Durchfall mit Krämpfen und Schweißausbruch: Ursachen, Symptome und Behandlung

Durchfall ist eine sehr verbreitete Erkrankung. Erwachsene sind im Durchschnitt einmal im Jahr betroffen, Kinder sogar noch häufiger. Meistens ist Durchfall die Folge einer Infektion mit Viren, wie den hoch ansteckenden Noroviren und Rotaviren. Eine Magen-Darm-Infektion (Gastroenteritis) kann aber auch durch Bakterien wie Salmonellen oder Campylobacter ausgelöst werden. Doch nicht immer sind Infektionen die Ursache.

Was ist chronischer Durchfall?

Von chronischem Durchfall spricht man, wenn eine Person über mehr als 4 Wochen hinweg mehr als dreimal täglich weichen oder flüssigen Stuhlgang hat. Laut Bevölkerungsstudien sind etwa 3-5 % der Menschen von einer ständigen oder zeitweilig chronischen Diarrhö betroffen. Dies beruht auf einer verminderten Aufnahme von Wasser aus dem Nahrungsbrei durch die Darmwand, einer erhöhten Absonderung von Flüssigkeit durch die Darmwand in den Stuhl oder einer ungewöhnlich schnellen Darmpassage des Nahrungsbreis. Bei unterschiedlichen Darmerkrankungen kann dies auf verschiedenen kombinierten Mechanismen beruhen.

Häufige Ursachen von Durchfall mit Krämpfen und Schweißausbruch

Die Ursachen für Durchfall, der von Krämpfen und Schweißausbruch begleitet wird, sind vielfältig. Einige der häufigsten Ursachen sind:

Darminfektionen

Darminfektionen können durch Viren, Bakterien oder Parasiten verursacht werden. Sie gehen oft mit Fieber und anderen Infektionszeichen einher, besonders nach Auslandsaufenthalten (Reisediarrhö).

Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien

Sowohl Kinder als auch Erwachsene können betroffen sein. Symptome treten bei der Nahrungsaufnahme an Augen, Nase, Lungen, Haut und Darm auf. Häufige Symptome sind Diarrhö, Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen und Unwohlsein. Bei Verdacht auf eine solche Allergie sollte fachärztlich sorgfältig abgeklärt werden, ob und auf welche Nahrungsmittel jemand allergisch reagiert.

Lesen Sie auch: Behandlung von Durchfall und Krämpfen

Laktoseintoleranz

Diese Unverträglichkeit wird durch einen Mangel des Enzyms Laktase in der Dünndarmschleimhaut verursacht. Daraus ergibt sich eine Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker, also Milch und Milcherzeugnissen. Laktoseintoleranz kann auch vorübergehend nach Magen-Darm-Infektionen und unbehandelter Zöliakie auftreten. Zu den Symptomen zählen Krämpfe, Völlegefühl, Blähungen sowie wässrige Diarrhö nach dem Verzehr von Milchprodukten. In Deutschland liegt die Prävalenz einer Laktoseintoleranz bei 15-20 %, in Asien bei 80-100 % und in Afrika bei 70-95 %.

Fruktosemalabsorption

Eine Fruktosemalabsorption kommt häufig gemeinsam mit einer Laktose- und einer Sorbitunverträglichkeit vor. In Europa sind 15-25 % der Bevölkerung betroffen. Oft schon 30 Minuten nach Nahrungsaufnahme treten Blähungen, Übelkeit, Bauchkrämpfe und Durchfälle auf.

Zöliakie

Zöliakie kommt sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen vor. Der Dünndarm reagiert auf das in den verschiedenen Getreidearten enthaltene Gluten. Typische Symptome sind starker, übelriechender Fettstuhl und Blähungen. Bei einigen Kindern kann es zu einer Wachstumsverzögerung und Anzeichen einer Mangelernährung kommen.

Verstopfung als Ursache für Diarrhö

Verstopfung als Ursache für Diarrhö kommt bei Kindern und älteren Menschen vor. Es handelt sich um eine Verstopfung, bei der harter Stuhl eine Stelle im Darm blockiert. Der Stuhl vor dem Hindernis wird bakteriell zersetzt, verflüssigt und so ausgeschieden (sog. paradoxer Durchfall).

Colitis ulcerosa

Colitis ulcerosa tritt am häufigsten bei jungen Menschen auf. Es handelt sich um eine chronische Dickdarmentzündung, die nahezu immer den Enddarm (Rektum) betrifft. Sie kann sich auf den rechten Dickdarmbereich oder sogar den gesamten Dickdarm ausdehnen. Der Dünndarm ist nicht betroffen. Hauptsymptom ist ein sehr häufiger Stuhlgang (5- bis 15-mal pro Tag) mit Blut-, Eiter- und Schleimbeimischungen. Oft kommt es zu krampfartigen Schmerzen im Enddarm und einem beeinträchtigten Allgemeinzustand.

Lesen Sie auch: Was verursacht Durchfall ohne Krämpfe?

Morbus Crohn

Am häufigsten tritt die Erkrankung bei jungen Menschen auf. Es handelt sich um eine abschnittsweise Entzündung der Darmwand, bei der 25 % der Betroffenen eine Entzündung im Dickdarm aufweisen. Bei 50 % sind sowohl Dickdarm als auch Dünndarm betroffen und bei 25 % tritt nur eine Entzündung im Dünndarm auf. Die Symptome variieren. Zu typischen Kennzeichen zählen eine unblutige Diarrhö, anhaltende Kolikschmerzen sowie Analabszess- und Fistelausbildung um den Enddarm.

Reizdarmsyndrom (IBS)

Die Erkrankung ist am häufigsten bei Jugendlichen, kann aber auch im Erwachsenenalter auftreten. Sie ist oft mit psychischen Erkrankungen verbunden. Es treten wiederkehrende Probleme in Form wechselnden Stuhlverhaltens, Unterbauchschmerzen und Blähungen auf. Nach Stuhl- und Gasentleerung kommt es meist zu einer vorübergehenden Linderung der Beschwerden.

Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)

Diese Erkrankung tritt häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Zu typischen Symptomen zählen Zittern, Gewichtsverlust trotz Appetit, Schwitzen und Wärmeempfindlichkeit, Herzklopfen, Unruhe und Reizbarkeit.

Mikroskopische Kolitis

Eine mikroskopische Kolitis ist eine chronische Durchfallerkrankung mit typischen, histologisch nachweisbaren Schleimhautveränderungen. Unterschieden werden die Unterformen kollagene und lymphozytäre Kolitis. Sie äußert sich durch anhaltenden dünnflüssigen, unblutigen Durchfall, der nach dem Absetzen von auslösenden Medikamenten wie NSAR oder Protonenpumpenhemmern von selbst vorübergeht.

Ischämische Kolitis

Bei einer ischämische Kolitis handelt es sich um eine Durchblutungsstörung des Dick- oder Dünndarms, die meist durch Arteriosklerose oder Thrombembolie verursacht wird. In der Akutphase kommt es zu plötzlich einsetzenden Symptomen von starken Bauchschmerzen, heftiger Darmaktivität, Erbrechen und Durchfall. Etwa 9-17 % der Fälle verlaufen tödlich, daher ist eine schnelle Diagnose entscheidend.

Lesen Sie auch: Durchfall und Krämpfe verstehen

Missbrauch von Abführmitteln

Meist sind Frauen betroffen, die diese Mittel als „Schlankmacher“ einsetzen. Zu den Symptomen können Muskelschwäche, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust, erhöhte Flüssigkeitsmenge im Körper, Knochenschmerzen und Diarrhö zählen.

Nebenwirkungen von Medikamenten

Bestimmte Medikamente wie Abführmittel, Protonenpumpenhemmer, Antazida und Antibiotika können Durchfall verursachen.

Seltene Ursachen

Dickdarmkrebs oder Enddarmkrebs

Diese Erkrankung verläuft häufig längere Zeit symptomfrei. Zu den häufigsten Symptomen zählen plötzliche Verstopfung oder Stuhlveränderungen. Dickdarmkrebs tritt meist bei über 50-Jährigen auf. Bei Enddarmkrebs haben Patient*innen oft das Gefühl, den Darm nur teilweise zu entleeren. Spätsymptome sind Blut auf dem Stuhl, Stuhlunregelmäßigkeiten und Schmerzen.

Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (chronische Pankreatitis)

Als häufigste Ursache kommt ein Alkoholmissbrauch in Betracht. Es kommt zu chronischem, fettig glänzendem Durchfall mit wiederkehrenden anfallartigen Bauchschmerzen und Gewichtsverlust. Einige Menschen erkranken an Diabetes.

Karzinoidsyndrom

Neuroendokrine Tumore des Gastrointestinaltraktes können anfallartige Rötungen und Schweißausbrüche („Flush“), Diarrhö und Bauchschmerzen verursachen.

Andere Krankheiten

Zahlreiche andere Krankheiten können Diarrhö zur Folge haben, darunter auch Unterernährung oder die Folgen einer größeren Darmoperation.

Diagnose

Im Untersuchungsgespräch wird der Arzt fragen, seit wann die Beschwerden bestehen, ob allgemeine Symptome wie Bauchschmerzen, Gewichtsverlust, Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Unwohlsein auftreten und ob davor Verstopfung bestand. Auch wird nach einer Beschreibung des Stuhls gefragt und nach vorhandenem Blut und Schleim. Wichtige Informationen sind, ob vor Kurzem ein Auslandsaufenthalt stattfand oder regelmäßig Medikamente eingenommen werden.

Für die ärztliche Untersuchung werden Bauch und Anal- und Rektalbereich auf Krankheitszeichen untersucht sowie der Allgemeinzustand beobachtet. Zusätzlich können Bluttests, Stuhltests, mikrobiologische Untersuchungen, bildgebende Diagnostik und Endoskopie eingesetzt werden. Ggf. werden Sie zur weiteren Klärung der Diagnose an Spezialist*innen für Magen-Darm-Erkrankungen (Gastroenterologie) oder Kinderkrankheiten (Pädiatrie) überwiesen. Bei deutlich geschwächtem Allgemeinzustand erfolgt eine Krankenhauseinweisung.

Symptome, die einen Arztbesuch erforderlich machen

Gerade bei Bauchschmerzen ist es sehr schwer, den Auslöser zu finden. Denn in der Bauchregion sitzen viele Organe, die erkrankt sein können. Zudem können Schmerzen auch aus anderen Körperregionen in den Bauchraum ausstrahlen. Wenn Sie Bauchschmerzen haben, versuchen Sie, den Schmerz zu lokalisieren: Wo genau tut es weh? Außerdem ist entscheidend, wie sich der Schmerz anfühlt: Dumpf oder stechend? Das kann helfen, die Ursache zu erkennen. Stechende Schmerzen im rechten Oberbauch deuten zum Beispiel auf eine Erkrankung der Gallenblase hin. Bei einer Dickdarmentzündung treten die Schmerzen dagegen im linken Unterbauch auf. Schmerzen, die gürtelartig in den Rücken ausstrahlen, können von der Bauchspeicheldrüse kommen. Diffuse Schmerzen in der ganzen Bauchregion weisen auf eine Darmerkrankung oder eine Bauchfellentzündung hin.

Für die Klärung der Frage, ob Bauchschmerzen besorgniserregend sind oder nicht, ist es aber vor allem wichtig, wann und wie lange sie auftreten. Schmerzen, die beim Essen auftreten, könnten zum Beispiel auf eine Unverträglichkeit hindeuten. Tut es hingegen weh, wenn man lange nichts gegessen hat, stammen die Schmerzen eventuell aus dem Zwölffingerdarm.

Ein Arzt sollte aufgesucht werden, wenn die Schmerzen länger als drei Monate lang immer wiederkehren, oder wenn eins der sogenannten Alarmsymptome hinzukommen. Dazu zählen Gewichtsverlust, Blut im Stuhl, schwarzer Stuhl oder Blutarmut. Auch wer nachts häufig schweißgebadet aufwacht, nicht mehr leistungsfähig ist, Probleme beim Schlucken hat, sich schon nach kleinen Mahlzeiten ungewöhnlich voll fühlt oder sich häufig erbricht, sollte die Ursache bei einem Arzt abklären lassen. Sehr starke Bauchschmerzen, die ganz plötzlich auftreten und rasch stärker werden, können Anzeichen für ein akutes Abdomen (akuter Bauch) sein. Dabei kommen verschiedene Baucherkrankungen zusammen. Das akute Abdomen ist lebensbedrohlich. Weitere Symptome sind Übelkeit und Erbrechen, eine harte Bauchdecke und Blähungen. Hinzu kommen oft auch Erbrechen von Blut, Fieber, Herzrasen, Blässe, niedriger Blutdruck und kalter Schweiß. Doch auch leichtere Bauchschmerzen können Zeichen für eine schwere Erkrankung sein, wie etwa ein Geschwür im Zwölffingerdarm. Auch eine Eileiterschwangerschaft verursacht oft leichte Bauchschmerzen. Umgekehrt ist es möglich, dass starke Schmerzen keine organische Ursache haben. Denn auch Stress und psychische Probleme können Bauchschmerzen hervorrufen. Wer über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder Bauchschmerzen hat, leidet möglicherweise unter einem Reizmagen oder einem Reizdarm.

Behandlung

Die Behandlung von Durchfall hängt von der Ursache ab. Bei akutem Durchfall ist es wichtig, den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust auszugleichen. Hierfür eignen sich gezuckerter Tee in Kombination mit Salzgebäck oder spezielle Rehydratationslösungen aus der Apotheke. Oft wird empfohlen, magenschonende Kost wie Reis, Bananen oder Zwieback zu essen. Manche verzichten auch auf Kaffee, Fruchtsäfte, Limonaden, Alkohol und fettige Speisen, um den Darm nicht zusätzlich zu reizen.

Medikamente wie Loperamid oder Racecadotril können die Häufigkeit der Toilettengänge verringern, sollten aber bei Kindern nur nach ärztlicher Rücksprache verwendet werden. Manchmal werden bestimmte Hefetabletten (Perenterol) empfohlen, die die Ausscheidung der Erreger beschleunigen und die Wiederherstellung der natürlichen Darmflora unterstützen sollen. Auch die Einnahme von Kohletabletten, die vorher in Wasser aufgelöst werden, soll die Beschwerden lindern. Es gibt aber keine aussagekräftigen Studien, um Nutzen und Schaden dieser Behandlungsmöglichkeiten ausreichend beurteilen zu können. Schwer kranke oder Personen mit sehr geschwächtem Immunsystem sollten keine Hefetabletten einnehmen, da nicht auszuschließen ist, dass die Hefen selbst eine Infektion auslösen. Antibiotika kommen nur bei einer bakteriellen Darminfektion infrage.

Bei chronischem Durchfall ist es wichtig, die Grunderkrankung zu behandeln. Dies kann eine Ernährungsumstellung bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, eine medikamentöse Therapie bei entzündlichen Darmerkrankungen oder eine Operation bei Dickdarmkrebs sein.

Reizdarmsyndrom (RDS) Behandlung

Da das RDS sich individuell sehr unterschiedlich äußert, gibt es nicht die eine allgemeingültige Therapie, die in jedem Fall hilft. Nach australischen Studien kann eine spezielle Diät den gereizten Darm sehr effektiv beruhigen. Die sogenannte FODMAP-reduzierte Ernährung bringt jedoch einige drastische Einschränkungen mit sich: Betroffene verzichten dabei ein paar Wochen lang komplett auf alle potenziell reizenden Kohlenhydrate und spezielle Arten von Zucker. Wer das konsequent betreibt, kann seine Darmbeschwerden häufig in den Griff bekommen. Allerdings sollte eine FODMAP-reduzierte Diät niemals ohne ärztlichen Rat und klare Diagnose ausprobiert werden, denn sie kann die Beschwerden, zum Beispiel bei einer Allergie, auch verschlimmern. Während der FODMAP-reduzierten Diät lassen RDS-Beschwerden wie Schmerzen, Blähungen und Durchfall oftmals rasch nach oder verschwinden sogar ganz. Wichtig ist, die FODMAP-haltigen Nahrungsmittel nach der Auslassphase schrittweise wieder einzuführen, damit keine Mangelerscheinungen auftreten, und im Ernährungstagebuch dabei festzuhalten, welche Symptome nun nach dem Verzehr welcher Lebensmittel auftreten. Zu Darmberuhigung haben sich außerdem einige pflanzliche Wirkstoffe wie Pfefferminzöl oder der Extrakt aus Melissenblättern bewährt. Darmgesundheit und Allgemeinbefinden beeinflussen sich gegenseitig. Selbsthilfestrategien und komplementäre, auch psychotherapeutische Heilverfahren leisten daher einen wichtigen Beitrag in der RDS-Behandlung. Bewegung und leichte sportliche Aktivität sind allgemein zu empfehlen, Entspannungsverfahren können zur Stressreduktion hilfreich sein. Als häufig wirksam hat sich in Studien die Darmhypnose erwiesen, um die wechselseitige Interaktion von Darm und Gehirn positiv zu beeinflussen. Bisher bieten noch nicht viele Kliniken oder Praxen das Verfahren an, neuerdings gibt es aber auch Darm-Hypnose-CDs.

Vorbeugung

Einige Magen-Darm-Infektionen gehören zu den meldepflichtigen Erkrankungen. Das heißt, die Ärztin oder der Arzt muss das örtliche Gesundheitsamt benachrichtigen. Meldepflicht besteht beispielsweise bei nachgewiesener Infektion mit Noro- oder Rotaviren, Salmonellen oder Campylobacter. Bei Kindern unter sechs Jahren, die eine Gemeinschaftseinrichtung (Kindertagesstätte, Kindergarten) besuchen, ist eine Magen-Darm-Infektion generell meldepflichtig.

Viren und Bakterien werden durch Kontakt mit dem Stuhl, Erbrochenem, mit verunreinigten Gegenständen, Wasser oder Nahrungsmitteln übertragen. Sie können durch eine Schmierinfektion zum Beispiel auf Toiletten, Türgriffe oder Kleidungsstücke gelangen. Fasst man diese an und führt die Hand dann zum Mund, ist eine indirekte Ansteckung möglich. Bei einer akuten Durchfallerkrankung ist deshalb vor allem regelmäßiges gründliches Händewaschen mit Seife sehr wichtig, um sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen. Auch eine Händedesinfektion kann hilfreich sein. Falls es zu Hause ein zweites WC gibt, kann ein erkranktes Familienmitglied dieses allein benutzen. Kleidung wird am besten bei mindestens 60 Grad gewaschen. Wichtig ist, in der Küche und bei der Zubereitung von Speisen verstärkt auf eine gute Hygiene zu achten. Wer akuten Durchfall hat, sollte wenn möglich keine Speisen für andere zubereiten. Personen, die im Lebensmittelbereich arbeiten, ist das sogar verboten.

Bei einer Reise in subtropische oder tropische Länder kann es je nach Hygienestandards nötig sein, auf rohes, ungeschältes Obst und Gemüse zu verzichten und kein Leitungswasser zu trinken. Fisch oder Fleisch sollten gut durchgebraten oder gekocht sein. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, Säuglinge unter sechs Monaten gegen Rotaviren impfen zu lassen.

tags: #durchfall #mit #krampfen #und #schweibausbruch