Dopamin, Serotonin und Endorphine: Kapseln zur Förderung des Wohlbefindens und ihre Wirkung

Fühlst du dich ständig erschöpft und müde? Fällt es dir schwer, nach Feierabend abzuschalten? Bist du schnell gereizt und genervt? Leidest du vielleicht sogar unter Schlafstörungen und einer insgesamt gedrückten Stimmung? Wenn dir diese Symptome bekannt vorkommen, könnte ein Serotoninmangel die Ursache sein. Aber auch Dopamin und Endorphine spielen eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden. Dieser Artikel beleuchtet die Wirkung von Kapseln, die diese Botenstoffe fördern sollen, und gibt einen Überblick über die komplexen Zusammenhänge im Körper.

Serotoninmangel: Das Wichtigste in Kürze

Serotonin ist ein Botenstoff, der an vielen verschiedenen Körperfunktionen beteiligt ist. Ein Serotoninmangel kann mit körperlichen und psychischen Symptomen einhergehen, wie Schlafstörungen, Gewichtszunahme, innere Anspannung und Müdigkeit. Damit dein Körper Serotonin produzieren kann, benötigt er die Aminosäure L-Tryptophan. Diese ist in eiweißreichen Lebensmitteln enthalten. Die meisten von uns kennen Serotonin als Glückshormon. Denn es fördert Ruhe, Entspannung und Zufriedenheit. Doch das Hormon ist noch an weiteren wichtigen Funktionen im Körper beteiligt. Hält der Serotoninmangel an, können sich ernsthafte gesundheitliche Probleme entwickeln. Ein Serotoninmangel kann unter anderem die Entstehung von psychischen Krankheiten fördern. Aus depressiven Verstimmungen kann eine Depression werden. Auch auf körperliche Prozesse und den Hormonhaushalt wirkt sich ein Serotoninmangel negativ aus. Einen akuten Serotoninmangel musst du medikamentös ausgleichen. Doch soweit muss es nicht kommen. Wir zeigen dir Anzeichen eines leichten Serotoninmangels. Außerdem geben wir dir Tipps, wie du deine Serotoninproduktion natürlich ankurbeln kannst. Ein wichtiger Baustein ist die Ernährung. Zwar kannst du Serotonin nicht über Lebensmittel aufnehmen, doch bestimmte Nährstoffe unterstützen die Serotoninproduktion. Dazu zählen unter anderem die in Proteinen enthaltene Aminosäure L-Tryptophan sowie Vitamin D.

Die vielfältigen Aufgaben von Serotonin im Körper

Serotonin ist nicht nur ein Wohlfühl- und Glückshormon, sondern auch ein wichtiger Neurotransmitter. Das sind Botenstoffe, die im Nervensystem Informationen von einer Nervenzelle zur anderen weiterleiten. Auf diese Weise ist Serotonin im Körper an vielen verschiedenen Funktionen beteiligt. Serotonin ist aber nicht das einzige Glückshormon. Auch Oxytocin, Dopamin und Endorphine zählen dazu. Diese Hormone müssen im Gleichgewicht sein, damit du gute Laune verspürst. Als Botenstoff sorgt Serotonin zusammen mit Cortisol dafür, dass du wach bist. Melatonin ist der Gegenspieler. Es macht dich schläfrig. wird aus Serotonin gebildet. Serotonin hat damit einen Einfluss auf unseren Schlaf-Wach-Rhythmus. Das hängt vor allem mit dem Serotoninrezeptor-Gen HTR2C zusammen. Es ist wichtig für die Unterdrückung des Appetits. Sowohl zu hohe als auch zu niedrige Serotoninwerte können sich auf das Sexualverhalten von Männern auswirken. kommen. Erektionsproblemen einhergehen. Das Hormon Serotonin spielt eine Rolle bei der Regulation der Körpertemperatur. Serotonin ist an der Erweiterung und Verengung der Blutgefäße beteiligt. indirekt über Serotonin beeinflusst. Ein weiterer Effekt ist, dass Serotonin die Blutgerinnung verstärkt. Das kommt uns bei der Wundheilung zugute. Dein Körper schüttet Serotonin aus, wenn Nahrung in den Dünndarm gelangt. Das Hormon regt dort die Darmbewegung an. Wenn du etwas isst, was schädliche Bakterien enthält, schüttet der Körper mehr Serotonin aus. zeigt. auswirken und zum Beispiel Verstopfungen fördern.

Symptome eines Serotoninmangels

Ein Serotoninmangel kann viele Symptome verursachen. Dazu zählen psychische und körperliche. Wir zeigen dir, welche Symptome auf einen Serotoninmangel hinweisen bzw. Serotonin ist hauptsächlich für positive Gefühle wie Zuversicht, Selbstvertrauen und Zufriedenheit zuständig. Wenn du einen Serotoninmangel hast, merkst du das in der Regel vor allem daran, dass dein Wohlbefinden leidet. Schlafstörungen: Da Serotonin eine Vorstufe des Schlafhormons Melatonin ist, kann ein Serotoninmangel zu Schlafstörungen führen. Sinken deine Serotoninwerte, produzierst du auch weniger Melatonin. Gewichtszunahme: Verspürst du mehr Hunger oder Heißhunger und nimmst zu, kann es sein, dass du einen Serotoninmangel hast. Wie du bereits erfahren hast, wirkt sich der Serotoninspiegel auf dein Appetit aus. Verändertes Sexualverhalten: Davon sind besonders Männer betroffen. Gemeinsam mit Dopamin reguliert Serotonin das männliche Sexualverhalten. Starke PMS-Symptome: Wir haben dir bereits den Zusammenhang zwischen PMS und Serotonin erklärt. PMS-Symptome wie starke Unterleibsschmerzen, Kopfschmerzen und Brustschmerzen können auf einen (vorübergehenden) Serotoninmangel hinweisen. Lange Zeit nahm man an, dass eine Depression durch einen Mangel an Serotonin im Gehirn ausgelöst wird. Diese Annahme entwickelte sich in den 1950ern eher durch einen Zufall im Rahmen von Arzneimitteltests zur Behandlung von Tuberkulose. Patientinnen und Patienten, die das Präparat Iproniazid erhielten, waren besser gelaunt. Das Mittel hemmt ein bestimmtes Enzym, die Monoaminooxidase (MAO). Es baut Neurotransmitter wie Serotonin ab. Dadurch steigt die Konzentration an Serotonin. Das Medikament wurde als Antidepressiva zugelassen, verschwand einige Jahre später wegen starker Nebenwirkungen aber wieder vom Markt. Bis heute basiert die Wirkung vieler Antidepressiva jedoch darauf, die Wiederaufnahme von Serotonin zu hemmen. von 17 Studien zu dem Thema lässt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mittlerweile jedoch an dieser Erklärung zweifeln. Die aktuelle Wissenschaft liefere keine Beweise, dass Depressionen alleine durch eine verminderte Serotoninaktivität oder -konzentration verursacht werde. Das spricht gegen die Wirksamkeit von Antidepressiva. Häufig liest man, dass man einen Serotoninmangel mit einer Analyse des Bluts oder Urin bestimmen kann. Dabei wird der Gehalt an 5-Hydroxyindolessigsäure (HIES) bestimmt. Sie ist ein Abbauprodukt des Serotonins, das du vor allem über den Urin ausscheidest. Das Problem: die Werte lassen keine zuverlässige Aussage darüber zu, wie hoch die Konzentration an Serotonin im Gehirn ist. Denn Serotonin kann die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden. Das Gehirn kann das Hormon nur selbst bilden. Eine erfahrene Ärztin bzw. ein erfahrener Arzt erkennt einen Mangel an Serotonin daher anhand der Symptome. Sie oder er führt zudem weitere Tests durch, um andere Ursachen auszuschließen. Es kann zudem sinnvoll sein, ein großes Blutbild zu machen, um deine Nährstoffversorgung zu überprüfen.

Ursachen für einen Serotoninmangel

Chronischer Stress gilt als Hauptursache für Serotoninmangel. Wir erklären dir, wie er sich auf die Serotoninproduktion auswirkt. Zudem zeigen wir weitere Ursachen für einen Serotoninmangel auf. Chronischer Stress fördert Entzündungsreaktionen im Körper. aktiviert. Sie sorgen dafür, dass L-Tryptophan vor allem in die Aminosäure Kynurenin umgewandelt wird und weniger in Serotonin. Verstärkend kommt hinzu, dass du unter Stress mehr Serotonin verbrauchst. Ein weiterer Faktor ist, dass Stress sich oft auf die Schlafqualität auswirkt. Serotonin wird nachts in der Tiefschlafphase gebildet. Je weniger Tiefschlafphasen du hast, desto weniger Serotonin produziert dein Körper. Du erinnerst dich: Dein Körper benötigt L-Tryptophan, um Serotonin zu bilden. Dein Körper kann die Aminosäure jedoch nicht selbst produzieren. Daher musst du sie über die Ernährung aufnehmen. Eine proteinarme Ernährung kann dazu führen, dass du nicht ausreichend L-Tryptophan zu dir nimmst. Dadurch kann ein Serotoninmangel entstehen. gestört ist. Vor allem im Winter steigt das Risiko. Denn dann reicht die UV-B-Strahlung bei vielen Menschen nicht aus, damit der Körper ausreichend Vitamin D produziert. Nur zwischen März und Oktober ist die UV-B-Strahlung theoretisch so intensiv, dass der Körper körpereigenes Vitamin D produzieren und Reserven im Fett-Muskelgewebe anlegen kann. Bei vielen Menschen reicht das jedoch nicht aus, um gut durch den Winter zu kommen. BasisversorgungEin Vitamin D-Mangel kann weitreichende gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen. am 06. PMS steht für das prämenstruelle Syndrom (PMS). Es beginnt ein paar Tage vor der Menstruation. Betroffene Frauen leiden unter physischen und psychischen Symptomen wie Kopfschmerzen, depressiven Verstimmungen und Schmerzen im Unterleib. fand heraus, dass bei Betroffenen kurz vor der Periode der Serotonin-Transport erhöht ist. Dadurch verlieren Frauen mehr Serotonin. Daran beteiligt sind die beiden Sexualhormone Östrogen und Progesteron. Das Team nimmt an, dass der Körper von Frauen mit PMS überempfindlich auf die hormonellen Veränderungen reagiert.

Lesen Sie auch: Überblick zur Dopamin-Erhöhung bei Parkinson

Möglichkeiten zur Erhöhung des Serotoninspiegels

Stellt sich heraus, dass du nicht gut mit Vitamin D versorgt bist, können Nahrungsergänzungsmittel helfen. Unser VitaMoment Vitamin D3-Öl enthält 1.000 I.E. Vitamin D pro Tropfen. Diese Darreichung ermöglicht dir eine sehr flexible Dosierung. Die Tropfen sind geschmacksneutral, wodurch du sie gut auch unter dein Essen geben kannst. Da ich mit Vitamin D stark unterversorgt war, musste ein Vitamin D Produkt her. Bei der letzten Überprüfung beim Arzt waren die Werte schon ein bisschen besser. Einnahme von ca. Sehr einfache Dosierung; die Tropfen können einfach in Joghurt usw. Wie du erfahren hast, kann dein Körper nur aus der Aminosäure L-Tryptophan Serotonin produzieren. Schaue dir deine Ernährungsgewohnheiten einmal genauer an. Wie viel Proteine isst du am Tag ungefähr? Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA1) empfiehlt Erwachsenen, täglich 0,83 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu verzehren. Diese Empfehlung stellen allerdings die absolute Untergrenze an Eiweiß dar, die täglich nötig ist, um den Bedarf an Aminosäuren zu decken, das Stickstoffgleichgewicht herzustellen sowie den Verlust von Muskelmasse zu verhindern. Da Proteine für deinen Körper lebensnotwendig sind, lautet unsere Empfehlung für gesunde Menschen mindestens 1,5 g pro Kilogramm Körpergewicht. Notiere dir eine Woche lang, wie viel Eiweiß du ungefähr pro Tag isst. Wenn du merkst, dass du zu wenig zu dir nimmst, baue mehr eiweißreiche Lebensmittel in dein Essen ein. EiweißversorgungWir zeigen dir die Top Lebensmittel mit viel Eiweiß. am 24. Auch unser VitaMoment Proteinpulver enthält die Aminosäure L-Tryptophan. Das Eiweißpulver ist damit eine praktische Ergänzung im Alltag. Du kannst es als Shakes zubereiten oder unter Speisen mischen. Zum Beispiel unter Dips, unter dein Porridge oder in dein Rührei. Er macht satt, es ist eine gute Alternative zu anderen Proteinquellen. So gelingt es spielend, den täglichen Proteinbedarf gut zu decken. Wenn sich deine Symptome trotz Lebensstiländerung nicht ändern oder sehr ausgeprägt sind, kann deine Ärztin oder dein Arzt dir Medikamente verschreiben, die in den Serotoninstoffwechsel eingreifen. Sie heißen selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer. Wie der Name sagt, hemmen sie die Wiederaufnahme von Serotonin. Dadurch erhöht sich die Menge an freigesetztem Serotonin.

Prävention eines Serotoninmangels

Am besten ist es natürlich, wenn du erst gar keinen Serotoninmangel entwickelst. Die gute Nachricht: Mit einem gesunden Lebensstil kannst du das Risiko für einen Serotoninmangel deutlich senken. In Bezug auf eine gute Serotoninversorgung spielt eine gesunde, ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle. Wie du bereits erfahren hast, ist es wichtig, dass du ausreichend Proteine und Vitamin D zu dir nimmst. Darüber hinaus spielen aber noch weitere Nährstoffe indirekt eine Rolle bei der Serotoninsynthese. Die Funktionen verschiedener Vitalstoffe und Neurotransmitter sind eng miteinander verbunden. Magnesium, Zink und Vitamin B3 tragen zum Beispiel zu einer normalen Funktion des Energiestoffwechsels und Nervensystems bei. Übrigens: Es ist ein Mythos, dass du Serotonin direkt über Lebensmittel zu dir nehmen kannst. Denn Serotonin kann nur im Gehirn gebildet werden. Es ist nicht in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. deuten darauf hin, dass die Darmflora einen Einfluss auf die Serotoninsynthese hat. Bestimmte Bakterien können die Serotoninproduktion beeinflussen. an der Tryptophan-Synthese beteiligt. Gerät deine Darmflora aus dem Gleichgewicht, kann sich das negativ auf deine Serotoninversorgung auswirken. DarmgesundheitEine gestörte Darmflora kann unbemerkt der Grund für Verdauungsprobleme, wiederkehrende Infekte und Hautunreinheiten seinn. Chronischer Stress ist einer der Hauptursachen für einen Serotoninmangel. Wenn du dich ständig gestresst fühlst, lohnt es sich, deinen Lebensstil genauer unter die Lupe zu nehmen. Finde Stressoren und versuche, sie zu eliminieren. , dass Sonnenlicht die Produktion von Serotonin über die Haut stimuliert. Achte daher darauf, dass du täglich Zeit an der frischen Luft verbringst - auch an bewölkten Tagen. Zudem spielt Sonnenlicht eine Rolle bei der Vitamin-D-Produktion. Allerdings sind nur im Frühjahr und Sommer die UV-B-Strahlen stark genug, um die körpereigene Vitamin-D-Produktion anzukurbeln. Halte dich daher besonders im Frühjahr und Sommer an möglichst vielen Sonnentagen für 10-30Minuten im Freien auf. . Denn die Bewegung erhöht die Verfügbarkeit von Tryptophan im Körper. Du hast so gar keine Lust auf Sport und kannst dich nur schwer aufraffen?

Die Rolle von L-Tryptophan bei der Serotoninproduktion

Für die Produktion von Serotonin benötigt dein Körper die Aminosäure L-Tryptophan. Sie ist essentiell, das bedeutet, dass du sie über die Nahrung aufnehmen musst. Dein Körper bildet Serotonin in zwei Schritten. Als Erstes baut das Enzym Trypophandydroxylase 2 das L-Tryptophan in ein Zwischenprodukt um. Das ist das sogenannte 5-Hydroxytryptophan (kurz 5-HTP). Im zweiten Schritt entsteht aus 5-HTP dann Serotonin. Daran ist das Enzym 5-Hydroxytryptophan-Decarboxylase beteiligt. Damit dein Körper Serotonin produzieren kann, benötigt er jedoch nicht nur L-Tryptophan. spielt eine wichtige Rolle. Es aktiviert im ersten Schritt die Trypophandydroxylase.

Serotonin: Mehr als nur ein Glückshormon

Serotonin ist als Wohlfühlhormon bekannt. Produziert dein Körper zu wenig davon, kann ein Serotoninmangel entstehen. Viele verbinden das Wohlfühlhormon vor allem mit einer guten Stimmung. Doch Serotonin ist an vielen weiteren Aufgaben im Körper beteiligt. Es hat unter anderem einen Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System, den Appetit, die Verdauung und das Sexualverhalten von Männern. Ein Serotoninmangel kann sich vielfältig auf deine Gesundheit auswirken - körperlich und psychisch. Wir haben dir in diesem Artikel gezeigt, welche Folgen ein Serotonindefizit haben kann. Das Besondere an Serotonin ist, dass du es nicht von außen zuführen kannst. Dein Körper kann es nur selbst bilden. Dafür benötigt er die Aminosäure L-Tryptophan. Sie steckt in proteinreichen Lebensmitteln. Auch unser Eiweißpulver ist reich an L-Tryptophan. Zudem gibt es einige Vitalstoffe, die an der Serotoninsynthese beteiligt sind. Dazu zählt zum Beispiel Vitamin D3. Ein Vitamin D3-Mangel kann sich daher negativ auf deinen Serotoninspiegel auswirken. Unsere VitaMoment Vitamin D3-Tropfen können dazu beitragen, deinen Vitamin-D3-Spiegel in einen gesunden B…

Dopamin: Motivation, Belohnung und mehr

Dopamin ist ein Neurotransmitter, also ein Botenstoff, der Signale zwischen Nervenzellen überträgt. Der Botenstoff hat damit enormen Einfluss auf uns - auf unsere Gefühle und Entscheidungen. Obwohl sich unsere Umwelt stark verändert hat, reagiert unser von Dopamin gesteuertes Belohnungssystem weiterhin auf Reize, die einst überlebenswichtig waren - oder diesen zumindest ähneln. So erklärt sich auch, warum moderne „Ersatzreize“ wie Social Media, Glücksspiel oder Shopping ähnliche Reaktionen auslösen können wie echte biologische Bedürfnisse. Der Botenstoff wird im menschlichen Körper von den sog. dopaminergen Neuronen hergestellt. Sie befinden sich vor allem in bestimmten Hirnregionen, wie der Substantia nigra und dem Area tegmentalis ventralis. Dies sind winzige Bereiche (Schaltzentralen) des Mittelhirns. Auch außerhalb des Gehirns wird der Neurotransmitter gebildet - etwa im enterischen Nervensystem, also dem Nervensystem des Darms (auch Bauchhirn genannt). Im Nebennierenmark und den Nieren gibt es ebenfalls dopaminerge Nervenzellen. In den Nieren ist der Stoff gemeinsam mit vielen weiteren Hormonen und Botenstoffen an verschiedenen Aufgaben beteiligt. Dopamin fördert beispielsweise die Nahrungssuche. Denn ohne Motivation wäre einst niemand auf die Jagd gegangen oder zum Sammeln losgezogen. Heute motiviert der Botenstoff zum Geldverdienen, Einkaufengehen und schließlich zum Kochen. Ein weiteres Spezialgebiet des Neurotransmitters ist die Fortpflanzung. Der Neurotransmitter motiviert zu sexuellen Aktionen, damit die Art erhalten bleibt. Der Wunsch nach einem (Sex-)Partner und nach Familiengründung ist daher weniger romantisch, als wir wahrhaben wollen. Auch für Lernprozesse ist der Botenstoff unabkömmlich. Überlebenswichtig ist auch die Gefahrenvermeidung. In der Steinzeit war soziale Anerkennung wichtig. Denn Gruppenzugehörigkeit erhöhte die Wahrscheinlichkeit zu über…

Lesen Sie auch: Parkinson-Krankheit und Dopamin

MoodLux: Ein natürlicher Glücks-Booster?

MoodLux wurde entwickelt, um auf natürliche Weise das emotionale Gleichgewicht wiederherzustellen und die Stimmung zu heben. Die Hauptwirkstoffe von MoodLux wirken zusammen, um die Produktion von Glückshormonen wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin im Gehirn zu fördern und für ein harmonisches Gleichgewicht zu sorgen. Diese synergistische Kombination aus Aminosäuren, Pflanzenextrakten, Vitaminen und essenziellen Mineralien, die das Gehirn stimulieren, verstärkt die Fähigkeit, Glück und positive Stimmung zu erleben. Die regelmäßige Einnahme von MoodLux hilft dabei, Stimmungsschwankungen zu vermeiden, die sich zu einer klinischen Depression entwickeln können.

Die Inhaltsstoffe von MoodLux im Detail

  • Safran: Enthält 10-mal mehr des aktiven Wirkstoffs Safranal als die Safran-Extrakte anderer Hersteller. Studien haben eine Verringerung der Stimmungsschwankungen um 15% nach nur einem Monat der Einnahme gezeigt.
  • Rhodiola-Extrakt: Hilft, sich an emotionalen Stress anzupassen, fördert gute Laune und hilft bei Schlafproblemen, Appetitlosigkeit und nachlassender Arbeitsleistung.
  • Ginkgo-Extrakt: Fördert die Durchblutung, was insbesondere Ihrem Gehirn zugutekommt und klares Denken, Konzentration und ein besseres Gedächtnis unterstützt. Er verbessert auch das geistige Wohlbefinden, indem er gute kognitive Funktionen aufrechterhält.
  • Vitamine & Mineralstoffe: MoodLux enthält eine Auswahl an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin C, B1, B6, B12, Niacin, Folsäure, Pantothensäure und Magnesium, die eine optimale psychische Funktion unterstützen und das Gefühl von Müdigkeit und Erschöpfung verringern.

MoodLux ist besonders geeignet für Personen, die ihre allgemeine Stimmung verbessern möchten, sich niedergeschlagen fühlen, Veränderungen in ihrem Schlafverhalten oder Appetit festgestellt haben, häufig reizbar sind und Stimmungsschwankungen bemerken, keine Freude mehr an Dingen haben, die ihnen früher Freude gemacht haben oder Winterdepression besiegen möchten.

Weitere Mittel zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens

Neben Kapseln zur Förderung von Dopamin, Serotonin und Endorphinen gibt es auch andere Mittel, die zur Verbesserung der Stimmung und des Wohlbefindens beitragen können.

Hormone im Gleichgewicht halten

  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten, Obst, Gemüse, gesunden Fetten und ausreichend Proteinen unterstützt die Hormonproduktion und hormonelle Gesundheit. Vermeide übermäßigen Zucker- und Koffeinkonsum.
  • Regelmäßige Bewegung: Moderate körperliche Aktivität reguliert Hormone wie Insulin, Cortisol und Endorphine.
  • Stressmanagement: Reduziere chronischen Stress durch Entspannungstechniken wie Meditation, Atemübungen oder Achtsamkeitstraining.
  • Ausreichend Schlaf: Guter Schlaf ist essenziell für die Regulation vieler Hormone wie Melatonin, Wachstumshormone oder Cortisol.
  • Regelmäßige Gesundheitskontrollen: Lass deinen Hormonstatus regelmäßig ärztlich überprüfen.
  • Pflanzliche Heilmittel: Pflanzliche Heilmittel wie Mönchspfeffer, Maca oder Yamswurzel können helfen, den Hormonspiegel sanft zu regulieren.
  • Hormonersatztherapie: Bei ausgeprägten hormonellen Veränderungen kann eine Hormonersatztherapie in Betracht gezogen werden.

Medikamentöse Therapieansätze bei Long-COVID, ME/CFS und Post-Vac-Syndrom

Die langanhaltenden Symptome von Long-COVID, Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue-Syndrom (ME/CFS) und dem Post-Vac-Syndrom stellen eine erhebliche Herausforderung dar. In diesem Zusammenhang werden auch Medikamente wie Low Dose Naltrexon (LDN), Low Dose Aripiprazol (LDA) und Mestinon (Pyridostigmin) im Off-Label-Use diskutiert.

  • Low Dose Aripiprazol (LDA): In niedrigen Dosierungen zeigt Aripiprazol Potenzial für die Therapie von Long-COVID und ME/CFS. Es wirkt primär als partieller Agonist an Dopamin- und Serotoninrezeptoren und könnte entzündungshemmende Effekte im zentralen Nervensystem haben.
  • Low Dose Naltrexon (LDN): In niedrigen Dosierungen zeigt LDN vielversprechende immunmodulierende und entzündungshemmende Eigenschaften, die es zu einer potenziellen Therapieoption für Long-COVID und ME/CFS machen.
  • Mestinon (Pyridostigmin): Pyridostigmin wird zur Behandlung der Myasthenia gravis eingesetzt und kann bei Erkrankungen wie ME/CFS und Long-COVID, die häufig mit muskulärer Fatigue einhergehen, hilfreich sein.

Depressionen: Ursachen, Symptome und Behandlung

Depressionen beruhen auf einem Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn. Verschiedene Faktoren können dieses Ungleichgewicht auslösen und gerade in Verbindung mit Lebensumständen zu unterschiedlich starken Symptomen führen. Durch eine zielführende Behandlung mit Medikamenten und einer Psychotherapie, die von einer speziellen Ernährung ergänzt wird, kann der Leidensdruck effektiv vermindert werden.

Lesen Sie auch: Der Einfluss von Alkohol auf Dopamin bei Parkinson

Ursachen von Depressionen

Die Ursachen von Depressionen können auf ein Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn zurückgeführt werden. In Kombination mit diversen auslösenden Faktoren entsteht dann eine depressive Verstimmung oder Depression.

  • Botenstoffe: Dopamin, Noradrenalin, Endorphine und Serotonin.
  • Ausschlaggebende Faktoren: Drogen, Alkohol und bestimmte Medikamente, die genetische Veranlagung, ein gestörter Tag-/Nachtrhythmus, Gifte, Erkrankungen, wie zum Beispiel die Schilddrüsenunterfunktion.
  • Vererbung: Studien mit Zwillingen und Adoptivkindern belegen, dass die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, höher ist, wenn bereits ein Elternteil daran leidet.

Symptome und mögliche Anzeichen

Depressionen sind von einer Vielzahl von Symptomen begleitet. Nicht jedes Symptom muss dabei in gleichem Maße zutreffen. Oft fehlen einzelne Anzeichen völlig.

  • Körperliche Symptome: Gewichtszu- oder -abnahme, vermehrte Müdigkeit, Appetitmangel, Schlafstörungen.
  • Seelische Symptome: Gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Erschöpfung, Freudlosigkeit, Antriebsmangel, sozialer Rückzug, Konzentrationsstörungen, Anspannung, Reizbarkeit, Nervosität.
  • Körperliche Beschwerden ohne organische Ursache: Störungen des Verdauungstraktes, sexuelle Funktionsstörungen, chronische Schmerzen, chronische Verspannungen, Sehstörungen, vermeintliche Kreislauf- oder Herzprobleme.

Mögliche Risikogruppen

Bestimmte Personengruppen leiden mit höherer Wahrscheinlichkeit im Lauf ihres Lebens an Depressionen als andere.

  • Personen, die vermehrt Alkohol und Drogen konsumieren.
  • Personen, deren Familienangehörigen und direkten Verwandten bereits eine psychische Erkrankung aufweisen.
  • Menschen, die schon einmal an einer Depression litten.
  • Ältere Menschen, die viel Zeit alleine verbringen.
  • Jüngere Menschen, die hohem sozialen und psychischen Stress ausgesetzt sind.
  • Frauen (doppelt so häufig betroffen wie Männer).
  • Kinder und Jugendliche.
  • Schwangere Frauen.
  • Männer (zeigen oft andere Symptome als Frauen).
  • Ältere Menschen.

tags: #dopamin #serotonin #endorphine #vordernde #kapseln