Cluster-Kopfschmerzen sind eine äußerst schmerzhafte Form von Kopfschmerzen, die sich durch streng einseitig lokalisierte, stechende Attacken mit hoher Schmerzintensität auszeichnet. Für Betroffene kann es schwierig sein, kurzfristig einen Termin bei einem Kopfschmerzspezialisten zu erhalten. Dieser Artikel bietet Informationen zu Cluster-Kopfschmerzen, Anlaufstellen für Patienten und einen Überblick über Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.
Was sind Cluster-Kopfschmerzen?
Clusterkopfschmerzen zählen zu den schwersten Kopfschmerzerkrankungen. Die Attacken treten mit stärkster Schmerzintensität einseitig im Augenbereich auf und werden oft als bohrend und stechend beschrieben. Einige Patienten berichten über das Gefühl eines glühenden Messers, das von hinten in das Auge gestochen wird. Die Lokalisation der Schmerzen wird am häufigsten mit retroorbital und temporal angegeben, viele hiervon abweichende Lokalisationen und Ausstrahlungen im Bereich der Kopfes und Gesichtes, aber auch bis in die Schulter- und Armregion sind berichtet worden.
Clusterkopfschmerzen treten in der Attacke streng einseitig auf, d. h. innerhalb einer Attacke wechselt der Schmerz nicht. Begleitet werden die Attacken von autonomen Symptomen.
Symptome von Cluster-Kopfschmerzen
Bei einer Attacke kommen die starken Kopfschmerzen nur einseitig vor. Weitere Symptome von Clusterkopfschmerzen sind:
- Laufende oder verstopfte Nase
- Auf der betroffenen Seite ein rotes und tränendes Auge
- Herabhängendes Lid
- Gerötete und schwitzige Gesichtshälfte
- Großer Bewegungsdrang und starke Unruhe
- Verkleinerte Pupille
- Hohe Empfindlichkeit gegenüber Licht und Lärm
Die Symptome können verschiedene Begleiterscheinungen aufweisen, wie eine verstopfte Nase oder Naselaufen, ein tränendes Auge, eine Rötung des Gesichts und vermehrtes Schwitzen auf der betroffenen Seite. Die Attacken dauern in der Regel 15 bis 180 Minuten an.
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Ursachen und Auslöser
Wie Clusterkopfschmerzen entstehen oder woher sie kommen, ist wissenschaftlich noch nicht bekannt. Es wird vermutet, dass Nervenzellen im Gehirn, die auch für die Regulation des Tag-Nacht-Rhythmus verantwortlich sind, eine Rolle spielen. Auch Vererbung wird als mögliche Ursache von Clusterkopfschmerzen wissenschaftlich nicht ausgeschlossen, da die Erkrankung in manchen Familien gehäuft auftritt. Wie bei Migräne gibt es für Clusterkopfschmerzen jedoch bestimmte Auslöser, auch Trigger genannt. Diese können eine Kopfschmerzattacke hervorrufen.
Episodischer und chronischer Verlauf
In der Regel treten Clusterkopfschmerzen nur in bestimmten Phasen auf. Diese Episoden werden als Cluster bezeichnet. Wie lange eine Episode von Clusterkopfschmerzen dauert, variiert zwischen einigen Tagen bis zu mehreren Monaten. Zwischen den Episoden liegen symptomfreie Phasen, die sogar bis zu einigen Jahren andauern können. Die Schmerzepisoden von Clusterkopfschmerzen Patientinnen und Patienten treten oft im Frühjahr oder im Herbst auf. Während einer Episode können die Attacken mehrmals pro Tag oder alle zwei Tage auftreten. Dabei fangen sie oft zur selben Uhrzeit an, vor allem ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen oder auch in den frühen Morgenstunden.
Bei etwa 15 von 100 Patientinnen und Patienten treten die Beschwerden besonders häufig auf. Das bedeutet, die Episoden dauern bis zu einem Jahr und die beschwerdefreie Zeit ist meist kürzer als ein Monat. In diesen Fällen hat sich der episodische Clusterkopfschmerz zu einem chronischen entwickelt. Das passiert vor allem bei älteren Menschen. Ca. 80% der Patienten unter einer episodischen und 20% unter einer chronischen Verlaufsform. Das Erstauftreten der Kopfschmerzen liegt im Durchschnitt bei 28 Jahren für episodischen Clusterkopfschmerz und bei 37 Jahren für chronischen Clusterkopfschmerz.
Diagnose von Cluster-Kopfschmerzen
Die Diagnose des Clusterkopfschmerzes, wie auch die der anderen primären Kopfschmerzerkrankungen beruht in erster Linie auf einer ausführlichen Anamnese und einer gründlichen klinisch-neurologischen Untersuchung. Anhand der Diagnosekriterien (Tab. Begleitend tritt wenigstens eines der nachfolgenden Charakteristika auf: 1. ipsilaterale (=auf der gleichen Seite) konjunktivale Injektion und/oder Lacrimation 2. ipsilaterale nasale Kongestion und/oder Rhinorrhoe 3. ipsilaterales Lidödem 4. ipsilaterales Schwitzen im Bereich der Stirn oder des Gesichts 5. ipsilaterale Miosis und/oder Ptosis 6. Die Attackenfrequenz liegt zwischen 1 Attacke jeden 2.
Bei Erstdiagnose des Clusterkopfschmerzes, vor allem beim Erstauftreten im Alter über 60 Jahre oder bei auffälligen Befunden in der körperlichen Untersuchung sollte eine Computertomographie der Schädelbasis einschließlich Knochenfenster und eine Kernspintomographie des Schädels einschließlich des kraniozervikalen Überganges zum Ausschluss einer symptomatischen Genese der Kopfschmerzerkrankung veranlasst werden. Zu möglichen Ursachen zählen mittelliniennahe intrakranielle Raumforderungen (frontal, okzipital, Kleinhirn) wie z. B. Tumoren, arteriovenöse Malformationen, Infarktareale oder entzündliche Plaques. Wichtig ist die differentialdiagnostische Abgrenzung des Clusterkopfschmerz gegenüber anderen primären Kopfschmerzerkrankungen, insbesondere der Migräne, aber auch den anderen trigeminoautonomen Kopfschmerzentitäten. Hieraus ergeben sich in erster Linie therapeutische Konsequenzen, da die Wirksamkeit der verschiedenen einsetzbaren Medikamente in Abhängigkeit von der zugrunde liegenden Kopfschmerzart z. T.
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Therapie von Cluster-Kopfschmerzen
Clusterkopfschmerzen können in der Regel gut behandelt werden. Was man im Speziellen tun kann bei Episoden von Clusterkopfschmerzen, ist ganz unterschiedlich und hängt von der Schwere der Erkrankung ab. In der Therapie der Clusterkopfschmerzen wird zwischen einer akuten Attackenbehandlung und der längerfristigen prophylaktischen Therapie unterschieden.
Akuttherapie
- Medikamentöse Therapie: Zur Behandlung der Clusterattacken werden hoch- und schnellwirksame Medikamente eingesetzt. Triptane, Sauerstoffinhalation und lokal anwendbare Betäubungsmittel können zur Schmerzlinderung beitragen. Die Anwendung von Tabletten zur Akuttherapie ist aufgrund der Kürze der Kopfschmerzattacke in den meisten Fällen nicht wirksam. Als einziges zugelassenes Akutmedikament ist der Serotoninagonist Sumatriptan in der subkutanen Darreichungsform verfügbar. Eingesetzt in einer Dosis von 6 mg, werden so bis zu 75% der Patienten innerhalb von 5 bis 20 Minuten kopfschmerzfrei. Auch bei länger dauernder Anwendung stellt diese Art der Behandlung eine sichere Therapieoption dar. Die Anwendung des Zolmitriptan Nasensprays führt bei einigen Patienten ebenfalls zur Durchbrechung der Attacke. Bei ca. 25% bis 30% der Patienten führt die topische Anwendung des Lokalanästhetikums Lidocain (1ml 4%ig) zu einer raschen Linderung der Kopfschmerzen. Die Anwendung muss im ipsilateralen Nasenloch erfolgen.
- Sauerstoffinhalation: Viele Patienten profitieren von der Inhalation von reinem Sauerstoff während einer Clusterattacke. Sauerstoffinhalationen sind bei frühzeitiger Anwendung mit am effektivsten in der Attackenkupierung bei Clusterkopfschmerzen. Die Erfolgsquote liegt bei ca. 70% und scheint in Abhängigkeit von Clusterkopfschmerztyp und Alter des Patienten zu stehen. Die zu inhalierende Dosis sollte mindestens 7 Liter von 100%igem Sauerstoff per Gesichtsmaske über einen Zeitraum von 15 Minuten betragen. Bei der Inhalation sollte der Patient eine sitzende, leicht nach vorne gebeugte Haltung einnehmen. Neben einem stationären Sauerstoffsystem für den Gebrauch zu Hause können auch tragbare Sauerstoffflaschen für den Gebrauch z. B. am Arbeitsplatz verordnet werden. In der Regel ist die Genehmigung der Krankenkassen vorher einzuholen. Vor Verordnung eines Sauerstoffgerätes sollte die Wirksamkeit getestet werden, hierzu empfiehlt es sich den Patienten in der Episode kurzzeitig (1-2 Tage) stationär aufzunehmen.
Prophylaktische Therapie
Ein Mittel zur Vorbeugung von Clusterkopfschmerzen gibt es nicht. Allerdings ist es dennoch sinnvoll, herauszufinden, welche Trigger eine Schmerzattacke bei Betroffenen auslösen. Dabei hilft das Führen eines Schmerztagebuchs. Darin kann eingetragen werden, was man vor einer Attacke gegessen, getrunken oder unternommen hat. So ist es möglich, individuelle Auslöser festzustellen und den Verlauf der Kopfschmerzattacke zu erkennen.
- Verapamil: Verapamil ist das Medikament der ersten Wahl in der prophylaktischen Behandlung des Clusterkopfschmerzes. Die wirksame Dosis beträgt in der Regel 3 x 80 mg pro Tag. Höhere Dosierungen bis zu Tagesgesamtdosen von 720 bis 960 mg können not¬¬wendig werden, dieses sollte jedoch nur durch einen erfahrenen Spezialisten und unter regelmäßiger Kontrolle von Blutdruck, Herzfrequenz und EKG erfolgen. Der Wir¬kungs¬eintritt ist oft erst nach 14 bis 21 Tagen zu beobachten. Um die Zeit bis zum Wirkungseintritt zu überbrücken können vorübergehend Kortikoide oder Ergotamine eingesetzt werden.
- Lithiumkarbonat: Lithiumkarbonat ist die einzige in Deutschland zugelassene Substanz zur Prophylaxe von Clusterkopfschmerzen (Quilonum®). Die notwendige Dosis liegt zwischen 600 und 1500 mg pro Tag und ist vom Plasmaspiegel abhängig. Dieser sollte 1,2 mmol/l nicht überschreiten (Nebenwirkungen) und sollte mindestens 0,4, besser 0,6 bis 0,8 mmol/l betragen, da sonst die Gefahr der Wirkungslosigkeit besteht. Mit einem Wirkungseintritt kann nach ca. 1 Woche gerechnet werden.
- Kortikosteroide: Steroide eignen sich aufgrund der Langzeitnebenwirkungen nicht als Dauertherapie des Clusterkopfschmerzes, sie können in erster Linie zur Überbrückung bis zum Wirkungseintritt einer Verapamilprophylaxe eingesetzt werden. Die initiale Dosis sollte 100 mg betragen und an je fünf Tagen morgens eingenommen werden. Alle 4-5 Tage erfolgt dann eine Abdosierung um 10 mg. Kommt es in niedrigeren Dosisbereichen zum erneuten Auftreten von Attacken, kann die Dosis kurzfristig wieder angehoben werden. Intravenöse Gaben von bis zu 500 mg Prednison können initial zu einem rascheren Therapieerfolg führen.
Operative Therapieverfahren
Operative Therapieverfahren sollten nur in Ausnahmefällen als Mittel der letzten Wahl in Betracht gezogen werden. Grundsätzlich müssen vor einer solchen Maßnahme alle konservativen Methoden versagt haben und eine symptomatische Genese der Kopfschmerzen muss sicher ausgeschlossen sein. In einigen wenigen Fällen ist es gelungen, bei bislang therapierefraktären Fällen die Tiefenhirnstimulation des posterioren inferioren Hypothalamus erfolgreich einzusetzen.
Spezialisten und Anlaufstellen in Deutschland
Für Clusterkopfschmerz Betroffene kann es sich schwierig gestalten, kurzfristig einen Arzttermin beim Kopfschmerzspezialisten zu erhalten. Viele Cluster Patienten fragen nach einer Ärzteliste, um einen Kopfschmerzspezialist in der Nähe zu finden, weil kurzfristig ärztlicher Rat und Medikamente benötigt werden. Die hier benannten Ärzte bzw. medizinischen Einrichtungen wissen um die Erkrankung und die Not der Stunde. Die Auflistung bietet keine Garantie auf Vollständigkeit und jeder dem es zusteht, hat natürlich seine freie Arztwahl. Die Liste kann Clusterkopfschmerz-Patienten zur ersten Orientierung dienen.
Berlin und Brandenburg
Hier findest du einen kleinen Überblick über die Fachärztinnen und -Ärzte in Berlin und im Land Brandenburg mit ihren speziellen Behandlungs- bzw. Wissensschwerpunkt Cluster-Kopfschmerz sowie weitere Anlaufstellen. Die Liste ist sicher nicht vollständig und beruht einzig und allein aus Erfahrungen unserer Gruppenmitglieder. Jeder Cluster-Kopfschmerz Betroffene kann natürlich seine Arztwahl selbst treffen, denn In Deutschland gilt freie Arztwahl. Den Arzt des eigenen Vertrauens darf sich Jede bzw. Jeder demzufolge selbst aussuchen. Dies gilt sowohl für Privatversicherte, als auch Patienten mit gesetzlicher Krankenversicherung, aber: Für letztere gibt es Ausnahmen (Hausarztmodell, Arbeitsmedizin, Durchgangsarzt, Notfallbehandlung, Krankenhaus etc.).
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- Frau Dr.med. Heike Israel-Willner ist Fachärztin für Neurologie.
- Das Kopfschmerzzentrum der Charité in Berlin ist u.a. in der Differentialdiagnostik zur Unterscheidung von Kopfschmerzen zu Migräne und Cluster Kopfschmerz tätig.
- Die Neuropraxis Lilienfein steht unter ärztlicher Leitung von Tilmann Lilienfein, Facharzt für Neurologie.Zur Kontaktaufnahme bei Cluster-Kopfschmerzen zwecks Terminvereinbarung bitte folgende Informationen beachten:1. in der Clusterattacke Wiedervorstellung ohne Termin zu den Sprechzeiten.3.
- Prof. Dr. med. Andreas Linsa ist ein erfahrener Neurologe, der in seiner Praxis in Cottbus eine umfassende Diagnostik und Therapie für zahlreiche neurologische Erkrankungen anbietet. Sein Behandlungsspektrum umfasst unter anderem Bewegungsstörungen wie Parkinson, Epilepsien, Gedächtnisstörungen, Multiple Sklerose sowie verschiedene Kopfschmerzformen, einschließlich Cluster-Kopfschmerz. Besonderen Wert legt er auf eine enge Zusammenarbeit mit Fachärzten aus Neurologie, Neurochirurgie, Radiologie, Neuroradiologie und Neuropsychologie. Diese interdisziplinäre Vernetzung stellt sicher, dass Patienten eine ganzheitliche Betreuung erhalten. Die Praxis nutzt moderne diagnostische Verfahren wie neurologischen Ultraschall, EEG und Lumbalpunktionen. Dr. med. Andreas Linsa, M.mel.Gerhart-Hauptmann-Str.
- Die Praxis für Neurologie im GLG Martin Gropius Krankenhaus Eberswalde steht unter ärztlicher Leitung von Dr. med. Albert Grüger, MA. Herr Dr. med.
- Das Schmerzzentrum Berlin unter Leitung von Dr. med.
Klinik für Neurologie im GLG Martin Gropius Krankenhaus Eberswalde: Cluster-Kopfschmerzen werden in der Klinik für Neurologie in Eberswalde behandelt. Die neurologische Klinik in Eberswalde fühlt sich für die Erst-Diagnostik und Notfalltherapie bei Cluster-Kopfschmerz von Patienten aus dem Landkreis Barnim und angrenzenden Gebieten zuständig. Notfälle werden über das Notfallzentrum am Werner Forßmann Krankenhaus aufgenommen. Geplante Aufnahmen nach Einweisung werden meist im Martin Gropius Krankenhaus durchgeführt. Die Klinik für Neurologie wurde im Juli 2024 am Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel neu eröffnet. Dort steht ein spezialisiertes und engagiertes Team für die neurologische Versorgung zur Verfügung - einschließlich seltener Kopfschmerzerkrankungen wie Cluster-Kopfschmerz. Ein Klinikaufenthalt will gut vorbereitet sein, für den an Cluster-Kopfschmerzen leidenen Patienten und die Klinik. Bringt eure Krankenversicherungskarte, Cluster-Kopfschmerzkalender, Medikamentenplan, alle Vorbefunde und die Einweisung mit. Sowie sonstige Papiere und persönliche Dinge die für einen Krankenhausaufenthalt nötig sind. Lasst Euch ausführlich beraten, um die bestmöglichste Behandlung zu erfahren. Manchmal muss es schnell gehen, z.B. wenn die Aufnahme über das Notfallzentrum bzw.
Weitere Anlaufstellen
Eine weitere wichtige Quelle ist das Verzeichnis der Kopfschmerzexperten der DMKG (Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft) oder das Verzeichnis der DMKG-zertifizierten Kopfschmerzzentren.
Baden-Württemberg
- Dr. med. Beate Ullrich-Randecker, Kaiserstr.
- Dr. med. Dipl.-Psych. Wolfgang Schad, Eichstr.
- Dr. med. Molnar, Schmichastr.
- Dr. med Stefanie Turzo, Berliner Str.
- Dr. med. Dr. med. Kirstin Kieselbach, Breisacher Str.
Weitere Regionen
- Dr. med. Josef Kick und Dr. med. Dr. med. Mattihas Keidel, Peuschwitzer Str.
- Prof. Dr. med. Arne May, Martinistr.
- Dr. med Karl J. Dr. med. Dr. med. Charly Gaul, Dalbergstr.
- Prof. Dr. Peter Kropp, Gehlsheimer Str.
- Dr. med. Dr. med. Dr. phil. S. Dr. Reinhard Kiefer, Elise-Averdieck-Str.
- Dr. Marianne Eldenburg, Graf-Adolf-Str.
- Dr. med. Koenraad Amery, Liecker Str.
- Dr. med. Dr. med. Dr. med. Franz Heusgen, Preussenstr.
- Dr. med. Lic. med. Dr. med. Dr. Volker Limmroth, Ostmerheimer Str.
- Dr. Dagny Holle-Lee, Hufelandstr.
- Klaus Wrenger, Loerstr.
- Dr. med. G. Endraß, Dr. med. M. Schmitt, Obersülzer Str.
- Dr. med. K. Dr. med. Michael Roth, Elsa-Brandström-Str.
- Dr. med. Dr. Stuppi, St. Annenstr. 10, 66606 St.
- Prof. Dr. med.
- Priv. Doz. Dr. med. Torsten Kraya (ad Interim), Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig, Klinikum St.
- Dr. Dr. med. R. Dr. med. Dipl. Psych. med. Harald Lucius, St. Jürgener Str.
Schmerzklinik Kiel
Die Neurologisch-verhaltensmedizinische Schmerzklinik Kiel unter der Leitung von Prof. Dr.med. Dipl.Psych. Hartmut Göbel bietet spezielle Therapien für Migräne (mit und ohne Aura), Migräne-Komplikationen und alle Kopfschmerzen, wie z.B. chronische Spannungskopfschmerzen, Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch, Clusterkopfschmerz, Nervenschmerz (neuropathischer Schmerz) und Rückenschmerz.
Zur Planung des Aufnahmetermins sind folgende Schritte notwendig:
- Der behandelnde Arzt stellt eine Verordnung von Krankenhausbehandlung aus.
- Der Arzt füllt die Aufnahme-Checkliste aus.
- Der Patient füllt den Schmerzkalender und den Schmerzfragebogen aus.
- Alle Unterlagen und Kopien relevanter Arztbriefe und Röntgenbilder werden an die angegebene Anschrift gesendet.
Die Rolle der Selbsthilfegruppen
Als Selbsthilfegruppe informieren wir unabhängig und nach bestem Wissen darüber, welche Einrichtungen Erfahrung in der Behandlung des Cluster-Kopfschmerzes haben. Clusterkopfschmerzen zählen zu den schwersten Kopfschmerzerkrankungen. Clusterkopfschmerz-Attacken treten mit stärkster Schmerzintensität einseitig im Augenbereich auf. Sie zählen zu den schwersten Schmerzen überhaupt, die Menschen heimsuchen. Die Betroffenen gelten immer noch als Stiefkinder der Medizin. In den letzten Jahren konnten insbesondere durch Initiativen des bundesweit tätigen Bundesverbandes der Clusterkopfschmerz- Selbsthilfe-Gruppen CSG e.V.
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