Bewertungen der neurologischen Reha Grünheide: Ein umfassender Überblick

Die neurologische Rehabilitation in Grünheide, insbesondere die MEDIAN Klinik Grünheide, steht im Fokus vieler Patienten und deren Angehörigen. Bewertungen dieser Klinik spiegeln ein breites Spektrum an Erfahrungen wider, von großer Dankbarkeit und Lob bis hin zu Kritikpunkten. Ziel dieses Artikels ist es, ein umfassendes Bild der Klinik zu vermitteln, indem sowohl positive als auch negative Aspekte beleuchtet werden.

Positive Erfahrungen und Lob

Viele Patienten berichten von durchweg positiven Erfahrungen in der MEDIAN Klinik Grünheide. Ein Patient nannte Station 51 für 6 Wochen sein "Zuhause auf Zeit" und fühlte sich von Anfang an wohl. Die Klinik wurde als wunderschön gelegen beschrieben, mit einem freundlichen und fürsorglichen Empfang auf der Station. Trotz Baumaßnahmen in der Klinik blieb das Personal gelassen und professionell, was jedoch nicht immer von den Patienten positiv aufgenommen wurde.

Die hohe Qualität der Fachkräfte in jeder Abteilung der Klinik wird immer wieder hervorgehoben. Patienten loben den respektvollen, zugewandten und motivierenden Umgang des Personals. Der interdisziplinäre Ansatz, die sehr gute Organisation und das wertschätzende Miteinander des Personals wirken sich durchgängig positiv auf den Gesundungsprozess der Patienten aus. Viele Patienten konnten große Fortschritte durch intensives Training und individuelle Förderung erzielen. Fast 200 Trainingseinheiten unterschiedlichster Art, einzeln oder in der Gruppe, Gespräche, Seminare und entspannende Anwendungen haben vielen geholfen, ihre Erkrankung anzunehmen, damit umzugehen und sich für ihr zukünftiges Leben wieder fit zu machen. Dank der respektvollen Einstellung der Mitarbeiter und der Ausgewogenheit von Fordern und Fördern wurde das Recht auf Selbstbestimmung der Patienten stets gewahrt.

Ein Patient bedankte sich besonders für die aufmerksame und freundliche Behandlung durch Ärzte, Therapeuten und Schwestern, die mit Fach- und Sachverstand agierten. Die individuelle Bewertung und Behandlung aufgrund der neurologischen Erkrankung wurde ebenfalls positiv hervorgehoben.

Ein anderer Patient lobte die Stationen 11 und 12, wo es viele liebe und nette Mitarbeiter gibt, die seinen Enkel super motiviert haben. Er kann einige Bewertungen hier absolut nicht nachvollziehen, wie man diese Klink als Horrorklinik bezeichnen kann. Er berichtet, dass sein Enkel dort liebevoll umsorgt wird.

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Auch die Stationen 81 und 82 werden positiv erwähnt. Nachdem eine Familie auf der Station 82 schon so gute Erfahrungen mit den Schwestern und Pflegern erleben durfte, möchten sie auch eine Bewertung für die Station 81 (Überwachungsstation) hier abgeben. Dort war das Personal genauso liebenswert, aufmerksam und empathisch. Es wurde sich hier super um ihren Enkel gekümmert.

Ein Patient, der nach einem Schlaganfall in der Station 53 im Zimmer 523 war, bedankte sich für die hervorragende Behandlung, Pflege und Betreuung. Gerade die Kolleginnen und Kollegen haben sich sehr fürsorglich um die Patienten gesorgt, die nicht oder schlecht in der Lage waren, die Mahlzeiten einzunehmen. Dem Küchenteam galt sein Dank für ihre leckeren und immer wieder abwechslungsreichen Salate und Leckereien.

Die Freundlichkeit, Herzenswärme und Empathie aller Mitarbeiter auf der Station 82 wurde besonders hervorgehoben. Ein Enkel wurde mit solch einer Hingabe gepflegt, motiviert, getröstet, gelobt, gefordert und gefördert. Es wurde sich immer Zeit für Fragen genommen.

Nach einem schweren Verkehrsunfall wurde der Lebensgefährte eines Patienten nach 14 Tagen Klinikaufenthalt in die Station 21 der Neurochirurgie eingewiesen und 9 Wochen behandelt. Das Ärzteteam und das medizinische Personal haben Unglaubliches geleistet und den Lebensgefährten im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf die Beine gestellt.

Kompetenz und Engagement des Personals

Die Kompetenz und das Engagement des Personals werden in vielen Bewertungen hervorgehoben. Sehr kompetente Ärztinnen und Ärzte, professionelle, sehr engagierte und wohltuende Therapeutinnen, nettes und humorvolles Pflegepersonal, immer hilfsbereite Empfangsdamen sowie emphatische und hilfreiche MitarbeiterInnen in den Teams der Beratung und Planung werden gelobt.

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Therapieangebot und Ausstattung

Die Klinik ist therapietechnisch sehr gut ausgestattet und das sinnvollste Therapieprogramm wird multimodal immer wieder an die individuellen gesundheitlichen Bedürfnisse angepasst. Die Anzahl von Physiotherapie, Ergotherapie und Massagen, Bäder und Elektrotherapien wird als sehr gut bewertet.

Auszeichnungen und Qualitätsmanagement

Die MEDIAN Klinik Grünheide gehört zu den besten neurologischen Kliniken Deutschlands. Das zeigt die vom F.A.Z-Institut veröffentlichte Studie „Deutschlands beste Krankenhäuser“. Die Klinik belegte in der Klasse Rehabilitations- bzw. neurologische Kliniken mit 84,0 von 100 möglichen Qualitätspunkten souverän Platz 18. Die Klinikdirektion freut sich über diese Bestätigung der geleisteten Arbeit und gibt diese Auszeichnung direkt an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik weiter.

Die multiprofessionelle Zusammenarbeit im Haus wird als großer Vorteil für alle Patienten gesehen. MEDIAN betreibt ein aktives und lebendiges Qualitätsmanagement auf höchstem Niveau, dessen objektiv messbare Werte die kontinuierliche Qualitätssteigerung sichtbar machen und sich gleichermaßen in den hervorragenden Bewertungen durch die Patienten niederschlagen.

Negative Erfahrungen und Kritik

Trotz vieler positiver Bewertungen gibt es auch kritische Stimmen, die nicht ignoriert werden sollten. Einige Patienten berichten von negativen Erfahrungen, die vor allem den Personalmangel, mangelnde Informationen und hygienische Zustände betreffen.

Ein Patient bemängelte zu wenig Personal nach einem Schlaganfall. Es gab keine Informationen von Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie über den Stand des Patienten. Die Schwestern waren zwar freundlich und bemüht, konnten aber aufgrund der Zustände nichts ändern. Es sollte 1 Schwester auf 2 Patienten sein, stattdessen waren es eher 3-4 Patienten auf eine Schwester. Der Tresen war nie besetzt und eine Überwachung der Monitore war meist auch nicht so, wie es sein sollte. Der hilflose Patient musste mit der vollen Windel warten oder hilflos, nervös im Stuhl sitzen bleiben. Gespräche mit dem Arzt waren nur mit Termin oder während der Sprechstunde möglich.

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Ein anderer Patient war von Anfang an erschrocken. Zu Beginn wurde seine Angehörige bestohlen, nach kurzer Zeit ein zweites Mal. Es war kein Einzelfall und viele weitere Patienten waren betroffen. Das Pflegepersonal fragte nach dem Tresorschlüssel, um Geld des Patienten dort hereinzupacken, und das Geld ist im Tresor von dem Zeitpunkt an niemals mehr aufgetaucht. Ein Pfleger schrie die Angehörige an, sowie ein behandelnder Arzt auf dieser Station. Ein Versuch zum klärenden Gespräch mit diesem Arzt war erfolglos, er behandelte den Angehörigen ebenso respektlos und unverschämt, schrie und ließ einen nicht zu Wort kommen. Die Einrichtung erweckt den Eindruck einer Haftanstalt oder Horrorklinik. Die Angehörige wurde von Anfang an mit einer kranken, hustenden Person aufs Zimmer gelegt. Das Schwimmbad ist seit sehr langer Zeit geschlossen, Wege im Freien abgesperrt, Sauberkeit liegt im Auge des Betrachters. Regelmäßig roch es stark nach Urin im Gang.

Ein Patient hatte einen sehr negativen Gesamteindruck bereits nach den ersten Tagen Aufenthalt. Die Körperpflege wurde nicht in der erwartbaren Regelmäßigkeit und Gewissenhaftigkeit geleistet, obwohl der Angehörige aufgrund des gesundheitlichen Zustands nicht selbst dazu in der Lage ist, sich zu pflegen. Gleiches gilt für die Mundpflege. Es fand keine vernünftige Hautpflege statt, so dass sich eine massive Verschlechterung des Hautbildes ergab. Trotz einer bekannten Schluckstörung wurde grobes Weißbrot mit Belag als "Mahlzeit" gereicht, obwohl zuvor im Krankenhaus strikt darauf geachtet wurde, eine spezielle Kostform einzuhalten, die an seine Schluckstörung angepasst war.

Ein Patient, der vom 13.07.2022 bis 07.10.2022 in der Reha nach einem häuslichen Sturz war, wurde bestohlen. Ihm wurde die Hälfte seiner Bekleidung über Unterwäsche, BH, T-Shirt und Jogginghosen entwendet. Bis Ende der Reha ist davon nie wieder etwas aufgetaucht. Das Essen war eine Katastrophe. Alle Suppen versalzen. Fisch war schlecht. Frühstück und Abendbrot war immer eintönig.

Personalmangel und Überlastung

Mehrere Bewertungen deuten auf einen Personalmangel hin, der sich negativ auf die Patientenversorgung auswirken kann. Dies führt dazu, dass Patienten länger auf Hilfe warten müssen und das Personal überlastet ist.

Hygienische Mängel

Einige Patienten bemängeln die hygienischen Zustände in der Klinik. Dies betrifft vor allem den Geruch von Urin in den Gängen und die mangelnde Sauberkeit in den Zimmern.

Mangelnde Informationen und Kommunikation

Einige Patienten bemängeln die mangelnde Kommunikation zwischen den verschiedenen Therapiebereichen und den Ärzten. Es fehlen Informationen über den Stand des Patienten und die geplanten Therapien.

Verpflegung

Das Essen, vor allem das Mittagessen, wird von einigen Patienten als "bemüht um gesunde Ernährung" bezeichnet, aber auch als "gewöhnungsbedürftig". Es gab auch Beschwerden über versalzene Suppen und schlechten Fisch.

Diebstahl

Einige Patienten berichten von Diebstählen während ihres Aufenthalts in der Klinik. Dies betrifft sowohl Bargeld als auch persönliche Gegenstände.

Schwimmbad geschlossen

Das Schwimmbad ist seit längerer Zeit geschlossen, was von einigen Patienten als negativ empfunden wird.

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