Enzephalitis und Pfeiffersches Drüsenfieber: Ursachen, Symptome und Behandlungen

Das Pfeiffersche Drüsenfieber, auch bekannt als infektiöse Mononukleose, ist eine Viruserkrankung, die vor allem Jugendliche und junge Erwachsene betrifft. Ausgelöst wird sie durch das Epstein-Barr-Virus (EBV). Eine Enzephalitis hingegen ist eine Entzündung des Gehirns, die verschiedene Ursachen haben kann, wobei Viren die häufigste Ursache darstellen. In seltenen Fällen kann das Epstein-Barr-Virus auch eine Enzephalitis verursachen.

Was ist das Pfeiffersche Drüsenfieber?

Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine hoch ansteckende Krankheit, die durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) verursacht wird, welches zur Familie der Herpes-Viren gehört. Die Erkrankung wird oft als "Kusskrankheit" oder "Studentenfieber" bezeichnet, da das Virus hauptsächlich über Speichel übertragen wird, beispielsweise beim Küssen oder durch die gemeinsame Nutzung von Gläsern und Besteck. Andere Bezeichnungen für die Erkrankung sind "infektiöse Mononukleose", "Monozyten-Angina" und "Studentenkrankheit".

Übertragung und Verlauf

Mit dem Epstein-Barr-Virus stecken sich Menschen über Speichel an. Die Übertragung geschieht sowohl beim Küssen als auch wenn Personen dasselbe Glas oder Besteck benutzen. Möglich ist aber auch eine Tröpfcheninfektion mit EBV durch Niesen oder Husten. Die Viren gelangen dann in den Nasen-Rachenraum und vermehren sich dort stark. Anschließend befallen sie bestimmte Zellen des Immunsystems, die B-Lymphozyten.

Meist verläuft Pfeiffersches Drüsenfieber aber harmlos. Menschen mit einem funktionierenden Immunsystem bilden Abwehrzellen (Antikörper), die die B-Lymphozyten nach und nach beseitigen. Kleine Kinder stecken sich häufig über die Küsse ihrer Eltern an, erkranken aber meist nicht oder nur sehr mild. Trotzdem erhalten Kinder - wie alle Infizierten - einen potenziell lebenslangen Immunschutz gegen das EBV durch Antikörper. Allerdings sind sie auch potenzielle Überträger der Kusskrankheit. So erklärt sich auch, warum über 90 Prozent der Bevölkerung das Epstein-Barr-Virus in sich tragen.

Immungeschwächte Menschen können schwerer an Pfeifferschem Drüsenfieber erkranken.

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Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers

Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung (Inkubationszeit) beträgt zehn Tage bis mehrere Wochen - aber schon vor Ausbruch der Symptome können Infizierte andere anstecken. Nach Abklingen der Symptome sind die EB-Viren zum Teil über mehrere Monate noch im Speichel nachweisbar. Auch wenn die Virenlast mit der Zeit geringer wird, ist Ansteckung möglich.

Oft beginnt die Erkrankung mit eher unspezifischen Beschwerden, die denen einer normalen Erkältung ähneln: Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen, leichtes Fieber (38 bis 39 °C), sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl begleiten den Beginn. Anschließend kommen die typischen Symptome hinzu, wie eine Angina tonsillaris, eine Mandelentzündung, bei der die Mandeln mit einem weißlichen Belag bedeckt sind. Dazu kommt eine deutliche Schwellung der Lymphknoten an Hals und Nacken, aber auch andere Lymphknoten unter den Armen oder in der Leistengegend können von Schwellungen betroffen sein.

Verlauf und Schwere des Verlaufs Auch wenn die Lymphknoten bis zur Größe eines Kirschkerns anschwellen können, so sind diese jedoch in der Regel nur wenig schmerzhaft. Ein weiteres Symptom ist eine ausgeprägte Erschöpfung und Müdigkeit (Fatigue), auch eine Vergrößerung der Milz ist eine häufige Begleiterscheinung, seltener ist hiervon die Leber betroffen. Die dadurch angegriffenen und geschwollenen Organe können Übelkeit und Bauchschmerzen auslösen. Appetitlosigkeit, Schwindel und Nachtschweiß zählen weiter zu Symptomen einer Erkrankung mit dem Epstein-Barr-Virus.

Gelegentlich kann ein Hautausschlag hinzukommen, der von kleinen Rötungen bis zu quaddelartigen Schwellungen mit starkem Juckreiz reichen kann - manche Antibiotika, die gegen die auftretende Mandelentzündung verschrieben werden, können den Ausschlag jedoch begünstigen. Eine äußerst seltene Komplikation, etwa durch eine Verengung der Atemwege und einem Milzriss ausgelöst, stellt die Atemnot dar. Weitere Symptome sind Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen und Orientierungsstörungen. Bei HIV-positiven oder stark immungeschwächten Patienten können an den Zungenrändern sehr feine, weiße, haarförmige Ausläufer entstehen (Haarleukoplakie). In sehr seltenen Fällen kann die Infektion in eine chronische Form übergehen. Hier bleiben die Symptome mindestens über sechs Monate bestehen, es finden sich hier extrem hohe Mengen der Antikörper im Blutbild der erkrankten Personen.

Sehr seltene Komplikationen sind eine akute Schädigung des Gehirns und eine fettige Degeneration der Leber, das sogenannte "Reye-Syndrom", das in allen Altersstufen vorkommen kann, meistens jedoch Kinder im Alter von vier bis neun Jahren betrifft. In 25 % der Fälle endet dies tödlich, in etwa 30 % können Spätfolgen zurückbleiben. Weitere Beeinträchtigungen können verschiedene Arten der Gehirnentzündung (infektiöse Enzephalitis) mit neurologischen Störungen, wie Sprach- und Lernschwierigkeiten sein. Eine infektiöse Blutarmut oder Blutplättchenarmut, sowie eine starke Verminderung der Granulozyten (bestimmte weiße Blutkörperchen), sowie Gelbsucht, Lungenentzündung, Herzmuskelentzündung oder eine Nierenentzündung zählen weiter zu den seltenen Aggravationen des Pfeifferischen Drüsenfiebers.

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Diagnose des Pfeifferschen Drüsenfiebers

Eine eindeutige Diagnose ist allein aufgrund der beschriebenen Symptome nicht möglich, da sich diese oft nicht von gängigen Erkältungsanzeichen unterscheiden lassen. Neben den geschwollenen Lymphknoten wird auch der Mund-Rachen-Raum untersucht. Zur endgültigen Abklärung folgen Blutuntersuchungen, vor allem ist die Zahl der weißen Blutkörperchen zu Beginn an stark verringert und nach einigen Tagen zeigt sich das für das Pfeiffersche Drüsenfieber charakteristische "bunte Blutbild" mit einer auffälligen Erhöhung der Zahl der weißen Blutkörperchen sowie der veränderten mononukleären Zellen (sogenannte Pfeiffer-Zellen). In einigen Fällen sind jedoch weitere Untersuchungen notwendig, um eine differenzierte Diagnose stellen zu können, wie beispielsweise der serologische Nachweis von Antikörpern und EBV-Antigenen im Blut oder ein Erreger-spezifischer PCR-Test. Leber und Milz können dagegen im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung beurteilt werden.

Behandlung des Pfeifferschen Drüsenfiebers

Wie bei vielen Viruserkrankungen gibt es keine Medikamente, mit denen das Pfeiffersche Drüsenfieber ursächlich behandelt werden kann. Die Behandlung konzentriert sich vor allem auf Linderung der Symptome. Gegen Fieber und Schmerzen helfen Schmerzmittel wie Paracetamol und Ibuprofen. Antibiotika, werden nur im Falle einer bakteriellen Superinfektion gegeben - gegen EBV selbst wirken sie nicht. Gegen eine Superinfektion darf kein Ampicillin oder Amoxicillin verabreicht werden, weil diese Medikamente häufig eine pseudoallergische Reaktion (Exanthem) hervorrufen.

Während der akuten Phase sollten Betroffene in jedem Fall im Bett bleiben, viel trinken und leicht verdauliche Kost zu sich nehmen. Wadenwickel können helfen, das Fieber zu senken. Bislang gibt es keine Impfung gegen das Pfeiffersche Drüsenfieber.

Stress kann die Anfälligkeit für eine Epstein-Barr-Virus-Infektion erhöhen und den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. Da das EBV lebenslang im Körper bleibt, kann Stress auch die Reaktivierung der Viren befördern.

Dauer und Komplikationen

Die meisten Menschen, die an Pfeifferschem Drüsenfieber erkranken, sind nach etwa drei Wochen wieder gesund. Auch wenn die sogenannte "Kusskrankheit" eine zunächst harmlos verlaufende Infektionskrankheit darstellt, so gilt wie bei vielen Erkrankungen auf die Signale des Körpers zu achten und diesen auch entsprechend zu schonen. Eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus ist in der Regel nach drei Wochen überstanden und nach etwa zwei Monaten ausgeheilt. Es können jedoch mehrere Wochen oder Monate vergehen, bis die volle Leistungsfähigkeit des Körpers wieder erreicht wird. Auch nach dem Abklingen der Symptome bleiben die Erreger ein Leben lang im Körper und die Erkrankung kann, zum Beispiel im Falle eines geschwächten Immunsystems, erneut ausbrechen. In solchen Fällen verläuft die Krankheit meist jedoch abgeschwächt oder symptomfrei. Solange eine Milzschwellung besteht, sollten auf körperliche Anstrengungen wegen der Gefahr eines Milzrisses verzichtet werden.

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Gefährlich kann die Ansteckung mit EBV bei Menschen werden, die immungeschwächt sind, zum Beispiel durch einen angeborenen Immundefekt oder nach einer Krebstherapie oder Organtransplantation. Bei ihnen kann die Erkrankung einen schweren Verlauf nehmen und Organe wie Leber und Milz angreifen. Bei etwa zehn Prozent der an Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankten Menschen kommt es zu einer Komplikation im Krankheitsverlauf durch eine zusätzliche Infektion (Superinfektion) mit Streptokokken. Auch wenn der Verlauf bei EBV "normal" war, kann es bei manchen Betroffenen Wochen und Monate dauern, bis sie sich wieder voll leistungsfähig fühlen. Wer erkrankt ist, sollte erst dann wieder arbeiten oder zur Schule gehen, wenn die akuten Beschwerden abgeklungen sind und der Patient oder die Patientin keine Müdigkeit oder Erschöpfung mehr verspüren.

Etwa zehn Prozent der Patienten haben auch nach sechs Monaten noch immer Beschwerden, hier können sich vor allem Müdigkeit und Erschöpfung lange hinziehen. Dabei handelt es sich aber nicht um eine chronisch aktive Infektion mit dem Virus, sondern um einen verlängerten Heilungsprozess des Pfeifferschen Drüsenfiebers. Fast 100 Prozent aller Fälle heilen dagegen folgenlos aus.

Forschung und Impfstoffentwicklung

DZIF-Wissenschaftler ergründen die Ursachen schwerwiegender Verläufe des Pfeifferschen Drüsenfiebers und suchen nach den „Risikomarkern“. Der Ruf nach einem Impfstoff gegen EBV wird lauter, seit am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und am DZIF die krebstreibende Wirkung des Virus genauer entschlüsselt wurde. Die Wissenschaftler fordern nun die schnelle Entwicklung einer Schutzimpfung gegen EBV. Prototypen eines solchen Impfstoffs wurden bereits entwickelt.

Enzephalitis: Eine Entzündung des Gehirns

Eine Enzephalitis ist eine Entzündung des Gehirns. Am häufigsten wird sie von Viren verursacht. Sie kann mild, aber auch sehr schwer mit bleibenden Folgeschäden verlaufen. Tritt die Gehirnentzündung zusammen mit einer Entzündung der Hirnhaut auf (Meningitis), spricht man von einer Meningoenzephalitis.

Ursachen einer Enzephalitis

Eine Enzephalitis wird meist von Viren verursacht oder durch eine Reaktion des Immunsystems gegen Gehirngewebe (Autoimmun-Enzephalitis). Bei einer Enzephalitis können einzelne oder mehrere Funktionen des Gehirns beeinträchtigt sein.

Etwa 70 Prozent der Gehirnentzündungen werden durch Viren verursacht. Am häufigsten findet man:

  • Herpes-simplex-Viren
  • Enteroviren
  • Epstein-Barr-Viren
  • Cytomegalieviren
  • Varizella-Zoster-Viren
  • Parechoviren
  • Influenzaviren
  • Arboviren

Die autoimmune Enzephalitis kann auch durch eine Krebserkrankung entstehen.

Symptome einer Enzephalitis

Typische Beschwerden sind Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit, epileptische Anfälle sowie Fieber und Kopfschmerzen. Oft kommen Verhaltensänderungen und Denkstörungen hinzu.

Die häufigsten Symptome bei einer Enzephalitis sind:

  • Verwirrtheit
  • Kopfschmerzen
  • Krampfanfälle
  • Bewusstseinsstörungen
  • Fieber

Es können außerdem Verhaltensänderungen, Halluzinationen oder Denkstörungen hinzukommen.

Je nachdem, welches Virus die Entzündung verursacht, können bestimmte Beschwerden auftreten:

  • Bei einer Infektion mit Herpes-simplex-Viren treten oft Sprachstörungen wie eine Aphasie auf.
  • Arboviren, also Viren, die durch Insekten übertragen werden, verursachen häufiger Bewegungsstörungen.
  • Bei einer Infektion mit Enteroviren des Serotyps EV 71 können Zittern, Muskelzuckungen, Bewegungsstörungen und Lähmungen auftreten.

Diagnose einer Enzephalitis

Einige Gehirnentzündungen werden durch Erreger verursacht, die man mit Medikamenten direkt bekämpfen kann. Deshalb ist es wichtig, den genauen Auslöser festzustellen. Um den Erreger näher einzugrenzen, stellen Ärztinnen und Ärzte zunächst einige Fragen, unter anderem:

  • zum Gesundheitszustand
  • zu benötigten Medikamenten
  • zu vorhandenen Impfungen
  • zu kürzlichen Reisen

Symptome wie Hautausschläge, Lymphknotenschwellungen, Gedächtnis- und Sprachstörungen oder bestimmte Bewegungsstörungen können Hinweise auf den Erreger geben.

Mit einer Computer- (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) lassen sich Schichtaufnahmen des Gehirns machen und so Entzündungen nachweisen. Die Stelle im Gehirn, an der die Entzündungsherde auftreten, kann unter Umständen einen Hinweis auf den Auslöser liefern.

Außerdem entnehmen Ärztinnen und Ärzte bei Verdacht auf eine Enzephalitis eine Probe des Nervenwassers (Liquor) aus dem Rückenmarkskanal der Wirbelsäule. Das Nervenwasser ist eine Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umgibt. Im Nervenwasser kann man den Erreger durch Erbgutanalysen direkt nachweisen oder es finden sich gegen den Erreger gerichtete Antikörper. Liegt eine autoimmune Enzephalitis vor, lassen sich bestimmte Autoantikörper im Liquor finden.

In einer Blutprobe lassen sich bei einigen Erregern ebenfalls Antikörper nachweisen.

Behandlung einer Enzephalitis

Für viele virusbedingte Gehirnentzündungen gibt es keine spezielle Therapie, die gezielt die Ursache bekämpft. Die Behandlung beschränkt sich in diesen Fällen auf symptomlindernde Maßnahmen.

Eine Ausnahme bildet die Enzephalitis, die durch Herpes-simplex-Viren verursacht wird. Diese Form kann unbehandelt schwere Folgen haben. Mit der frühen Gabe des Medikaments Aciclovir lassen sich Spätfolgen verhindern. Deshalb erhalten Patientinnen und Patienten in der Regel sofort Aciclovir, auch wenn man noch nicht genau weiß, welcher Erreger die Erkrankung tatsächlich verursacht hat.

Darüber hinaus kommen Aciclovir und ähnliche Wirkstoffe bei Gehirnentzündungen durch das Varizella-Zoster-Virus oder Cytomegalievirus zum Einsatz.

Krampfanfälle werden mit Medikamenten behandelt. Bei Verhaltensstörungen können ebenfalls vorübergehend Medikamente zum Einsatz kommen.

Nicht-virale Gehirnentzündungen muss man entsprechend ihrer Ursache behandeln. Besteht der Verdacht, dass Bakterien die Ursache sind, kommen frühzeitig Antibiotika zum Einsatz.

Menschen mit einer autoimmunen Enzephalitis bekommen hochdosierte Kortikosteroide. Das sind Medikamente, die entzündungshemmend wirken. Ärztinnen und Ärzte haben zudem die Möglichkeit, eine Blutwäsche (Plasmapherese) und Medikamente einzusetzen, die das Immunsystem dämpfen (Immunsuppressiva).

Vorbeugung einer Enzephalitis

Es stehen zahlreiche Impfstoffe zur Verfügung, die sich gegen mögliche Erreger von Gehirnentzündungen richten.

Folgen einer Enzephalitis

In vielen Fällen heilen Gehirnentzündungen ohne Folgen ab.

Bei etwa einem Drittel der Menschen mit einer Enzephalitis treten Spätfolgen auf. Das sind meist schwer behandelbare Krampfanfälle, Störungen der Konzentration, des Verhaltens, des Gedächtnisses oder der Sprache.

Bei circa 1 von 100 Menschen bleiben nach Abklingen der Entzündung massive Funktionsstörungen des Gehirns mit einer anhaltenden Störung des Bewusstseins bestehen.

Bei Kindern, die an einer Enzephalitis erkranken, kommt es bei etwa einem Drittel zu langfristigen Einschränkungen. Je nach Erkrankung kann es etwa zu Entwicklungsverzögerungen, Lernstörungen oder Verhaltensproblemen kommen.

Zusammenhang zwischen Pfeifferschem Drüsenfieber und Enzephalitis

In sehr seltenen Fällen kann das Pfeiffersche Drüsenfieber zu einer Enzephalitis führen. Dies geschieht, wenn das Epstein-Barr-Virus das Gehirn infiziert und eine Entzündung verursacht. Die Symptome einer EBV-bedingten Enzephalitis können denen anderer Enzephalitis-Formen ähneln und umfassen:

  • Kopfschmerzen
  • Fieber
  • Verwirrtheit
  • Krampfanfälle
  • Bewusstseinsveränderungen
  • Neurologische Symptome wie Schwäche oder Lähmung

Die Diagnose wird in der Regel durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung, Bildgebung des Gehirns (MRT oder CT) und Analyse des Liquors gestellt. Die Behandlung umfasst in der Regel antivirale Medikamente und unterstützende Maßnahmen zur Linderung der Symptome.

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