Emma Hermann Neurologie: Ein umfassender Überblick über neurologische Versorgung

Einführung

Die Neurologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems befasst. Dieses komplexe System umfasst das Gehirn, das Rückenmark, die peripheren Nerven und die Muskeln. Neurologische Erkrankungen können vielfältige Ursachen haben und sich in unterschiedlichsten Symptomen äußern. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die neurologische Versorgung, einschließlich verschiedener Behandlungsansätze und Spezialisierungen.

Neurochirurgicum Seesen: Behandlung von Wirbelsäule, Gehirn und peripheren Nerven

Das Neurochirurgicum Seesen ist eine Gemeinschaftspraxis für Neurochirurgie, die sich primär auf die Behandlung der Wirbelsäule, des Gehirns und der peripheren Nerven konzentriert. Gelegen zwischen Hildesheim und Göttingen und bequem über die A 7 mit der Ausfahrt Seesen/Harz erreichbar, bietet das Neurochirurgicum ambulante Operationen, Nachsorge und operationsvorbereitende Diagnostik. Hier stehen Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt der erfahrenen Ärztinnen und Ärzte.

Anästhesiologie und Palliativmedizin: Sicherheit und Wohlbefinden im Friedrich-Ebert-Krankenhaus

Die Klinik für Anästhesiologie und Palliativmedizin, Intensivmedizinisches Zentrum des Friedrich-Ebert-Krankenhauses (FEK) leistet einen wesentlichen Beitrag zur umfassenden Patientenversorgung. Operationen, ob klein oder groß, können für Patienten mit Sorgen und Unsicherheiten verbunden sein. Moderne Narkoseverfahren sind heutzutage unverzichtbar. Die Klinik trägt dazu bei, dass Patienten vor, während und nach dem Eingriff die bestmögliche Behandlung erhalten. Sicherheit und Wohlbefinden der Patienten stehen dabei an erster Stelle.

Leistungsspektrum der Anästhesiologie

Die Klinik für Anästhesiologie und Palliativmedizin versorgt täglich alle operativen Fachabteilungen des Krankenhauses in bis zu 12 Operationssälen und erbringt jährlich über 10.000 Anästhesieleistungen. Das Leistungsspektrum umfasst:

  • Sämtliche moderne Verfahren der Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) oder rückenmarksnahen und peripheren Regionalanästhesie (Teilnarkose), allein oder in Kombination.
  • Narkosen für ambulante Eingriffe.
  • Sedierungen („Dämmerschlaf“).
  • Regionale Schmerzblockaden und -katheter.
  • Messung der Narkosetiefe.
  • Invasives Herz-Kreislauf-Monitoring.
  • Perioperatives Wärmemanagement.
  • Transthorakale/transösophageale Echokardiografie.

Anästhesie bedeutet wörtlich übersetzt „kein Empfinden“. Die Aufgaben des Anästhesisten gehen jedoch weit über die Gewährleistung von Empfindungs- und Bewusstlosigkeit während der Operation hinaus. Als Narkoseärzte kümmern sie sich während der Narkose und danach im Aufwachraum darum, Patienten sicher, gut behütet und schmerzfrei durch die Operation zu geleiten.

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Intensivmedizinische Versorgung

Als Intensivmediziner behandeln die Spezialisten des FEK kritisch kranke Patienten nach Operationen, Unfällen oder mit lebensbedrohlichen Erkrankungen im Intensivmedizinischen Zentrum. Das Leistungsspektrum umfasst:

  • Behandlung von schwersten Erkrankungen aus allen Fachgebieten, nach großen Eingriffen oder nach Unfällen.
  • Beatmung und -entwöhnung.
  • Sämtliche Organersatztherapien.
  • Invasive Herz-Kreislaufüberwachung.
  • Transthorakale/transösophageale Echokardiografie.

Palliativmedizinische Betreuung

Als Palliativmediziner behandeln und begleiten die Ärzte des FEK Patienten mit einer nicht heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung sowie deren Angehörige auf der Palliativstation. Das Leistungsspektrum umfasst:

  • Behandlung und Begleitung von Patienten mit einer nicht heilbaren, voranschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung aus demonkologischen, internistischen oder neurologischen Bereichen.
  • Linderung von Symptomen.
  • Planung der weiteren Versorgung und Einbeziehung von Angehörigen.

Schmerztherapie

Als Schmerztherapeuten versorgen und betreuen die Spezialisten des FEK Patienten nach Operationen mit speziellen Verfahren zur Schmerzlinderung im Rahmen der postoperativen Schmerztherapie. Für Patienten mit chronischen Schmerzzuständen steht die Schmerzambulanz als Ansprechpartner zur Verfügung. Das Leistungsspektrum umfasst:

  • Therapie von Schmerzen nach einer Operation.
  • Regionalanästhesieverfahren.
  • Intravenöse systemische Schmerztherapie, z. B. Medikamenteninfusionspumpen (PCEA) und patientengesteuerte intravenöse Schmerzmittelgabe (PCA).
  • Multimodale Schmerztherapie bei chronischen Schmerzerkrankungen (Schmerzambulanz des FEK).

Notfallmedizinische Versorgung

Als Notfallmediziner versorgen die Ärzte des FEK als Notärzte und Leitende Notärzte für die Stadt Neumünster Notfälle aller Art und sorgen für den schnellen und sicheren Transport in die Klinik.

Anästhesiologie im Detail

Das kompetente Team der Anästhesiologie versorgt alle stationären und ambulanten Patienten des FEK, die sich einem Eingriff in Vollnarkose, Teilnarkose oder örtlicher Betäubung mit anästhesiologischer Überwachung unterziehen müssen. Durch den Einsatz modernster Narkose- und Überwachungsverfahren und die hervorragende Ausbildung der Mitarbeiter wird sichergestellt, dass Patienten bestmöglich durch die gesamte Phase rund um den Eingriff geleitet werden.

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Ziel ist es, für jeden Eingriff das individuell bestgeeignete Narkoseverfahren festzulegen und gemeinsam mit den Patienten ausführlich zu besprechen. Je nach Art des Eingriffes, möglichen Begleiterkrankungen und Wünschen des Patienten kommen unterschiedliche Verfahren der Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) oder Regionalanästhesie (Teilnarkose), allein oder auch in Kombination, zum Einsatz.

Eine besondere Expertise der Klinik besteht in der Anwendung der thorakalen Periduralanästhesie (PDA, „Schmerzkatheter“) als ergänzendes Anästhesie- und Schmerztherapieverfahren für größere Bauch- und Brusthöhleneingriffe. Daneben hat die ultraschall-gesteuerte periphere Regionalanästhesie mit oder ohne Sedierung (Dämmerschlaf) einen hohen Stellenwert.

Intensivmedizin im Detail

Im Intensivmedizinischen Zentrum (IMZ) des FEK werden kritisch kranke Patienten aller Fachrichtungen des Hauses in einem interdisziplinären Team aus spezialisierten Ärzten und Pflegekräften nach den modernsten Grundsätzen der Intensivmedizin behandelt. Auf der neuen, Intensivstation F31 stehen 28 Intensivbehandlungsplätze sowie ein vollumfänglich ausgestatteter Schockraum zur Verfügung. Pro Jahr werden hier mehr als 2.600 Patienten versorgt.

Dabei kommen sämtliche Verfahren der intensivmedizinischen Überwachung, Pflege und Therapie zur Anwendung. Dazu zählen unterschiedliche Varianten der Beatmung und Beatmungsentwöhnung, sämtliche Organersatztherapien einschließlich ECMO sowie invasive Herz-Kreislaufüberwachung. Auf bzw. in direkter räumlicher Nähe zur Station werden weitere diagnostische und therapeutische Maßnahmen - darunter Endoskopie, Echokardiografie und interventionelle Angiografie - durchgeführt.

Palliativmedizin im Detail

Auf der neu in Betrieb genommenen Palliativstation mit acht Betten kümmern sich die Mitarbeiter um unheilbar Kranke und ihre Angehörigen. In dieser intensiven Zeit werden die Patienten begleitet, Symptome werden gelindert und die Verarbeitung der Krankheitssituation wird unterstützt. Ziel ist es, ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit und individueller Lebensqualität zu erreichen. Die Palliativmedizin vermittelt Hoffnung auf Dinge, die erreichbar sind, wohl wissend, dass eine Heilung nicht mehr denkbar ist. Die Themen Tod und Sterben werden bewusst angesprochen, und auch das Sterben hat auf der Station ein Zuhause. Mit Ruhe und Sensibilität begegnen die Mitarbeiter allen Patienten der Palliativstation auf Augenhöhe.

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Schmerztherapie im Detail

Für die wirksame und effektive Therapie von Schmerzen nach einer Operation stehen heute vielfältige Möglichkeiten und Verfahren zur Verfügung. Abgestimmt auf Patient und Operation werden sämtliche moderne Verfahren der Regionalanästhesie und der intravenösen systemischen Schmerztherapie eingesetzt. Dazu zählt auch die vom Patienten eigenständig gesteuerte peridurale Schmerzmittelapplikation mittels moderner Medikamenteninfusionspumpen (PCEA) und die patientengesteuerte intravenöse Schmerzmittelgabe (PCA). Der Akutschmerzdienst visitiert täglich alle mit diesen Verfahren behandelten Patienten. Eine engmaschige Überwachung und Anpassung an aktuelle Erfordernisse sind so gewährleistet.

Notfallmedizin im Detail

Die Ärzte des FEK besetzen die beiden Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) der Stadt Neumünster und sorgen so in Akutfällen für schnelle Hilfe. Im Jahr wurden durch die Notärzte über 3.500 Notarzteinsätze durchgeführt. Regelmäßige gemeinsame Fortbildungen, u. a. mit der Berufsfeuerwehr Neumünster, gewährleisten eine hohe Qualität der notfallmedizinischen Therapie der Patienten.

Kontaktinformationen und Ansprechpartner

  • Klinikdirektor: Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Rothhammer, Veit
  • Fachbereichskoordination Lehre: Kallmünzer, Bernd
  • Patientenmanagement: Völklein, Sabine
  • Notfallambulanz und Abrechnung: Haner, Alexandra, Rzonsa, Martina, Saam, Justina
  • MEG - MTA: Rzonsa, Martina
  • Physiotherapie: Kinscher, Kathrin, Gareiß, Carolin, Hergenröder, Nina, Uhlich, Bernd
  • Muskelkranke (DGM): Berger, Sabine

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