Die Welt, wie wir sie wahrnehmen, ist nicht immer, wie sie scheint. Unser Gehirn interpretiert ständig Informationen, die es von unseren Sinnen erhält, und manchmal führt dies zu Illusionen. Diese Illusionen können optischer Natur sein, wie der berühmte "Papagei im Käfig", oder sie können sich auf andere Bereiche unseres Lebens beziehen, wie unsere Beziehungen, unsere Ziele und unsere Wahrnehmung der Realität.
Optische Illusionen: Der Papagei im Käfig
Eine klassische optische Illusion ist der "Papagei im Käfig". In diesem Experiment wird eine Zeichnung eines leeren Käfigs auf der einen Seite eines Stücks Papier und eine Zeichnung eines Papageis auf der anderen Seite angebracht. Wenn das Papier schnell gedreht wird, scheint der Papagei im Käfig zu sitzen.
Diese Illusion entsteht, weil unser Gehirn dazu neigt, Bilder zu einem kohärenten Ganzen zusammenzufügen. Wenn wir den Käfig und den Papagei nacheinander sehen, interpretiert unser Gehirn dies als einen Papagei, der sich im Käfig befindet.
Die große Abenteuer Box: Spielerisches Lernen über Optik
Die "Die große Abenteuer Box - Optische Experimente und Illusionen für Kinder und Jugendliche" von Franzis bietet eine spielerische Möglichkeit, die Welt der Optik und der Illusionen zu erkunden. Mit dieser Box können Kinder und Jugendliche selbstständig Experimente durchführen, wie zum Beispiel den Bau einer Lochkamera, die Erzeugung von Hologrammen und die Beobachtung des Papageis im Käfig.
Die Experimente in der Box verdeutlichen, dass unsere Wahrnehmung nicht immer die Realität widerspiegelt. Sie fördern das Verständnis für physikalische Grundlagen wie Lichtbrechung, Spektralfarben und Linsen, ohne dabei den Spaß am Entdecken zu vernachlässigen.
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Illusionen im Alltag: Mehr als nur optische Täuschungen
Illusionen beschränken sich nicht nur auf den Bereich der Optik. Sie durchdringen viele Aspekte unseres Lebens und beeinflussen unsere Entscheidungen, unsere Beziehungen und unser Wohlbefinden.
Illusionen in Beziehungen
Oftmals idealisieren wir unsere Partner und sehen nur die positiven Aspekte ihrer Persönlichkeit. Diese rosarote Brille kann jedoch dazu führen, dass wir Warnsignale übersehen oder unrealistische Erwartungen entwickeln.
Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass niemand perfekt ist und dass jede Beziehung Herausforderungen mit sich bringt. Indem wir unseren Partner realistisch wahrnehmen, können wir eine gesunde und erfüllende Beziehung aufbauen, die auf Akzeptanz und gegenseitigem Respekt basiert.
Illusionen über Glück und Erfolg
Viele Menschen glauben, dass Glück und Erfolg von äußeren Faktoren wie Geld, Besitz oder Anerkennung abhängen. Diese Vorstellung kann jedoch zu einem unaufhörlichen Streben nach immer mehr führen, ohne jemals wirklich zufrieden zu sein.
Das Glück liegt oft in den kleinen Dingen des Lebens, in der Wertschätzung des Augenblicks und in der Verbundenheit mit anderen Menschen. Indem wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und uns von materiellen Werten lösen, können wir ein erfülltes und sinnvolles Leben führen.
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Die Illusion der Kontrolle
Wir neigen dazu, zu glauben, dass wir unser Leben vollständig kontrollieren können. Diese Illusion kann jedoch zu Stress und Enttäuschung führen, da das Leben oft unvorhersehbar ist und uns vor unerwartete Herausforderungen stellt.
Es ist wichtig, zu akzeptieren, dass wir nicht alles kontrollieren können und dass es manchmal notwendig ist, loszulassen und dem Fluss des Lebens zu vertrauen. Indem wir uns anpassen und flexibel bleiben, können wir mit den Unwägbarkeiten des Lebens besser umgehen und innere Ruhe finden.
Die Rolle des Lebens: Zerstörung von Illusionen
Das Leben selbst spielt eine entscheidende Rolle bei der Zerstörung von Illusionen. Durch Erfahrungen, Herausforderungen und Enttäuschungen werden wir gezwungen, unsere Überzeugungen und Annahmen zu hinterfragen und die Realität so anzunehmen, wie sie ist.
Akzeptanz und Dankbarkeit
Das Leben lässt uns enttäuschen, damit wir aufhören, von Illusionen zu leben und die Realität zu sehen. Es zerstört alles, was überflüssig ist, bis nur das bleibt, was wichtig ist. Es lässt uns nicht in Frieden, damit wir aufhören, es zu bekämpfen und akzeptieren, was es ist. Es nimmt uns, was wir haben, bis wir aufhören zu beschweren und anfangen zu danken.
Heilung und Wachstum
Das Leben schickt uns widersprüchliche Menschen, damit wir heilen und aufhören, das zu projizieren, was wir drinnen haben. Es lässt uns ein und noch einmal fallen, bis wir uns entscheiden, die Lektion zu lernen. Es führt uns von der Straße und präsentiert uns Kreuzungen, bis wir aufhören zu kontrollieren und fließen wie ein Fluss. Es bringt uns Feinde auf dem Weg, bis wir aufhören zu "reagieren".
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Angst und Glaube
Das Leben macht uns jedes Mal Angst, um die Angst zu verlieren und den Glauben zurückzugewinnen. Es nimmt uns die wahre Liebe, es gibt sie uns nicht oder erlaubt es uns, bis wir aufhören, es mit Schnickschnack zu kaufen. Es entfernt uns von den Menschen, die wir lieben, bis wir verstehen, dass wir nicht dieser Körper sind, sondern die Seele, die ihn enthält.
Humor und Demut
Das Leben lacht oft über uns, bis wir aufhören, uns so ernst zu nehmen und wir lernen, über uns selbst zu lachen. Es zerbricht uns in so vielen Teilen, wie wir brauchen, um von dort aus das Licht zu durchdringen. Es wiederholt uns die gleiche Nachricht mit Ohrfeigen und Schreien, bis wir hören.
Erwachen und Transformation
Das Leben sendet uns Blitze und Stürme, damit wir aufwachen können. Es demütigt uns und besiegt, bis wir uns entscheiden, unser Ego sterben zu lassen. Es leugnet uns das Vermögen und die Größe, bis wir aufhören, Waren und Größe zu wollen und wir anfangen zu dienen.
Loslassen und Hingabe
Das Leben schneidet uns die Flügel und uns die Wurzeln, bis wir weder Flügel noch Wurzeln mehr brauchen, sondern nur in der Form zu verschwinden und vom Wesen zu fliegen, das wir sind. Es leugnet uns Wunder, bis wir verstehen, dass alles ein Wunder ist. Es verkürzt uns die Zeit, damit wir lernen zu leben.
Das Wesentliche erkennen
Das Leben verspottet uns, bis wir nichts werden, bis wir niemand werden, damit wir alles werden. Es gibt uns nicht, was wir wollen, sondern was wir brauchen, um sich zu entwickeln. Es tut uns weh, es tut uns weh, es quält uns, bis wir unsere Launen gehen lassen und das Atmen genießen. Es versteckt uns Schätze, bis wir unsere Reise anfangen und wir gehen, um sie zu suchen. Es leugnet uns Gott, bis wir es in allen und in allem sehen.
Freiheit von Illusionen: Ein Weg zur Selbstverwirklichung
Die Auseinandersetzung mit Illusionen und ihre Überwindung ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Selbstverwirklichung. Indem wir uns von falschen Vorstellungen befreien, können wir unsere wahre Natur erkennen und ein authentisches Leben führen.
Verantwortung und Liebe
Ich befreie meine Eltern von dem Gefühl, dass sie mit mir versagt haben. Ich befreie meine Kinder von der Notwendigkeit, mich Stolz machen zu müssen. Mögen sie ihre eigenen Wege nach Herzenslust gehen. Mögen sie ihren Instinkten folgen und so ihre Träume verwirklichen. Ich entbinde meinen Partner von der Verpflichtung, mich zu vervollständigen. Mir fehlt nichts, ich lerne die ganze Zeit mit allen Wesen. Ich danke meinen Großeltern und meinen Vorfahren, die zusammengekommen sind, damit ich heute das Leben atmen kann. Ich befreie sie von früheren Versagen und unvollendeten Wünschen, wissend, dass sie ihr Bestes getan haben, um ihre Lebensumstände in bester Art und Weise zu tragen, wie es ihnen möglich war. Ich ehre sie, liebe sie und erkenne sie als frei von aller Schuld an. Ich ziehe meine Seele vor ihren Augen aus, deshalb wissen sie, dass ich nichts mehr verstecke oder schulde, als mir selbst und meiner eigenen Existenz treu zu sein, indem ich der Weisheit meines Herzens folge. Ich erfülle meinen Lebensplan frei von familiärer Loyalität. Ich weiß, dass mein Friede und mein Glück in meiner eigenen Verantwortung liegen. Ich verzichte auf die Rolle des Retters, derjenige zu sein, der die Erwartungen anderer vereint oder erfüllt. Indem ich durch und nur durch Liebe lerne, ehre ich meine Essenz und segne mein Wesen und meine Ausdrucksweise, auch wenn man mich vielleicht nicht versteht. Ich verstehe mich, weil nur ich meine Geschichte gelebt und erlebt habe. Weil ich mich selbst kenne, weiß ich wer ich bin, was ich fühle, was ich tue und warum ich es tue. Ich ehre mich, ich liebe mich und erkenne mich als frei von Schuld an. Ich ehre dich, ich liebe dich und erkenne dich als frei von Schuld an. Ich ehre die Göttlichkeit in mir und in dir. Wir sind frei.
Mut und Vertrauen
Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, dass du wieder Neuland betreten wirst, Erfahrungen machen wirst wie nie zuvor und niemals danach. Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, dass es manchmal leicht, doch oft auch schwer sein wird, dass du oftmals stark und oft auch schwach sein wirst. Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, dass es immer neue Begegnungen in deinem Leben geben wird. Dir wurde auch gesagt, dass es Abschiede geben wird. Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, dass du oft nicht wissen wirst, wohin die Reise geht - wohin dein Leben steuert. Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, dass immer Hilfe in deiner Nähe ist, du wirklich nie alleine bist. Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, dass du alle Schätze in dir trägst, sie aber auch nur in dir finden kannst. Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, dass du nur dann Liebe und Geborgenheit spüren wirst, wenn du selbst Liebe und Geborgenheit gibst. Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, dass du die Stimme, die vor der Geburt zu dir spricht, auch während deines Lebens immer hören kannst. Vor deiner Geburt wurde dir gesagt, dass du jetzt die Gelegenheit hast zu lachen und zu weinen, zu essen und zu trinken, zu schmecken und zu fühlen, zu singen und zu tanzen.
Die Befreiung des Papageis
Ein großer Mann, ein Freiheitskämpfer, reiste einmal durch die Berge. Er blieb in einer Karawanserei über Nacht. In dieser Karawanserei gab es einen wunderschönen Papagei in einem goldenen Käfig, der ständig rief: "Freiheit! Da hatte der Mann eine Idee. Mitten in der Nacht stand er auf und öffnete die Tür des Käfigs. Doch er war sehr erstaunt, als der Papagei sich an den Käfigstangen festklammerte. Immer wieder sagte er zu ihm: "Hast du vergessen, dass du dich nach Freiheit sehnst? Komm heraus! Die Tür ist offen und dein Besitzer schläft tief und fest; niemand wir jemals etwas davon erfahren. Doch der Papagei klammerte sich so sehr fest, dass der Mann zu ihm sagte: "Was ist los mit dir? Bist du verrückt?" Er versuchte den Papagei mit den Händen herauszuholen, aber dieser begann mit dem Schnabel nach ihm zu hacken, und gleichzeitig rief er: "Freiheit! Doch der Mann blieb hartnäckig; er war schließlich ein Freiheitskämpfer. Er holte den Papagei hinaus und warf ihn hinauf in den Himmel; und er war sehr zufrieden mit sich, auch wenn seine Hand verletzt war. Der Papagei hatte ihn so heftig angegriffen, wie er nur konnte, doch der Mann war enorm zufrieden, dass er eine Seele befreit hatte. Als der Mann am Morgen erwachte, hörte er den Papagei wieder schreien: "Freiheit! Freiheit!". Er dachte, der Papagei säße vielleicht draußen auf einem Baum oder auf einem Felsen. Ich habe diese Geschichte immer geliebt, weil sie nur allzu wahr ist. Der Käfig ist bequem, er ist golden. Kein anderer Papagei besitzt so einen wertvollen Käfig. Eure Macht, eure Reichtümer, euer Prestige - all das sind eure Käfige. Eure Seele möchte frei sein, doch Freiheit ist gefährlich. Freiheit bietet keine Sicherheit, keinen Schutz. In der Freiheit gibt es keine Versicherung.
Die Verwandlung des Hühneradlers
Es war einmal ein Indianer, der lebte im Norden Amerikas, dort wo die großen Wälder, die hohen Berge und weiten Graslandschaften sind. Jedes Jahr wanderte der Indianer von Norden nach Süden und von Süden nach Norden. Auf einer seiner Wanderschaften kam er zu einer Hühnerfarm. Als er sich genauer umsah, entdeckte er mitten unter der Hühnerherde einen Adler, der sich seltsam bewegte und pickte und scharrte wie die anderen Hühner. Beim Anblick dieses Hühneradlers spürte der Indianer einen Schmerz in seinem Herzen. Er ging zum Farmer, bat um ein Glas Wasser und wollte ihm den Hühneradler abkaufen. Mit der Bemerkung: "Endlich bin ich dieses nutzlose Vieh los! Er frißt nur mein Futter und legt keine Eier!" schenkte der Farmer dem Indianer das Tier. Der Indianer bedankte sich und nahm seinen neuen Freund liebevoll auf seinen Arm. Der Indianer sang ihm Lieder, erzählte Märchen und Geschichten von den großen heiligen Vögeln und was seine Stammesbrüder mit den Adlerfedern machen. Langsam, ganz langsam wurden sie Freunde, der Indianer und der Hühneradler. Und so überlegte er, wie er seinem Freund helfen konnte, sich daran zu erinnern, dass er kein Huhn, sondern ein Adler ist. Einige Tageswanderungen entfernt gab es einen hohen Berg, dessen eine Seite in einer sehr langen Steilwand abfiel. Und dorthin mußte er ihn bringen, damit der Hühneradler sich wieder in einen echten Adler verwandelt. Einige Tage und Nächte wanderte der Indianer. Endlich an einem heißen Sonnentag im Sommer erreichte er die Spitze des Berges. Eine Nacht noch, bis zum nächsten Mittag, wollte er warten, um seinen Freund gut vorzubereiten für den großen Augenblick des Abschieds. Lange saß er in der Nacht, seinen Adlerfreund im Arm. Alles war still und er betete. Über ihm der Mond und die Sterne. Am nächsten Morgen ging der Indianer wieder mit seinem Freund zu der Stelle, wo er vorhatte, den Hühneradler weit hinaus in den Abgrund zu werfen. Alles war gut. Die Sonne stand hoch am Himmel, der Wind war günstig. Und ganz zärtlich, mit Wehmut und Zuversicht im Herzen, nahm er Abschied von seinem Freund und streichelte behutsam die wunderschönen Adlerfedern. Dann drehte er sich einige Male schnell um seine Achse, sammelte seine ganze Kraft und warf ihn weit und hoch hinaus. Und voller Angst sah er, wie sein Freund tiefer und tiefer fiel, wie ein Stein. Manchmal, im Ansatz ein ungeübtes und taumeliges Flattern, wieder und wieder, und noch einmal, schon weit unten in der Tiefe und fast verloren. Dann…dann…endlich, die Flügel breiteten sich aus und hielten, stark genug. Und getragen vom Aufwind zog der Adler kleine, dann immer größere Kreise, so sicher, fest und stark. Oben tanzte und lachte und sang der Indianer voll Freude. Nach einer Weile näherte sich der Adler seinem Freund. Mit einer Adlerschwinge streifte er fast das Kopfhaar, so, als wollte er sich auf diese Weise bedanken und verabschieden.
Fazit: Die Realität hinter den Illusionen erkennen
Illusionen sind ein fester Bestandteil unseres Lebens. Sie können uns täuschen, aber sie können uns auch helfen, die Welt auf neue und kreative Weise zu sehen. Indem wir uns ihrer bewusst werden und lernen, sie zu hinterfragen, können wir die Realität klarer erkennen und ein erfüllteres Leben führen.
Geborgenheit, Freude und Einfachheit
Das Glück des Menschen - ich habe seine tiefsten Gründe gesucht! Und das habe ich herausgefunden: Der Grund liegt nicht im Geld oder Besitz oder Luxus, nicht im Nichtstun oder Geschäfte machen, nicht im Leisten oder Genießen. Bei glücklichen Menschen fand ich immer als Grund tiefe Geborgenheit, spontane Freude an den kleinen Dingen und eine große Einfachheit.
Die kosmischen Gesetze des Lebens
Kein Ding sieht so aus, wie es ist, schon gar nicht der Mensch. Brauche nichts, wünsche alles, wähle, was sich zeigt. Alles in unserem Leben hat einen Sinn. Wenn wir erkennen, welchen Sinn ein Ereignis für uns hat, können wir Frieden damit schließen. In unserem Leben wirken kosmische Gesetze. Es ist zu unserem eigenen "Vorteil", diese zu beachten. Es genügt nicht, nur den Körper regelmäßig zu pflegen. Auch deine Seele braucht Zuwendung. Jeder von uns ist selbst für sein Leben verantwortlich. Alles, was wir denken, sagen oder tun hat Auswirkungen auf unser Leben. Jeder trägt die Kraft zu seiner eigenen Heilung in sich.
Die Prinzipien des Bewusstseins
Akzeptiere das Schicksal, doch verwandele es mittels deiner Entscheidungsfähigkeit in Bestimmung. Werde dir deines Bewusst-Seins bewusst. Ändern sich die Dinge, ändere dich mit ihnen. Was immer du tust, entscheide dich bewusst dafür. Gelobe dir, dich der Realität zu stellen. Integriere die Gegensätze - ziehe weder das Positive vor noch lehne das Negative ab. Folge den lenkenden Mächten im Leben - sie führen dich zu deiner Bestimmung. Für neues Leben geh dorthin, wo die Energie ist. Praktiziere die Grundprinzipien, auf denen das Leben basiert. Um dich mit mehr Dingen im Leben auseinanderzusetzen, stell dich deinen Ängsten und erkunde sie. Lebe von der größeren Quelle und diene ihr. Lebe jetzt, ein Später gibt es nicht. Liebe zunächst dich selbst - dann kannst du auch andere lieben. Schreite vorwärts im Leben - oder rückwärts und damit der Vernichtung entgegen. Um Ganzheit zu schaffen, übe dich im Integrieren aller Dinge in der Mitte. Nimm deine Projektionen zurück und integriere deren Funktion im eigenen Innern. Übernimm hunderprozentige Verantwortung für alles. Es gibt nichts Absolutes - es gibt nur Entscheidungen und ihre Konsequenzen.
Heilung und Gesundheit
Sei aufmerksam! In Bezug auf Heilung und Gesundheit bedeutet dies, dass wir uns zunächst bewusst werden, welche Kräfte, Schmerzen und Leiden in uns wirken. Ein Hineinspüren in die Spannungsfelder - unvoreingenommen und mutig. Eine Empfindung entwickeln für Gesundheit und KRAFT. Sei frei! Öffne Dich selbst für dein Wohlbefinden - deine Gesundheit. Leiden ist leichter als lösen. Zweifel und Anhaftung an die gewohnte Krankheit hält unsere Lebensenergie in alten Bahnen. Die Loslösung von schwächenden Energien erfordert den Mut zur Freiheit, die sich aus der Sehnsucht nach vollständiger Lebendigkeit nährt. Sei konzentriert! Bleib’ am Ball, bleib’ in Kontakt mit Deinem Ziel. Suche den heilenden Weg, die stärkende Kraft. Aktiviere den inneren Krieger, die innere Kriegerin, den Schamanen/Schamanin in Dir, den Mediziner, den Arzt. Lass’ Dich nicht von Deinem Weg abbringen. Vertraue Deinem Gespür - deinen Herzenskräften. Übe Dich in der Kunst der Achtsamkeit. Hole Dir Informationen, Wissen und Kräfte, die Dich stärken. Sei hier! Halte Dich nicht zu lange in der Vergangenheit auf. Flüchte nicht in die Zukunft. Erzähle Dir keine schwächenden Geschichten. Alles ist hier. Geschichte, Vergangenheit, Gegenwart. Tauche tiefer und tiefer in das Hier ein.
Liebe und Sicherheit
Sei liebevoll! Auch wenn es am Anfang künstlich wirkt: Fange an, liebevoll zu Dir und zu anderen zu sein. Mach’ keinen Kult daraus, sondern eine Begegnung. Liebe heilt. Zu lieben ist eine Geistesübung, die glücklich macht und Glück verbreitet. Du kannst jeden Körperteil und jeder Empfindung mit Interesse und Dankbarkeit begegnen. Eine Liebe zu deinem Körper entwickeln. Sei sicher! Körper und Geist brauchen eine Führung, sie sind dankbar, wenn wir mit ihnen sprechen und ihnen Anweisungen geben. Nutze Deine innere Autorität. Übernimm’ Verantwortung und kommuniziere, tritt’ in Verbindung.
Die Suche nach Gott
Gott ist eine Bezeichnung für die höhere, transzendente Macht. Gott ist ein Mysterium, das sich jenseits des Verstandes und der Vorstellungskraft befindet. Gott ist das Ziel und das Sein jedes menschlichen Wesens. Jeder Mensch sucht - bewusst oder unbewusst - nach einem höheren Ziel, nach einem Verständnis für das Große Ganze. Die Antwort darauf kann nur „Gott“ lauten. Man kann auch ein anderes Wort dafür verwenden … „Liebe“, „Glückseligkeit“ … Was damit gemeint ist, ist dasselbe unveränderliche Wesen, das hinter allem steht, aus dem alles entsteht und in das alles zurückkehrt. Der Mensch möchte eine Antwort auf diese ewigen Fragen.
Gott ist vollkommenes Sein, vollkommene Erkenntnis, vollkommene Glückseligkeit (Satchitananda). Gott ist Wahrheit, Gott ist Liebe, Gott ist das Licht der Lichter. Gott ist allesdurchdringende Intelligenz oder Bewusstsein. Gott ist der innere Lenker dieses Körpers und Geistes (Antaryami): Gott ist allmächtig, allwissend und allgegenwärtig. Gott ist der schweigende Herr deines Bewusstseins. Gott ist der Herr oder Sutradhara, der den Fluss deines Prana lenkt. Gott ist der Schoß dieser Welt und der Veden. Gott besitzt sechs Eigenschaften: Jnana (Intelligenz), Vairagya (Gelassenheit), Soundarya oder Madhurya (Schönheit und Anmut), Aishwarya (Siddhis oder Kräfte), Sri (Reichtum) und Kirti (Ruhm). Gott existiert in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Er ist unwandelbar unter den sich wandelnden Erscheinungen, bleibend unter den vorübergehenden Dingen dieser Welt und unvergänglich unter den Vergänglichkeiten dieser Welt. Gott hat diese Welt durch die drei Gunas - Sattva, Rajas und Tamas (Kraft, Bewegung, Trägheit) - für sein eigenes Spiel (Lila) erschaffen. Gott ist unabhängig und belohnt die Bemühungen der Menschen. Er ist allbarmherzig. Durch seine Kraft sehen, hören und bewegen wir uns. Alles, was du siehst, ist Gott. Alles, was du hörst, ist Gott. Gott wirkt durch deine Hände und isst durch deinen Mund. Selbstverwirklichung - Gottverwirklichung - kann das Rad von Geburt und Tod zum Stillstand bringen und alles Böse in ihrem Gefolge beenden. Diese Welt ist ein langer Traum, ein Gaukelspiel der Maya. Die fünf Sinne täuschen dich in jedem Augenblick. Öffne deine Augen. Lerne Unterscheidung, verstehe Gottes Geheimnisse. Fühle überall seine Gegenwart, fühle seine Nähe. Ehre, ehre Gott, Jubel! Jubel! Jubel!
Die Existenz Gottes
Die Existenz Gottes (Brahman) oder des Selbst wird durch die Existenz der Upadhis, also Körper, Geist, Prana und Sinne, belegt. Trotz all deiner Besitztümer und des Komforts, den du genießt, hast du ständig das Gefühl, dass dir etwas fehlt. Es stellt sich kein Gefühl von Vollkommenheit ein. Erst wenn du den vollkommenen Gott in dir erkennst, erfährst du wahre Fülle. Wenn du etwas Böses tust, empfindest du Angst - dein Gewissen meldet sich. Brahman, das Selbst oder der innewohnende Gott, lässt sich nicht erklären - denn er ist jenseits der Sinne und des Geistes. Seine Existenz jedoch wird durch alltägliche Erfahrungen im Leben bestätigt.
Liebe als göttliche Kraft
Liebe vereint alle Herzen. Sie ist ein göttlicher Heilbalsam mit unermesslicher Kraft. Ein Leben ohne Glauben, Liebe und Hingabe ist eine trostlose Verschwendung - das ist der eigentliche Tod. Die Liebe ist göttlich, sie ist die stärkste Kraft auf Erden. Sie ist unwiderstehlich. Nur durch Liebe kann das Herz eines Menschen erobert werden. Liebe überwindet den Feind. Liebe kann selbst wilde Tiere zähmen. Wir müssen universelle Liebe allmählich entwickeln - durch selbstlosen Dienst, Satsang mit Mahatmas, Gebet, Rezitation des Guru-Mantras und mehr. Ist das Herz anfangs noch verschlossen durch Egoismus, so liebt der Mensch zunächst nur seine Familie und einige Freunde. So entfaltet sich Schritt für Schritt die universelle Liebe. Grenzen verschwinden, das Herz weitet sich ins Unendliche.
Die Prüfungen des Lebens
Die vierte Prüfung ist die der Ausgeglichenheit. Gott schickt dem Schüler/der Schülerin oft verschiedene Sorgen und Probleme. Er nimmt ihm/ihr vielleicht sogar Frau/Mann und Kind, seinen Besitz und verstrickt ihn in Krankheiten. In der Weise wurde Ramadas aus Bhadrachalam geprüft. Er verlor seinen Sohn, wurde zwölf Jahre lang unter harten Bedingungen ins Gefängnis gesperrt und wich doch nicht im Geringsten von seiner tiefen Hingabe zu seinem geliebten Rama ab. Daraufhin erweckte Rama seinen Sohn wieder zum Leben. Die Leiden, die Gott oder das Schicksal uns schickt, sind verkleidete Segnungen. Sie helfen uns, Lektionen zu lernen und immer mehr loszulassen, Vairagya (Nicht-Anhaften) zu entwickeln und letztlich die enge Ich-Identifikation zu überwinden. Auf diese Weise führen sie uns näher zu Gott, zur Verwirklichung.
Die Hilfe Gottes
Menschen fragen sich oft: Wann hilft Gott? Und was muss ich tun, damit Gott hilft? Woher weiß ich, dass Gott hilft? Die Antworten sind zugleich einfach und kompliziert. Einfach, weil man sagen kann: Gott hilft immer, denn ohne Gott geht gar nichts. Nur mit Gott kannst du etwas tun - ohne Gottes Hilfe geht nichts. Gott ist im Inneren deines Selbst, und Gott ist deine wahre Natur. Auf der höchsten Ebene stellt sich die Frage nach Gottes Hilfe nicht - denn Gott ist alles und tut alles. Auch auf der nächsten Ebene, in der du ein Teil Gottes bist, stellt sich diese Frage nicht. Auf der relativen Ebene jedoch gibt Gott dir Aufgaben und Erfahrungen. Der Sinn des Lebens ist es, spirituell zu wachsen, zu lernen und Erfahrungen zu machen. Und bei all dem hilft dir Gott. Wenn du wissen möchtest, was deine Aufgabe in dieser Welt ist, dann bete zu Gott. Wenn du dich einer Herausforderung stellst - sei es eine karmisch bedingte Aufgabe oder eine spirituelle Lektion - kannst du dich jederzeit an Gott wenden. Wenn du deine Fähigkeiten entfaltest und merkst, dass deine Aufgaben dich wirklich herausfordern, dann wende dich erneut an Gott. Wenn du das Gefühl hast, dass die Erfahrungen, die du machst, zu schwierig sind oder dich in starke Emotionen stürzen, dann bitte Gott um Hilfe. Und wenn du etwas nicht mehr aushalten kannst - bete von Herzen. Wenn du nicht weißt, was deine Aufgabe ist oder was du aus einer Situation lernen sollst, bete zu Gott - und er wird dir helfen. Auch wenn du auf deinem spirituellen Weg nicht mehr weiter weißt oder innerlich feststeckst, wende dich an ihn. Gott hilft dir immer - aber in besonderem Maße, wenn du dich bewusst an ihn wendest.
Wie Gott danken? Immer wieder erfährst du große Segnungen. Immer wieder geschehen außergewöhnliche Dinge. Wie kannst du Gott danken? Wo auch immer du bist - du kannst Gott danken. Wie? Doch es kann noch weiter gehen. Wie sonst kannst du Gott danken? Indem du Gutes tust - für andere. Du kannst Gott danken, indem du die Aufgaben, die er dir stellt, auch annimmst.
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