Die Faszination für Schönheit ist tief in der menschlichen Natur verwurzelt. Seit Jahrhunderten ranken sich Mythen und Vorstellungen um äußere Merkmale, insbesondere um die Augenfarbe, die angeblich einiges über unsere Persönlichkeit verrät. Doch was macht Schönheit wirklich aus, und wie hängt sie mit Intelligenz zusammen? Dieser Artikel untersucht die vielschichtigen Aspekte von Schönheit, von der objektiven Ästhetik, die unser Gehirn wahrnimmt, bis hin zu den subjektiven Idealen, denen wir in der modernen Gesellschaft nacheifern.
Die Wissenschaft der Augenfarbe und Persönlichkeit
Beim ersten Treffen mit einer unbekannten Person schauen wir unserem Gegenüber meist unbewusst zuerst in die Augen. Die Iris (Regenbogenhaut) fasziniert die Menschheit schon seit Jahrhunderten. Die Menge des Pigments Melanin in der Iris ist für den Farbton verantwortlich, das in unterschiedlichen Nuancen und Mengen existiert. Jeder Augenfarbe werden gewisse Charaktereigenschaften zugeschrieben. Wissenschaftler der Universität von Örebro in Schweden haben 428 Menschen in Bezug auf ihre Persönlichkeit unter Beachtung ihrer Augenfarbe beobachtet und analysiert. Sie fanden heraus, dass die gleichen Gene, die die Farbe unserer Regenbogenhaut bestimmen, ebenso zur Bildung der Frontallappen beitragen. Blaue Augen kommen überwiegend bei hellhäutigen Menschen vor, wobei Estland das Land mit den meisten blauäugigen Menschen ist. Die häufigste Augenfarbe ist Braun, da circa 90 Prozent aller Menschen braune Augen haben. Die seltenste Augenfarbe ist Grün, die nur circa zwei bis vier Prozent der Weltbevölkerung besitzen.
Es gibt auch Besonderheiten wie die Iris-Heterochromie, bei der eine Person zwei absolut verschiedene Augenfarben hat. Diese Pigmentstörung tritt viel häufiger bei Tieren als beim Menschen auf.
Objektive Schönheit versus subjektive Wahrnehmung
Das Gehirn scheint ein objektives Empfinden von Ästhetik zu besitzen. Hierbei regen sich andere Hirnbereiche als bei der subjektiven Schönheitswahrnehmung, berichten italienische Hirnforscher. Giacomo Rizzolatti von der Universität Padua und seine Kollegen zeigten künstlerisch unbedarften Versuchspersonen Bilder von Skulpturen aus dem Altertum sowie aus der Renaissance und maßen dabei die Hirnaktivität per funktioneller Magnetresonanztomografie. Die Statuen zeichneten sich durch wohl proportionierte Körperteile im goldenen Schnitt aus, lagen also im definierten Verhältnis von 1:1,618. Neben diesen Originalen präsentierten die Forscher jedoch auch genauso viele Bilder von Plastiken, bei denen diese Proportionen leicht verschoben waren.
Die Versuchspersonen sollten nun in einer ersten Runde die Kunstwerke lediglich betrachten - wie bei einem Museumsbesuch. Im zweiten und dritten Durchgang bewerteten die Probanden, ob ihnen die Plastik gefällt sowie ob ihnen der Körper irgendwie unausgewogen vorkam. Dabei zeigte sich im ersten Durchgang, dass - neben weiteren Hirnarealen - vor allem der rechte Insellappen der Großhirnrinde besonders dann aktiv wurde, wenn die Versuchsperson einen korrekt proportionierten Körper im goldenen Schnitt betrachtete. Bei gestörten Proportionen verhielt sich dieses Hirnareal - dem Aufgaben für die Wahrnehmung von chemischen Reizen sowie für emotionale Bewertungen zugesprochen wird - eher ruhig. Sollten die Versuchspersonen die Plastiken bewerten, zeigten sich andere Bilder: Statuen, welche die Probanden selbst als schön empfanden, regten vor allem die rechte Amygdala an. Bei hässlichen Gebilden fiel ihre Aktivität deutlich geringer aus. Die Amygdala gilt als zentrale Schaltstelle für die emotionale Einfärbung von Informationen.
Lesen Sie auch: Aktuelle Forschung zu Myelin
Rizzolatti und seine Kollegen schließen daraus, dass die Insula auf objektive Kriterien wie die Einhaltung des goldenen Schnitts anspricht; sie reagiere auf "objektive Schönheit". Die Amygdala sei dagegen verstärkt bei der subjektiven Wahrnehmung von Ästhetik involviert. Damit existieren im Gehirn zwei voneinander unabhängige Prozesse des ästhetischen Empfindens, argumentieren die Forscher weiter. Beide laufen nebeneinander ab, sobald wir ein Kunstwerk betrachten.
Die Macht der Farben: Psychologische Auswirkungen
Farben beeinflussen unsere Stimmung und unser Verhalten auf vielfältige Weise. Jede Farbe hat ihre eigene psychologische Wirkung:
- Orange: Führt nachweislich zu einer Ausschüttung des Belohnungshormons Dopamin im Gehirn - Motivation und Lebensfreude steigen. Orange Farbtöne wirken deshalb kräftig, fröhlich, belebend und stimmungsaufhellend auf den Menschen.
- Rot: Wird als warm empfunden. In der Regel fühlen Menschen sich wohl, wenn sie von roten Tönen umgeben sind. Weil die Farbe aber ebenso Gefahr signalisiert, steigert Rot auch die Aufmerksamkeit für Details. Die Farbenlehre in der Malerei schreibt Rot zudem die Eigenschaften Kraft, Lebensfreude und Dynamik zu. Ein roter Blickfang im Zimmer, wie eine rot gestrichene Wand, gibt Energie und steigert die Ausdauer.
- Violett: Kann zart und pastellig, aber auch kraftvoll und prächtig wirken und sorgt für Vitalität, Sinnlichkeit und Lebenslust. Dabei steckt die Farbe voller Gegensätze, da sie Widersprüche wie Wärme und Kälte, Nähe und Ferne, Helligkeit und Dunkelheit auf sich vereint. Deshalb erscheint Violett oft rätselhaft und hintergründig.
- Schwarz: Wirkt bedrohlich, oft auch dramatisch. Wo Weiß als Symbol des Guten und Wahren dient, kennzeichnet Schwarz das Böse und die Trauer. Und weil viele Menschen sich in einer lichtlosen Welt hilflos und verletzbar fühlen, löst das Dunkle oft Erregung und die Gefühle Unsicherheit und Angst aus. Schwarze Kleidung kann darum unbewusst Schutz vor ungewollter Nähe bieten. Erzeugt die Farbe beim Betrachter doch den Eindruck von Abkehr und unüberwindbarer Distanz.
- Grau: Ist die Symbolfarbe der Dämmerung, ein Naturphänomen, das zwischen der Helligkeit des Tages und der nächtlichen Dunkelheit vermittelt. Ebenso ist es die Farbe, die man wahrnimmt, wenn man für einen Augenblick die Augen schließt. Grau wirkt beruhigend, harmonisierend und ausgleichend.
- Gelb: Stärkt gleichermaßen das Selbstvertrauen wie auch die Risikofreude. Studien aus der Experimentalpsychologie zeigen zudem, dass Gelb Ängste hemmt und wohlige Gefühle erzeugt. So schrieb schon Johann Wolfgang von Goethe: „So ist es der Erfahrung gemäß, dass das Gelbe einen durchaus warmen und behaglichen Eindruck mache. Das Auge wird erfreut, das Herz ausgedehnt, das Gemüt erheitert, eine unmittelbare Wärme scheint uns anzuwehen.“
- Grün: Steht für Wachstum und Entfaltung, ganz gleich, ob es sich dabei um einen Menschen, ein Tier, eine Pflanze oder eine Idee handelt. Grün ist eine lebensbejahende Farbe, die Glückshormone auslöst. Grün motiviert zu dem, was man gerade tut. Bereits ein grünes Kissen zu Hause erzielt diese Wirkung.
- Weiß: Das ist die Farbe des Lichts, denn das Farbwort „Weiß“ lässt sich in vielen Sprachen der Welt auf Naturphänomene wie Licht, Helligkeit und Glanz zurückführen. Vermutlich hat jeder mehr als einmal gebannt dem Weiß der Wolken zugeschaut, die schwerelos vor dem grenzenlosen Blau dahinziehen. Weiß symbolisiert Reinheit, Leichtigkeit und Frieden. Wenn es hell wird, schwinden auch die Ängste.
- Braun: Ist die Farbe der Natur. Sie ist das Symbol des Erdbodens und steht darum für Standfestigkeit. So wird Braun mit Geborgenheit, Sicherheit, Stabilität, Behaglichkeit und Verlässlichkeit assoziiert. Es ist daher kein Zufall, dass man sich gerne auf naturbraunen Böden bewegt. Will man sich doch mit jedem Schritt darauf verlassen können, dass der Boden unter den eigenen Füßen berechenbar bleibt.
- Gold: Schenkt den irdischen Dingen eine Aura des Göttlichen, Vollkommenen und Absoluten. Auch das goldene Licht der Sonne verleiht vielen Gegenständen Erhabenheit und Würde. Das gilt besonders für die Natur. Wenn das Licht der tief stehenden Sonne ganze Landschaften mit einem strahlenden Goldschimmer überzieht, werden Gefühle wie Ehrfurcht, Demut und Glück geweckt.
- Rosa: Wirkt zart und verletzlich. „Mono no aware“ ist ein japanischer Ausdruck für die Vergänglichkeit der Schönheit, die zu Beginn der „rosafarbenen Zeit“ mit dem Kirschblütenfest gefeiert wird. Überall erfreuen sich Menschen dann am blühenden Leben und Verbinden die Farbe deshalb auch mit Reinheit, Schönheit und Glück.
- Blau: Wirkt sich in zweierlei Hinsicht auf das menschliche Wohlbefinden aus. Die physiologische Wirkung von Blau ist Ruhe. Die Psychologische wird am besten mit Zufriedenheit umschrieben. In diesem spannungslos harmonischen Zustand wird die Kreativität angeregt und die Leistungsfähigkeit gesteigert.
- Perlmutt: Ist eine faszinierende Farbe, die mit ihren schimmernden Glanzlichtern und spiegelnden Lichtreflexionen edel und magisch wirkt.
Schönheitsideale im Wandel der Zeit
Wann haben wir Menschen eigentlich angefangen, uns mehr Sorgen über unsere Schönheit zu machen, als über unser Hirn? Diese Frage stellt man sich seit geraumer Zeit. In der Steinzeit hatte man solche Probleme nicht, da man sich Gedanken darüber machte, wie man ein wildes Tier erlegt, wo man die besten Beeren findet und welche davon giftig sind. Gedanken über Bad Hair Days und dicke Oberschenkel waren damals kein Thema.
Die Geschichte mit dem Aussehen begann zu der Zeit, als wir nicht mehr in Höhlen hausen mussten, unser Spiegelbild in unseren Häusern und nicht am nächsten Wasserloch zu finden war und durch die vereinfachte Nahrungsbeschaffung viel mehr Langeweile in unser Leben eingekehrt ist. Wer sich langweilt, kommt auf dumme Gedanken, wie zum Beispiel, dass man unbedingt wunderschön sein muss, um glücklich zu sein oder im Leben etwas zu erreichen.
Schönheit signalisiert gute Gene, was wiederum die Paarungsbereitschaft ankurbelt. Wenn man sich in sozialen Netzwerken umsieht, scheint das tatsächlich der Fall zu sein. Zahlreiche Mädchen eifern einem Schönheitsideal nach: Lange, dünne Beine, ein superflacher Bauch, perfekt geschwungene Augenbrauen, ein Schmollmund und Haare, die sich in leichten Wellen und in einem stylischen Ombré gefärbt um das perfekt geformte Gesicht schwingen. Der typische Look der Fashionbloggerinnen, die allesamt irgendwie gleich aussehen.
Lesen Sie auch: Faszination Nesseltiere: Wie sie ohne Gehirn leben
Zwar sehen sie alle gleich aus, aber sie sind schön. Spricht ja auch nichts dagegen, genauso aussehen zu wollen. Nur, dass es manche einfach übertreiben. Da wird Sport gemacht ohne Ende, man hungert sich auf Size Zero runter und legt so viele Filter über die Instagrambilder, dass einen auf der Straße niemand mehr erkennen würde. Für manche endet diese Prozedur sogar in einer Klinik. Aus diesem Grund tummeln sich auch zahlreiche Songs in den Charts, die mit Inhalten wie „Du bist schön so, wie du bist, lass dir ja nichts anderes einreden“ genau ins Herz treffen.
Die Bedeutung von inneren Werten
Wann haben wir angefangen, unseren nicht perfekt geformten Oberschenkeln mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als den Menschen, die wir lieben? Seit wann ist eine unperfekte Nase schlimmer als ein gebrochenes Bein oder ein Blinddarmdurchbruch? Es ist wichtig, sich auf die inneren Werte zu konzentrieren und sich nicht von äußeren Idealen unter Druck setzen zu lassen.
Schön zu sein, mag einem vielleicht ein paar Vorteile bringen. Man bekommt mehr Likes auf Selfies, hat vielleicht auch ein paar Verehrer mehr und bekommt Komplimente für seine Optik. Aber was bringt das, wenn man ungefähr so viel Hirn hat wie ein Strauß? Natürlich ist nicht jeder schöne Mensch automatisch dumm, viele sind sogar sehr klug. Die haben dann halt in jeder Hinsicht den genetischen Jackpot geknackt, aber das können wir nun mal nicht alle.
Also warum erfreuen wir uns nicht an der Vielfalt? Man kann nicht jeden attraktiv finden. Das ist einfach so und das wird sich auch nie ändern. Aber wenn man schon nicht das Glück hat, in der genetischen Lotterie voll abgeräumt zu haben, warum will man das dann so dringend erzwingen? Müssen wir wirklich alle wunderschön sein? Die Nase wird vom Ärgern nicht schmaler, die Beine werden nicht länger und die Lippen werden auch nicht voller. Dafür wird man verbittert und die Ausstrahlung leidet. Warum können wir uns also nicht an unseren anderen Talenten erfreuen? Manche sind besonders intelligent, andere singen wie Engel und wieder andere können total gut kochen. Das ist doch mindestens genauso cool, wie „nur“ schön zu sein, oder?
Wenn man jemanden charakterlich toll findet, wird der Mensch mit der Zeit automatisch schön. Trotz ungeraden Zähnen und kleinem Bäuchlein. Und falsche, unfreundliche Menschen werden trotz perfekt gefärbtem Ombré und supertollen Beinen hässlich.
Lesen Sie auch: Lesen Sie mehr über die neuesten Fortschritte in der Neurowissenschaft.
Die Rolle der Kunst und Ästhetik
Schöne Reize, ob real oder in der Kunst, wirken nachweisbar positiv und sprechen auch das menschliche Belohnungssystem im Gehirn an. Schönheit ist eine Droge. Kunst will, egal in welcher Form, immer kommunizieren. Ein Künstler will gesehen, will gekauft werden.
Leider gab es eine Scheidung von Kunst und Schönheit im frühen 20. Jahrhundert. Abstrakte Kunst kann sehr schön sein. Auch unsere Wahrnehmung arbeitet mit Abstrahierung, setzt aber alles immer wieder so zusammen, dass es am Ende stimmt.
Es ist wichtig, dass die Kunst die Wahrnehmung der Mitmenschen berücksichtigt und kommunizieren will. Es muss untereinander Verständigung möglich sein.
Optische Täuschungen und die Wahrnehmung von Gesichtern
Lucia stieß zufällig auf eine interessante optische Täuschung. In einem Video tauchen für einen kurzen Moment nebeneinander die Gesichter zweier hübscher junger Damen auf, schnell gefolgt von weiteren weiblichen Visagen in derselben Anordnung. Starrt man auf das Kreuz zwischen den Bildern, so verwandeln sich die schönen Köpfe in verzerrte Fratzen. Mit dem Pause-Button kann sich der Zuschauer versichern: Die Sequenz besteht wirklich nur aus attraktiven Frauengesichtern.
Wie entsteht diese optische Täuschung? Unser Gehirn vergleicht automatisch neue Gesichter mit den eben gesehenen - und wird mit so einer schnellen Folge verwirrt. Bereits bekannt ist beispielsweise, dass wir ein Durchschnittsgesicht als schmal wahrnehmen, wenn wir zuvor mit einem besonders breiten konfrontiert worden waren. Das Video erleichtert dem Gehirn die Frauen zu vergleichen, weil die Gesichter auf gleicher Höhe und in schneller Abfolge erscheinen. So nehmen wir auf einmal selbst kleine Unterschiede sehr deutlich wahr - hat eine Frau etwas breitere Wangenknochen, verwandelt sie unser Gehirn gleich in eine Art Breitmaulfrosch. Sean Murphy bemerkte diesen Effekt erstmals, als er zur Vorbereitung eines psychologischen Versuchs eine Datenbank mit Gesichtern durchblätterte - und plötzlich lauter hässliche Fratzen sah.
Auch die Perspektive spielt eine Rolle bei der Wahrnehmung von Schönheit. Gekippte oder auf dem Kopf stehende Gesichter werden attraktiver eingeschätzt als aufrechte Gesichter, da unser Gehirn visuelle Informationen einordnet, indem es sie mit bereits gespeicherten Seheindrücken vergleicht. Da wir beim Sehen normalerweise aufrecht stehen, sind auch diese „Schablonen“ entsprechend ausgerichtet. Das führt dazu, dass wir beispielsweise selbst gut bekannte Gesichter wesentlich schwerer wiedererkennen, wenn sie auf dem Kopf stehen. Auch die Mimik zu interpretieren, fällt uns bei einer solchen Oben-Unten-Umkehrung schwer.
Die Komplexität der Wahrnehmung
Die Möglichkeit derartiger Blindheit ist schwerlich mit der Vorstellung zu vereinbaren, Sehen sei eine Art Abfotografieren der gegenständlichen Welt. Sensorische Signale unterliegen beim Vorgang der Wahrnehmung komplexen Auswahlprozessen und das erweist, dass wir etwas tun, wenn wir sehen. Am Wechsel der willkürlich zu richtenden Aufmerksamkeit wird uns das am ehesten bewusst. Die Psychologie verdeutlicht sie mit dem Cocktailparty-Effekt, der darin besteht, dass die Worte einer bestimmten Person in einem vom Stimmengewirr einer Menschenmenge erfüllten Raum deutlich zu vernehmen sind. Bekannte Beispiele für das ausschließliche Sehen von Teilaspekten bieten mehrdeutige Figuren. Mehrdeutige Figuren sagen uns, dem Philosophen Ludwig Wittgenstein zufolge, aber noch etwas anderes: Wir können ihre Anwesenheit auf weißem Blatt Papier bloß bemerken oder aber sie als etwas sehen. Diese Unterscheidung des Entdeckens und des Erkennens von Bildmustern ist wichtig. Jeder physikalische Empfänger vermag Signale so zu entdecken, wie eine Fotozelle auf das Einschalten einer Lampe reagiert. Die Veränderung des fotoelektrischen Stroms sagt, dass etwas da ist.
tags: #dunkelhaarige #schonheit #mit #gehirn