Demenzspiele: Ideen zur Aktivierung und Förderung von Senioren

Sinnvoll beschäftigt zu sein, gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen. Das gilt auch für Menschen mit Demenz, bei denen die Aufgaben des täglichen Lebens zunehmend schwerer fallen. Spiele und andere Beschäftigungen sind eine hervorragende Möglichkeit, das Wohlbefinden zu steigern und bestimmte Hirnregionen zu aktivieren. Forscher gehen davon aus, dass Spiele Emotionen und andere Prozesse der kognitiven und psychosozialen Entwicklung fördern können.

Warum sind Spiele für Menschen mit Demenz wichtig?

Ganz generell ist es typisch bei Demenz, dass den Betroffenen die Aufgaben des täglichen Lebens zunehmend schwerer fallen. Das geht so weit, dass die Betroffenen viel Unterstützung benötigen, da sie teilweise, je nach Demenzstadium, vergessen, wie es funktioniert, Kaffee zu kochen oder den Einkauf zu erledigen. Aus alledem resultiert oft ein sozialer Rückzug aus Scham und dem Wunsch heraus, sich nur noch in einem gewohnten Umfeld aufzuhalten. Bei der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz sollte deshalb immer auf eine sinnvolle und förderliche Beschäftigung geachtet werden. Das gemeinsame Spielen tut nicht nur der Seele gut und sorgt mit Sicherheit für Freude und gute Laune, es stärkt noch dazu das Selbstvertrauen des Menschen mit Demenz und gibt ihm das Gefühl von Dazugehörigkeit.

Allgemeine Tipps zur Auswahl und Gestaltung von Spielen

Wichtig ist es, den Spielumfang gering zu halten und die Senioren mit dieser Beschäftigungsmöglichkeit zu erfreuen, statt sie zu überfordern. Die Spiele sollten also weniger Teile haben und nicht zu komplex sein. Passen Sie hinzukommend die Art der Spiele an. Ratespiele als Gedächtnistraining können bei einer leichten Demenz sehr gewinnbringend und spaßig sein, doch bei einer fortgeschritteneren Demenz bereits zu einer Überforderung führen welche dann Frust, Verunsicherung und Scham mit sich bringt.

  • Stadium der Demenz berücksichtigen: Überforderung bewirkt negative Reaktionen.
  • Persönliche Vorlieben und Abneigungen berücksichtigen: Die Beschäftigung sollte Spaß machen. Die Biografie-Arbeit kann Ihnen dabei helfen, die richtigen Spiele zu finden, in dem sie mehr über deren Vorlieben und Abneigungen erfahren. Vielleicht finden Sie sogar eine kreative Beschäftigung, die Ihnen bereits in der Kindheit Freude bereitet hat.
  • Entscheidung des Demenzerkrankten respektieren: Lassen Sie es zu, wenn der Erkrankte nicht selbst aktiv werden möchte, sondern lieber beobachtet. Achten Sie dabei aber immer die Entscheidung der erkrankten Menschen. Es ist in Ordnung, wenn Sie Ihren Charme und Ihre Überzeugungskünste einsetzen, um die Beschäftigungsmöglichkeiten den Betroffenen besonders schmackhaft zu machen.
  • „Fehler“ tolerieren: Schimpfen Sie auf keinen Fall, wenn etwas nicht funktioniert. Nehmen Sie alles wie es kommt und gehen Sie mit Humor an die Gestaltung und Umsetzung der Spiele heran. Schimpfen Sie bitte keinesfalls mit den Senioren, wenn etwas mal nicht klappt oder überhaupt nicht gelingen möchte. Zwang führt an dieser Stelle nur zu negativen und sehr kontraproduktiven Gefühlen bei den Betroffenen.
  • Einfache Regeln: Variieren Sie die Spielregeln lieber, als zu konsequent auf deren Einhaltung zu achten und Ihren demenzerkrankten Spielpartner damit zu verunsichern. Bei vielen bekannten Spielen ist es ganz unkompliziert möglich, den Spielablauf dem Stadium der Demenzerkrankung anzupassen und die Spielregeln zu vereinfachen.
  • Positive Verstärkung: Loben Sie selbst kleinste Erfolge und benennen Sie sie, ohne ins Negative abzuschweifen wie z. B. „das hast du schon lang nicht mehr geschafft“ oder „es geht ja doch, so vergesslich bist du ja noch gar nicht“. Zeigen Sie Mitgefühl. Wenn der demenzkranken Person etwas nicht gelingt und sie frustriert ist, benennen Sie nicht den Fehler, sondern immer das Gelungene, auch wenn es noch so gering ist.
  • Klare Gestaltung: Große, klare Buchstaben, einfache Bilder und übersichtliche Spielbretter sind entscheidend.
  • Kurze Spieldauer: Kurze, fesselnde Aktivitäten sind effektiver. Langwierige Spiele können ermüdend sein und die Aufmerksamkeit verringern. Senioren mit Demenz haben eine eingeschränktere Aufmerksamkeitsspanne.

Spielideen für Menschen mit Demenz

Beschäftigungen mit Senioren oder Spiele für Demenzkranke sind auf den ersten Blick zunächst nicht immer leicht zu finden. Wenn Sie aber kreativ werden möchten und sich mit den vielen Möglichkeiten an Spielen erst einmal vertraut gemacht haben, sieht die Sache gleich ganz anders aus. Denn eine Beschäftigung für Senioren zu finden ist oft einfacher, wenn man die Zeit versteht, in der die Generation der Menschen aufgewachsen ist, um die es geht. So kann der Bereich der Garten- oder Hausarbeit eine naheliegende Ideenquelle sein, um Spiele für Demenzkranke zu suchen. In viele Arbeiten dieser Art wurden die Senioren von heute schon in ihren jungen Jahren stark eingebunden. Dementsprechend kann es eine Möglichkeit sein, den Senioren Spiele zu unterbreiten, die sie mit ihrer Kindheit verbinden. Denn insbesondere die Erinnerungen an die Kindheit spielen für Menschen mit Demenz oft eine große Rolle. Diese Erinnerungen werden manchmal als aktuell erlebt und bleiben davon abgesehen besonders lange im Gedächtnis von demenziell erkrankten Menschen erhalten.

Gedächtnisspiele und Ratespiele

  • Sprichwörter und Redewendungen: Sprichwörter, Reime und Texte von Liedern kennen viele Demenzkranke schon ihr ganzes Leben. Sie begleiten einen Menschen bei vielen schönen Anlässen und sind daher mit Emotionen gekoppelt oder wurden einem schon so oft gesagt, dass es einem förmlich schon zu den Ohren wieder rauskommt. Daher ist ein gern gespieltes und etabliertes Spiel für Demenzkranke das Erraten oder auch Vervollständigen von bekannten Sprichwörtern, Liedern oder Reimen. Bei den Spielrunden mit den Senioren sollte dabei auch immer Platz für die eine oder andere Anekdote bleiben, an die sich die Senioren plötzlich erinnern.
  • Memory: Neben altbekannten Spielen wie Mensch ärgere dich nicht oder Kniffel, die Sie auch als Spiele für Demenzkranke ausprobieren können, gibt es mittlerweile einige Spiele, die für Demenzkranke entwickelt worden sind. Zu den speziellen Spielen für Demenzkranke gehört das Memory "Erinnere Dich". Auch wenn dieses Memory für Senioren nicht kostenlos zur Verfügung steht, lohnt sich dessen Anschaffung sehr. Denn es verfügt über schön gestaltete, besonders große Karten, die eindeutig erkennbare und bekannte Motive abbilden. Wie für Memory üblich wird versucht, Paare zu bilden und diese aufzudecken. Doch neben dem Sammeln der Pärchen steht ebenfalls die Anregung der Erinnerung im Mittelpunkt. Durch die bekannten Motive sollen die Menschen mit Demenz dazu angeregt werden, Verknüpfungen an Geschichten und Ereignisse zu erstellen, an welche sie das aufgedeckte Motiv erinnert. Ein Memory kann man beispielsweise auch mit aufgedeckten Karten spielen und ein Puzzle vorab fast komplett fertigstellen und den Betroffenen nur die zwei oder drei fehlenden Puzzleteile legen lassen. Geeignet sind Memory-Spiele mit nostalgischen Motiven, Haushaltsgegenständen oder Werkzeug.
  • Quizspiele: Quizspiele sind eine beliebte Beschäftigung für Senioren. Was liegt also näher, als beides miteinander zu verbinden?

Bewegungsspiele

  • Gymnastik:
  • Tanzen: Tanzen zählt zu den beliebtesten musikalischen Aktivitäten für Senioren. Ob im Sitzen oder Stehen. Auch beim Tanzen erlebt man oft erstaunliche Beweise für noch vorhandene und aktivierbare Kompetenzen der Betroffenen. Inzwischen gibt es neben den relativ verbreiteten Tanzcafés schon vereinzelte Angebote von Tanzkursen für Demenzkranke und ihre Angehörigen.
  • Ballspiele: Ballspiele - am besten mit einem weichen Schaumstoffball, Wasserball oder aufgeblasenen Luftballon (evtl. Zielwurf z.B. in einen Korb oder zu einem Mitspieler. Kegeln z.B. Papierball, Tischtennisball oder Watteball auf einem Tisch hin und her pusten ohne dass der Ball vom Tisch herunterfällt.
  • Bewegungslieder: Bewegungsspiele und Bewegungslieder gehören zu den beliebtesten Beschäftigungen in der Seniorenarbeit. Und gerade Menschen mit Demenz können viel Freude daran haben. Die Bewegungsspiele trainieren viele Fähigkeiten gleichzeitig und sind meist eine Kombination aus verschiedenen Förderschwerpunkten. So kann man sich einfach das heraussuchen, was einem am meisten Spaß macht:

Kreative Spiele

  • Puzzles: Hinzukommend gibt es auch besondere Puzzle für Demenzkranke, die aus insgesamt vier Teilen pro Motiv bestehen. Durch die geringe Anzahl der Teile haben die Demenzkranken die Möglichkeit eines Erfolgserlebnisses und werden im Zuge dessen ebenfalls dazu ermutigt, über das Motiv zu erzählen. Für ein einfaches Puzzle kann man evtl. auch ein Kalenderblatt mit einem großen Motiv in wenige Teile zerschneiden. Schöne demenzgerechte Groß-Puzzles finden Sie z.B.
  • Basteln: Nehmen Sie den Wechsel der Jahreszeiten als Anlass, um passende Dekoration zu basteln. Bringen Sie dafür ein paar Dinge aus der Natur mit (Tannenzapfen, Blumen, Kastanien, usw.). So stellen Sie beim Basteln einen Bezug zur Außenwelt her und fördern gleichzeitig die biografische Erinnerung.
  • Malen:
  • Musizieren: Bekannte Lieder zu singen, dazu zu musizieren oder den Takt zu schlagen funktioniert selbst dann, wenn der Betroffene nicht mehr sprechen kann. Außerdem stellt sich beim Tanzen und gemeinsamen Singen schnell ein Gemeinschaftsgefühl ein. Der Isolation und dem Rückzug wird so Einhalt geboten.

Spiele zur Sinnesanregung

  • Nesteldecke: Anders ist die sogenannte Nesteldecke, die vor allem anderen zur Beschäftigung der Hände bei Demenz gedacht ist und daher ein besonderes Spiel für Demenzkranke darstellt. Bei der Nesteldecke handelt es sich um eine Decke, auf welcher verschiedenste Aktivitäten zu finden sind. Auf der Decke finden sich Seile, eine Gürtelschnalle, eine Schnürung, eine Krawatte, eine Tasche aus Jeansstoff, in die Kleinigkeiten geschoben werden können, und vieles mehr. Weiterhin ist die Decke aus verschiedenen Materialien gearbeitet, die alle eine unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit haben. Dadurch ist bereits Fühlen und Ertasten allein eine Sinneserfahrung, die das Gehirn stimuliert und zur Aktivierung beitragen kann. Für die oft so ruhelosen Hände von Demenzkranken ist diese Decke ein hilfreiches Werkzeug, um zu entspannen. Die liebevoll gestaltete Decke ist zudem schnell und einfach zu verstauen und zu reinigen.
  • Fühl-Memory: Ein Fühl-Memory ist ein Spiel für Demenzkranke, welches einfach selbst gemacht werden kann. Es geht darum, dass die Memory-Karten unterschiedliche Oberflächen haben. So werden die Karten zum Beispiel mit Alufolie, Fellimitat oder kleinen Borsten beklebt und im Verlauf des Spiels ertastet.
  • Aromen und Düfte: Aromen und Düfte erschnuppern und raten.

Weitere Spielideen

  • "Bunte Mischung": Das Spiel für Demenzkranke mit dem passenden Namen "bunte Mischung" ist ebenso vielfältig, wie der Name verspricht. Es besteht aus 168 Spielkarten, die zu unterschiedlichen Themenbereichen wie Natur, Damals, Bewegung, Rätseln oder Zuhause Aufgaben bereithalten. Da kann es heißen, dass ein Lied angestimmt werden soll oder dass man gemeinsam eine kleine Gymnastikübung machen soll. Weiterhin ist es möglich, dass Fragen auf den Karten stehen, die von den mitspielenden Senioren beantwortet werden sollen.
  • "Vertellekes": In eine ähnliche Richtung geht das für Demenzkranke konzipierte Spiel "Vertellekes", welches zum Geschichten erzählen anregen soll. Diese Grundidee wird gefördert durch den Spielplan und die Spielkarten, die so gestaltet sind, dass sie immer wieder einen Anstoß für ein Gespräch geben. Dabei geht es während des Spiels darum, Rätsel zu lösen, Worte zu sammeln oder auch um bekannte Redensarten aus der Lebenswelt der Menschen mit Demenz.
  • Alltagsgegenstände: Übungen mit Alltagsgegenständen.
  • Themenorientierte Begegnungsrunden: Themenorientierte Begegnungsrunden für Senioren. Alltägliches. Themenorientierte Begegnungsrunden für Senioren. Rund ums Jahr. Themenorientierte Begegnungsrunden für Senioren. In fünf Minuten erzählt.
  • SingLiesel-Soundbücher mit Musik: SingLiesel-Soundbücher mit Musik.
  • Hausarbeiten: Kleinere Arbeiten in Haus oder Garten sind leicht umsetzbar und naheliegend, wenn Ihr Angehöriger sich schon früher gerne mit solchen Aufgaben beschäftigt hat. Achten Sie allerdings darauf, keine zu komplizierten oder gefährlichen Aufgaben zu wählen. Nehmen Sie sich einfach Zeit, akzeptieren Sie die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzerkrankten und setzen Sie sich keine großen Arbeitsziele.
  • Vorlesen: Vorlesen kann für Menschen mit Demenz genauso aktivierend sein wie Kopfrechnen für einen gesunden Menschen.
  • Erinnerungsalben: Sammeln Sie Fotos und andere Erinnerungsstücke aus dem Leben der demenzerkrankten Person. Stellen Sie als Pflegender oder Angehöriger konkrete Fragen zur Kindheit oder Jugend des Demenzerkrankten. Zum Beispiel zu wichtigen historischen Ereignissen aus dieser Zeit.

Spiele selber basteln

Wenn Sie lieber Spiele für Demenzkranke selbst basteln möchten, ist das natürlich auch kein Problem. Diese Möglichkeit bietet Ihnen die Chance, ein individuelles Spiel für einen Demenzkranken zu gestalten und dazu auch noch Geld zu sparen. Denn da die speziellen Spiele für Demenzkranke oft nur in einer geringen Auflage erscheinen, sind sie auch meistens nicht ganz so preisgünstig. Da kann es demnach eine gute Alternative sein, Spiele für Senioren selbst zu basteln. Lassen Sie sich dabei am besten von dem Inspirieren, was der Demenzerkrankte gerne macht. Die Person fühlt gerne an Dingen? Die Person löst gerne Puzzle? Dann nehmen Sie Motive mit einem starken biografischen Bezug und machen Sie daraus einfache Puzzle. Die Person singt gern? Dann basteln Sie doch ein persönliches Singbuch mit den Lieblingsliedern der Person.

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Foto-Puzzle

Für viele Menschen bedeuten Fotos eine Menge und sind mit vielen Emotionen verbunden. An besonderen Ereignissen wird oft viel Wert darauf gelegt, den Moment, die Emotionen und die Stimmung in Fotos festzuhalten. So kann man immer wieder ein wenig in den Moment zurückreisen und sich zurückerinnern. Insbesondere können so auch Erinnerungen an Menschen wachgehalten werden, die vielleicht sogar schon verstorben sind. Für Menschen mit Demenz sind insbesondere Fotos und bekannte Objekte in ihrer Umgebung ein Anker, der es ihnen einfacher macht, sich zu entspannen und wohlzufühlen. Deshalb ist es etwas ganz Besonderes, wenn geliebte Bilder in ein Spiel für Demenzkranke umgewandelt werden. Es ist möglich, daraus Puzzle zu gestalten, die auch für Menschen mit Demenz machbar sind.

Musikalisches Spiel

Wenn ein Mensch mit Demenz gern Musik gehört oder vielleicht sogar gern selbst gesungen hat, dann ist ein musikalisches Spiel für Demenzkranke eine Überlegung wert. Sie können Lieder auf einer CD oder einem speziellen Gerät zusammenstellen oder sogar ein personalisiertes Gesangbuch basteln. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und gestalten Sie nach Herzenslust drauflos. Sie können Fotos einfließen lassen, kleine Geschichten zu den Liedern schreiben oder vielleicht sogar mit den Chor-Schwestern oder Chor-Brüdern von damals ein besonders liebgewonnenes Stück aufnehmen.

Gemeinschaftliche Aktivitäten

Gemeinschaftliche Aktivitäten für Demenzkranke sind von großer Bedeutung, da sie sozialen Austausch und emotionale Unterstützung bieten. Demenzpatienten fühlen sich oft isoliert und haben Schwierigkeiten, Kontakte zu knüpfen oder aufrechtzuerhalten. Zudem fördern diese Aktivitäten die kognitiven Fähigkeiten und tragen dazu bei, das Gedächtnis und die Aufmerksamkeit zu verbessern.

  • Gesprächsrunden: Angeleitete Gesprächsrunden bringen Senioren zu bestimmten Themen ins Gespräch. Der Geist wird stimuliert, denn Gruppenspiele für Senioren beinhalten häufig geistig anspruchsvolle Aktivitäten, wie zum Beispiel das Durchführen künstlerischer Handarbeit, Rätsel lösen oder Gedächtnisspiele spielen.
  • Vereinsbeitritt:
  • Ausflüge in die Natur: Wählen Sie einen geeigneten Ort in der Natur, wie z.B. Bereiten Sie Materialien vor, wie z.B. Beobachtung der Umgebung1. Bitten Sie die Teilnehmer, ihre Sinne zu schärfen und die Natur um sich herum bewusst wahrzunehmen.2. Ermutigen Sie sie, die Vielfalt der Farben, Geräusche, Gerüche und Texturen zu erkunden.3. Fordern Sie sie auf, ihre Eindrücke und Beobachtungen in ihren Notizblöcken festzuhalten.Vogelbeobachtung1. Lassen Sie die Gruppe Vögel beobachten und identifizieren.2. Verwenden Sie Ferngläser, um die Vögel aus der Ferne zu betrachten.3. Besprechen Sie gemeinsam die verschiedenen Vogelarten, ihre Merkmale und Verhaltensweisen.Pflanzenbeobachtung1. Führen Sie die Gruppe zu verschiedenen Pflanzen oder Blumen in der Umgebung.2. Ermutigen Sie die Teilnehmer, die Pflanzen genauer zu betrachten und ihre Formen, Farben und Texturen zu erkunden.3. Sprechen Sie über die Bedeutung der Pflanzenwelt für die Umwelt und das Ökosystem.Insektenbeobachtung1. Suchen Sie nach Insekten wie Schmetterlingen, Bienen oder Käfern.2. Beobachten Sie ihre Bewegungen und ihr Verhalten.3.
  • Gemeinsames Kochen und Backen: Eine weitere schöne, gemeinsame Aktivität, die Sie mit Senioren durchführen können, ist gemeinsam zu kochen oder zu backen. Sie können zum Beispiel im Sommer Marmelade kochen und im Winter zusammen Plätzchen backen.

Integration von Aktivitäten in den Alltag

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Aktivitäten in den Alltag von Senioren mit Demenz zu integrieren. Dabei ist es sinnvoll, zu Beginn die demenzkranke Person zu unterstützen und die Aktivitäten gemeinsam zu planen und einzuüben. Eine feste Tagesstruktur kann dazu beitragen, dass sich Senioren mit Demenz sicher und geborgen fühlen. Es ist wichtig, die Aktivitäten an den Interessen und Fähigkeiten der betroffenen Person anzupassen.

Weitere Beschäftigungsideen von A-Z

  • Auto waschen, über Autos „fachsimpeln“
  • Ballspiele
  • Basteln
  • Bügeln - vertraute, nützliche Tätigkeit
  • „Büroarbeit“ (Blätter abheften, lochen …)
  • Computer - z. B. die biografisch orientierten Spiele auf der CD-Rom „Demenz interaktiv“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
  • Flohmarkt besuchen (alte Kaffeemühle, Waschbrett, … finden)
  • Fotoalbum gemeinsam anschauen und über die Bilder und ihre Geschichten sprechen
  • Gartenarbeit (ggf. am Hochbeet)
  • Gedichte (die früher in der Schule gelernt wurden)
  • Gesellschaftsspiele (ggf. vereinfacht)
  • Gespräche, Erinnerungen an früher
  • Handarbeit (stricken, Wolle aufwickeln)
  • Handpuppen (sie werden oft leichter angesprochen als „echte“ Menschen)
  • Jahreszeiten thematisieren (mit Blumen, Getreidehalmen, Kastanien …)
  • Kirchen, Gottesdienst besuchen
  • Konzert besuchen
  • Kochen und Backen
  • Lachen, Humor
  • Malen
  • Massieren
  • Musik: hören, singen, musizieren
  • Nachrichten aus der Zeitung vorlesen und diskutieren (lokale Ereignisse, besondere Interessensgebiete)
  • Obstsalat zubereiten
  • Puzzeln
  • Rad fahren, Tandem fahren
  • Reisen, Ausflüge (z. B. mit dem Wohnmobil als „rollendes Zuhause“)
  • Restaurant oder Café besuchen
  • Rosenkranz beten, Religiöses
  • Sinne anregen (Basale Stimulation)
  • Spazieren gehen
  • Sprichwörter raten/ergänzen
  • Sport
  • Tanzen
  • Tiere ansehen, streicheln
  • Urlaubssouvenirs betrachten
  • Vorlesen (Zeitung, Märchen, …)
  • Wandern
  • Werkzeugkasten (aufräumen, sortieren)
  • Zoo besuchen

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