Countdown Der Nerven: Ein Blick in die Welt des Psychothrillers

Gruselgeschichten, die unter die Haut gehen, haben eine lange Tradition. Doch wie fühlt es sich an, selbst die Hauptrolle in einem solchen Szenario zu spielen? Ein Besuch in einem Escape Room kann einen Vorgeschmack darauf geben. Die Zeit im Herbst, wenn Schrecken und Schauder in der Luft liegen, Hexen und Vampire Hand in Hand gehen und nachts von Haus zu Haus schleichen, nähert sich mit dem Gruselfest Halloween am 31. Oktober. Für Horror-Fans gibt es ein breites Angebot.

Sebastian Fitzek: Meister des Psychothrillers

Sebastian Fitzek, geboren 1971 in Berlin, hat sich als einer der erfolgreichsten deutschen Autoren etabliert. Seine Psychothriller haben Millionen Leser begeistert und nicht wenige schlaflose Nächte beschert. Fitzek gilt als Meister des Psychothrillers. Seit seinem Debüt „Die Therapie“ im Jahr 2006 hat er mehr als 20 Bestseller geschrieben, von denen viele verfilmt oder als Hörspiele umgesetzt wurden. Was seine Bücher auszeichnet, sind unvorhersehbare Wendungen, psychologische Tiefe und Nervenkitzel pur.

Einstieg in Fitzeks Welt

Wer neu in Fitzeks Welt einsteigt, steht oft vor der Frage: Mit welchem Buch fängt man am besten an? Es empfiehlt sich, mit seinen frühen Werken zu beginnen.

  • „Die Therapie“ (2006): Fitzeks Debüt ist ein Volltreffer: atmosphärisch dicht, mit einem überraschenden Ende. Ein Psychiater sucht nach seiner verschwundenen Tochter.
  • „Das Kind“: Ein kleiner Junge behauptet, ein Serienmörder zu sein. Ein zynischer Anwalt stolpert in einen Fall zwischen Realität und Wahn.
  • „Das Paket“: Eine traumatisierte Ärztin erhält ein Paket, obwohl sie nichts bestellt hat. Ein paranoider Alptraum beginnt.
  • „Die Einladung“: Vier Menschen in einer Hütte in den Alpen. Eine Einladung, die niemand erwartet hat. Was harmlos klingt, wird zum Kurztrip ins Grauen.
  • „Mimik“: Hannah Herbst ist Mimikresonanz-Expertin. Sie erkennt Lügen, bevor sie ausgesprochen werden. Doch in diesem Fall geht es um mehr als nur Wahrheit und Täuschung.
  • „Passagier 23“: Ein Kreuzfahrtschiff. Ein Ermittler. Menschen verschwinden auf hoher See. Enge Kabinen, dunkle Geheimnisse und ein Ermittler mit einer persönlichen Geschichte.
  • „Der Nachtwandler“: Leon entdeckt, dass er im Schlaf ein anderes Leben führt. Seine Wohnung ist plötzlich ein Ort voller Geheimnisse.

Für Hartgesottene: Fitzeks härteste Thriller

Wer schon alles gesehen hat, sollte sich an Fitzeks härtere Werke wagen:

  • „Abgeschnitten“: Ein Rechtsmediziner, eine Insel und ein grausamer Mord. Fitzek arbeitet hier mit Michael Tsokos zusammen. Ein Albtraum aus Blut, Einsamkeit und Verzweiflung.
  • „Die Blutschule“ (als Max Rhode): Die Geschichte zweier Brüder, deren Vater ihnen beibringen will, „wie man das Böse überlebt“. Eine grausame Lektion über Angst, Gewalt und Manipulation.
  • „AchtNacht“: Einmal im Jahr darf jeder töten - straffrei. Eine makabre Internetaktion wird blutige Realität.
  • „Identität 12“: Marc Lucas verliert bei einem Unfall seine Frau und sein Gedächtnis. Als er an einem experimentellen Forschungsprojekt teilnimmt, gerät seine Welt völlig aus den Fugen.
  • „Der Insasse“: Was würdest du tun, wenn der Mörder deines Sohnes in einer geschlossenen Psychiatrie sitzt? Ein Vater lässt sich selbst einweisen.

Psychologische Tiefe und Spannung pur

Wer tief in die Psyche der Figuren eintauchen möchte, sollte folgende Bücher lesen:

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  • „Flugangst 7A“: Mats Krüger, ein Psychiater mit Flugangst, steigt in ein Flugzeug. Jemand an Bord droht, das Flugzeug zum Absturz zu bringen.
  • „Das Joshua-Profil“: Max Rhode ist Schriftsteller und angeblich kurz davor, ein Verbrechen zu begehen. Das behauptet das „Joshua-Profil“.
  • „Der Seelenbrecher“: Eine abgelegene Klinik, ein Schneesturm und ein Täter, der seine Opfer nicht tötet, sondern ihre Seele bricht.
  • „Notruf“: Jules Tannberg arbeitet bei einem Notrufdienst für Frauen. Als er eines Abends mit einer Anruferin spricht, beginnt ein Albtraum.
  • „Noah“: Ein Mann ohne Erinnerung, eine geheimnisvolle Botschaft und ein Wettlauf gegen die Zeit. Ein globaler, dystopischer Pageturner über Klimakrise, Überbevölkerung und Menschlichkeit.

Fitzek kann auch anders: Humor und Emotionen

Fitzek kann auch anders: In „Der erste letzte Tag“ nimmt er den Leser mit auf eine skurrile, bewegende Reise quer durch Deutschland.

  • „Der erste letzte Tag“: Ein Mann, eine Frau, eine Mitfahrgelegenheit und ein Tag, der alles verändert.
  • „Fische, die auf Bäume klettern“: Fitzek wendet sich an seine Kinder und schreibt über Glück, Mut, Liebe und die Suche nach dem richtigen Weg.
  • „Elternabend“: Fitzek zeigt, dass der alltägliche Wahnsinn manchmal spannender ist als jeder Mordfall.
  • „Horror-Date“: Es geht um die wohl gefährlichste Mission der Moderne: Dating.

Buchreihen von Sebastian Fitzek

Viele Fitzek-Bücher sind Einzelbände. Es gibt aber auch Reihen, die besonders beliebt sind.

Die Augenreihe

  • „Der Augensammler“: Ein Täter tötet Mütter, entführt ihre Kinder und hinterlässt einen Countdown.
  • „Der Augenjäger“: Ein neuer Serienmörder taucht auf und entfernt seinen Opfern die Augen.
  • „Playlist“: Eine vermisste Schülerin, 15 Songs auf einer Playlist. Die Ermittlerin ist Alina Gregoriev, die blinde Physiotherapeutin aus der Augenreihe.

Die Auris-Reihe (von Vincent Kliesch, Idee von Fitzek)

Im Mittelpunkt steht der forensische Phonetiker Matthias Hegel, der mit seinem außergewöhnlichen Gehör Verbrechen aufklärt.

  • „Auris“: Hegel kann Lügen hören. Jula Ansorge versucht, ihn als Mörder zu entlarven.
  • „Die Klinge“: Hegel und Jula müssen zusammenarbeiten, um eine verschwundene Frau zu finden.
  • „Todesrauschen“: Hegel ist verschwunden. Jula sucht nach ihm und stößt auf eine Wahrheit, die alles verändert.
  • „Herzschlag“: Eine Mordserie erschüttert Berlin. Die Spuren führen in Hegels Vergangenheit.
  • „Tödlicher Schall“: Ein Geräusch wird zur Waffe.

Weitere Thriller und Psychospiele

Neben Fitzek gibt es auch andere Autoren, die sich dem Psychothriller-Genre widmen.

  • „Countdown“: Die True-Crime-Podcasterin Elle Castillo will Gerechtigkeit. Sie beleuchtet den Fall des »Countdown-Killers« neu.
  • „Mindhunters“: Junge FBI-Auszubildende werden auf eine Insel geschickt, um ein simuliertes Mordszenario zu lösen.
  • „Das Rachespiel“ von Arno Strobel: Frank Geissler erhält einen mysteriösen Brief mit einem USB-Stick. Er wird in ein perfides Spiel verwickelt.
  • „21 Tage“ von Ann-Kristin Gelder: Louisa erhält eine Horrorgeschichte, die ihren eigenen Tod beschreibt.

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