Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die durch starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und andere Symptome gekennzeichnet ist. Die Suche nach wirksamen Behandlungsmethoden ist für viele Betroffene von großer Bedeutung. In den letzten Jahren hat sich das Interesse an alternativen Therapieansätzen, wie Entspannungsmusik und Universum Musik, verstärkt. Dieser Artikel untersucht die potenziellen Vorteile dieser Musikformen bei der Linderung von Migränebeschwerden und bietet einen umfassenden Überblick über die Thematik.
Die Kraft der Musik: Eine Einführung
Musik wirkt, keine Frage. Der fröhliche Sommerhit hebt die Laune. Der schnelle Rocksong treibt beim Laufen an. Die langsame Ballade weckt sentimentale Erinnerungen. Doch nicht nur Lieder, auch Geräusche und Klänge können etwas auslösen in uns. Klingelnde Wecker oder im Straßenverkehr erschallende Martinshörner versetzen uns in Habachtstellung. Auch Babyschreie reißen unsere Aufmerksamkeit an sich - ein universales Phänomen. Das Knistern des Kaminfeuers oder Regengeplätscher wirken auf viele Menschen beruhigend.
Entspannungsmusik: Ein Schlüssel zur Stressreduktion
Stress ist ein bekannter Auslöser für Migräne. Entspannungsmusik kann helfen, Stress abzubauen und somit die Häufigkeit und Intensität von Migräneattacken zu reduzieren.
Das Klangei Next: Musik und Schwingung für das Wohlbefinden
Das Klangei next überträgt Musik und Schwingung auf jeden resonanzfähigen Untergrund, auf dem es steht. Somit wird dieser zum Lautsprecher und gibt die Klänge wieder. Die dafür von Andy Eicher und anderen Künstlern komponierte Musik für dein Wohlbefinden befindet sich auf einer microSD Karte. Die Übertragung der Musik funktioniert auch wunderbar am Körper, da unsere positiven entspannenden Vibes auch hier über die Knochen und das Gewebe weitergeleitet werden. Du hörst die Musik nicht nur, sondern spürst sie in jeder deiner Zellen. Deiner Fantasie sind im Einsatz des Klangei next keine Grenzen gesetzt. Du kannst beispielsweise deinen Raum beschallen, indem du es als Hintergrundmusik laufen lässt oder aber speziell für die Körperarbeit einsetzen. Für uns ist das Klangei next das Zusammenwirken von Musik, Schwingung, Zuwendung und liebevoller Aufmerksamkeit, entweder für sich selbst oder für andere. Es ist ein Medium zur Steigerung des Wohlbefindens, zum Ausgleich auf allen Ebenen des Menschseins, zur Zentrierung, Fokussierung mental oder geistig, ein Begleiter bei Klangtherapien, Meditation, Achtsamkeit, Mental- oder Fantasiereisen, Körperarbeit, Tiefenentspannung, ein „Entspanner“ und Helfer beim „Zur Ruhe kommen“, ein Wellnessbegleiter, ein Ankerpunkt für Kinder, für entwicklungsbeeinträchtigte Menschen, ein Tool in der Musiktherapie, ein Werkzeug zur Begleitung von Mensch und Tier in allen Lebensphasen von pränatal bis palliativ, eine Einschlafhilfe und ein Körperinstrument, das auf verschiedenartigste Weise anwendbar ist. Es ist hilfreich für Pädagogen, Therapeuten, Ärzte, Psychologen, Angehörige in der Familie, Hotels, Trainer, sich selbst und viele mehr. Das Klangei next und die Musik begleiten dich zu ganzheitlichem Wohlbefinden, bei Klangtherapie, Meditation, Achtsamkeit, Mental- und Fantasiereisen, Stressbewältigung, Körperarbeit, Tiefenentspannung und vielem mehr. Wohltuende Schwingungen, die dein Herz, deinen Körper und deine Seele berühren. Die folgende Liste der Kontraindikationen bezieht sich nur auf die Anwendung direkt am Körper. Diese erfolgt in Eigenverantwortung und im Rahmen der persönlichen Kompetenzen. Der Einsatz des Klangei next ist vergleichbar mit der von Stimmgabeln oder von Klangschalen. Wichtig ist immer, dass jeder Mensch das Klangei next in Eigenverantwortung benutzt. Bei den Anwendungen ist es wichtig, auf das eigene Empfinden zu achten und eine wohltuende Wirkung.
Binaurale Beats: Ein akustischer Trick für das Gehirn?
In letzter Zeit ist ein weiteres Geräusch-Phänomen hinzugekommen, das uns aktivieren, ja sogar kognitiv bereichern soll: die binauralen Beats. Sie sollen den Schlaf, die Aufmerksamkeit und das Gedächtnis verbessern, außerdem Stress, Schmerzen und Ängste mildern. Und selbst das Bewusstsein sollen sie ähnlich wie ein schwacher Drogenrausch verändern können. Doch stimmt das wirklich? Kann ein Klangerlebnis solche Effekte hervorrufen und sogar Symptome heilen? Und was genau sind binaurale Beats eigentlich? Man könnte sagen, es handelt sich bei den binauralen Beats um einen akustischen Trick des Gehirns, vielleicht sogar eine Art auditive Halluzination. Denn letztlich hört man etwas, das gar nicht da ist. Das Phänomen tritt auf, wenn man sich einen Kopfhörer aufsetzt und links und rechts zwei unterschiedlich hohe Töne auf die Ohren spielt. Die Lautstärke ist nicht so entscheidend. Wichtiger ist, dass sich die Töne in ihrer Höhe, also in der in Hertz gemessenen Frequenz nur ganz leicht unterscheiden. Etwa 10 Hertz Unterschied sind eine geeignete Größenordnung. Dann hört man eine Art Auf- und Abschwellen des Tons, ein hin- und herpendelndes Brummen. Hört man auf dem linken Ohr also einen 400 Hertz hohen Ton und auf dem rechten Ohr 410 Hertz, dann liegt die gehörte Schwingung bei 10 Hertz. Das Phänomen binauraler Beats ist dabei schon ziemlich lange bekannt. Der Physiker Heinrich Wilhelm Dove beschrieb es wohl als erster und das schon im Jahr 1839. Lange interessierte sich niemand so richtig für die akustische Kuriosität. Dieses Interesse kam erst mit der Idee, das Phänomen kommerziell zu vermarkten, wie Christoph Reuter betont, Professor für systematische Musikwissenschaft an der Universität Wien: „Der Mythos, dass binaurale Beats irgendetwas im Gehirn bewirken würden, stammt von dem US-amerikanischen Geschäftsmann und Radio-Programmdirektor Robert Allen Monroe. Der gründete 1971 das Monroe Institut mit dem Ziel, parawissenschaftliche Dinge wie Energiekörper oder Fernwahrnehmung zu erforschen und für die Menschen und seinen Geldbeutel nutzbar zu machen.“ 1993 ließ sich Monroe die Verwendung von in Musik oder Rauschen eingebetteten binauralen Tönen patentieren, um darüber beliebige mentale Zustände zu induzieren. „Das diese beliebigen Zustände nicht von außen induziert werden können, steht auf einem anderen Blatt“, sagt Reuter, „aber dass man die binaural Beats unter die Musik mischen darf, kann man sich natürlich patentieren lassen.“
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Die Wirkung von Binauralen Beats auf Gehirnwellen
Glaubt man den Beschreibungen der positiven Effekte von Streaming-Kanälen oder Blogs zum Thema, dann könnten binaurale Klänge bestimmte Gehirnwellen hervorrufen, die das Gehirn wiederum funktionell beeinflussen. Was daran stimmt, ist, dass es im Gehirn verschiedene Gehirnwellen gibt. Und je nach unserem jeweiligen Zustand - ob wir gerade schlafen oder hochkonzentriert arbeiten -, treten mal langsamere Wellen und mal schnellere Wellen auf. Die Idee hinter den Effekten der binauralen Beats ist, dass man mit der hervorgerufenen Schwingung auch andernorts im Gehirn Gehirnwellen gleicher Frequenz hervorrufen kann. Dass, wenn also binaurale Beats mit 10 Hertz schwingen, dies weitere 10 Hertz-Gehirnwellen hervorruft.
Die Nervenzellen unseres Gehirns „feuern“ in gewissen Abständen - das heißt, sie öffnen ihre Kanäle und schütten Botenstoffe in den Verbindungsspalt zu anknüpfenden Synapsen. Dieses „Feuern“ lässt sich als Welle beschreiben, als Gehirnwellen, die sich wiederum in ihren in Hertz messbaren Feuer-Geschwindigkeiten unterscheiden. Je nach Geschwindigkeit lassen sich dabei fünf verschiedene Gehirnwellen voneinander abgrenzen:
- Gamma-Wellen: Über 25 Hertz. Wohl beim Zusammenführen von Informationen verschiedener Gehirnbereiche wichtig. Beteiligt bei intensiven und konzentrierten Aufmerksamkeits- und Bewusstseinsprozessen.
- Beta-Wellen: 13-25 Hertz. Normaler, aktiver Wachzustand. Treten auch im REM-Schlaf auf.
- Alpha-Wellen: 8-13 Hertz. Entspannter Wachzustand.
- Theta-Wellen: 4-8 Hertz. Unaufmerksamkeit, Müdigkeit, leichte Schlafzustände.
- Delta-Wellen: 0,5-4 Hertz. Tiefschlaf.
Für Christoph Reuter scheint diese Idee allerdings eher unplausibel: „Binaurale Beats sind einerseits neuronal gesehen ziemlich schwach ausgeprägt. Und andererseits ist es ziemlich unmöglich, dass sich in der Hörbahn hervorgerufene Frequenzen auf andere Hirnregionen übertragen“, so der Musikwissenschaftler. Ohnehin treten im Gehirn meist verschiedene Gehirnwellen gleichzeitig auf und das an den unterschiedlichsten Orten. Der Vermarkter der Idee, Robert Allen Monroe, formulierte außerdem noch die Idee, dass sich durch die binauralen Beats beide Gehirnhälften in ihren Nervenzellen-Feuerraten angleichen. Aber auch das klingt laut Christoph Reuter unschlüssig. Denn: „Wenn so ein Fall tatsächlich mal auftritt - was nicht durch binaurale Beats geschehen kann - ist das eher ungesund“, sagt er. „So etwas geschieht zum Beispiel bei epileptischen Anfällen.“
Forschungsergebnisse zu Binauralen Beats
Trotzdem gibt es die ein oder andere Studie, in der Forscherinnen und Forscher binaurale Beats untersucht haben. Zwar konnten in den meisten wissenschaftlichen Arbeiten keine positiven Effekte beobachtet werden. Doch kamen einige wenige Studien zu dem Ergebnis, dass das Hören von binauralen Tönen zu positiven Auswirkungen führt. Wie passt das zusammen? Christoph Reuter schätzt den Forschungsstand so ein: „Wissenschaftlich konnten die versprochenen Effekte bislang so gut wie nicht nachgewiesen werden. Es gibt zu viele widersprüchliche Ergebnisse, da auch die Zugangsweisen und Ziele der Forscherinnen und Forscher zu unterschiedlich sind.“ Erschwerend käme hinzu, dass es einige Veröffentlichungen aus dem Umfeld des Monroe Instituts gebe, die mehr aus wirtschaftlichen denn aus wissenschaftlichen Interessen angefertigt wurden und zudem methodisch oft mangelhaft seien. „In ernstzunehmenden wissenschaftlichen Journals mit unabhängigem Peer-Review-Verfahren gibt es so gut wie keinen Nachweis über die Wirksamkeit von binauralen Beats.“ Die Forschung zum Thema legt also nahe, dass binaurale Beats keine der diskutierten Effekte auf Schlaf, Gedächtnis, Schmerzen, Konzentration, Stress oder Ängste haben. Wer sie sich dennoch anhören möchte - unabhängig davon ob sie nun wirken oder nicht, ist es ja ein interessantes akustisches Phänomen - muss daher auch nichts weiter beachten. Gefährlich ist das Anhören nicht.
Universum Musik: Eine Reise ins Innere
Der Begriff "Universum Musik" ist weniger klar definiert als Entspannungsmusik, bezieht sich aber oft auf Musik, die darauf abzielt, ein Gefühl von Weite, Verbundenheit und spirituellem Erleben zu vermitteln. Diese Art von Musik kann Elemente aus verschiedenen Genres enthalten, darunter Ambient, New Age und klassische Musik.
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Neurologisch-verhaltensmedizinische Schmerztherapie bei Migräne
Die Klinik für neurologisch-verhaltensmedizinische Schmerztherapie in Kiel unter der Leitung von Prof. Dr.med. Dipl.Psych. Hartmut Göbel bietet eine spezielle Therapie von Migräne mit und ohne Aura, Migräne-Komplikationen und anderen Kopfschmerzen an.
Aufnahmeformalitäten und Kostenübernahme
Für die Planung eines Aufnahmetermins sind folgende Schritte erforderlich:
- Eine Verordnung von Krankenhausbehandlung durch den behandelnden Arzt.
- Das Ausfüllen der Aufnahme-Checkliste durch den Arzt.
- Das Ausfüllen des Schmerzkalenders und des Schmerzfragebogens.
- Das Senden aller Unterlagen und Kopien relevanter Arztbriefe, Röntgenbilder etc. an die angegebene Anschrift.
Je nach Krankenkasse gelten unterschiedliche Regelungen für die Kostenübernahme. Zahlreiche Krankenkassen haben eine integrierte Versorgung ihrer Versicherten mit dem Behandlungsnetzwerk der Klinik vertraglich geregelt.
Weitere Angebote der Schmerzklinik Kiel
Die Schmerzklinik Kiel bietet neben stationärer und ambulanter Behandlung auch spezielle Angebote wie "Migräne für Eilige", Informationen für Kinder und Jugendliche, Gästezimmer-Buchung, Migräne-Wissen, Clusterkopfschmerz-Wissen und vieles mehr.
Achtsamkeit und Meditation: Ein ganzheitlicher Ansatz
Achtsamkeit und Meditation sind Praktiken, die helfen können, Stress abzubauen, die Aufmerksamkeit zu verbessern und das emotionale Wohlbefinden zu steigern. Diese Techniken können auch bei der Bewältigung von Migränebeschwerden hilfreich sein.
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Die Wirkung von Achtsamkeit auf Schmerzen und Emotionen
Achtsamkeits-Meditation verändert die Aktivität in neuronalen Schaltkreisen, die mit der emotionalen Verarbeitung von Schmerzen zusammenhängen. Studien haben gezeigt, dass Achtsamkeit die Schmerzen offenbar nicht auf die übliche Art und Weise lindert, sondern viel stärker auf die emotionale Dimension des Schmerzes auswirkt. Menschen berichten, dass sie den Schmerz zwar immer noch wahrnehmen, er sie aber nicht mehr so stark belastet.
Studien zur Achtsamkeitsmeditation bei Migräne
In einer Migränestudie aus dem Jahr 2020 hatten Menschen, die ein Achtsamkeitstraining erhielten, zwar genauso viel Kopfschmerzen wie die Kontrollgruppe, doch die damit verbundenen Einschränkungen und Depressionen waren geringer.
Die Bedeutung regelmäßiger Praxis
Obwohl man vielleicht schon nach wenigen Wochen oder Stunden einen kleinen Effekt der Achtsamkeitsmeditation bemerkt, ist eine nachhaltige Wirkung wahrscheinlich nur durch regelmäßige und jahrelange Praxis zu erreichen.
Sport und Bewegung: Eine natürliche Therapie gegen Kopfschmerzen
Sport kann starken Kopfschmerzen und Migräne wirkungsvoll zu Leibe rücken - und zwar ebenso gut wie mit gängigen Migräne-Medikamenten! Für ihre Migräne-Studie untersuchten die schwedischen Wissenschaftler drei Test-Gruppen. Die eine bekam die üblichen Medikamente, die andere trainierte nach einem speziellen Sportprogramm, die dritte lernte Entspannungsübungen. Das überraschende Ergebnis: Alle Probanden hatten im Durchschnitt pro Monat eine Attacke weniger! Sport und Entspannungsübungen helfen im Kampf gegen die tückischen Kopfschmerzen also genauso gut wie Medikamente - mit überzeugendem Mehrwert. Denn wer sich fit hält, profitiert auch sonst von einer besseren Gesundheit, mehr Leistungsfähigkeit und Ausgeglichenheit. Gut gegen starke Kopfschmerzen und Migräne hilft moderater Ausdauersport, der sich nicht in extremen Höhen oder Tiefen bewegt. Die positive Wirkung auf Herz und Lungen sowie der Abbau von Stress sind bekannt. Doch regelmäßiges Training kann auch die Häufigkeit von Migräneanfällen vermindern, wie eine weitere Studie schlussfolgert.
Ayurveda: Ein ganzheitlicher Ansatz für Gesundheit und Wohlbefinden
Ayurveda, die älteste überlieferte Heilkunde der Menschheit, hat sich in den letzten Jahren in Deutschland zunehmend etabliert. Die Grundlage des ayurvedischen Gesundheitsverständnisses ist das Konzept des Gleichgewichts. Nach ayurvedischem Verständnis unterliegen alle Funktionen und Strukturen des Geistes-Körpersystems den drei Doshas Vata, Pitta und Kapha. verkörpert das Bio-Programm, das alle Bewegungsabläufe im Organismus reguliert. Dazu gehört nicht nur die Aktivität des Bewegungsapparats, also der Muskulatur und des Skelettsystems. ist das Bio-Programm für den Stoffwechsel. Verdauung, Energieumsatz, Säure-Basenregulation und Wärmehaushalt unterstehen dem Pitta-Dosha. steht für das Strukturprogramm. Es bildet das Gerüst der Materie. Bei jedem Menschen arbeiten diese drei biologischen Programme auf allen physiologischen Ebenen zusammen - in der Welt der Zelle ebenso wie in den Organen und Organsystemen. Einfach ausgedrückt: Wenn sich unsere drei Bio-Programme in ihrem charakteristischen Gleichgewicht bewegen, erfreuen wir uns bester Gesundheit. Geraten sie aus der Balance, werden wir krank.
Die Rolle des ayurvedischen Arztes
Der ayurvedische Arzt spürt dabei als Ursache einer Erkrankung stets ein Ungleichgewicht im Organismus auf, also ein Missverhältnis der drei Bio-Programme Vata, Pitta und Kapha. Bei Untersuchung ertastet der Ayurveda Arzt mit drei Fingern den Puls seiner Patienten. Dabei ermittelt er nicht nur die Herzfrequenz, sondern fühlt, wie die drei Doshas interagieren - ob und wo ein Ungleichgewicht vorliegt oder nicht. Alle Aspekte des Lebens beeinflussen unsere Gesundheit. Darum interessiert sich der Ayurveda Arzt auch für das gesamte Spektrum des menschlichen Daseins. Für gegenwärtige und vergangene Krankheiten, Ernährung, Tagesablauf, Schlafverhalten, Bewegung, Stressoren, Neigungen und Unverträglichkeiten. Für Beruf, Partnerschaft, Familie, soziales Umfeld, Herkunft, Kultur, Klima. Für Vergangenes, die Gegenwart. Ängste, Verletzungen, Freuden.
Präventive und therapeutische Strategien im Ayurveda
Präventive und therapeutische Strategien der ayurvedischen Medizin zielen auf die Optimierung der körpereigenen Heilmechanismen ab. Auf der Grundlage langjähriger Studien an der Universität Rostock wurde ein Gerät entwickelt, das auf unblutige und unschädliche Weise die Effizienz der zellulären Regulationssysteme misst. Damit kann auch das Ergebnis der ayurvedischen Diagnose schnell und leicht bestätigt werden.
Die Bedeutung der Ernährung im Ayurveda
Wer richtig isst, braucht keine Medizin - wer sich falsch ernährt, dem nutzt keine Medizin. So heißt eine alter ayurvedischer Leitsatz, der die Bedeutung der Ernährung für die Gesundheit verdeutlicht. Darum legt der ayurvedische Arzt nach einer ausführlichen Analyse der Essgewohnheiten großen Wert auf die Ernährungsberatung.
Stressbewältigung im Ayurveda
Wirksame Stressbewältigung gehört heute zu den wichtigsten therapeutischen Maßnahmen, da laut Experten mittlerweile 70% der Krankheiten auf Stress zurückzuführen sind.
Bewegung im Ayurveda
Chronischer Bewegungsmangel gehört heute zu einer entscheidenden Ursache vieler Erkrankungen. Die richtige Form der Bewegung ist allein schon eine hervorragende „Arznei“ und stärkt das Immunsystem. Doch nicht jede Sportart passt für alle Menschen. Je nach Ungleichgewicht der Bio-Programme, Beschwerdebild, Konstitution, Alter und Neigung kann mit Hilfe von ayurvedischen Auswahlkriterien für jeden die geeignete Bewegungsform und Trainingsintensität ermittelt werden.
Energetik und Spiritualität: Weitere Ansätze zur Entspannung
Es gibt eine Vielzahl von Produkten und Ansätzen im Bereich Energetik und Spiritualität, die zur Entspannung beitragen können. Dazu gehören CDs mit geführten Achtsamkeitsübungen, Kartensets zur spirituellen Entwicklung und Bücher über Themen wie Ahnenheilung und kosmischer Aufstieg.
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