Eine Situation, die wohl jeder Teenager fürchtet: von den Eltern beim Masturbieren überrascht zu werden. Dieser Artikel soll dir helfen, mit dieser peinlichen Situation umzugehen und die Normalität wiederherzustellen.
Die erste Reaktion: Peinlichkeit überwinden
Es ist völlig normal, sich im ersten Moment schrecklich zu fühlen. Die Peinlichkeit ist überwältigend, und man möchte am liebsten im Boden versinken. Aber es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Masturbation ein natürlicher Teil der menschlichen Sexualität ist. Es ist nichts, wofür man sich schämen muss.
Sich einzugestehen, dass es passiert ist und dazu zu stehen, ist der erste Schritt zur Überwindung der Peinlichkeit. "Natürlich ist es im ersten Moment peinlich, aber bei so etwas sollte man dazu stehen." Deine Eltern waren auch einmal jung und haben ähnliche Erfahrungen gemacht. "Das wissen deine Eltern aus ihrer Jugendzeit."
Wie geht man mit der Situation um?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit der Situation umzugehen, und die beste hängt von deiner Persönlichkeit, deinem Verhältnis zu deinen Eltern und der allgemeinen Atmosphäre in deiner Familie ab.
Option 1: Schweigen und Verdrängen
Für einige ist es am einfachsten, die Sache einfach zu verdrängen und so zu tun, als wäre nichts geschehen. "Da es sonst nichts gibt, würde ich einfach sagen, versuche, es zu verdrängen, und einfach ein paar Tage durchzuhalten." Das kann eine gute Option sein, wenn du ein angespanntes Verhältnis zu deinen Eltern hast oder es dir schwerfällt, über intime Dinge zu sprechen.
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Es ist wichtig zu verstehen, dass auch deine Eltern wahrscheinlich peinlich berührt sind. Indem man nicht darüber redet, gibt man allen Beteiligten die Möglichkeit, die Situation zu verarbeiten und zur Normalität zurückzukehren. "Zugegeben, echt unangenehm, auch für beide. Denke für sie auch nicht der Brüller."
Option 2: Das offene Gespräch suchen
Für andere kann es heilsamer sein, das Gespräch zu suchen und die Situation offen anzusprechen. "Sprich, gib vor, was Dir lieber ist. Tu so, als wäre nix passiert oder sprich es knallhart an." Dies erfordert Mut, kann aber helfen, die Luft zu klären und Missverständnisse auszuräumen.
Du könntest zum Beispiel sagen: "Das von gestern war mir sehr peinlich! Wahrscheinlich geht es euch ähnlich. Bitte klopft das nächste Mal an und wartet auf mein "Ja". Ansonsten möchte ich nicht drüber reden". "Sonst läufst du ewig mit hochroter Birne durchs Haus!"
Option 3: Humor als Ventil
Manchmal kann Humor helfen, die Anspannung zu lösen. "Nach dem ersten Schock, den Ihr beide ja nun erlebt habt, ist es vielleicht eine gute Idee, das Ganze mit Humor zu nehmen, so weicht dann die Peinlichkeit von Euch beiden." Dies erfordert jedoch Fingerspitzengefühl und sollte nur angewendet werden, wenn du und deine Eltern einen ähnlichen Sinn für Humor haben.
Was, wenn deine Eltern das Gespräch suchen?
Es ist auch möglich, dass deine Eltern das Gespräch suchen. In diesem Fall ist es wichtig, ruhig und ehrlich zu bleiben. Erkläre ihnen, dass du dich für die Situation schämst, aber dass Masturbation ein normaler Teil deiner Entwicklung ist.
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Wenn deine Eltern verständnisvoll sind, können sie dir versichern, dass es in Ordnung ist und dass sie dich nicht anders sehen. "Selbst wenn ihr darüber gesprochen haben solltet damals, dann ist es umso notwendiger, dass deine Eltern dir erklären, dass du dich für die Masturbation nicht schämen musst und dass so etwas keinesfalls schlimm ist."
Lehren aus der Situation ziehen
Unabhängig davon, wie du mit der Situation umgehst, gibt es einige wichtige Lehren, die du daraus ziehen kannst:
- Privatsphäre ist wichtig: Stelle sicher, dass du in Zukunft deine Privatsphäre schützt, indem du die Tür abschließt oder ein "Bitte nicht stören"-Schild anbringst. "schrieb einfach nächstes mal abschließen, um sowas zu vermeiden…"
- Kommunikation ist der Schlüssel: Offene Kommunikation mit deinen Eltern kann helfen, Missverständnisse auszuräumen und das Vertrauen zu stärken. "Vielleicht lernen sie sogar daraus, dass sie zukünftig lieber anklopfen sollen, bevor sie einfach so reinplatzen."
- Selbstakzeptanz ist entscheidend: Akzeptiere, dass Masturbation ein normaler Teil der menschlichen Sexualität ist und dass du dich dafür nicht schämen musst. "Ich bin von meinen Eltern nie bei der Selbstbefriedigung überrascht worden (erwischt ist irgendwie ein komischer Begriff für mich, weil er suggeriert, dass Selbstbefriedigung etwas sei, das man nicht machen sollte oder das zumindest peinlich ist)."
Die Perspektive der Eltern
Es ist auch wichtig, die Situation aus der Perspektive deiner Eltern zu betrachten. Sie waren wahrscheinlich genauso überrascht und peinlich berührt wie du. "Aber was glaubst Du, wie es deiner Mutter darüber denkt."
Eltern können unterschiedlich reagieren. Einige sind verständnisvoll und gelassen, während andere möglicherweise schockiert oder verurteilt sind. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass ihre Reaktion oft auf ihren eigenen Werten und Überzeugungen basiert.
Wenn die Reaktion der Eltern problematisch ist
In einigen Fällen kann die Reaktion der Eltern problematisch sein. Wenn sie dich beschämen, verurteilen oder dich für dein Verhalten bestrafen, ist es wichtig, sich Unterstützung zu suchen.
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Sprich mit einem Vertrauten, einem Freund, einem Familienmitglied oder einem Berater über deine Gefühle. Sie können dir helfen, die Situation zu verarbeiten und Strategien zu entwickeln, um mit der Reaktion deiner Eltern umzugehen.
Langfristige Auswirkungen
In den meisten Fällen wird die Situation mit der Zeit in Vergessenheit geraten. "Mit der Zeit wird in deinem Kopf Gras über die Sache wachsen. Irgendwann lächelst du darüber." Es ist wichtig, sich nicht von der anfänglichen Peinlichkeit überwältigen zu lassen und sich auf die positiven Aspekte der Situation zu konzentrieren: die Möglichkeit, offener mit deinen Eltern zu kommunizieren und ein stärkeres Verständnis für deine eigene Sexualität zu entwickeln.
Wenn du selbst Elternteil bist
Wenn du selbst Elternteil bist und deinen Sohn oder deine Tochter beim Masturbieren erwischst, ist es wichtig, ruhig und verständnisvoll zu reagieren. "Hallo liebe Community. Ich habe ein Problem mit meinem Sohn und weiß nicht mehr so Recht weiter. Ich habe vorgestern Nacht bemerkt, dass bei meinem Sohn noch Licht brannte. Ich dachte er hätte es vielleicht vergessen auszumachen und wäre eingeschlafen. Ich habe mir nichts weiter gedacht und die Tür geöffnet um es auszumachen. Da sah ich meinen Sohn nackt auf dem Bett liegen beim masturbieren. Ich habe mich total erschrocken und die Tür wieder zugemacht."
Vermeide es, dein Kind zu beschämen oder zu verurteilen. Erkläre ihm stattdessen, dass Masturbation ein normaler Teil der Pubertät ist und dass du ihm vertraust, verantwortungsbewusst damit umzugehen.