Kopfschmerzen sind ein weit verbreitetes Phänomen, das fast jeder Mensch im Laufe seines Lebens erlebt. Die meisten Kopfschmerzen sind harmlos und verschwinden schnell wieder von selbst. Es gibt jedoch auch intensivere Kopfschmerzen, die mit Übelkeit und Schwindel einhergehen können und das Leben stark beeinträchtigen. Um eine präzise Diagnose zu stellen und die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten, ist es entscheidend, die verschiedenen Arten von Kopfschmerzen zu unterscheiden. In diesem Artikel werden die Unterschiede zwischen Clusterkopfschmerz und Migräne beleuchtet, zwei primäre Kopfschmerzerkrankungen mit unterschiedlichen Symptomen, Ursachen und Behandlungsansätzen.
Kopfschmerzklassifikation: Primär vs. Sekundär
Es gibt über 200 verschiedene Kopfschmerzarten, die in zwei große Gruppen unterteilt werden: primäre und sekundäre Kopfschmerzen. Zu den primären Kopfschmerzen gehören Migräne, Spannungskopfschmerz und Clusterkopfschmerz. Diese Arten von Kopfschmerzen gelten als eigenständige Erkrankungen. Sekundäre Kopfschmerzen sind häufig ein Symptom einer anderen Erkrankung, zum Beispiel einer Hirnhautentzündung oder einer Verletzung der Halswirbelsäule. Kopfschmerzen können auch als Nebenwirkung von Medikamenten oder bei deren Entzug auftreten.
Die Rolle des Kopfschmerztagebuchs
Die Dokumentation des Kopfschmerzes und seiner Begleiterscheinungen in einem Kopfschmerz-Tagebuch erleichtert die Identifikation der Auslöser. In einem Kopfschmerz-Tagebuch können Sie die Häufigkeit und die Ausprägung Ihrer Kopfschmerzen eintragen. Durch Einblick in Ihr Kopfschmerz-Tagebuch sieht Ihre Ärztin/Ihr Arzt, wie häufig Sie an Kopfschmerzen leiden und wie oft Sie Schmerzmittel einnehmen. Ihnen selbst kann das Kopfschmerz-Tagebuch Hinweise auf bislang noch nicht identifizierte Kopfschmerz-Trigger geben. Ein Kopfschmerz-Tagebuch hilft dabei, den Schmerz besser zu verstehen und zu charakterisieren. Es gibt einen genauen Überblick über Zeit, Dauer, Art und Stärke der Kopfschmerzen, aber auch über begleitende Faktoren, die den Schmerz beeinflussen. Ein zu langes Führen des Kopfschmerz-Tagebuchs ist nicht ratsam, da der Kopfschmerz dadurch zu sehr in den Vordergrund rücken kann.
Migräne: Symptome und Besonderheiten
Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die sich meist durch mehrere Symptome äußert. Die Stärke der Kopfschmerzen wird meistens mittels einer Skala festgelegt. Wir verwenden dazu die Schmerzskala, die von 0 bis 10 reicht. Mindestens fünf Attacken müssen die folgenden Kriterien erfüllen, damit es sich um Migräne handelt:
- Eine Migräneattacke kann zwischen 4 und 72 Stunden andauern, wenn sie nicht oder nicht richtig behandelt wird.
- Mindestens zwei der folgenden vier Kriterien sind vorhanden:
- Einseitige Kopfschmerzen
- Pulsierender Schmerz
- Mäßige oder starke Schmerzintensität
- Verschlimmerung durch körperliche Aktivität oder der Schmerz führt zur Vermeidung von körperlicher Aktivität
- Während der Attacke tritt mindestens eines der folgenden Symptome auf:
- Übelkeit und/ oder Erbrechen
- Lichtempfindlichkeit
Frauen sind nach der Pubertät zwei- bis dreimal häufiger von Migräne betroffen. Dies steht in Zusammenhang mit dem weiblichen Hormonzyklus. Hier dürfte vor allem der plötzliche Östrogenen-Abfall vor der Menstruation dafür verantwortlich sein, dass eine Migräne-Attacke ausgelöst werden kann.
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Migräne mit Aura
Eine Migräne kann manchmal von Sehstörungen, Lichtblitzen, Missempfindungen der Haut (zum Beispiel Kribbeln) oder Schwindel begleitet werden. Dies wird als Aura bezeichnet. Eine Aura kann vor oder während einer Migräneattacke auftreten. Der Name „Aura“ kommt von Aurora, das ist die griechische Göttin der Morgenröte.
Ursachen und Triggerfaktoren der Migräne
Wir wissen einerseits, dass das Gehirn von Migräne-Betroffenen etwas anders funktioniert als von Nichtbetroffenen. Es besteht ein gestörtes Reizverarbeitungssystem. Man kann sich das so vorstellen, dass das Gehirn von Migräne-Patienten immer in Hochspannung ist. Das heißt: Sie können sich nicht entspannen. Man geht in neuesten Untersuchungen zufolge davon aus, dass die Migräne-Attacke von einer Überreaktion der Nervenzellen im Migräne-Zentrum gestartet wird. Dieses befindet sich im Hirnstamm. Das ist die Verbindung zwischen dem Großhirn und dem Rückenmark. Dort kommt es zu einer Überreaktion der Nervenzellen. Es kommt zu einer vermehrten Ausschüttung von Neurotransmittern. Das sind Botenstoffe. Und diese Neurotransmitter führen dazu, dass es zu einer Erweiterung der Gefäße kommt. Die Gefäße werden durchlässiger. Es kommt zum Austritt von Schmerzmediatoren, also von Eiweißstoffen aus dem Blut. Wie wir schon vorhin gehört haben: Der Schmerz wird nur in den Hirnhäuten wahrgenommen.
Trigger-Faktoren sind auslösende Faktoren. Dies muss klar von den Ursachen von Kopfschmerzen unterschieden werden. Trigger-Faktoren führen bei genetisch veranlagten Menschen dazu, dass Kopfschmerzen ausgelöst werden. Der am häufigsten genannte ist der Stress. Hier ist es sicher so, dass nicht das absolute Stressniveau ursächlich ist, sondern eher der Wechsel im Stresslevel. Das heißt: Ein rascher Wechsel von Anspannung zu Entspannung. Weiters gibt es noch eine Menge an anderen Trigger-Faktoren wie unregelmäßiger Schlaf-Wachrhythmus, unregelmäßiges Essen, zu wenig Trinken, Hormonschwankungen.
Die Ernährung kann bei einem gewissen Prozentsatz der Patienten Kopfschmerzen auslösen. Hier die allseits Bekannten wie z.B. Schimmelkäse, Wein oder auch Schokolade. Man muss aber dazu sagen, dass dies nur ein kleiner Prozentsatz der Patienten ist und es eine sogenannte z.B. Migräne-Diät nicht gibt.
Behandlung von Migräne
Wenn sich eine Migräne-Attacke ankündigt, so würde ich Ihnen empfehlen, soweit es Ihnen möglich ist, sich aus dem Alltag zurückzuziehen, aus dem Beruf, falls möglich, sich reizabzuschirmen in einem dunklen, ruhigen Raum, eventuell die Stirn- und die Schläfenpartie zu kühlen und das von Ihrem Arzt verordnete Medikament einzunehmen. Wenn Sie an einer Migräne-Attacke leiden, ist die Empfehlung, so rasch wie möglich eine Schmerztablette einzunehmen und auch in ausreichender Dosierung.
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Bei häufiger Migräne und Beeinträchtigung der Lebensqualität kann die Kopfschmerzhäufigkeit mit vorbeugenden Medikamenten reduziert werden. Sie können bereits ab drei Migräne-Tagen im Monat sinnvoll sein. Es gibt zahlreiche Wirkstoffe und Zubereitungen für eine individuelle Migränetherapie. Zunächst braucht es ein Medikament für die akute Kopfschmerzattacke. Bei der Migräne haben sich dafür die genannten Triptane bewährt. Triptane sind eine Gruppe von verschiedenen Wirkstoffen. Neben Tabletten gibt es sie als Nasensprays oder selbst anwendbare Spritzen, die das Medikament direkt unter die Haut spritzen.
Neben diesen bewährten Wirkstoffen haben sich zur Migräne-Vorbeugung die sogenannten CGRP-Antikörper bewährt. Sie hemmen bestimmte Botenstoffe zwischen Nervenzellen, die am Entstehen der Anfälle beteiligt sind. Man kann mit den Antikörpern hochpräzise die Therapie an die gewünschte Stelle im Körper lenken. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Medikamenten, die oft im gesamten Körper wirken.
Clusterkopfschmerz: Symptome und Besonderheiten
Cluster-Kopfschmerzen sind heftigste Kopfschmerz-Attacken, die gehäuft über Monate bis Wochen auftreten. Clusterkopfschmerzen kommen deutlich seltener vor als etwa Spannungskopfschmerzen oder Migräne. Man geht davon aus, dass circa 0,1% der Bevölkerung betroffen sein könnten. In Deutschland würde das etwa 82.000 Menschen entsprechen.
Mindestens fünf Attacken müssen die folgenden Kriterien erfüllen, damit es sich um Clusterkopfschmerz handelt:
- Clusterkopfschmerzen sind schwere einseitige Schmerzen in oder über der Augenhöhle und/oder Schläfenschmerzen, die unbehandelt zwischen 15 und 180 Minuten dauern können. Der Schmerz wird als brennend, stechend oder bohrend empfunden.
- Clusterkopfschmerzen werden oft durch folgende Beschwerden begleitet:
- Hervortreten der Bindehaut im Auge und/ oder Tränenfluss
- Nasenverstopfung und/oder -laufen
- Angeschwollene Augenlider
- Schwitzen auf der Stirn oder im Gesicht
- Verengte Pupillen oder herabhängendes Augenlid
- Gefühl der Unruhe oder Erregung
- Clusterkopfschmerzen können täglich, mehrmals täglich oder in größeren Abständen (alle zwei Tage) auftreten.
Das Typische von Cluster-Kopfschmerz ist, dass es ein einseitiger Kopfschmerz ist, der meist um das Auge herum hinter dem Auge wahrgenommen wird, von einer sehr starken bis fast unerträglichen Intensität ist. Das Typische beim Cluster-Kopfschmerz ist, dass er auf der Seite des Schmerzes von verschiedenen Symptomen begleitet ist. Das kann ein tränendes Auge sein, ein gerötetes Auge, ein geschwollenes Lied, Herunterhängen des Lids, auch eine Verengung der Pupille. Die Cluster-Attacken dauern üblicherweise 15 Minuten bis maximal drei Stunden. Im Unterschied zu den Migräne-Patienten besteht kein Ruhebedürfnis.
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Cluster-Kopfschmerzen (Bing-Horton-Syndrom) sind durch einseitigen Kopfschmerz, meist hinter dem Auge, gekennzeichnet, die in ihrer Schmerzintensität äußerst stark auftreten. Die Betroffenen leiden oft enorm unter den wiederkehrenden Anfällen.
Ursachen und Auslöser von Clusterkopfschmerz
Die Pathophysiologie von Clusterkopfschmerzen ist bisher sehr wenig verstanden. Es gibt verschiedene Hypothesen, welche aktuell untersucht werden. Die akzeptierteste Hypothese ist, dass im Hypothalamus (Region des Gehirns, die für die Hormonsteuerung zuständig ist) sowohl der Schmerz als auch die zusätzlichen einseitigen Symptome generiert werden. Diese werden über den sensiblen Gesichtsnerv (Nervus trigeminus) weitervermittelt.
Es scheint einen Zusammenhang mit Nikotinkonsum zu bestehen, so dass Nikotinkarenz absolut empfohlen wird. Alkohol gilt als bekanntester Auslöser für einen Cluster-Kopfschmerz-Anfall. Interessanterweise führt Alkoholkonsum aber nur während einer Clusterperiode zu den Kopfschmerzen. Außerhalb dieser Zeiträume vertragen Betroffene den Alkohol meist gut. Weiterhin werden folgende Auslöser für Cluster-Kopfschmerzen beschrieben:
- histaminhaltige Nahrungsmittel (wie gereifter Käse)
- Wetterwechsel
- bestimmte Gerüche (zum Beispiel Benzin)
- Blend- oder Blitzlicht
Behandlung von Clusterkopfschmerz
Die Akutbehandlung zielt darauf ab, schnell weniger Schmerzen zu haben und somit die Attacke zu durchbrechen. Hier gibt es einige Medikamente, welche einen Effekt haben können. Die wichtigsten in dieser Kategorie sind Inhalation von reinem hochdosiertem Sauerstoff (12l/min über eine Maske) und Triptane (unter die Haut gespritztes Sumatriptan, oder intranasales Sumatriptan oder Zomitriptan).
Zur Akuttherapie einer Attacke sind zum einen die Inhalation von Sauerstoff und zum anderen Arzneimittel aus der Gruppe der Triptane die erste Wahl. Reiner Sauerstoff, eingeatmet mithilfe eines Inhalators über 15 bis 20 Minuten, hilft vielen Patienten, einen aufkommenden Anfall abzuschwächen oder ganz zu verhindern. Dafür muss er allerdings gleich zu Beginn der Attacke zur Anwendung kommen. Triptane sind besonders sinnvoll, wenn sie als Nasenspray gegeben oder unter die Haut gespritzt werden. Auf diese Weise gelangt der Wirkstoff schnell in den Körper. Eine weitere Möglichkeit sind lokale Betäubungsmittel, die Betroffene über die Nase anwenden können.
Die Prophylaxe zielt auf eine Reduktion der Schmerzattacken ab. Da es sich um eine seltene Kopfschmerzerkrankung handelt, gibt es keine spezifischen prophylaktischen Maßnahmen außer einer allgemeinen gesunden Lebensführung. Zur Vorbeugung (Prophylaxe) der einseitigen Kopfschmerzen eignen sich Kortikosteroide und ein Wirkstoff aus der Gruppe der Calciumantagonisten.
Differenzialdiagnose: Migräne vs. Clusterkopfschmerz
In ihren Symptomen unterscheiden sich Cluster-Kopfschmerzen (Bing-Horton-Syndrom) und Migräne in einigen Punkten. Migräneattacken kommen das ganze Jahr über vor, manche Patienten leiden ein- bis zweimal, andere mehrmals im Monat darunter. Die Kopfschmerzen werden als hämmernd, pulsierend oder stechend beschrieben. Neben den Kopfschmerzen treten bei der Migräne weitere Symptome auf, wie Übelkeit, Erbrechen oder Lärm- und Lichtüberempfindlichkeit. Daneben entwickeln einige Betroffene eine Aura, die unter anderem durch Sehstörungen gekennzeichnet ist und meist eine Attacke ankündigt.
Clusterkopfschmerzen treten in Episoden, die einige Wochen dauern, gehäuft auf. Es kommt dann meist täglich zu Attacken. Dabei schmerzt immer nur eine Kopfseite im Bereich der Schläfe und um das Auge herum. In der Regel ist auch bei weiteren Episoden immer dieselbe Seite betroffen. Weil sich die Beschwerden in einer bestimmten Zeit häufen, spricht man auch von Cluster-Kopfschmerzen.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Wenn Sie häufig an Kopfschmerzen leiden, wenn Sie an starken Kopfschmerzen leiden oder die Kopfschmerzen Sie beunruhigen, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen. Der erste Ansprechpartner für Ihre Kopfschmerzen soll der behandelnde Hausarzt sein, der dann entscheidet, ob er Sie weiter verweist zum Facharzt für Neurologie, deren Spezialgebiet der Kopfschmerz ist. Prinzipiell sollte bei länger bestehenden Kopfschmerzen eine Neurologin oder ein Neurologe kontaktiert werden. Dort können die etablierten Therapien verordnet und der Erfolg dieser überwacht werden. Sollte es dort nicht zu einem ausreichenden Therapieerfolg kommen, sollte eine Vorstellung bei Kopfschmerzexpert:innen erfolgen.
Es gibt dabei verschiedene Aspekte, welche von Expert:innen abgeklärt werden sollten. Wurde die richtige Diagnose gestellt? Adäquate Behandlung passend zu der individuellen Patientin bzw. dem Patienten? Gibt es andere Faktoren, die einem Therapieansprechen im Wege stehen? Möglicherweise müssen multimodale Therapieansätze bzw.
Eine genaue Diagnose der Kopfschmerzen ist wichtig. Dieses hat zum einen den Grund, dass andere Ursachen der Kopfschmerzen durch einen damit vertrauten Arzt ausgeschlossen werden sollten. Manchmal steckt auch eine schwerwiegende Erkrankung hinter den Beschwerden, so dass eine ärztliche Untersuchung und eine Bildgebung des Kopfes erfolgen sollten. Zum anderen ist es wichtig, eine spezifische Therapie zu erhalten. Dieses kann die Lebensqualität der Betroffenen deutlich steigern und depressive Symptome verhindern.
Diagnostische Verfahren
Üblicherweise wird der Arzt bereits im Erstgespräch die Diagnose Ihres Kopfschmerzes stellen können. In unklaren Fällen wird er Sie bitten, Ihre Kopfschmerzen zu dokumentieren. Der Neurologe wird Sie nach dem Gespräch untersuchen. Es werden die verschiedenen Funktionen des zentralen und peripheren Nervensystems geprüft.
In welchen Fällen reichen ein Arztgespräch und eine körperliche Untersuchung aus? Üblicherweise ist bei einer unauffälligen körperlich-neurologischen Untersuchung und dem eindeutigen Zuordnen von Kopfschmerzen keine weitere Untersuchung notwendig. Wenn der Arzt glaubt, dass Ihr Kopfschmerz ein sekundärer Kopfschmerz sein könnte, wird er Sie zu weiteren Untersuchungen oder Kollegen schicken.
Wenn er zum Beispiel der Meinung ist, dass Ihr Kopfschmerz im Stirnbereich auf eine Nebenhöhlenentzündung zurückzuführen ist, wird er Sie zum Facharzt für HNO schicken, eventuell auch ein Röntgen der Nasennebenhöhlen zuweisen. Genauso, wenn er der Meinung ist, dass z. B.
Ob er Sie zu einer Kopfuntersuchung, nämlich einer Bildgebung, d.h.
Was erwartet Sie, wenn Ihr Arzt Sie zu einem CCT schickt? CCT steht als Abkürzung für Cranielle Computertomographie. Es ist eine Untersuchung mit Röntgenstrahlen, die nicht lange dauert, im Schnitt einige Minuten. Wenn Kontrastmittel gegeben werden muss, etwas länger.
Bei der Magnetresonanztomographie ist es so, dass die Untersuchung nicht mit Röntgenstrahlen durchgeführt wird, sondern durch Magnetfelder. Das heißt: Bei Patienten, die Metallimplantate oder Metall im Körper haben oder einen Herzschrittmacher, ist meist kein MRT möglich. Die Untersuchung dauert länger als die Computertomographie und ist sehr laut.
Der Ausdruck EEG steht für Elektroenzephalogramm und ist eine Methode, mit der die Hirnströme gemessen werden können. Für die Diagnostik im Kopfschmerzbereich hat das EEG eigentlich kaum bis keine Berechtigung. Eine Ausnahme ist, wenn Sie zum Beispiel an Migräne-Auren leiden, die atypisch verlaufen.
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