie sich nicht vermeiden, kann die eigene Reaktion darauf verändert werden. Dies kann beispielsweise im Rahmen einer Psychotherapie, wie der kognitiven Verhaltenstherapie, erfolgen.
- Zum anderen werden bei der Behandlung von Magenschmerzen bei Stress verschiedene Strategien zur Entspannung erlernt. Dazu gehören beispielsweise das autogene Training oder die progressive Muskelentspannung (PMR). Verschiedene Verfahren zur Entspannung können sich positiv auf Stress auswirken. Sie können beispielsweise im Rahmen einer Therapie erlernt und später selbst durchgeführt werden.
Ernährungsumstellung: Wer weiß, dass sein empfindlicher Magen in Stresssituationen mit Magenschmerzen reagiert, kann mit seiner Ernährung und Nahrungsaufnahme potenziellen Beschwerden des Magens oder der Magenschleimhaut entgegenwirken.
- Generell empfehlenswert sind: eine leichte Kost, kleine Mahlzeiten, gutes Kauen, ausreichend Zeit für die Mahlzeiten, Meiden extremer Temperaturen (zu kalt oder zu heiß), Verzicht auf Kohlensäure, Alkohol und starken Kaffee.
- Treten die Beschwerden vor allem bei leerem Magen auf, wirkt oft eine leichte und „kleine“ Mahlzeit lindernd. Umgekehrt sollte bei Beschwerdezunahme nach dem Essen am besten eine längere Essenspause eingelegt werden, in der lediglich warme, nicht-reizende Getränke wie Magentee zugeführt werden.
- Mit einer gesunden ausgewogenen Ernährung entlasten Sie Ihr Verdauungssystem zusätzlich. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Mahlzeiten und genießen Sie Ihre Pause, um etwas Ruhe in den Tag zu bringen. Versuchen Sie auch auf verlockende Mahlzeiten „to go“ zu verzichten. Mit Gemüse und Resten vom Vortag z.B. ist es leicht, ein einfaches Mittagessen selbst zuzubereiten. Je mehr das für Sie zur Routine wird, desto müheloser wird es Ihnen erscheinen. Ab und an sind auch süße Ausnahmen erlaubt: Ein kleines Stück Schokolade hilft, die Stimmung aufzuhellen.
Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige Bewegung hat eine positive Wirkung auf die Psyche und den Verdauungstrakt. Sie fördert die Durchblutung, stärkt die Darmbewegung und hilft, Stress abzubauen.
- Mit regelmäßigem Sport in Form von kleinen Workouts bauen Sie Spannungen ab und laden Ihre Batterien wieder auf. Stressen Sie sich aber damit nicht zusätzlich und finden Sie Ihre eigene Trainingsart- und methode! Ausgleich für Körper und Geist kann vor allem durch entspannende Sportarten wie Yoga, Tai Chi und Qigong gefördert werden. Auch Atemübungen fördern das Entschleunigen und bewusste Wahrnehmen des Körpers. Oft reichen wenige Minuten am Tag. Zudem sind Atemübungen eine Methode, die sich leicht in die tägliche Arbeitsroutine integrieren lässt. Sie helfen Ihnen, Ihre eigenen Atemprozesse besser wahrzunehmen, andere Sinnesreize auszuschalten und sich zu entspannen - das ist zweifellos einen Versuch wert! Schauen Sie gleich in Ihrem Kalender nach, wann Sie solche kleinen Einheiten einplanen können.
- Oft wirken allein schon eine eingeschobene Ruhepause und regelmäßige körperliche Bewegung wie beispielsweise Spaziergänge.
Pflanzliche Mittel: In manchen Fällen können bei Bauchschmerzen durch Stress auch unterstützend Substanzen substituiert werden. Die können Tees, Aromen oder Kapseln sein. Dafür steht eine breite Auswahl an Präparaten zur Verfügung, viele davon auf pflanzlicher Basis.
- Bei anhaltenden stressbedingten funktionellen Magen-Darm-Beschwerden und einem empfindlichen Magen und Darm können auch pflanzliche Arzneimittel helfen, die den Verdauungstrakt auf natürliche Weise beruhigen. Iberogast® ADVANCE ist eine Rezeptur aus 6 Heilpflanzen mit beruhigenden, schleimhautschützenden und entzündungshemmenden Extrakten. Das gut verträgliche Arzneimittel beruhigt den gereizten Magen und Darm und unterstützt die Magen- und Darmfunktion. So können Sie wieder zu einem Zustand natürlichen Wohlbefindens zurückfinden.
Probiotika: Ein Behandlungsansatz, dessen Wirksamkeit aktuell überprüft wird, konzentriert sich auf Probiotika. Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die als sehr nützlich für die Darmgesundheit und -aktivität eingeschätzt werden. Durch die Einnahme von Probiotika könnte das Mikrobiom reguliert und so funktionellen Bauchschmerzen entgegengesteuert werden. Ob dieser Behandlungsansatz wirklich erfolgsversprechend ist, muss jedoch noch umfassend überprüft werden.
Spezielle Kliniken und Therapieansätze
Die Klinik Friedenweiler ist spezialisiert auf Psychotherapie, Psychiatrie und Psychosomatik. Die Klinik Friedenweiler setzt genau an dieser Stelle an, um den Teufelskreis zu durchbrechen. Mit einem ganzheitlichen Behandlungsansatz wird nicht nur die psychische Gesundheit gestärkt, sondern auch der Magen-Darm-Trakt durch individuell abgestimmte Maßnahmen unterstützt. Eingebettet in eine idyllische Landschaft bietet die Klinik Friedenweiler eine ruhige und sichere Umgebung, die den Heilungsprozess fördert.
Bei Oberberg können auch Magenschmerzen durch Stress behandelt werden, wobei verschiedenen Ansätzen möglich sind. Häufig wird eine Psychotherapie mit Entspannungsverfahren und weiteren Behandlungsmethoden und Therapie ergänzt. So können nachhaltige Behandlungserfolge erzielt werden. Durch ein fachübergreifendes Klinikteam wir die hohe Qualität der Patienten-Therapeuten-Beziehungen sichergestellt, denn Vertrauen und Wohlfühlen ist entscheidend für den Therapieerfolg.