Die Konzepte von Demenz-Bauernhöfen, insbesondere im Raum Baden, stellen eine innovative Antwort auf die Bedürfnisse älterer Menschen mit Demenz dar. Sie bieten eine Umgebung, die sowohl die Lebensqualität steigert als auch eine sinnvolle Tagesgestaltung ermöglicht. Im Mittelpunkt steht die Verbindung zur Natur, die eine Vielzahl positiver Effekte auf Menschen mit Demenz hat.
Die Bedeutung der Natur für Menschen mit Demenz
Natur ist mehr als nur das Gegenteil von städtischer Umgebung; sie ist eine Quelle der Ruhe, Weite und des natürlichen Rhythmus. Die Natur schenkt Menschen mit Demenz sinnliche Erfahrungen, die Lebensfreude und Wohlbefinden fördern. Sehen, hören, riechen, fühlen und schmecken - der Aufenthalt in der Natur bei Demenz aktiviert Körper und Geist und stärkt emotionale Bindungen. Gerade für Menschen mit Demenz ist die Natur ein wertvoller Anker, da ihre Sinneswahrnehmung oft lange erhalten bleibt, selbst wenn die geistigen Fähigkeiten nachlassen. Emotionen wie Freude oder Begeisterung lassen sich durch Naturerlebnisse gezielt ansprechen, etwa durch Wind auf der Haut, Vogelstimmen, Blütenduft oder das Gefühl von Erde zwischen den Fingern. Studien zeigen, dass Naturmangel Stress und Depressionen verstärken kann.
Vorteile von Naturaufenthalten bei Demenz
Aufenthalte in der Natur haben nachweislich viele Vorteile für Menschen mit Demenz. Die aktivierende Pflege bietet Struktur, aber auch Gemeinschaft - und zwar jeden Tag.
- Förderung von psychischer und körperlicher Gesundheit
- Erhalt von Mobilität und Selbstständigkeit
- Vermeidung von Isolation, Förderung von Teilhabe
- Wecken von Erinnerungen durch bekannte Sinneseindrücke
- Stärkung der sozialen Beziehungen durch gemeinsame Erlebnisse
- Sensibilisierung für biologische Vielfalt und natürliche Abläufe
- Schaffung von Erfolgserlebnissen und Anregung durch Bewegung
Diese Effekte lassen sich in der Pflege, in der Alltagsgestaltung und durch spezielle Angebote nutzen.
Waldbaden: Natur als Therapie
Ein bekanntes Konzept ist das Waldbaden. Entwickelt in Japan unter dem Namen Shinrin Yoku, bedeutet es: bewusst im Wald verweilen, atmen, beobachten, fühlen. In Japan ist Waldbaden bereits Teil des Gesundheitssystems, erste europäische Einrichtungen übernehmen diese Praxis, auch für Menschen mit Demenz. Einfache Übungen wie das Beobachten von Farben, achtsames Gehen oder das Erstellen eines Waldtattoos regen die Sinne an und fördern die Ruhe. Der meditative Charakter hilft gegen Stress und Überforderung, für Betroffene und Begleitpersonen gleichermaßen.
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Therapeutische Landschaften und heilende Gärten
Der Begriff der therapeutischen Landschaften, geprägt von Medizingeograph Wilbert Gesler, beschreibt bewusst gestaltete Naturorte wie Heilgärten in Pflegeeinrichtungen. Sie bieten Struktur, Sicherheit und Orientierung - mit dunklen Wegen, ungiftigen Pflanzen und sanften Formen. Studien zeigen: Solche Gärten können Angst, Stress und depressive Stimmungen verringern und so zur Lebensqualität von Menschen mit Demenz beitragen.
Green Care: Leben und Pflegen auf dem Bauernhof
Unter dem Konzept Green Care werden Angebote zusammengefasst, die Natur, Tiere und Landwirtschaft für Therapie, Pflege und Bildung nutzen. In Norwegen und den Niederlanden zeigen Studien, dass Menschen mit Demenz auf Bauernhöfen oft zufriedener sind als in traditionellen Pflegeheimen. Sie erleben mehr Nähe zur Natur, mehr Bewegung und mehr Alltag, alles unter professioneller Begleitung. Green Care ist kein Ersatz für medizinische Versorgung, aber eine wertvolle Ergänzung, die neue Räume für individuelle Betreuung eröffnet.
Das Konzept des Pflegebauernhofs
Im Alter leben wie einst in der bäuerlichen Großfamilie: Das Konzept eines Pflegebauernhofes greift das alte Mehrgenerationenmodell auf, indem es alte Menschen am Alltag eines landwirtschaftlichen Betriebes teilhaben lässt. Einmieten können sich Menschen mit Pflege- oder Betreuungsbedarf. Sie helfen, je nach körperlicher Fitness, bei den Arbeiten am Hof, der Tierpflege mit. Der Altersaufenthalt auf dem Pflegebauernhof stellt nicht die Hilfsbedürftigkeit der Bewohner, sondern deren Ressourcen in den Mittelpunkt. Bleiben darf jeder Bewohner bis zu seinem Lebensende. Die fitteren Bewohner arbeiten ehrenamtlich auf dem Hof mit und verkaufen die landwirtschaftlichen Erzeugnisse wie Honig im angeschlossenen Hofladen, auf Wochenmärkten oder Weihnachtsmärkten.
Der Pflegebauernhof Marienrachdorf als Vorbild
Auf dem Pflegebauernhof von Guido Pusch in Marienrachdorf in Rheinland-Pfalz leben 22 Senioren in einer ambulant betreuten Pflege-WG sowie einer Service-WG. Die alten Menschen werden mit leichten Arbeiten in den landwirtschaftlichen Betrieb eingebunden. Ob sie die Eier aus dem Hühnerstall einsammeln, Gänse auf die Wiese führen oder mit den Alpakas des Hofes spazieren gehen: Die 22 Bewohner des Pflegebauernhofs von Guido Pusch im rheinland-pfälzischen Marienrachdorf werden mit kleinen Aufgaben in den Alltag eines landwirtschaftlichen Betriebes eingebunden. Jeder so, wie es die persönliche Fitness zulässt. Andere bereiten das gemeinsame Mittagessen vor, immer betreut von den examinierten Pflegekräften auf dem Hof. Für die zur Hälfte an Demenz erkrankten Bewohner bedeutet diese aktivierende Pflege Struktur, aber auch Gemeinschaft - und zwar jeden Tag. Der Vorteil laut Guido Pusch: "Sie fühlen sich nicht abgeschoben, sondern vollkommen integriert." Eine der wichtigsten Aufgaben hierbei ist laut Pusch, "pflegebedürftigen Menschen aller Pflegegrade Betreuungs- und Betätigungsangebote mit Tieren auf dem Bauernhof anzubieten und ein familiäres Umfeld zu schaffen". Die anfallenden Tätigkeiten werden nicht künstlich erschaffen, sondern fallen einfach an. Der Bauernhof muss sich selbst tragen und der landwirtschaftliche Betrieb läuft weiter.
Guido Pusch ist Pionier und Treiber der Idee. Auf seinem Familienbetrieb im Westerwald wohnen derzeit 22 Seniorinnen und Senioren: die pflegebedürftigen Menschen in zwei Wohngemeinschaften (WG) in einer ehemaligen Scheune auf dem Hof; die aktiven und mobilen in einer Selbstversorger-WG in der Nachbarschaft. Zum Bauernhof gehören Rinder, Schweine, ein Pferd, Hühner, Katzen, Gänse, Alpakas und Bienen. Die Menschen helfen mit, die Tiere zu versorgen, aber auch beim Ernten und Kochen. Jeder und jede tut, was er oder sie kann und mag: Ein ehemaliger LKW-Fahrer wartet den Traktor. Ein Ex-Landrat aus Hessen hilft bei der Geburt von Kälbern. Solche sinnstiftenden Arbeiten bringen die Senioren und Seniorinnen wieder in Schwung. "Unsere Bewohner fühlen sich besonders von den Tieren gebraucht und haben morgens einen Grund aufzustehen", berichtet Guido Pusch.
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Ambulante Pflege und Integration
Ein Pflegedienst ist 24 Stunden am Tag vor Ort und hilft den Pflegebedürftigen, ihren Alltag zu meistern. Den Pflegedienst hat Guido Pusch extra gegründet. Pflegende und Bäuerinnen und Bauern brauchen Verständnis füreinander, arbeiten eng und auf Augenhöhe zusammen. "Wir bringen die Welten der weißen und grünen Berufe auf unserem Hof zusammen", freut sich Pusch. Der Landwirt bekommt Geld dafür, dass er die Infrastruktur bereitstellt. Das umfasst neben der WG-Zimmermiete und Verpflegung die Nutzung des Hofgeländes, der Tiere usw. Die Pflegendenden beschränken sich nicht nur auf die häusliche Pflege, sondern binden die Älteren in die Arbeit und den Alltag auf dem Bauernhof mit ein.
Wirtschaftliche Aspekte und Herausforderungen
Die Pflegekasse übernimmt nur die Kosten der Pflege nach SGB 5 und die Pflegeversicherung die Leistung der Pflegegrade. "Je nach Umfang der benötigten Betreuung kostet das Leben in der Bauernhof-WG zwischen 1.200 und 2.600 Euro", erklärt Pusch. Nur Suchtkranke können nicht versorgt werden, da es dafür spezielle Therapieformen und Therapeuten braucht. Um den eigenen Pflegedienst auszulasten, braucht es eine Mindestanzahl an Bewohnerinnen und Bewohnern mit Pflegegrad. Etwa 20 bis 24 sollten es pro Hof sein. Dafür können die älteren Menschen dann auch bis zu ihrem Lebensende bleiben und landen nicht doch noch ungewollt im Altersheim. Sogar Palliativpflege ist in Marienrachdorf möglich. Die Hürden sind hoch: Umbaumaßnahmen in Höhe von schnell zweieinhalb Millionen Euro und zahlreiche behördliche Auflagen schrecken ab. Der Landwirt muss investieren und langfristig 20 bis 30 fremde Personen auf seinem Hof akzeptieren.
Das Projekt Zukunft Pflegebauernhof
Guido Pusch möchte möglichst viele Nachahmende finden. Dazu hat er das Projekt Zukunft Pflegebauernhof gegründet. Landauf landab berät er interessierte Bauernhöfe. Bis Anfang 2024 soll es bundesweit zehn Pflegebauernhöfe geben, die Mehrzahl davon Bio-Betriebe. Allerdings reicht der Bedarf für tausende. Pusch ist von seinem Konzept überzeugt und hat längst damit begonnen, es online zu vermarkten und interessierte landwirtschaftliche Betriebe zu beraten, die ähnliches aufziehen wollen. Anfragen für eine Beratung kommen dabei nicht nur aus Deutschland, sondern auch weiteren EU-Ländern, "es haben sich auch bereits Betriebe aus Japan, Taiwan oder Australien gemeldet", wie er stolz angibt. Landwirtschaft gebe es schließlich überall auf der Welt, Pflegebedarf ebenso.
Kronauer Hof: Ein Beispiel in Baden-Württemberg
Kronau ist eine moderne Wohngemeinde zwischen den Zentren der Regionen Mittlerer Oberrhein und Rhein-Neckar. Der Kronauer Hof liegt in zweiter Reihe (ruhig gelegen) zur Hauptstraße in der Schubertstraße 2-4. Gegenüber befindet sich das Haus der Balance das vielerlei Gesundheitsangebote bietet. Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte u.a. sind innerhalb von 5 Gehminuten zu erreichen. Der Kronauer Hof ist barrierefrei und mit Aufzug für UG, EG und OG ausgestattet. Der Kronauer Hof bietet weiter das teilstationäre Angebot für 10 Gäste der integrierten Tagespflege an.
Warum ein Pflegebauernhof?
Guido Pusch: Auf einem Pflegebauernhof werden die Menschen nicht künstlich bespaßt, sondern beschäftigen sich sinnvoll. Am liebsten mit den Tieren. Ein Bauernhof strahlt eine viel lebendigere Atmosphäre aus als ein von Investoren erbautes, seelenloses Altenheim. Hier kommt der Bauer als dritte Säule zu Bewohnern und Pflegekräften hinzu. Gerade Demenzbetroffene können bei uns mehr erleben und sich freier bewegen. Dabei achten die fitteren Seniorinnen und Senioren auf die Hilfsbedürftigen. Schon allein deshalb, weil sie selbst später auch mehr Hilfe brauchen. Wer einen Pflegebauernhof aufmacht, muss seinen landwirtschaftlichen Betriebszweig nicht aufgeben, kann ihn aber entschleunigen, also weniger Tiere zu besseren Bedingungen halten. Ein solches Angebot unterstützt gleichzeitig die Bauersfamilie: auch deren pflegebedürftige Familienmitglieder können bleiben. Besonders Bäuerinnen bekommen Unterstützung von den Pflegekräften oder lassen sich selbst sozialversicherungspflichtig anstellen.
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Die Vorteile des Lebens auf dem Bauernhof im Alter
Erste Studien bestätigen, dass „Bauernhof statt Altenheim“ ein gutes Konzept ist. Ein großes Plus der Bauernhöfe ist die Vielfalt der Wohnmöglichkeiten: Selbstversorgerwohnung, betreutes Wohnen, Wohngemeinschaft, Pflege - auf einem Bauernhof ist je nach Lebenssituation alles möglich, ohne dabei das gewohnte Umfeld verlassen zu müssen. Weiter bietet das Leben auf dem Bauernhof mit mehreren Generationen unter einem Dach, den verschiedenen Tieren und der Dorfgemeinschaft viele Möglichkeiten, sich im Alter zu beteiligen und etwas zu erleben. Alle Aktivitäten sind nicht verpflichtend. Dafür sind sie authentisch und haben immer einen Bezug zu dem, was gerade sowieso passiert. Sei es die Zubereitung des Mittagessens, das Versorgen der Tiere, die Eier im Hühnerstall sammeln oder Vorbereitungen für das Schützenfest. Allen Senioren wird auf dem Bauernhof das Gefühl vermittelt, ein Teil des großen Ganzen zu sein. Hier wird man noch gebraucht und hat nicht das Gefühl, auf dem Abstellgleis zu stehen. Auf dem Bauernhof ist es wie früher - man ist ein Teil einer Großfamilie. Und im Dorf machen Jung und Alt immer alles zusammen. Das ist ganz normal. Zudem haben die Senioren, die auf dem Bauernhof statt im Altenheim leben, viel mehr Nähe zur Natur und zu den Tieren. Sie dürfen auch in der Regel ihr eigenes Haustier mit auf den Hof nehmen. Auch gibt es in der Regel kein wechselndes Pflegepersonal. Solche Bauernhöfe als Arbeitsplätze sind bei Fachkräften sehr beliebt. Dann sind die Kosten in der Regel tiefer als in einem herkömmlichen Altenheim oder in einem betreuten Wohnen: Auf einem Alters-WG-Bauernhof werden monatlich zwischen 1000 und 1800 Euro fällig, inklusive Miete, Pflege und Mahlzeiten. Auch die Grundstimmung ist auf dem Bauernhof ganz anders als im Altenheim. Im Altenheim wirkt sie immer etwas gedrückt. Alle stehen unter Stress und Zeitdruck. Auf dem Bauernhof nimmt man sich Zeit und die Stimmung ist immer positiv. Es gibt immer etwas, woran man sich erfreuen kann.
Was passiert, wenn mehr Pflege notwendig wird oder bei Demenz?
Ob Pflegegrad 1, 2, 3, 4 oder 5: Auf dem Bauernhof ist auch bei einem höheren Pflegebedarf die Pflege durch einen Pflegedienst gesichert. Sogar eine 24-Stunden-Pflege ist auf einem Bauernhof möglich. Es gibt viele Bauernhöfe, die auch Senioren mit Demenz einen Platz bieten. Auf einem Bauernhof können gezielt Erinnerungen geweckt werden. Momente des Wohlbefindens durch Gerüche, Naturerlebnisse und Kontakt mit den Tieren werden geschaffen. Gerade der Tierkontakt tut Menschen mit Demenz sehr gut. Die Menschen werden, je nach Wunsch, Bedarf und Können in den Tagesablauf auf dem Hof einbezogen oder sind einfach nur in der Gruppe oder auch in Einzelbetreuung.
Senioren-Bauernhof: eine Bereicherung für landwirtschaftliche Betriebe
Einen Senioren-Bauernhof mit betreutem Wohnen anzubieten, bietet für landwirtschaftliche Betriebe viele Chancen. Viele Betriebe verfügen über leerstehende Gebäude, die sie gerne erhalten möchten. Ein Umbau zu barrierefreien Wohnungen für Senioren bietet eine gute Möglichkeit, diese Gebäude langfristig und sinnvoll zu nutzen. Die Einnahmen aus Mieten und gegebenenfalls zusätzlichen Dienstleistungsangeboten liefern dem Landwirt ein regelmäßiges, gesichertes Einkommen. Mieter zu finden, dürfte auch kein Problem sein, da der Bedarf an geeigneten Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen bereits heute sehr hoch ist und in Zukunft noch weiter steigen wird. Der Austausch mit den Bewohnern der Alters-WG-Bauernhof bedeutet für die landwirtschaftliche Familie oft eine Bereicherung. Insbesondere, wenn die Kinder ausgezogen sind und der früher belebte Hof wie ausgestorben erscheint.
Herausforderungen und Ausblick
Trotz der vielen Vorteile gibt es in Deutschland bislang nur wenige Alters-WG-Bauernhöfe. Das Konzept könnte jedoch allen Beteiligten nutzen. In Zeiten des demografischen Wandels und Hof-Sterbens bietet der Alters-WG-Bauernhof nicht nur eine kostengünstige Alternative für die Senioren, sondern auch Hilfe für Bauernhöfe und Belebung für die Dörfer insgesamt. Pusch: Gerade wenn die neue Generation den Hof übernimmt, überlegt sie, wie es weitergehen kann. Bisher ging es immer um Wachstum, statt 100 Kühe 200 Kühe anzuschaffen, statt 100 Hektar 200 Hektar zu bewirtschaften. Doch das funktioniert heutzutage nicht mehr. Es gibt nicht genügend Ackerland und die Preise für Lebensmittel reichen nicht aus. Wer einen Pflegebauernhof aufmacht, muss seinen landwirtschaftlichen Betriebszweig nicht aufgeben, kann ihn aber entschleunigen, also weniger Tiere zu besseren Bedingungen halten.