Dein krankes Gehirn hängt sich auf: Die Verbindung zwischen Darm, Gehirn und psychischer Gesundheit

Einführung

In den letzten Jahren hat das Interesse an der Verbindung zwischen unserem Darmmikrobiom und der psychischen Gesundheit stetig zugenommen. Der Darm und das Gehirn sind durch ein komplexes Netzwerk aus Nerven, Hormonen und Botenstoffen miteinander verbunden, die sogenannte Darm-Hirn-Achse. Diese Achse sorgt dafür, dass unser Verdauungssystem und unser Nervensystem permanent Informationen austauschen. Das Darmmikrobiom spielt hierbei eine wichtige Rolle: Es kann über spezielle Moleküle und Nervenbahnen Signale an das Gehirn senden und so unsere Stimmung, unser Verhalten und unser körperliches Wohlbefinden beeinflussen. Umgekehrt wirken sich Stress, Angst und andere psychische Faktoren auch direkt auf den Darm und die Verdauung aus.

Das Darmmikrobiom: Ein komplexes Ökosystem

Das Darmmikrobiom ist ein komplexes Ökosystem aus Billionen von Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen, die in unserem Verdauungstrakt leben (1). Diese beeinflussen nicht nur unser Immunsystem (2), sondern kommunizieren auch direkt mit dem Gehirn über die sogenannte Darm-Hirn-Achse. Die Zusammensetzung und Vielfalt dieses Mikrobioms können einen erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheit haben, sowohl körperlich als auch psychisch.

Die Darm-Hirn-Achse: Eine bidirektionale Kommunikationsstraße

Die Darm-Hirn-Achse ist ein komplexes Netzwerk, das den Darm und das Gehirn miteinander verbindet. Diese Verbindung ermöglicht eine bidirektionale Kommunikation, bei der der Darm das Gehirn beeinflussen kann und umgekehrt. Nerven, Hormone und Botenstoffe spielen eine entscheidende Rolle in dieser Achse.

ADHS und das Darmmikrobiom

ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung und ist eine häufige psychische Auffälligkeit bei Kindern und Jugendlichen, die bis ins Erwachsenenalter bestehen kann. ADHS äußert sich durch drei Hauptsymptome: einen starken Bewegungsdrang (Hyperaktivität), Konzentrationsschwierigkeiten (Unaufmerksamkeit) und impulsives Verhalten. Die Ausprägung dieser Symptome kann unterschiedlich sein. Ohne passende Unterstützung kann ADHS zu schulischen Schwierigkeiten, Konflikten in der Familie und anderen Problemen führen. Bei ADHS zeigt die Forschung, dass die Zusammensetzung des Darmmikrobioms oft verändert ist (5). Einige Studien fanden zum Beispiel eine geringere Vielfalt bestimmter nützlicher Bakterien bei Betroffenen (5). Das kann beispielsweise bedeuten, dass wichtige Bakterien fehlen, die Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin beeinflussen, welche eine Schlüsselrolle bei Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Stimmung spielen. Ob eine Störung des Mikrobioms nun eine Ursache von ADHS ist, die Symptome verstärkt, oder beides, ist noch nicht abschließend geklärt. Es legt jedoch nahe, dass eine gezielt gesunde Ernährungsweise und eine Unterstützung der Darmflora und Darmgesundheit (z. B. mit Hilfe von Probiotika) positive Auswirkungen haben könnten.

Depressionen und das Darmmikrobiom

Die Depression ist eine psychische Erkrankung, bei der Menschen über einen längeren Zeitraum unter anhaltender Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und dem Verlust von Freude und Interesse leiden. Sie geht häufig mit weiteren Beschwerden wie Konzentrationsproblemen, Schlafstörungen, Appetitveränderungen und einem verminderten Selbstwertgefühl einher. Depressionen sind mehr als vorübergehende Stimmungstiefs und können den Alltag, das Berufsleben und die Beziehungen massiv beeinträchtigen. Auch bei Depressionen spielt das Mikrobiom eine bedeutende Rolle. Darmbakterien produzieren wichtige Neurotransmitter wie Serotonin, die unsere Stimmung steuern. Ein Ungleichgewicht im Mikrobiom kann zudem Entzündungen fördern, die mit depressiven Symptomen in Zusammenhang stehen.

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Gehirnnebel (Brain Fog): Wenn das Denken schwerfällt

Gehirnnebel (brain fog) ist vor allem durch Long-Covid bekannt. Allerdings ist Watte im Kopf ein relativ verbreitetes Phänomen, das bei Schlafentzug, Stress oder psychischen Krankheiten (wie Depressionen) auftreten kann. Konzentrationsprobleme, Denkblockaden und Schwierigkeiten sich zu orientieren - das alles ist Gehirnnebel. Auch Gefühle, nicht mehr klar denken zu können oder die Welt sei entrückt, sind Ausdruck von brain fog. Dazu kommt die Angst, die Kontrolle zu verlieren. Du hast den Eindruck, nicht mehr richtig zu funktionieren. Die mentalen Aussetzer schüren eine tiefgreifende Furcht in Dir.

Definition und Symptome

Gehirnnebel ist ein mentaler Zustand, der unterschiedliche subjektive Erlebnisse von „psychischer Natur“ umschreibt. Wichtig: brain fog ist kein medizinischer Begriff, auch wenn er durch Medien und Fachmagazine geistert. Vielmehr handelt es sich um einen Zustand, wie ihn eigentlich jeder Mensch einmal erlebt. Im Grunde definiert sich Gehirnnebel als Benommenheit (Betrunkenheitsgefühl). Wenn Du Gehirnnebel hast, fühlst Du Dich andauernd neben Dir stehend, unkonzentriert, verwirrt, verunsichert und Dir fällt es schwer, überhaupt einen Gedanken zu fassen. Einige Experten möchten das Phänomen mit einer Störung oder einem Ungleichgewicht im Gehirn gleichsetzen. Allerdings gibt es für diese Behauptung keine direkten Nachweise (3).

Ursachen und Auslöser

Die Ursachen hinter dem brain fog Syndrom sind völlig ungeklärt. Die Forschung hat keine Ahnung, wie und warum das Phänomen entsteht. Dafür gibt es eine Vielzahl von Auslösern, die damit irgendwie in Verbindung stehen. Wie schon erwähnt, entwickelt sich Gehirnnebel nicht nur bei Long-COVID. Auch psychische Belastungen gelten als Auslöser, also Depressionen, Schlafentzug, Stress oder Angstzustände. Physische Auslöser sind hormonelle Umstellungen (Schwangerschaft, Wechseljahre) oder Nervenerkrankungen.

Abgrenzung zu anderen Erkrankungen

Nein, Gehirnnebel ist keine Gehirnstörung. Denn Patienten mit brain fog weisen keine strukturelle Hirnschädigung oder Hirnentzündung auf (1). Leider gibt es trotzdem einige Medien, die Schlagzeilen von Hirnschädigungen und Hirnalterungen durch Covid oder brain fog verbreiten. Brain fog ist kein Schwindel, er wird aber von vielen Betroffenen damit verwechselt. Für Mediziner ist es daher schwierig, zu unterscheiden, ob es um einen klassischen Drehschwindel (Bsp. Karussell), Schwankschwindel (Bsp. Boot) oder doch Benommenheit bzw. Watte im Kopf geht.

Gehirnnebel und psychische Erkrankungen

Gehirnnebel ist ein typisches Symptom von Depressionen (11), Angststörungen, Traumata und anderen psychischen Krankheiten. Sehr häufig werden diese Beschreibungen als Benommenheit interpretiert. Benommenheit ist allerdings genau wie brain fog ein relativ ungenauer Begriff, den Patienten für verschiedene Empfindungen nutzen, die sich ähneln können. Noch unklarer wird es, weil Schwindel und Benommenheit oft synonym gebraucht werden. Aus diesem Grund bevorzugen es viele Ärzte, beide Symptome zusammenzufassen (10).

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Was tun bei Gehirnnebel?

Im Allgemeinen zeigt sich Nebel im Gehirn als ein Symptom, das bei Erschöpfungszuständen und Stress auftritt. Ob Watte im Kopf einen Krankheitswert hat, hängt vom Kontext ab. Bin ich nach einer schlaflosen Nacht groggy, werde ich mich deswegen kaum ängstigen. Gerate ich aber immer wieder in so einen Zustand und ist mein Alltag beeinträchtigt, dann habe ich allen Grund zur Sorge. Allerdings ist brain fog sehr individuell und wird mit unterschiedlichen Beschwerden und Qualitäten beschrieben. Es kann sich dabei um Benommenheit handeln oder eine Dissoziation, beides ist oft eines von vielen Symptomen bei Überforderung oder psychischen Krankheiten. In Zusammenhang mit Corona sind 2 Aspekte zu beachten: 1) die Infektion schwächt den gesamten Organismus und erhöht zusätzlich das Risiko für seelische Probleme 2) die Corona Krise schlägt allgemein auf die Psyche und ruft trauma-ähnliche Symptome hervor. Ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung, Sport etc - alle Maßnahmen zur Behandlung von Gehirnnebel dienen im Endeffekt der ganzheitlichen Regeneration.

Weitere Faktoren, die die psychische Gesundheit beeinflussen können

Neben dem Darmmikrobiom gibt es noch weitere Faktoren, die einen Einfluss auf unsere psychische Gesundheit haben können:

  • Broken-Heart-Syndrom: Starkes seelisches Leiden und Schmerz, aber auch große Freude oder körperlicher Stress führen zur Ausschüttung von Stresshormonen, die zu einer Funktionsstörung des Herzmuskels führen können.
  • Langeweile: Wer einen Hang zur Langeweile besitzt, kann sich demnach weniger gut auf eine Aufgabe konzentrieren und zeigt vermehrt ADHS-Symptome.
  • Rauchen: Das Inhalieren von Tabakrauch schädigt im Übrigen nicht nur die Lunge, sondern auch andere Organe und kann das Risiko für psychische Erkrankungen erhöhen.

Therapieansätze und Unterstützung

Die Forschung der letzten Jahre zeigt immer deutlicher, wie eng der Darm und das Gehirn miteinander verknüpft sind. Das Mikrobiom spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation von Stimmung, Konzentration und Verhalten und kann sowohl bei ADHS als auch bei Depressionen einen entscheidenden Einfluss haben. Durch eine gezielt gesunde Ernährung und den Aufbau einer vielfältigen Darmflora (z.B. mit Hilfe von Probiotika) lassen sich mögliche Ansatzpunkte zur Therapie / Unterstützung der psychischen Gesundheit schaffen. Falls Du mehr darüber wissen möchtest, wie gezielt eingesetzte Ernährungsstrategien und moderne Mikrobiom‑Tests helfen können, das Gleichgewicht in deinem Darm zu unterstützen und eventuell bei der Behandlung von Depression und ADHS zu helfen, wende Dich am besten an eine Ernährungsberaterin oder einen Therapeuten.

Multiple Sklerose (MS) und psychische Gesundheit

MS ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die das gesamte Gehirn und Rückenmark betreffen kann. Häufigkeit - In Deutschland sind ca. 250.000 Menschen an einer Multiplen Sklerose (MS) erkrankt. Die Erkrankung tritt zumeist im jungen Erwachsenenalter auf. Hauptsymptome - MS ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die das gesamte Gehirn und Rückenmark betreffen kann. Symptome sind oft Gefühlsstörungen, Lähmungen, Seh- und Gleichgewichtsstörungen und Müdigkeit (FatigueÖffnet in neuem Tab). Diagnostik - Nachweis unterschiedlich alter Entzündungsherde an mehreren Stellen im Gehirn oder Rückenmark. Wichtig zu beachten - Die MS ist eine Erkrankung mit tausend Gesichtern.

Symptome und Beschwerden

Die Beschwerden treten, je nach MS-Form, schubartig oder langsam schleichend fortschreitend auf. Welche Symptome und Beschwerden sich entwickeln, hängt wesentlich davon ab, an welchen Stellen im Körper die Ursachen der Multiplen Sklerose (siehe unten „Ursachen“) auftreten. Durch die MS kann es zu Muskelschwäche und verlangsamten Bewegungsabläufen kommen. Man fühlt sich „schwach auf den Beinen“, stolpert öfter und hat das Gefühl, die Kontrolle über seinen Körper, Muskeln und Gelenke zu verlieren. Hinzu kommt, dass es bei einigen Erkrankten zu einer erhöhten Muskelspannung kommt, die manchmal auch mit einer Verkrampfung und Steifigkeit der Muskeln (Spastik) einhergeht. Das kann schmerzhaft sein und die Bewegungen zusätzlich stören. Häufig sind bei Multipler Sklerose auch Missempfindungen auf der Haut - bekannt als das sogenannte Ameisenkribbeln - oder Taubheitsgefühle, ähnlich wie bei einem eingeschlafenen Arm oder Bein. Häufig leiden MS-Erkrankte schon zu Beginn der Erkrankung unter körperlicher oder psychischer Erschöpfung, extremer Abgeschlagenheit und anhaltender Müdigkeit, dem sogenannten Fatigue-Syndrom. Ausruhen und Schonen verstärkt die Symptome aber eher. Sport und Bewegung sind ein wirksames Gegenmittel, auch wenn es schwerfällt. Häufiges Kennzeichen eines ersten MS-Schubes ist eine Entzündung des Sehnervs (Optikusneuritis). Sie macht sich durch Schmerzen beim Bewegen der Augen und eine Sehverschlechterung bemerkbar. Das führt bei vielen Betroffenen überhaupt erst dazu, dass die Diagnose Multiple Sklerose gestellt wird. Häufig treten bei Menschen mit MS auch unkontrollierte Augenbewegungen auf, das sogenannte Augenzittern (Nystagmus).

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Verlauf und Diagnose

Typischerweise wird die Erkrankung zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr festgestellt - sie kann aber ebenso bei Kindern oder im höheren Erwachsenenalter erstmals auftreten. Der individuelle Verlauf der Erkrankung ist daher schwer vorherzusagen. Die Mehrheit der Erkrankten ist 15-20 Jahre nach der Diagnose nur wenig oder mäßig betroffen. Bei etwa 20 Prozent, also einem von fünf Menschen mit MS, liegt ein höherer Behinderungsgrad vor (zum Beispiel, dass jemand eine Gehhilfe benötigt, um 100 Meter zu gehen). Auf einen Rollstuhl sind heute nur noch wenige Menschen mit Multipler Sklerose angewiesen. Eine MS-Diagnose zu stellen, ist nicht einfach. Weil so viele unterschiedliche Symptome vorkommen können, gibt es nicht den einen „MS-Test“, der zweifelsfrei beweist, dass eine Multiple Sklerose vorliegt. Multiple Sklerose ist daher eine sogenannte Ausschlussdiagnose. Das bedeutet, dass verschiedenen Untersuchungen gemacht werden. Entscheidend ist, dass sich Entzündungsherde an mehreren Stellen im Gehirn oder Rückenmark nachweisen lassen. Dafür wird eine Magnetresonanz-Tomographie (MRT) des Kopfes durchgeführt.

Therapie und Behandlung

Die Multiple Sklerose ist eine komplexe Erkrankung mit vielen Erscheinungsbildern - und entsprechend individuell ist die Therapie. Sie setzt an verschiedenen Ebenen an. Damit die Beschwerden bei einem Schub schneller abklingen, hilft zunächst Cortison als Infusion oder Tablette. Auch ist wichtig, wie gut Betroffene Cortison bei vorherigen Behandlungen vertragen haben und wie wirksam es war. Berücksichtigt werden zudem Begleiterkrankungen und ob es Gründe gibt, die im Einzelfall gegen den Einsatz von Cortison sprechen. Seltener und unter bestimmten individuellen Voraussetzungen kann auch eine Blutwäsche zur Anwendung kommen. Dabei entfernt man jene körpereigenen Immunzellen, die die Entzündung verursachen. Einfluss auf den Langzeitverlauf der Multiplen Sklerose nimmt man mit einer sogenannten Immuntherapie. Hier hat es in den vergangenen zehn Jahren große Fortschritte bei der Entwicklung von Medikamenten gegeben. Die Immuntherapie beeinflusst bei MS das fehlgesteuerte Immunsystem, indem sie dieses verändert (immunmodulierend) oder dämpft (immunsuppressiv). Am wirksamsten sind speziell entwickelte Antikörper. Sie verhindern das Eindringen von bestimmten Immunzellen ins Gehirn oder reduzieren ihre Konzentration im Blut. Dadurch können diese Zellen keine Entzündungen mehr auslösen. Mittlerweile gibt es gut 20 Immuntherapie-Mittel (Stand: April 2023), einige davon auch für die sekundär oder primär progrediente MS. Das ermöglicht weitgehend individuell zugeschnittene Behandlungspläne.

Leben mit MS

Im täglichen Leben gibt es einiges, dass die Multiple Sklerose günstig beeinflussen kann. Ein wesentliches Element ist regelmäßige körperliche Aktivität. Ein Spaziergang oder eine Wanderung, eine Fahrradtour oder ähnliche Aktivitäten im Freien haben außerdem gleich mehrere positive Effekte: Man bewegt sich und kann schon durch kurzen, aber regelmäßigen Aufenthalt in der Sonne etwas gegen einen Vitamin-D-Mangel tun. Aber auch gezieltes Training ist wichtig. Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) bietet weitergehende Informationen zu MS und Sport sowie ein spezielles MS-Funktionstraining an. Ein weiterer wichtiger Baustein, den jeder selbst in der Hand hat, ist die Umstellung auf eine gesunde Ernährung. Selbst zubereitete Mischkost mit viel Obst und Gemüse, Fisch und Vollkornprodukten, aber wenig Zucker und Salz, tierischen Fetten und Zusatzstoffen (wie in verarbeiteten Lebensmitteln) hat positive Effekte. Zudem sollten Menschen mit Multipler Sklerose nicht rauchen. Rauchen ist ein Risikofaktor und die Betroffenen sollten alles daran setzen, die Nikotinsucht zu überwinden.

Fazit

Die Verbindung zwischen Darm, Gehirn und psychischer Gesundheit ist komplex und vielschichtig. Das Darmmikrobiom spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation von Stimmung, Konzentration und Verhalten und kann sowohl bei ADHS als auch bei Depressionen einen entscheidenden Einfluss haben. Eine gezielt gesunde Ernährung und der Aufbau einer vielfältigen Darmflora können mögliche Ansatzpunkte zur Therapie und Unterstützung der psychischen Gesundheit bieten. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass psychische Gesundheit von vielen Faktoren beeinflusst wird und ein ganzheitlicher Ansatz, der Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und soziale Unterstützung berücksichtigt, am effektivsten ist.

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